Am Samstag haben wir zusammen mit tausenden Menschen gegen den reaktionären Marsch für das Leben protestiert. Die Demonstration der Abtreibungsgegner*innen konnte dadurch nur einen Bruchteil ihrer eigentlichen Route durch Berlin-Mitte gehen. Unsere Rede mit Tabea Winter vom Samstag gibt es nun auch unten zum nachlesen und als Video!
"Wir lernen, Jungs mögen Mathe und Mädchen haben eine ordentliche Handschrift. Wir lernen aus dem S*xualkundeunterricht, dass nur Männer mit Frauen S*x haben können. Wir alle wissen, dass Frauen dazu fähig sind, Kinder zu kriegen. Wir kriegen im Geschichtsunterricht beigebracht, dass Männer zielstrebend und wichtig sind. Welche wichtigen Beiträge die Frauen geleistet haben, wird im Unterricht völlig totgeschwiegen. Wir Frauen werden dazu erzogen, unser Geschlecht zu hassen. Uns wird nicht beigebracht, wie man verhütet. Abtreibung wird als Mord dargestellt und wie wir mit einer ungewollten Schwangerschaft umgehen sollen, wird uns nicht gesagt. Mädchen, die während ihrer Schulzeit schwanger werden, sind nicht verantwortungslos, sondern wurden nicht über ihre Möglichkeiten aufgeklärt. Oft schaffen junge Mädchen wegen solchen Dingen ihren Schulabschluss nicht. Sie werden von ihrem gesamten Umfeld diskriminiert. Doch die meisten Schüler*innen können es sich nicht leisten, nicht schwanger zu werden. Verhütungsmittel sind viel zu überteuert, an die Pille unter 16 Jahren zu kommen, ist fast unmöglich und ab 18 kostet sie wieder Geld. Zudem ist das Einkommen von Frauen oft viel niedriger, als das von Männern. Das System lehrt uns, an klischeehaften Rollenbildern festzuhalten. Niemand darf aus dem Rollenbild rausfallen, ansonsten werden sie gemobbt und fertig gemacht. Die Männer sollen arbeiten gehen und die Frauen sollen sich um die Kinder und den Haushalt kümmern. Wir Frauen werden von dem System komplett ausgebeutet. Wir wollen das nicht länger mitmachen.
Die Antirassistische Bewegung Weißensee fordert:
Anti-sexistischen und aufklärenden Unterricht!
Kostenfreie und gut zugängliche Verhütungsmittel!
Eine sexismusfreie und aufklärende Gesellschaft!"
Danke an Kippie für's filmen und schneiden.
Antirassistische Bewegung Weißensee - ARBW
Wir sind eine junge linke Gruppe, die in Nordberlin antirassistische Politik (vor allem) mit Schüler*innen macht.
15/09/2017
Letzte Mobi gegen den Marsch fürs Leben! Wir sehen uns alle morgen auf der Demo. Wir treffen uns 10 Uhr am Nollendorfplatz auf dem Bahnsteig der U2 Richtung Ruhleben. Die Demo startet 10:30 Uhr am Wittenbergplatz.
13/09/2017
Das Transpi für Samstag ist fertig!
12/09/2017
Mobitag 2: Unsere Wandzeitungen hängen jetzt auch am Kant-Gymnasium.
11/09/2017
Mobi vong her beginnt!
Kommt mit uns zur What the F**k!-Demo am Samstag.
Morgen findet um 20 Uhr in der Bunten Kuh eine Infoveranstaltung statt mit dem Titel:
"Die Läden der AfD in Pankow und Weißensee"
Kommt vorbei, wir werden da sein. Bis morgen
"Die Läden der AfD in Pankow und Weißensee"
Infoabende mit rechten Referent*innen, Parteitage und Stammtische – die AfD ist in "Großbezirk Pankowe" nicht untätig. Rückhalt erhält die Partei dabei durch Kneipenbetreiber*innen die mit der AfD sympatisieren und die in der Vergangenheit selbst durch die Unterstützung migrationsfeindlicher und extrem rechter Gruppierungen auffielen. Die Einmietung der AfD-Pankow in unverdächtige, bürgerliche Locations gelingt ihr seit ihrer Gründung 2013 immer wieder. In ihren Hinterzimmern des Bezirks fühlt sich die rechte Partei seit dem weitestegehend ungestört. Um damit Schluß zu machen, findet am 1. April unter dem Motto "Kein Raum der AfD!" eine Demo in Weißensee statt, die den Auftakt einer Berlinweiten Kampagne gegen die Infrastruktur der Berliner AfD bildet. Im Rahmen der Infoveranstaltung wird über die Treffpunkte der AfD im Berliner Nordosten, so wie deren private Geschäftsräume informiert.
Veranstalter*innen: Kampagne "Kein Raum der AfD!"
11/03/2017
Auf der Felix Mendelssohn Bartholdy Schule wird gerade versucht einen Schulsprecher abzusetzen. Gegen diesen Vorschlag wurde allerdings in der Schüler*innen Vertretung abgestimmt. Das war den Lehrer*innen wohl zu blöd, sodass die SV aus diesem Prozess ausgeschlossen wird.
Wir von der ARBW solidarisieren uns mit den Schüler*innen und den Schulsprecher*innen der Felix Mendelssohn Bartholdy Schule.
