08/06/2026
Sicherheitspolitik im Klassenzimmer
Heute wurde in Berlin die Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit mit den Jugendoffizierinnen und Jugendoffizieren der Bundeswehr unterzeichnet.
Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird damit ein transparenter und verlässlicher Rahmen für sicherheits- und verteidigungspolitische Bildungsangebote an Berliner Schulen geschaffen.
Jugendoffiziere kommen auf Einladung der Schulen in den Unterricht. Sie ordnen sicherheitspolitische Fragen ein, erklären Zusammenhänge und ermöglichen offene Diskussionen — etwa zu Frieden und Sicherheit, internationalen Krisen, Bündnissen und der Rolle Deutschlands in der Welt.
Gemeinsam mit Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, unterzeichnete Brigadegeneral Horst Busch, Kommandeur Landeskommando Berlin und Major Sebastian Nothing, Fachbereichsleiter Ost im Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr, die Kooperationsvereinbarung.
Berlin ist als Hauptstadt ein besonderer Ort für sicherheitspolitische Debatten. Als Bundeswehr in Berlin stehen wir für Dialog mit Politik, Verwaltung, Schulen und Gesellschaft.
Die Meinungsbildung findet bei den Schülerinnen und Schülern statt — unser Beitrag ist Information, Einordnung und Gespräch.
Text: // Bundeswehr / Nothing
Fotos: // Bundeswehr / Dojan
für Bildung, Jugend und Familie
28/05/2026
Einmal ist keinmal, zweimal ist Brauch, dreimal ist Tradition - zum dritten Mal in Folge legten heute Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr vor dem Berliner Parlament, dem Abgeordnetenhaus, ihren Diensteid ab. Die 30 Soldatinnen und Soldaten des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung gelobten, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.
Die Gelöbnisrede hielt die Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Cornelia Seibeld. „Das heutige Gelöbnis vor dem Abgeordnetenhaus hat eine besondere Symbolkraft. Berlin erinnert uns wie keine andere deutsche Stadt daran, dass Freiheit niemals selbstverständlich ist. Menschenwürde, Freiheit und Demokratie bleiben ohne persönlichen Einsatz nicht dauerhaft bestehen. Diese Werte lassen sich nicht vom Sofa aus verteidigen. Deshalb führen wir zu Recht wieder die Diskussion über Wehrdienst und gesellschaftliche Verantwortung. Die sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit machen deutlich: Auf Dauer wird es vermutlich nicht ausreichen, allein auf Freiwilligkeit zu setzen. Wer sich – wie diese Rekrutinnen und Rekruten – in den Dienst unseres Landes stellt, übernimmt Verantwortung für unsere Demokratie und verdient Anerkennung und Wertschätzung“, so die Präsidentin.
Kai Wegner, Der Regierende Bürgermeister von Berlin betonte in seinem Grußwort: „Die Bundeswehr gehört in die Mitte unserer Gesellschaft – das zeigt das feierliche Gelöbnis vor dem Berliner Abgeordnetenhaus bereits zum dritten Mal. Unsere Soldatinnen und Soldaten stehen für Pflichtbewusstsein, mutigen Einsatz und den Schutz unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wer den Eid auf die Bundesrepublik Deutschland leistet, übernimmt Verantwortung für Frieden, Freiheit und Demokratie in unserem Land und weltweit. Gerade in sicherheitspolitisch herausfordernden Zeiten ist dieses Bekenntnis wichtiger denn je. Berlin dankt allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Dienst – und steht fest an ihrer Seite.“//Michael
Fotos: Bundeswehr/Nachtigall und Kaufmann
Abgeordnetenhaus von Berlin
Senatskanzlei Berlin
13/05/2026
Tag des in Berlin am 13. Mai – zu diesem Anlass kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus der Berliner Landespolitik, der Blaulichtorganisation und dem öffentlichen Leben in die Julius-Leber-Kaserne. Im Mittelpunkt der Festveranstaltung mit Appell stand die neue Struktur des Landeskommandos, die seit dem 1. April besteht. Im Rahmen des Appels übernahm zudem Oberst Monika Leu den Posten als Stellvertretende Kommandeurin und Chefin des Stabes von Oberst Jens Roßmanith. Die Veranstaltung bot zugleich Raum für intensiven Austausch und war einmal mehr ein Beleg für die enge Verbindung zwischen Bundeswehr, Politik und Gesellschaft.
