Rise up for Justice Bielefeld

Rise up for Justice Bielefeld

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Bielefelder Jugendbewegung gegen Rassismus und für eine Solidarische Gesellschaft.

08/11/2022

Wir laden euch herzlich dazu ein mit uns am 20.11.2022 um 13:30 den Film RISE UP von Leftvision in der Kamera zu gucken☺️ Die Tickets sind bereits bezahlt, deswegen ist der Besuch für euch kostenlos. Danach würden wir gerne gemeinsam eine Diskussionsrunde im Nummer zu Platz starten. Meldet euch gerne per DM/PN an, da die Plätze begrenzt sind. Wir freuen uns auf euch🫶 leftvision

Trailer:

https://youtu.be/6tiJ8I8akEE

Photos from Rise up for Justice Bielefeld's post 16/08/2022

„Wen tötet die Polizei?“

Wir rufen dazu auf, euch der Demo am Freitag um 18 Uhr vor dem Rathaus anzuschließen! Wir wollen um die Opfer von Polizeigewalt trauern, Kritik an der Polizei üben, über Alternativen nachdenken & uns besser vernetzen um eine breitere Solidaritätsbewegung zu schaffen.

In den Kommentaren ist ein öffentliches Statement, um den Kontext des Protests deutlich zu machen.

Photos from Rise up for Justice Bielefeld's post 05/06/2022

„Noch wichtiger ist, das wir uns organisieren, präsent sind und kämpfen!“- Einer der Sätze aus dem Redebeitrag von Rise Up, denn der Kampf gegen Rassismus muss weitergehen!

Gestern fand die Demo „Two years on and still fighting“ in Bielefeld statt, denn am 25.05.2020 wurde George Floyd in Minneapolis (USA) durch einen weißen Polizisten ermordet. Auch zwei Jahre danach werden Schwarze Menschen und PoCs Opfer rassistischer Gewalt.

Gestartet sind wir am Hauptbahnhof, die Demo ging dann durch die Innenstadt und endete dann im Ravensbergerpark. Während der Demo herrschte eine kämpferische Stimmung. Forderungen wurden laut verdeutlicht. Und Sprüche laut gerufen. Im Ravensbergerpark gab es dann ein Kulturprogramm. Dort gab es Beiträge von und Musik von .kanim . Danke für diese tollen Beiträge und Musik!

06/03/2022

Am 19. März, 2 Jahre und einen Monat nach dem Anschlag, wird eine neue Gedenktafel für die Ermordeten von Hanau am Kesselbrink eingeweiht.

Nachdem der von Bielefelder*innen in Eigeninitiative geschaffene Gedenkort immer wieder entfernt wurde, wird es nun auf dem Kesselbrink einen dauerhaften Ort geben, um an das Geschehene zu erinnern, gemeinsam zu trauern und ins Gespräch zu kommen. Und um dazu beizutragen dass Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov niemals vergessen werden.

Aber auch wenn dieser Anschlag in Hanau war, es hätte auch Freund*innen in Bielefeld treffen können! Denn Hanau war kein Einzelfall.

Zur Einweihung des Gedenkorts werden die Initiative 19. Februar und weitere Menschen aus Hanau anreisen und an dem Tag dabei sein. Es wird ein Programm mit verschiedenen Beiträgen und eine Möglichkeit zum Austausch untereinander geben.

Näheres dazu werden wir in der nächsten Zeit veröffentlichen. Wir freuen uns wenn ihr die Information überall teilt und an diesem Tag mit dabei seid!

Alle Freund*innen sind herzlich eingeladen.
Em tevahiya hevala bi dil u can vedixwînin.
Bütün arkadaşlar içtenlikle davet edilir.

Photos from Rise up for Justice Bielefeld's post 01/02/2022

Kein Vergeben, kein Vergessen!

