26/06/2022
Die iranische Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi ist willkürlich im Gefängnis Shahr-e Rey in Varamin in der Provinz Teheran. Sie wird dort gefoltert und anderweitig misshandelt, u. a. durch das vorsätzliche Vorenthalten dringend benötigter fachärztlicher Behandlung. Sie befindet sich lediglich aufgrund ihrer Menschenrechtsarbeit in Haft und ist somit eine gewaltlose politische Gefangene, die umgehend und bedingungslos freigelassen werden muss. https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/iran-narges-mohammadi-sorge-um-gesundheitszustand-2022-06-24
08/06/2022
Am 7. Juni sendete das Rektorat der Middle East Technical University (METU) in Ankara eine E-Mail an alle Studierenden, in welcher die für den 10. Juni geplante Pride-Parade 'kategorisch verboten' und jeglichen Teilnehmenden mit polizeilichen Maßnahmen gedroht wurde. Dies schränkt die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit der METU-Studierenden sowie -Angestellten ein und muss sofort aufgehoben werden! Hilf mit! Link 🌈 https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/tuerkei-universitaet-muss-pride-marsch-zulassen-2022-06-08
05/06/2022
Die beiden gewaltlosen politischen Gefangenen Otero Alcántara und Maykel Castillo Pérez befinden sich seit fast einem Jahr in Untersuchungshaft. Grund der Inhaftierung ist, dass sie Kritik an der kubanischen Regierung geäussert haben. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben und zehn Jahre Haft. Die Behörden müssen internationalen Organisationen unbedingt die Beobachtung der Gerichtsverfahren erlauben und die beiden Männer sofortig und ohne in die Freiheit entlassen. Die gerichtlichen Anhörungen sind für den 30. und 31. Mai angelegt. Setze dich ein: https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/kuba-kuenstlern-drohen-lange-haftstrafen-2022-05-27
28/05/2022
Seit 30 Jahren setzt sich der diesjährige Menschenrechtspreisträger, der Äthiopische Menschenrechtsrat (Ethiopian Human Rights Council), für Menschenrechte in Äthiopien ein. Dieser mutige Einsatz ist oft mit Repressalien und großen persönlichen Gefahren verbunden. Auf unserer virtuellen Grußkarte können ab sofort Glückwünsche und bestärkende Nachrichten an den EHRCO gepostet werden!
https://padlet.com/AmnestyInternationalDeutschland/Menschenrechtspreis2022
Infos: https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/aethiopien-amnesty-menschenrechtspreis-2022
23/05/2022
Der venezolanische Fotograf Carlos Debiais wird entgegen der Anordnung auf Freilassung immer noch festgehalten. Seither ist er ohne erkennbaren Grund in Caracas inhaftiert. Carlos Debiais befand sich in Filmaufnahmen im Bundesstaat Falcón, als er von Sicherheitspersonal der staatlichen Erdölunternehmens PDVSA befragt und später von Angehörigen der militärischen Spionageabwehr DGCIM inhaftiert wurde. Amnesty International fordert seine Freilassung. https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/-venezuela-fotografen-Carlos-Debiais-freilassen-2022-05-23
11/05/2022
Das Strafgericht von Mananjary den Menschenrechtler verurteilte Jeannot Randriamanana am 17. März zu zwei Jahren Haft. Im Februar 2022 hatte Jeannot Randriamanana die mutmaßliche Unterschlagung von Lebensmitteln aus humanitärer Hilfe durch die lokalen Behörden enthüllt und via Soziale Medien verbreitet. Die Lebensmittel waren für die madagassische Bevölkerung gedacht, die am 5. bzw. 23. Februar von den Zyklonen Batsirai und Emnati getroffen wurde. Seit 10. Mai wird ein Berufungsgericht über die von Jeannot Randriamanana eingelegten Rechtsmittel entscheiden. Link: https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/madagaskar-lehrer-wegen-social-media-post-im-gefaengnis-2022-05
01/05/2022
Der Künstlerin Aleksandra Skochilenko wird vorgeworfen, am 31. März in einem Supermarkt in Sankt Petersburg Preisschilder durch kleine Zettel mit Antikriegsinformationen und -parolen ersetzt zu haben. Sie wurde der Verteilung von Falschmeldungen angeklagt und befindet sich in Untersuchungshaft. Aleksandra Skochilenko ist durch eine Glutenintoleranz auf spezielle Nahrung angewiesen. Da sie in der Untersuchungshaft weder das erforderliche Essen noch medizinische Versorgung erhält, verschlechtert sich ihr Zustand kontinuierlich. Wir fordern eine angebrachte medizinische Versorgung und die schnellstmögliche Freilassung. Mehr unter https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/russland-aleksandra-Skochilenko-droht-haft-wegen-Antikriegsaktion-2022-04-27
19/04/2022
Findest du die Bewahrung der Menschenrechte wichtig? Triffst du gerne engagierte Leute? Dann komm zu unserem Infoabend: 21. April (DO) 18:00, Uni Bielefeld, Raum L4-127. Wir freuen uns auf dich/euch!
17/04/2022
Die Aktivistin Sultana Khaya und ihre Familie steht seit 2020 unter Hausarrest. Darüber hinaus wurde Sultana Khaya und ihre Schwestern mehrfach von Sicherheitskräften belästigt und vergewaltigt. Setze dich für sie ein! https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/marokko-gewalt-gegen-aktivistin-untersuchen-2022-04-07
13/04/2022
Als Folge des bewaffneten Konflikts in Nordäthiopien spitzt sich die kritische Menschenrechtslage immer weiter zu. Der Äthiopische Menschrechtsrat und Amnesty International dokumentieren seit Anfang des Konfliktes schwere Menschenrechtsverletzungen. Dabei handelt es sich um Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht, Kriegsverbrechen und häufig auch Fälle von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Der Äthiopische Menschenrechtsrat (EHRCO) und andere unabhängige Menschenrechtsorganisationen sowie Journalist_innen müssen mit Schikane und Repressalien rechnen, wenn sie über den Konflikt berichten. Beteilige dich jetzt an der Online-Aktion an den äthiopischen Premierminister Abiy Ahmed und fordere Schutz für Menschenrechtsverteidiger_Innen in Äthiopien! https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/aethiopien-menschenrechtspreis-2022
04/04/2022
Melissa Lucio soll am 27. April hingerichtet werden. Die US-Amerikanerin mexikanischer Herkunft wurde wegen der Ermordung ihrer zweijährigen Tochter als schuldig befunden. Nach neuen Gutachten soll das Kind jedoch durch einen unbeabsichtigten Sturz umgekommen sein sollen. https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/USA-hinrichtung-verhindern-2022-04-01
25/03/2022
Die beiden Social-Media-Influencerinnen Hanin Hossam und Mawada el-Adham sind auf der Grundlage ungerechtfertigter Anklagen zu Haftstrafen verurteilt worden, in der sie sich bereits aus wilkürlichen Gründen befinden. Neben Menschenhandel und weiteren konstruierten Vorwürfen wurden sie für schuldig befunden, andere junge Frauen dazu angestiftet zu haben, "unanständige" Online-Inhalte zu verbreiten. Amnesty International fordert die sofortige Freilassung der beiden Frauen, da sie lediglich friedlich ihre Menschenrechte wahrgenommen haben.https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/aegypten-influencerinnen-droht-haft-2022-03-21