Ökologische Plattform

Ökologische Plattform

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Die Ökologische Plattform ist ein politischer Zusammenschluss DER LINKEN. Die Plattform wurde am 24.6.1994 bei der damaligen PDS gegründet.

Wir, die Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Plattform sind uns dessen bewusst, dass Reparaturen am herrschenden kapitalistischen Profitsystem für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit nicht mehr ausreichen. Notwendig ist eine sozialökologische Systemwende im Verbund mit einer generationen- und kontinentübergreifenden sozialen und ökologischen Gerechtigkeit. Wir wissen, da

13/03/2026

Veranstaltungserinnerung
Liebe Genossis,

die AG Ökosozialismus der Bundestagsfraktion lädt zum zweiten gemeinsamen Treffen ein:
Die Vernetzung mit den echten Expert*innen des Alltags gestaltet sich etwas schwieriger und verlangt gute Rahmen. Wir rufen den Basisrat ins Leben, um Bundestag und Basis in einen regelmäßigen Austausch zu bringen. Ihr interessiert euch für Umwelt- und Klimafragen, Verkehrspolitik, Landwirtschaft etc.? Dann würden wir uns gerne öfter mit euch beraten.
Wir wollen uns in 2026 regelmäßig mit euch treffen und austauschen. Bei den Treffen erhaltet ihr Einblicke in unsere Arbeit. Dann seid ihr an der Reihe und könnt Fragen stellen oder Erfahrungen teilen. Link: https://bundestag-de.zoom-x.de/j/63993215925
17.03. Katalin Gennburg zur Baupolitik und den Folgen des sog. Bau-Turbo sowie feministischer, klimagerechter Stadtentwicklungspolitik von links.
08.04. Ina Latendorf, Kostenloses Mittagessen in Kitas und Schulen und Tierschutz: Wirft man eine ökosozialistische Perspektive auf Ernährung so fallen zwei Seiten ins Auge: 1. Unter welchen Verhältnissen, wird zu welchen Kosten für Mensch, Tier und Umwelt produziert? 2. Was kommt bei den Menschen an und wie wird es verteilt? Hierzu werde ich zwei Beispiele aus meiner parlamentarischen Arbeit vorstellen: einen Antrag zur Verschärfung des Tierschutzgesetzes sowie einen Antrag zur bundesweiten kostenlosen Kita- und Schulverpflegung.
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Wer informiert bleiben will, kann sich gern in den Mailverteiler "Basisratoekosozialismus" eintragen:
Unter https://info.die-linke.de/mailman3/lists/basisratoekosozialismus.info.die-linke.de/ können sich Interessierte für die Liste eintragen.
Alternativ eine Mail mit dem Betreff "subscribe" an [email protected] schicken.

Solidarische Grüße
Fabian

28/10/2025

Wir sind den Superreichen ein Dorn im Auge! 🌱 Ökosozialistisch. Solidarisch. Mach mit! ❤️ 💚

20/06/2025

Klima. Stadt. Gesundheit. – Wege zu sozial gerechter Klimaanpassung

Höhere Durchschnittstemperaturen, Hitzewellen, Tropennächte ohne Abkühlung und zunehmende Waldbrandgefahr treffen die dicht besiedelte Regionen des Ruhrgebietes besonders hart. Gleichzeitig zeigen Studien immer deutlicher: Die Klimakrise ist auch ein medizinischer Notfall. Hitzetote, Atemwegserkrankungen durch Feinstaub und ernährungsbedingte Gesundheitsprobleme nehmen zu – vor allem bei sozial benachteiligten Gruppen. Städte wie Herne müssen sich dringend an die Folgen des Klimawandels anpassen: Klimaangepasstes Bauen, schattenspendende Vegetation, widerstandsfähige Infrastrukturen sowie Boden- und Grundwasserschutz gehören ganz oben auf die Tagesordnung. Dabei darf nicht vergessen werden: Diejenigen, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben, sind oft am stärksten betroffen.