Am 19. Februar jährt sich das Attentat von Hanau, einer der schlimmste rechtsterroristischen Akte in der Bundesrepublik seit der NSU Mordreihe, zum zweiten Mal. Der Anschlag kostete neun Menschen das Leben. Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi, Fatih Saraçoğlu wurden von einem Faschisten ermordet. Wir wissen, Hanau ist kein Einzelfall, es ist einer von vielen rechtsterroristischen Anschlägen in den vergangenen 20 Jahren. Sie sind ein Zeichen für den aufstrebenden Neofaschismus in Deutschland und Europa. Dieser zeigt sich nicht nur in Anschlägen, sondern zum Beispiel auch in sogenannten "Spaziergängen" organisierter N***s, in antisemitischen Verschwörungstheorien, Repressionen gegen linke Proteste und den verschlossenen NSU-Akten.
Dieser Staat hat kein Interesse daran, die Anschläge aufzuklären, er selbst treibt sie mit seiner Politik voran. Wir müssen gegen diese Politik aktiv werden. Wir müssen gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt eintreten. Am 19. Februar wollen wir deshalb den Opfern gedenken, uns daran erinnern, was vor zwei Jahren passiert ist, und laut sagen: Kein Vergeben! Kein Vergessen!

11/11/2021

„I can't breathe!" Diese
Worte wiederholte der Afroamerikaner
George Floyd über 20 Mal, als ihn ein
rassistischer Polizist mit dem Knie im
Nacken ersticken ließ. Nach diesem
grausamen Mord war die Welt nicht wie
zuvor. Und sie darf auch nicht sein wie
zuvor!

Immer wieder sehen wir, dass Rassismus
ein strukturelles Problem ist: durch
Benachteiligung in der Schule und beim
Job, durch racial profiling oder durch
Anschläge wie die in Halle, Hanau oder
die des NSU. Das grundlegende Problem
besteht aber weltweit, denn Kolonialismus
und rassistische Unterdrückung sind
nicht überwunden. Die Folgen davon
sind heute noch ausbeuterische
Handelsbeziehungen, Kriege und Flucht.

Doch die Welt muss nicht so sein.
Wir wollen eine andere Welt, eine
solidarische Welt! Diese zu erreichen liegt
in unserer Hand. Wir müssen uns dafür
zusammenschließen, uns einsetzen und
auf die Straße gehen. Antirassismus darf
kein Trend sein! Deshalb komm zur
Kundgebung am 27. November(Sa.) 2021
um 16.30 Uhr auf dem Kesselbrink.
Denkt Masken und Abstände!

31/08/2021

Rassismus tötet!



Demonstration Start um 18 Uhr am Hauptbahnhof +

Anschließende Kundgebung auf dem Kesselbrink



Der rechte Terror ist eine Bedrohung, die uns alle angeht! Am 09.09.2000 wurde Enver Şimşek ermordet. Das war der Auftakt der NSU-Mordserie, der größten rechten Mord- und Anschlagsserie der BRD. Diese hielt sechs Jahre an, kostete zehn Menschenleben, ungleich mehr trauernde Angehörige und lässt zahlreiche Fragezeichen offen, die der fünf Jahre andauernde Prozess nicht klären konnte. Heute, 21 Jahre später, ist weder der institutionelle Rassismus der Behörden aufbereitet worden, noch wurde die Rolle des Verfassungsschutzes abschließend aufgeklärt. So wurde niemals untersucht wie wichtige Akten vernichtet werden konnten oder welche Verbindungen zu rechtsextremen Netzwerken bestanden.



Anlässlich des Jahrestag des ersten nachgewiesenen NSU-Mordes rufen wir am 09.09.2021 um 18 Uhr zur Demonstration und anschließender Kundgebung auf, um ein Zeichen gegen rechten Terror zu setzen und den Opfern der rassistisch motivierten Morde Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat zu gedenken.

Photos from Rise up for Justice Bielefeld's post 25/07/2021

Hast du persönliche Erfahrungen gemacht, bist interessiert an dem Thema und/oder bist betroffen und würdest dich gerne mit uns über das Thema austauschen? Schreib uns gerne eine DM.

08/06/2021

Ihr wollt euch politisch engagieren, aber wisst noch nicht wie? 🤔Dann kommt gerne zum offenen Kennenlernteffen am Freitag über Zoom! Es ist egal ob du ein von Rassismus betroffener Mensch bist oder nicht - Bei uns ist jeder Mensch Willkommen ☺️. Was euch erwartet? Vorstellung der Organisation, nette Menschen und ein cooler Austausch. Ihr könnt gerne eigene Vorschläge mit einbringen. Falls ihr Interesse habt, dann meldet euch gerne per DM bei uns-für Fragen und um den Link zu bekommen.😋

Photos from Rise up for Justice Bielefeld's post 30/05/2021

Schon lange sind alle Bücher geschrieben, alle Reden zum Thema Rassismus gehalten, alle Petitionen eingereicht, alle Forderungen gestellt und es muss doch immer wieder von vorne losgehen. Wir fangen immer wieder bei 0 an. George Floyd ist am 25 Mai 2020 ermordet worden. Dieser rassistische Mord hat weltweit zu Demonstrationen gegen rassistische Polizeigewalt geführt. Wir haben letztes Jahr demonstriert und wir tun es immer noch!

