Studieninstitut Westfalen-Lippe Medizin und Rettungswesen

Studieninstitut Westfalen-Lippe  Medizin und Rettungswesen

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Photos from Studieninstitut Westfalen-Lippe  Medizin und Rettungswesen's post 06/06/2026

Sonographie praxisnah für den Rettungsdienst

Die Sonographie, insbesondere als Point of Care Ultraschall, gewinnt zunehmend an Bedeutung im präklinischen Einsatz. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis, dass vorhandenes Wissen und technische Ausstattung allein nicht ausreichen. Entscheidend ist die sichere Anwendung unter realen Einsatzbedingungen.

Es gibt bereits zahlreiche Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich. Unser Ansatz ist jedoch ein bewusst anderer. Der Fokus liegt gezielt auf den Anforderungen von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern im Einsatzalltag. Es geht nicht primär um theoretische Vertiefung, sondern um die praktische Anwendung und die Entwicklung von Handlungssicherheit.

In kleinen Gruppen werden typische Einsatzsituationen aufgegriffen und sonographisch bearbeitet. Ziel ist es, ein Gefühl für die Methode zu entwickeln und Sicherheit im Umgang mit dem Gerät zu gewinnen, ohne dabei den Rahmen des rettungsdienstlichen Auftrags aus den Augen zu verlieren.

Damit verstehen wir Sono4Stiwl als einen Baustein in der Weiterentwicklung der präklinischen Versorgung. Nicht als Ergänzung um ihrer selbst willen, sondern als sinnvolle Unterstützung für fundierte Entscheidungen im Einsatz.

Mit Sono4Stiwl erweitern wir unsere Möglichkeiten in der Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst um ein praxisnahes Format, das gezielt auf die Anforderungen im Einsatz ausgerichtet ist.

02/06/2026

Wissenschaft trifft Praxis: Zukunft des Rettungsdienstes mitgestalten

Der vorbeugende Rettungsdienst gewinnt zunehmend an Bedeutung. Steigende Einsatzzahlen, komplexere Versorgungsbedarfe und der demographische Wandel zeigen deutlich: Die Zukunft der Außerklinischen Akut und Notfallversorgung braucht neue Kompetenzen, neue Denkweisen und neue Bildungswege.

Umso mehr freuen wir uns, dass das stiwl gemeinsam mit Hochschulen, Berufsverbänden und Expert:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Kanada am aktuellen Konsensuspapier zur akademischen Weiterentwicklung des Rettungsdienstes mitwirken durfte.

Im Rahmen des 1. Deggendorfer Workshops wurden Grundlagen für ein bundeseinheitliches Bachelor Curriculum im vorbeugenden Rettungsdienst entwickelt.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
• evidenzbasierte Patientenversorgung
• klinisches Denken und Entscheidungsfindung
• sektorenübergreifende Zusammenarbeit
• Forschung, Innovation und Qualitätsentwicklung
• patientenzentrierte Versorgungskonzepte
• professionelle Rollenentwicklung im Rettungsdienst

Für uns am stiwl ist klar:
Die Zukunft des Rettungsdienstes entsteht nicht allein im Einsatzfahrzeug. Sie entsteht auch in Bildung, Wissenschaft, Simulation, Vernetzung und professioneller Weiterentwicklung.

Wir freuen uns, diesen Prozess aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit starken Partner:innen neue Perspektiven für die rettungsdienstliche Bildung zu entwickeln.

Photos from Studieninstitut Westfalen-Lippe  Medizin und Rettungswesen's post 29/05/2026

Kennt ihr eigentlich die Plattform „Sicherer Rettungsdienst“?

Die Seite wird gemeinsam von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) sowie der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen betrieben und bietet eine virtuelle Rettungswache mit zahlreichen Informationen, Empfehlungen und Arbeitsschutzaspekten für den Rettungsdienst.

Dort werden Themen rund um Sicherheit, Gesundheitsschutz, Infrastruktur, Fahrzeughallen, Schulungsräume und viele weitere Bereiche praxisnah dargestellt.

Besonders gefreut hat uns, dass wir als stiwl einige Inhalte fachlich mitgestalten konnten. Vor allem die neuen Bereiche zum Simulationsraum sowie zum Simulationsaußengelände wurden gemeinsam entwickelt und sind nun veröffentlicht.

Simulation ist für uns längst mehr als ein klassischer Unterricht. Sie schafft die Möglichkeit, komplexe Einsatzlagen, Kommunikation, Teamarbeit und Entscheidungsfindung unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Genau deshalb freuen wir uns, dass dieses Thema nun auch auf einer bundesweit zugänglichen Plattform sichtbar aufgegriffen wird.

Vielen Dank an die BGW, die Unfallkasse NRW sowie alle weiteren Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, Erfahrungen aus der rettungsdienstlichen Bildung einzubringen.
Und vielleicht erkennt man auf der Plattform ja sogar das ein oder andere Foto aus unseren Simulationsräumen wieder. 👀

www.sicherer-rettungsdienst.de

28/05/2026

Neue Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter für den Rettungsdienst

Mit dem erfolgreichen Abschluss eines weiteren Praxisanleiterlehrgangs dürfen wir am stiwl erneut engagierte Fachkräfte auf ihrem nächsten beruflichen Schritt begleiten.