Für eine solidarische, linke Politik bedeutet das: Jede Maßnahme zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel muss auch unter dem Gesichtspunkt sozialer Gerechtigkeit bewertet werden. Doch ist es allein Aufgabe der Politik, diese Krise zu lösen? Oder braucht es auch individuelle und kollektive Beiträge für ein gesundes Leben in einer gesunden Mitwelt?

Diesen Fragen wollen wir gemeinsam mit unseren zwei Referentinnen nachgehen:

-Edith Bartelmus-Scholich, Landesvorstand Linke NRW
-Britta Paulusch, Aktivistin bei Healths for Future und Gründerin von Stadtverwaldung e.V.

Wann? 27. Juni 2025, ab 17 Uhr
Wo? Geschäftsstelle Die Linke Herne, Hauptstraße 181, 44652 Herne

15/06/2025

🌍⚖️ Ökozid & Gerechtigkeit ⚖️🌍

Was hat Umweltzerstörung mit Frieden und Gerechtigkeit zu tun?

Finde es heraus bei unserer Veranstaltung zu Ökozid und seinem Zusammenhang mit globalen Kämpfen für eine gerechte Welt.

📅 Dienstag, 17. Juni
🕔 17:45 Uhr
📍 Online & im Liebknecht Haus, Leipzig

Organisiert von: AG ADeLe Leipzig

Hier der Link zur Veranstaltung:
https://bbb.linxx.net/rooms/ang-a4p-aoe-ka8

11/05/2025

🌱 Vielen Dank! 🙌 Der Bundesparteitag hat unseren Antrag G07 "Solidarisch leben und wirtschaften – sozial - ökologischen Umbau vorantreiben!" mit großer Mehrheit angenommen!

Ein starkes Zeichen für eine gerechte, nachhaltige Zukunft. Danke an alle, die mitdiskutiert, unterstützt und abgestimmt haben. ✊

Lasst uns gemeinsam weiter an einem solidarischen und ökologischen Wandel arbeiten! 🌍

06/05/2025

Schwer bekömmliches Thema, aber trotzdem gute Laune.
📍 Am Erdüberlastungstag Deutschlands – dem Tag, an dem wir eigentlich mit dem Konsumieren aufhören müssten, wenn wir nachhaltig leben wollten – trafen sich 🌍 Dr. Didem Aydurmuş, ehemalig Teil unseres Sprecher*innenrat, und 🌿 Prof. Marco Springmann (UCL & Oxford University), um sich an eine gesunde, planetare Ernährung „heran zu plaudern“.

📢 Marcus Otto, Sprecher der Ökologischen Plattform, eröffnete die Veranstaltung mit Grußworten von Lorenz Gösta Beutin MdB.

🥦 Springmann stellte Teile der kommenden Aktualisierung der Planetary Health Diet vor – sie wird künftig einen Gerechtigkeitskapitel bekommen und mehr nach Ernährungsstilen differenzieren. Damit ist sowohl für der Gesundheit der Konsument*innen als auch des Planeten gedacht.

💬 Deutlich wurde: Mit dem derzeitigen Landwirtschafts- und Lebensmittelsystem ist eine echte Ernährungswende nicht machbar. Es braucht eine komplette Umstellung von Produktion und Angebot. Besonders der Widerstand derer, die mit stark verarbeiteten Lebensmitteln Geld verdienen, muss überwunden werden.

⚖️ Denn klar ist: Der Kampf um eine nachhaltige Ernährungswende - lokal und global ist - auch Klassenkampf

🔥 Heiß diskutiert wurde auch die CO₂-Steuer: Zwar senken Abgaben klimaschädlichen Konsum und fördern Alternativen – ohne flankierende Politik verschärfen sie jedoch soziale Ungleichheit. Wie viel Regulierung ist nötig? Wie viel Verbot ist zumutbar? Diese Fragen führten zu spannenden Debatten auf dem Podium und im Publikum.

🧀 Und natürlich: Die vegane Brotzeit mit Cashew-Camembert und Co. war der kulinarische Höhepunkt des Abends!