Das Landeskommando Berlin ist dem Operativen Führungskommando der Bundeswehr unterstellt und primärer Ansprechpartner für den Senat von Berlin zur Zivil-Militärischen Zusammenarbeit in allen Fragen von Unterstützungsleistungen der Bundeswehr bei Naturkatastrophen, besonders schweren Unglücksfällen, im Rahmen der Amtshilfe und der dringenden Soforthilfe. //Jörg
Fotos: Bundeswehr/Baronsky, Emmerich, Dojan, Kaufmann, Nachtigall
Berliner Feuerwehr
Polizei Berlin
Technisches Hilfswerk (THW)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
DRK-Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V.
Bezirksamt Reinickendorf
30/04/2026
im Bundeswehrkrankenhaus
Bundeswehr erleben, über Berufsperspektiven informieren: Beim am 23. April im in der Scharnhorststraße gab es dazu reichlichen Gelegenheit. Neben dem intensiven Austausch mit unterschiedlichen Dienstagraden waren die Jugendlichen auch praktisch gefordert, als es darum ging, wie die Hände richtig desinfiziert werden, wie der Blutdruck gemessen wird und wie Erste-Hilfe-Maßnahmen erfolgen. Es gab viel zu entdecken.
//jz (Fotos: Bundeswehr/Pulpanek)
15/04/2026
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift 'Militärgeschichte' hat einen Beitrag veröffentlicht, der nicht nur für Berlinerinnen und Berliner spannend sein könnte:
Der Brite Michael Paterson reiste in den letzten Monaten ihres Bestehens durch die DDR und durch Ost-Berlin und hielt seine Eindrücke in Skizzen fest. Sie machen ein Stück Alltags-Militärgeschichte der DDR sichtbar. Im Beitrag ordnet Klaus Storkmann die Skizzen fachlich in ihren zeitgenössischen Kontext ein.
Den Link zur kompletten Ausgabe packen wir Euch in die Kommentare.
//Juliane (Abbildung: Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung 2/2026. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr)
07/04/2026
16 Kilometer für das Gedenken mit 16 Kilogramm Gepäck. Am 2. April jährte sich das Karfreitagsgefecht zum 16. Mal.
2010 wurde an diesem Tag in der Nähe von Isa Khel, Afghanistan, eines der verheerendsten Feuergefechte in der Geschichte der Deutschen Bundeswehr geführt. Dabei verloren drei Kameraden für die Bundesrepublik Deutschland ihr Leben. Weitere acht Soldaten wurden zum Teil schwer verwundet.
Seit 2020 werden jährlich Gedenkmärsche organisiert, nicht nur um die in Afghanistan gefallenen Soldaten zu würdigen, sondern alle, die im Dienst für unser Land verwundet wurden oder ihr Leben gelassen haben.
Neben den rund 350 Kameradinnen und Kameraden hat auch Brigadegeneral Horst Busch, Kommandeur des Landeskommando Berlin, vergangenen Donnerstag am 16K3-Gedenkmarsch der in Berlin teilgenommen. Anschließend erfolgte eine Kranzniederlegung am Ehrenmal der Bundeswehr im Bendlerblock.
Wir danken der 3. Kompanie des Feldjägerregiment 1 für die Organisation dieser wichtigen Gedenkveranstaltung.
//Kim (Fotos: Bundeswehr/Spitzack von Briesinsky)
26/03/2026
Danke an den Gastgeber, das Abgeordnetenhaus von Berlin, sowie natürlich Cornelia Seibeld und Dennis Buchner für ihre Zeit.
Für das Landeskommando Berlin ist dieser Austausch wertvoll, schließlich sind wir die erste Ansprechstelle der Landesregierung Berlin in der zivil-militärischen Zusammenarbeit.
//Juliane
Heute begrüßte -Präsidentin Cornelia Seibeld Einsatzkräfte des Landeskommandos Berlin. Im Anschluss an eine Führung verfolgten sie die Plenarsitzung und tauschten sich mit Vizepräsident Dennis Buchner aus.
Die Bundeswehr in Berlin