Gestern waren wir wieder mit vielen Menschen auf der Straße, um zu zeigen, dass sich in Deutschland, überall auf der Welt und im Alltag von BIPoC immer noch nicht viel verändert hat und Rassismus deshalb kein „Trendthema“ sein darf. Unter den Teilnehmer*innen waren vor allem viele junge Menschen, die bereit waren, ein Zeichen zu setzen und etwas zu verändern. So haben wir auch die Stimmung wahrgenommen – empowernd und laut, aber gleichzeitig wurde auch die Ernsthaftigkeit des Themas spürbar. Durch die Slogans die wir gemeinsam gerufen haben, gab es ein Gefühl der Verbundenheit und Stärke. Zu dieser Stimmung hat vor allem auch die starke Moderation beigetragen.

Es gab viele Beiträge in Form von Reden, Gedichten oder Musik, die von vielen als empowernd und hoffnungsvoll wahrgenommen wurden, die aber auch explizite Forderungen formuliert und die Zuhörer*innen zum Nachdenken gebracht haben. Passant*innen in der Stadt wurden auf die Demo aufmerksam und haben sich solidarisch gezeigt.
Trotzdem haben im Gegensatz zum letzten Jahr deutlich weniger Menschen mitdemonstriert. Wir werden weiter daran arbeiten, möglichst viele Menschen für den Kampf gegen Rassismus zusammenzubringen. Antirassismus bedeutet für uns dabei, sowohl im Alltag auf rassistische Denkmuster und Diskriminierungen zu achten und gegen sie vorzugehen als auch zu erkennen, dass Rassismus System hat und grundlegende gesellschaftliche Veränderung nötig ist, um ihn zu überwinden.

Ob in Bielefeld, Düsseldorf (.duesseldorf), Wuppertal(.wuppertal)oder woanders: Danke, an alle die gestern dabei waren und gezeigt haben, dass der Kampf gegen Rassismus immer noch aktuell ist und weitergeführt werden muss! No justice – no peace.

Photos from Rise up for Justice Bielefeld's post 25/05/2021

Struktureller Rassismus ist nicht immer einfach zu erkennen. In dem Fall unserer Freundin ist es aber leicht zu erkennen. Der Geburtsort ihrer Mutter gefährdet ihre aktuelle Lebenssituation.
Wir können leider nicht das System von heute auf morgen ändern. Wir können aber aufeinander aufpassen und uns gegenseitig unterstützen.
Helft unserer Freundin in dieser schwierigen Situation. Den Link findet ihr in unserer Bio. Wir würden uns freuen wenn ihr den Beitrag teilt und den Link weiterverbreitet!
Und kommt am Samstag zur Demo, damit wir für strukturelle Lösungen kämpfen! 😉

18/05/2021

Am 25. Mai 2020 wurde der Afroamerikaner George Floyd in den USA ermordet. Die darauffolgenden Proteste in den USA erreichten viele Länder weltweit, so auch Deutschland. So gingen auch viele Bielefelder*innen vor einem Jahr auf die Straße und riefen „ I cant breathe“ und "No Justice - No Peace".🗣 In zahlreichen Städten wurde lautstark gegen den in der Gesellschaft tief verankerten Rassismus protestiert und auch die Polizeigewalt in Deutschland wurde thematisiert. Weder im Falle von George Floyd noch im Falle all derjenigen, die durch Polizeigewalt ermordeten wurden, handelt es sich um Einzelfälle. Rassistische Polizeigewalt ist ein strukturelles und lebensbedrohliches Problem.
Was aber hat sich wirklich verändert seit dem Mord von George Floyd? Leider gibt es bis heute keine ernsthaften Anstrengungen gegen die rassistischen Strukturen bei der Polizei und in den staatlichen Institutionen vorzugehen und umfangreiche gesellschaftliche Veränderungen umzusetzen.
Deswegen rufen wir am 29.05.2021 auf die Straßen lautstark zu füllen und zu zeigen, dass unser Kampf für eine gerechte und anti-rassistische Welt mehr als ein Hype ist!

Denkt bitte an eure Masken und achtet auf Abstände. 😷

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