26/04/2025

🌍 Tschernobyl – 39 Jahre danach: Die Verbindung von Klimakrise, Klassenfrage und globaler Gerechtigkeit ☢️

Am 26. April 1986 explodierte Reaktor 4 im AKW Tschernobyl – eine Katastrophe, deren Folgen bis heute spürbar sind. Doch Tschernobyl ist nicht nur ein Mahnmal für den Atomausstieg, sondern auch ein Symbol für die Verknüpfung von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und globaler Gerechtigkeit.

Klimakrise und Atomkraft – Ein fataler Zusammenhang 🌍☢️

Tschernobyl zeigt eindrucksvoll, dass Atomkraft keine Lösung für die Klimakrise ist. Die Risiken der Atomenergie – von der Produktion über den Betrieb bis hin zur Entsorgung des Atommülls – übersteigen bei weitem den Nutzen. Während erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie in den letzten Jahren rasant günstiger und sicherer wurden, bleibt die Atomkraft eine gefährliche, risikobehaftete Technologie, die nie ohne schwerwiegende Auswirkungen betrieben werden kann.

📊 Fakt: Die jährlichen Kosten für die Reinigung und die langfristige Überwachung von AKWs weltweit übersteigen die potenziellen wirtschaftlichen Vorteile um ein Vielfaches. (Quelle: World Nuclear Industry Status Report)

Die Klassenfrage in der Atompolitik 💸

Die Folgen von Tschernobyl trafen vor allem die ärmsten und marginalisierten Menschen. In der Nähe von AKWs leben oft diejenigen, die sich nicht vor Strahlung schützen können – Arbeiterinnen, arme Landbewohnerinnen, indigene Völker. Auch heute zeigt sich, dass die sozial Schwächeren die Hauptlast der Atomkatastrophen tragen – sei es durch Wohnungsnot, Flucht oder gesundheitliche Schäden.

🌍 Fakt: In der Ukraine mussten über 150.000 Menschen aufgrund der Tschernobyl-Katastrophe ihre Heimat verlassen. Auch viele der evakuierten Arbeiter*innen in den 80er Jahren litten an langfristigen gesundheitlichen Schäden. (Quelle: WHO, IAEA)

Globale Gerechtigkeit – Atomkraft kennt keine Grenzen 🌎

Die Atompolitik ist eine globale Herausforderung. Länder wie Kanada, Australien und Niger liefern weiterhin Uran für die Atomindustrie, häufig ohne die Zustimmung der betroffenen lokalen Bevölkerungen. Diese Praxis verschärft die globale Ungerechtigkeit, indem es die Natur zerstört und Menschen in den betroffenen Regionen von ihren Lebensgrundlagen abhängt.

📈 Fakt: Uranabbau führt oft zu gravierenden Umweltschäden und Zwangsumsiedlungen, vor allem in den globalen Süden. (Quelle: Greenpeace, International Uranium Film Festival)

Ökosozialismus als Antwort auf die Atomfrage 🌱

Ein ökosozialistischer Ansatz für die Energieversorgung setzt auf erneuerbare Energien, die demokratisch, sozial gerecht und nachhaltig organisiert sind. Statt die Kontrolle über Energie und Ressourcen in den Händen weniger Konzerne zu lassen, braucht es öffentliche Kontrolle, solidarische Umverteilung und ein umfassendes Umdenken im Umgang mit Natur und Technologie.

🔋 Fakt: Der Übergang zu 100% erneuerbaren Energien ist technisch möglich und wirtschaftlich machbar – Studien belegen, dass die globalen Energiekosten durch eine grüne Wende langfristig sinken würden. (Quelle: IPCC, Energy Watch Group)

🌍 Fazit

Tschernobyl mahnt uns: Atomkraft ist keine Lösung. Sie ist ein Symbol für die Gefährdung der Umwelt und der sozialen Gerechtigkeit. Der Atomausstieg muss weltweit konsequent weitergehen, und die Verantwortung für den Umgang mit den Folgen der Atomkraft darf nicht auf den Schultern der Ärmsten lasten. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien, der sozialen Gerechtigkeit und der globalen Solidarität.