Die vergangenen Wochen waren geprägt von fachlichem Austausch, intensiven Diskussionen, gegenseitiger Unterstützung und einer besonderen Teamkultur. Gerade in der Praxisanleitung zeigt sich, wie wichtig neben Fachwissen auch Haltung, Kommunikation und Verantwortung im Umgang mit Menschen sind.

Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter übernehmen im Rettungsdienst eine Schlüsselrolle. Sie begleiten angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im oftmals anspruchsvollen Alltag, geben Orientierung, fördern Entwicklung und prägen damit aktiv die Qualität zukünftiger rettungsdienstlicher Versorgung.

Besonders beeindruckend war erneut die Motivation vieler Teilnehmenden, Ausbildung nicht nur als Pflichtaufgabe zu verstehen, sondern als echte Investition in die Zukunft des Rettungsdienstes.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünschen für die zukünftige Aufgabe viel Erfolg, Freude, Geduld und stets ein gutes Gespür für die Menschen, die sie begleiten werden.

Photos from Studieninstitut Westfalen-Lippe  Medizin und Rettungswesen's post 27/05/2026

Zwischen Anspannung, Stolz und Vorfreude: Prüfungsstart am stiwl

Gestern hat am stiwl für viele unserer angehenden
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ein besonderer Abschnitt begonnen: die staatlichen Prüfungen.

Mit der ersten Aufsichtsarbeit startet nun die finale Phase einer Ausbildung, die in den vergangenen 3 Jahren von Lernen, praktischen Erfahrungen, Nachtdiensten, Simulationen, Klinikphasen und vielen besonderen Einsatzsituationen geprägt war.

Hinter jeder Prüfung stehen Menschen, die sich bewusst für einen Beruf entschieden haben, der Verantwortung, Teamarbeit und schnelles Handeln verlangt. Genau deshalb wissen wir, wie viel Einsatz, Disziplin und persönliche Entwicklung in diesem Moment stecken.

Wir wünschen allen Teilnehmenden für die kommenden Tage Ruhe, Konzentration, Selbstvertrauen und natürlich auch das notwendige Quäntchen Glück 🍀
Ein großer Dank gilt ebenso den Lehrkräften, Praxisanleitenden, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie den Dienststellen, die unsere Auszubildenden auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.

Jetzt heißt es: zeigen, was in euch steckt 🚑

Photos from Studieninstitut Westfalen-Lippe  Medizin und Rettungswesen's post 18/05/2026

Simulationstag 2026 – Danke für euren Einsatz

Vor gut 2 Wochen fand unser Simulationstag 2026 statt. Seitdem erreichen uns viele Eindrücke, Rückmeldungen und Gespräche, für die wir uns herzlich bedanken möchten.

Ein besonderer Dank gilt unseren Schülerinnen und Schülern. Mit großem Engagement, hoher Motivation und viel Professionalität habt ihr die Szenarien durchlaufen und den Tag aktiv mitgestaltet. Gerade in der Simulation zeigt sich, wie wichtig Teamarbeit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen im Rettungsdienst sind.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Dozierenden, Unterstützerinnen und Unterstützern, den beteiligten Organisationen sowie allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Solche Tage sind nur möglich, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

Besonders gefreut haben wir uns auch über die vielen positiven Rückmeldungen und das offene Feedback. Viele Ideen und Anregungen nehmen wir bereits jetzt mit in die Weiterentwicklung zukünftiger Übungen.

Und tatsächlich laufen schon die ersten Planungen für den Simulationstag 2027.

Realitätsnahe Ausbildung bedeutet für uns, Lernen erlebbar zu machen und genau dafür stehen unsere Simulationstage.

06/05/2026

Die Akademisierung im Rettungsdienst entwickelt sich weiter.

Der Bachelorstudiengang „Notfallsanitäter*in (B.Sc.)“ an der FH der Diakonie bietet mittlerweile verschiedene Schwerpunktsetzungen, unter anderem in den Bereichen Berufspädagogik und Management. Gleichzeitig umfasst das Studium jedoch auch weitere versorgungswissenschaftliche, wissenschaftliche und organisatorische Inhalte, die für die zukünftige Entwicklung des Rettungsdienstes zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Das berufsbegleitende Studium erstreckt sich über 6 Semester und richtet sich an berufserfahrene Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, die sich akademisch weiterqualifizieren möchten.

Aus Sicht des stiwl sind solche Studienangebote ein wichtiger Bestandteil der weiteren Professionalisierung des Rettungsdienstes. Neben der unmittelbaren Patientenversorgung werden zukünftig insbesondere Themen wie Bildungsarbeit, Qualitätsentwicklung, Forschung, Organisationsentwicklung, interprofessionelle Zusammenarbeit und wissenschaftsbasierte Versorgung eine immer größere Rolle spielen.

