09/12/2021
Wir waren heute gemeinsam mit der Jungen Linken an der Uni Bielefeld unterwegs und haben in 2 Stunden knapp 200 Unterschriften für die Volksinitiative Gesunde Krankenhäuser in NRW für alle gesammelt. Mit den Menschen ins Gespräch kommen - so sieht linke Praxis an der Uni aus!
‼️200 Unterschriften in 2 Stunden. Und ein Vielfaches an tollen Gesprächen und Diskussionen. Unsere Unterschriftensammlung für die Volksinitiative Gesunde Krankenhäuser in NRW ist der Hammer💪 - Das ist unsere Antwort auf lahme 🚦im Bund und ⬛️🟨 in NRW.
03/07/2019
"Enthalten im Gesetzesentwurf ist die Aufhebung des Verbots allgemeiner Anwesenheitspflichten, die Einschränkung studentischer Mitspracherechte innerhalb der Hochschulen und die Einführung von Studienverlaufsvereinbarungen sowie der Wegfall der Friedensklausel. Außerdem soll ein Vertretungsgremium für studentische Hilfskräfte optionalisiert werden und der Rahmenkodex für gute Beschäftigungsbedingungen gestrichen werden."
Unterschreibt die Petition gegen das neue Hochschulgesetz, denn diese und viele andere Änderungen sind für uns nicht hinnehmbar!
Jetzt kommt es auf euch an: #NotMyHochschulgesetz - Online-Petition
CDU und FDP haben ihre Wahlkämpfe im letzten Landtagswahlkampf maßgeblich mit den Themen „Bildung“ und „Freiheit“ bestritten. Ein offener, freier Austausch innerhalb der Universitäten scheint aber nun nicht Ziel der Bildungspolitik der Landesregierung zu sein. Dies entnehmen wir dem vorli...
01/07/2019
Ab heute findet die Stupa-Wahl statt. Due ganze Woche könnt ihr in der Uni-Halle eure Stimme abgeben.
Wir haben natürlich eine klare Wahlempfehlung für euch (Liste 9 pschttt).
Wir haben hier für euch eine kleine Vorstellungsliste unserer Kandidat*innen.
01/07/2019
Fragend schreiten wir voran:
Endlich raus aus der Schule mit allen ihren Zwängen und vorgekauten Inhalten, endlich mehr als bloßes Auswendiglernen und Wiedergabe von Inhalten mit anschließender simpelster Transferleistung.
Mit dem Studienbeginn hat nun ein neuer Lebensabschnitt
begonnen und die schulische Gängelung wird ad acta gelegt.
Kritik als Volkssport
Die Universität gilt in unserer Gesellschaft als ein Hort kritischer Lehre und Bildung für kritische Köpfe.
Doch bei genauerem Hinsehen fragt man sich dann schon:
Was genau ist nun das kritische Element?
Auf Nachfragen bekommt der/die interessierte Studierende dann sowohl von Dozent*innen und Kommiliton*innen die Antwort, dass ein kritischer Kopf alles hinterfrage. Alles hinterfragen?
Soll ich nun auch die Schwerkraft hinterfragen, oder was?
Auch losgelöst von universitären Kontexten herrscht der Zeitgeist der Kritik. Auf den Straßen und im
Fernsehen trifft man nur kritische Köpfe, die alles kritisch betrachten und stets alles kritisch beleuchten.
Der Journalist Thomas Edinger nennt diese Fetischisierung der Kritik: Hyperkritik oder Kritik als Volkssport.
Enttrivialisierung der Kritik
Um die Kritik aus den Fängen der Hyperkritik zu befreien, muss an erster Stelle, wie der Pädagoge
Carsten Bünger schreibt, eine Enttrivialisierung der Kritik stattfinden.
