26/06/2026
26. Juni – Internationaler Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung der Opfer von Folter
Folter ist einer der schwersten Angriffe auf die Würde und Freiheit des Menschen. Sie ist das Werkzeug von Diktaturen, Terrorregimen und autoritären Herrschern, die Menschen einschüchtern, unterdrücken und ihrer Rechte berauben wollen.
Für uns Liberale ist klar: Jeder Mensch besitzt unveräußerliche Rechte. Ein freiheitlicher Rechtsstaat schützt diese Rechte – unabhängig von Herkunft, Überzeugung oder politischer Haltung. Rechtsstaatlichkeit bedeutet, dass staatliche Macht an Recht und Gesetz gebunden ist.
Der heutige Gedenktag erinnert uns daran, dass Freiheit und Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind. Besonders deutlich wird dies im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Immer wieder berichten internationale Organisationen von Folter, Misshandlungen und schweren Menschenrechtsverletzungen in den von Russland besetzten Gebieten.
Die Menschen in der Ukraine kämpfen nicht nur um ihr Staatsgebiet. Sie kämpfen für ihre Freiheit, ihre Selbstbestimmung und für die Werte, auf denen auch unsere Demokratie beruht.
Deshalb stehen wir an der Seite aller Opfer von Folter und Unterdrückung. Und deshalb unterstützen wir diejenigen, die für Freiheit, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit eintreten.
Freiheit ist niemals selbstverständlich. Sie muss verteidigt werden – durch starke Institutionen, eine unabhängige Justiz, den entschlossenen Einsatz für die Menschenrechte und letztlich auch durch eine starke Bundeswehr.