Der Studiengang stellt eine sinnvolle und zukunftsorientierte Ergänzung zur rettungsdienstlichen Berufsausbildung dar.

Weitere Informationen zum Studiengang gibt es hier:

https://www.fh-diakonie.de/.cms/studium/bachelor/notfallsanitaeter/793

Photos from Studieninstitut Westfalen-Lippe  Medizin und Rettungswesen's post 05/05/2026

Fahrsimulator im Schul- und Simulationszentrum in Betrieb

Der Fachbereich Medizin und Rettungswesen des stiwl nutzt nun auch im Münster einen Fahrsimulator gezielt als Ergänzung, um Teilnehmende für besondere Einsatzsituationen zu sensibilisieren und die Fahrsicherheit im Rettungsdienst weiter zu stärken.

Der Simulator kann wahlweise über große Bildschirme oder über eine VR-Brille genutzt werden. Durch Forcefeedback werden Fahrvibrationen realistisch über den Sitz übertragen, ebenso über das Lenkrad.
Gerade im Rettungsdienst ist sicheres Fahren ein zentraler Faktor für Patientensicherheit, Eigenschutz und den Schutz anderer Verkehrsteilnehmender.

Viele kritische Situationen entstehen nicht im Routinebetrieb, sondern in besonderen Lagen: Einsatzfahrten unter Zeitdruck, schwierige Witterung, unübersichtliche Kreuzungen, riskante Verkehrsdynamiken oder auch das Fahren mit Blaulicht und Martinshorn in dichtem Stadtverkehr.

Fahrsimulatoren sind hierfür ein wertvolles Instrument, weil sie seltene oder risikoreiche Situationen realitätsnah trainierbar machen, ohne dass dabei reale Gefährdungen entstehen.

Selbstverständlich ersetzt der Simulator keine Fahrpraxis. Er dient vielmehr dazu, gezielt zu sensibilisieren, Entscheidungen zu reflektieren und die Handlungssicherheit in besonderen Situationen zu stärken.

Photos from Studieninstitut Westfalen-Lippe  Medizin und Rettungswesen's post 05/05/2026

130 Teilnehmende. 2 Tage. Ein Ziel: wissenschaftlicher Diskurs im Rettungsdienst.

Beim NotSan-Symposium am stiwl stand genau das im Mittelpunkt. Auszubildende aus verschiedenen Dienststellen haben ihre Arbeiten vorgestellt, eingeordnet und im Austausch mit anderen diskutiert. Fundiert, kritisch und mit Blick auf die Praxis.

Dabei ging es nicht nur um Ergebnisse. Es ging darum, wissenschaftliche Inhalte zu verstehen, zu analysieren, zu bewerten und eigene Fragestellungen strukturiert zu bearbeiten. Fähigkeiten, die im Rettungsdienst zunehmend an Bedeutung gewinnen.

So entsteht Ausbildung, die über das reine Anwenden hinausgeht. Ausbildung, die Denken, Einordnen und Weiterentwickeln ermöglicht und genau dort ansetzt, wo der Rettungsdienst sich weiterentwickeln muss.

Jetzt geht es weiter in die Phase der Prüfungsvorbereitung.

Die staatlichen Prüfungen kommen näher.

Bleibt fokussiert.

Photos from Studieninstitut Westfalen-Lippe  Medizin und Rettungswesen's post 10/02/2026

stiwl in Bayern: Deggendorfer Workshop zur Akademisierung der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter

In den letzten zwei Tagen hat das stiwl in Bayern an der Technischen Hochschule Deggendorf am 1. Deggendorfer Workshop zur akademischen Ausbildung in der außerklinischen Akut und Notfallversorgung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter teilgenommen.

Eingeladen war ein ausgewählter Kreis aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der NotSan-Studiengänge, um sich zur weiteren Akademisierung abzustimmen. Ziel ist es, ein gemeinsames Papier zu erarbeiten und sich zu zentralen Fragen zu verständigen, insbesondere zu einem abgestimmten Curriculum sowie zur künftigen Rolle akademisierter Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in der Versorgungspraxis.

Für uns ist das ein wichtiges Signal: Akademisierung braucht eine enge Verzahnung von Wissenschaft und beruflicher Bildung und muss an der realen Einsatz und Versorgungswirklichkeit ausgerichtet bleiben.

Für das stiwl nahm der Fachbereichsleiter Eugen Latka teil. Ebenfalls dabei war Prof. Hilke Bertelsmann, unsere sehr geschätzte Kooperationspartnerin im NotSan B.Sc. Studiengang der Fachhochschule der Diakonie.

Berufliche Bildung und Akademisierung dürfen nicht gegeneinander gedacht werden, sondern müssen gemeinsam weiterentwickelt werden, damit der Rettungsdienst auch künftig praxisnah, anschlussfähig und zukunftssicher aufgestellt bleibt.

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