09/04/2025

Planetary Health statt Earth Overshoot - ein Gespräch mit dem Emissionsforscher Prof. Dr. Marco Springmann (UCL& Oxford) und der Klimapolitikwissenschaftlerin Dr. Didem Aydurmus (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) über die Frage wie wir innerhalb der planetaren Grenzen alle reichlich satt werden und welche Änderungen am dringendsten sind.

Die Ökologische Plattform lädt ein zu
harten Fakten bei Streuobstwiesensaft, Bier und Wein am deutschen Earth Overshoot Day.

Mit einem Grußwort von MdB und Mitglied des Parteivorstands Lorenz Gösta Beutin!


Karl-Liebknecht-Haus am 3. Mai, 19 Uhr
Bild: Earth Flag, John McConnell 1973

09/04/2025

„In Serbien gehen seit Monaten Hunderttausende auf die Straße – gegen Korruption, gegen Staatsversagen und gegen eine Politik, die das Leben der Menschen dem Profit unterordnet. Diese Proteste verdienen unsere volle Solidarität“, erklärt Dr. Fabian Fahl, Klimaschutz-Experte und Bundestagsabgeordneter für Die Linke.

„Der Aufstand begann mit dem Einsturz eines Bahnhofvordachs in Novi Sad. Doch er wurde schnell zu einem Symbol für die wachsende Unzufriedenheit in einer Gesellschaft, die genug hat von leeren Versprechungen, Ausverkauf und Unterdrückung. Insbesondere Bäuer*innen, Studierende und einfache Arbeiter*innen stellen sich der Regierung entgegen – sie fordern das Lebensnotwendige statt Prestigeprojekte, demokratische Kontrolle statt neoliberale Showpolitik.

Während deutsche Konzerne mit staatlicher Förderung ihre Elektroauto-Fabriken nach Osteuropa verlagern und dort Wasser, Land und Ressourcen verschlingen, kämpfen die Menschen vor Ort um ihre Existenz. Das ist kein Fortschritt, das ist kolonialer Kapitalismus unter grünem Anstrich“, kritisiert Fahl.

Fahl hebt hervor: „Ein zentraler Konfliktpunk ist der geplante Lithiumabbau für Batterien – unter anderem für Volkswagen. Ganze Landstriche sollen dem Rohstoffhunger der deutschen Autoindustrie geopfert werden. Der Preis: zerstörte Böden, vergiftetes Wasser, vertriebene Familien. Wer behauptet, das sei ‚nachhaltige Transformation‘, verhöhnt all jene, die unter den ökologischen und sozialen Folgen leiden. Die EU und die Bundesregierung schauen weg, wenn Präsident Vučić mit Repressionen auf legitimen Protest reagiert – oder sie klatschen sogar Beifall, weil es deutschen Industriekonzernen nützt.“ Fahl weiter: „Lebensmittelversorgung muss Vorrang haben vor der nächsten Elektroauto-Fabrik. Versorgungssicherheit ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht. Die Linke sagt Nein zu Ausverkauf und Umweltzerstörung im Namen der grünen Industrie! Ja zu Selbstbestimmung, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit – in Serbien..."

03/03/2025

✊Infos für Berlin: Die Linke - Ökologisches Onboarding
Du bist jetzt in der Partei und möchtest Dich agrar-ernährungs-klima-tier- und/oder umweltpolitisch einbringen? Komm vorbei, wir haben Süßes! 🍰 15. März 16-18 Uhr, ökologischer Kaffeeklatsch im Bezirksbüro Charlottenburg -Wilmersdorf, 22. März 16-18 Uhr ökologischer Kaffeeklatsch im Bezirksbüro Spandau, 29. März 16-18 Uhr ökologischer Kaffeeklatsch im Bezirksbüro Steglitz -Zehlendorf tbc

*Ihr interessiert Euch für Tierrechte? Dann ist das auch Euer Termin. Snacks sind alle vegan.

Organisiert vom Basismitglied Didem Aydurmus.

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SprecherInnenrat Der Ökologischen Plattform Bei DER LINKEN Kleine AlexanderStr. 28
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10178