Es handelt sich bei Kritik um keine formal zu erlernende Methode oder eine zu vermittelnde Kompetenz. Kritik in unserer Zeit muss gesellschaftliche Strukturen
analysieren, um die dahinterstehende Logik der gesellschaftlichen Reproduktion von sozialen Ungleichheiten und Hierarchisierungen offenzulegen. Im Kontext
einer kritischen Lehrer*Innenbildung könnte dies heißen, z.B. die Frage zu stellen, warum es trotz aller dringend benötigten Reformen – z.B. Projekt Einheitsschule
oder Entschleunigung von G8 - in unserer Gesellschaft wichtig ist, Verlierende und Gewinnende zu produzieren?
Linke Bildungsangebote
Wir von der Hochschulgruppe dielinke.SDS versuchen, dem Zeitgeist der Hyperkritik, der sowohl in der Lehre als auch im Alltagsverstand der Menschen fest verwurzelt ist, eine kritische politische Bildung entgegenzusetzen, die sich stets im Spannungsverhältnis von selbstreflexiver Ideologiekritik
und einer hegemonietheoretischen Machtanalytik bewegt. Der
SDS und seine Mitglieder versuchen, dies in unterschiedlichsten Kontexten mit verschiedensten Partner*Innen in Form selbstorganisierter Lesekreise (z.B. Gramsci- Lesekreis, Marx-Lesekreise,
Lesekreis zur alternativen Stadtentwicklung, Imperialismustheorien-Lesekreis), Veranstaltungen
(z.B. Eine Stadt für alle, Kampf um Kobané – Wofür steht Rojava?, Gentrifizierung, Demokratie vs. Kapitalismus), aber auch in der Form von Lehrveranstaltungen
(z.B. Antonio Gramsci lesen!) zu leisten.
Gemeinschaftlicher Prozess Kritische politische Bildung ist ein
Prozess, der von dem Engagement und wechselseitigen Austausch verschiedener Akteur*Innen aus unterschiedlichsten Kontexten lebt. Alle diese verschiedenen Akteur*Innen eint in diesem Prozess die Empörung über unterschiedlichste gesellschaftliche Zustände, die Machtlosigkeit und Ignoranz herrschender Politik diese zu bearbeiten, der Wille zur Veränderung
und der Glaube, dass eine andere Welt möglich ist.
Wir, der SDS an der Uni Bielefeld, wollen Teil dieses Prozesses sein und helfen, diese Empörung und
Wut zu strukturieren!
Wir fordern, dass der AStA und die Unileitung der Universität
Bielefeld selbstorganisierte studentische Lesekreise, Veranstaltungen und Lehrveranstaltungen finanziell und organisatorisch fördert und ebenfalls die Möglichkeit
des Leistungspunkteerwerbs für die Teilnahme bereitstellt.
29/06/2019
Studentischer Kampf für bezahlbaren Wohnraum!
Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt
Der soziale Wohnungsbau wurde in den letzten 25 Jahren sukzessiv reduziert – das zuständige Ministerium des Landes NRW geht nach aktuellen Erhebungen davon aus, dass in Bielefeld inzwischen 14.000 Sozialwohnungen fehlen. Diese
Vernachlässigung der sozialen Fürsorge und der gesetzlichen Verpflichtung führt zu einer Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt, insbesondere für sozial Benachteiligte.
Zu dieser Gruppe gehören Arbeitslose, Geringverdiener*innen
und Alleinerziehende, aber auch Studierende. Daraus entsteht
zwangsläufig eine Konkurrenzsituation für die genannten Gruppen.
Neuerdings spitzt sich die Situation noch weiter zu, da nun auch Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, Wohnraum benötigen.
Der Markt regelt alles!
Diese Notsituation ist die Folge einer jahrelangen
Fehlplanung in der Politik. Sie beruhte auf dem Irrglauben, der
Markt wäre in der Lage, sämtliche ökonomische und
soziale Probleme nachhaltig zu bewältigen. Die wachsende
sozi-ale Ungleichheit und gesellschaftliche Exklusion
verdeutlichen das Versagen derzeitiger politischer
Strategien und des Marktes.
Das Unvermögen, Wohnraum zu sichern, wurde mittlerweile
sogar seitens führender Politiker*innen anerkannt.
