29/09/2026
Die erneute Beschädigung der Regenbogenbank im Tiergarten verurteilen wir auf das Schärfste. Es ist hochgradig asozial, dass ein Ort des Gedenkens und der Solidarität wiederholt zum Ziel von Sachbeschädigungen wurde.
Die Bank ist weit mehr als ein Stück Holz. Sie steht für das Gedenken an die Opfer queerfeindlicher Gewalt und für die Botschaft, dass jeder Mensch in Berlin frei und selbstbestimmt leben kann. Wer diesen Ort beschädigt, richtet sich damit auch gegen diese Botschaft.
Deshalb erwarten wir eine konsequente Aufklärung der wiederholten Angriffe. Der Staat muss dafür sorgen, dass Menschen ihre Freiheit auch tatsächlich wahrnehmen können und Gedenkorte nicht immer wieder zum Ziel von Zerstörung werden.
Wir werden uns nicht daran gewöhnen, dass solche Angriffe Teil des Alltags werden. Freiheit, Toleranz und gegenseitiger Respekt sind keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen immer wieder verteidigt werden!
Als LSU Mitte stehen wir für ein Berlin, in dem jeder Mensch frei leben kann. Sichtbar, selbstbestimmt und ohne Angst vor Einschüchterung.
Gerade erst war sie repariert, nun ist sie schon wieder zerstört: https://www.tagesspiegel.de/berlin/dpa-regenbogenbank-zum-gedenken-an-csd-attentat-im-berliner-tiergarten-erneut-beschadigt-16104597.html