Pablo bleibt Schulsprecher!
openpetition.de/!pablobleibt
Keine Absetzung vom Schulsprecher des FMBG | Pablo bleibt! - Online-Petition Pablo, ein Schulsprecher des FMBGs, sollte auf Wunsch von verschiedenen Lehrer*innen auf Grund von kleineren Regelverstößen als Schulsprecher zurücktreten. Dieser Antrag wurde allerdings in der Schüler*innenvertretung abgelehnt. Damit wurde dieser Prozess demokratisch gehandhabt. Nun versucht ein ei...
19/02/2017
EURE KRIEGE! UNSERE TOTEN!
Schulverweis für die Bundeswehr!
Am 18. Februar trafen sich etwa 500 Teilnehmer*innen zur Sicherheitskonferenz in München, um über Kriege und Waffenexporte zu bestimmen. Dagegen demonstrierten etwa 5 mal so viele Antifaschist*innen und Antikapitalist*innen. Zu Beginn der Demo wurden etwa 50 Autonome teilweise gewaltsam festgenommen und eingekesselt. Auch danach wurde die Demo immer wieder unter Anwendung von Gewalt angehalten. Trotz alledem war die Demo laut, kämpferisch und bunt.
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Fünf Gründe, warum Jugendliche gegen die Sicherheitskonferenz in München protestieren sollten:
Am Wochenende findet wie alljährlich die stark umstrittene Sicherheitskonferenz in München statt, bei der Außenminister*innen und Großkonzerne sich treffen und Kriege planen. Wir nennen euch fünf Gründe, warum es wichtig ist, dass vor allem Jugendliche gegen diese Konferenz protestieren.
1. Es gibt aktuell so viele Kriege wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Afghanistan, Syrien, Mali oder Kurdistan sind nur einige wenige Beispiele. Es ist wichtig, dass wir uns gegen den Militarismus auflehnen und präsent sind.
2. Jugendliche sind, auch wenn man es nicht glaubt, von der Sicherheitskonferenz betroffen. Dort werden Themen der Bundeswehr besprochen und junge Menschen dazu aufgerufen, zur Bundeswehr zu gehen, wobei nur positiv geworben wird.
3. An Schulen darf die Bundeswehr völlig legal mit Plakaten und Veranstaltungen Jugendliche rekrutieren. Doch antirassistisches Engagement von Jugendlichen, wie der Schulstreik, wird von Schulleitungen und Lehrer*innen mit negativen Konsequenzen für Schüler*innen beantwortet. Damit muss Schluss sein!
4. Imperialistische Großmächte sollten keinen Freiraum haben, um sich zu treffen. Dagegen demonstrieren in München tausende Menschen. Die Gesellschaft sieht es als normal an, dass Kriege geführt, Menschen ausgebeutet und Grenzen abgeschottet werden. Gegen diese Stimmung müssen wir ein Zeichen setzen!
5. Es ist nicht im Interesse der meisten Menschen, dass Jugendliche von der Bundeswehr ausgebeutet und in den Krieg geschickt werden. Doch die Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher zwingt sie dazu, den Job bei der Bundeswehr anzunehmen. Dabei schreckt der Staat auch nicht davor zurück, Jugendliche direkt mit Briefen die vermeintliche Attraktivität der Bundeswehr zu präsentieren. Doch unsere Zukunft gehört uns! Nicht den Interessen des deutschen Staates oder von Großkonzernen!
03/01/2017
Auch wir finden diesen Angriff von sogenannten Linken auf andere Linke super scheiße. Die AfD wird immer stärker und N***s fühlen sich in Berlin auch auf den Straßen scheinbar immer wohler. Doch anstatt sich dagegen zu stellen, greift der Jugendwiderstand lieber Antifaschist*innen an und beleidigt sie auch noch aufs übelste mit sexistischen Sprüchen. Solidarität mit den Betroffenen!
Erneuter Überfall auf Linke in Neukölln In der Silvesternacht gab es einen gewaltsamen Überfall auf Linke in Berlin-Neukölln. Attacken auf linke Räume und Personen häufen sich ...
29/12/2016
Leute, bitte unterschreibt diese Petition! Pouya ist ein geflüchteter Musiker aus Afghanistan und lebt hier in Deutschland schon seit 6 Jahren. Er spricht fließend deutsch und hat sich perfekt integriert, soll jedoch wieder nach Afghanistan abgeschoben werden, da die Regierung der Meinung ist, dass Afghanistan ein sicherer Staat ist, weshalb Pouya auch kein Asyl in Deutschland gewährt wird. Wir alle wissen, dass Afghanistan auf keinen Fall ein sicherer Staat ist, dazu wird Pouya auch Politisch verfolgt, weshalb eine Abschiebung nach Afghanistan kein sicheres Leben für ihn bedeuten würde. Bitte nehmt euch die paar Minuten, unterzeichnet die Petition und teilt sie am besten weiter. Wir brauchen insgesamt 30.000 Unterzeichnungen, über 22.000 haben wir bereits. Vielen dank an alle, die diese unterzeichnen und weiter verbreiten!
Minister Joachim Herrmann: Bleiberecht für Pouya Update: Wir danken Euch ganz herzlich für Euer Engagement! Unter anderem durch Euren Einsatz konnte Pouya einen Aufschub der Abschiebung nach Afghanistan erlangen. Er wird also am 11./13./14. Januar 2017 seine Rolle des Gomatz in der Oper ZAIDE. EINE FLUCHT. spielen können. Wer sich also…
14/12/2016
1 weiterer Artikel aus unserem Flyer. Weil pink und blau eben nicht einfach nur 2 Farben sind.
Pink und Blau: einfach nur zwei Farben? Warum sind die meisten Weihnachtsgeschenke für Jungs blau und für Mädchen pink und was hat das mit sexistischen Geschlechterrollen zu ...
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