Sie sprachen sich für eine massive Ausweitung im
sozialen Wohnungsbau aus.
Es bleibt ab-zuwarten, ob sich dies als bloße Wahlkampfrhetorik herausstellt, oder, ob die überfälligen politischen Maßnahmen endlich realisiert werden. Auf solch ein vages Versprechen können sich die Kommunen nicht verlassen.
Deshalb fangen sie an, den sozialen Wohnungsbau selbst in
die Hand zu nehmen. Dies trifft auch für die Stadt
Bielefeld zu, denn sie möchte sozialen Wohnungsbau mit den
städtischen Unternehmen Freie Scholle und BGW in Gang
setzen.
Soziale Verpflichtung des Studierendenwerk
Auch das Studierendenwerk Bielefeld, das bezahlbaren Wohnraum für Studierende zur Verfügung
stellt, hat dies vernachlässigt. Das Studierendenwerk NRW gibt einen Richtwert vor, nach dem 10% aller Studierenden mit Wohnheimplätzen versorgten werden sollten. Diese Quote liegt in Bielefeld derzeit bei 7,9%. Es fehlen ca.
800 Wohnheimplätze.
Bereits jetzt warten Studierende zwei bis drei Semester, um einen Wohnheimplatz zu bekommen. Durch die Verknappung des bezahlbaren Wohnungsangebotes in Bielefeld verschärft sich die Konkurrenzsituation auf dem Wohnungsmarkt.
Da das Studierendenwerk die zentrale Anlaufstelle für studentischen Wohnraum darstellt, muss es auch
seine soziale Verantwortung bei der Entspannung der
städtischen Wohnsituation wahrnehmen. Deswegen fordern
wir, dass das Studierendenwerk seiner sozialen Verantwortung und seiner Pflicht nachkommt, den studentischen Wohnungsbau in Bielefeld auszubauen.
Das Studierendenwerk hat schon die Bereitschaft signalisiert,
die eigenen Kapazitäten im studentischen Wohnungsbau auszubauen, allerdings fehlen noch konkrete Konzepte.
Wir, die Studierenden der Universität Bielefeld, aber auch der FH, wollen in diesen Prozess des Ausbaus studentisches Wohnraums mit einbezogen werden, da es um unser Wohnen geht.
Wir wollen nicht an Orten mit schlechter Infrastruktur
und Wohnatmosphäre platziert werden!
Wir solidarisieren uns in dem
Kampf für bezahlbaren Wohnraum
mit der städtischen Kampagne
„Bezahlbares Wohnen für alle“!
29/06/2019
Freiheit für Carola Rackete!
Wer Menschen rettet ist ein Held und kein Verbrecher!
"Was ist das für eine Welt, in der stärker gegen das Retten als gegen das Sterben vorgegangen wird?"
-Claus Peter Reisch
27/06/2019
NO PASARAN –
keinen Fußbreit dem Faschismus und Islamismus!
Deutsche Zustände
Tägliche Anschläge auf Flüchtlingsheime, die Wahlerfolge der AfD in Ost und West, ein omnipräsenter antimuslimischer Rassismus und Fremdenfeindlichkeit etc. Die Liste solcher Beispiele in Deutschland ist lang.
Bisher waren wir von solchen dramatischen Entwicklungen in Bielefeld verschont geblieben, auch wenn die Rechten ihre Grenzen hier austesten, wie etwa die zunehmenden Aktivitäten der rechtsradikalen Verbindung Normannia Nibelungen zeigen. Das hat viele Gründe, aber einer davon ist, dass wir in Bielefeld ein breites Bündnis –mit vielen Widersprüchen – gegen rechts haben. Darauf sollten wir uns nicht ausruhen. Wir müssen uns, d.h. die progressiven und linken Kräfte, mehr in die Bündnisarbeit einbringen und Aspekte beleuchten, die im Bündnis untergehen. Fragen, die zu stellen wären, sind: Was ist der gesellschaftliche Nährboden der Neuen Rechten? Gibt es überhaupt so etwas wie progressiven Nationalismus oder Patriotismus?
Bielefelder Zustände
Doch haben wir an der Universität Bielefeld mit den geistigen Brüdern und Schwestern des deutschen Faschismus ein Problem: Türkische Faschist*Innen und Islamist*Innen nutzen die Universität für ihre Agenda.
Würden dezidiert deutsche rechts-
nationale, faschistische und rassistische Hochschulgruppen an der Uni Bielefeld aktiv werden und versuchen in das Studierendenparlament vorzudringen, gäbe es große Empörung und Widerstand. Doch was passiert, wenn türkisch-faschistische und islamistische Gruppen an der Universität Ähnliches versuchen? Nichts!
An der Universität Bielefeld sind derzeit drei faschistische und islamistische Gruppen aktiv:
1.Kulturvereinigung türkischsprachiger Studierenden (KulTürk)
2.Assoziation Türkischer Akademiker (ATA)
3.DIWANKulTürk ist derzeit mit einem Sitzen im Studierendenparlament vertreten, tritt dieses Jahr aber nicht mehr an, ihre Aktivitäten in der Uni führen sie allerdings fort.
Wer sind diese Gruppen?
Die Gruppen KulTürk, ATA und DIWAN fielen bereits in der Vergangenheit durch ihre politischen und religiösen Veranstaltungen auf. Eine kleine Auswahl: Veranstaltungen, die den Armeniergenozid leugneten; die Einladung der türkischen Konsulin aus dem Generalkonsulat Münster mit ihren 20 Bodyguards; religiöse Veranstaltungen, die sich durch eine räumliche Geschlechtertrennung auszeichneten; Ausstellungen mit dezidiert antisemitischen und islamistischen Vordenkern und einem bosnischen Mitglied der Waffen SS; Einladung von Referent*Innen, die auch nach ganz rechtsaußen Kontakt haben, wie bspw. Abu Bakr Rieger, Veranstaltungen in denen das Publikum gefilmt wird. Zudem sind etliche Mitglieder der Gruppe KulTürk nachweislich Anhänger der faschistischen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) und der islamistischen Bewegung der Nationalen Sicht (Milli Görus).
Einflussnahme auf
demokratische Strukturen
Das reaktionäre und antimoderne Islamverständnis sowie die ultranationalistischen Einstellungen der Gruppen KulTürk, DIWAN und ATA muss sowohl von aufgeklärten Muslim*Innen als auch von fortschrittlichen Kräften kritisiert werden. Denn alles andere stärkt nur den Rechtspopulismus und antimuslimischen Rassismus der AfD und der Neuen Rechten!
Die Gruppen KulTürk, ATA und DIWAN fielen bereits in der Vergangenheit durch ihre politischen und religiösen Veranstaltungen auf. Eine kleine Auswahl: Veranstaltungen, die den Armeniergenozid leugneten; die Einladung der türkischen Konsulin aus dem Generalkonsulat Münster mit ihren 20 Bodyguards; religiöse Veranstaltungen, die sich durch eine räumliche Geschlechtertrennung auszeichneten; Ausstellungen mit dezidiert antisemitischen und islamistischen Vordenkern und einem bosnischen Mitglied der Waffen SS; Einladung von Referent*Innen, die auch nach ganz Rechtsaußen Kontakt haben, wie bspw. Abu Bakr Rieger, Veranstaltungen in denen das Publikum gefilmt wird. Zudem sind etliche Mitglieder der Gruppe KulTürk nachweislich Anhänger der faschistischen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) und der islamistischen Bewegung der Nationalen Sicht (Milli Görus).
26/06/2019
Falls ihr noch unsicher seid, wen ihr bei der Stupa-Wahl ab dem 1. Juli wählen sollt, versucht es doch mal mit dem Stupamat.
(Wir empfehlen euch unabhängig des Ergebnisses SDS zu wählen ;-) )
StuPa-Mat