12/10/2026
Praxistipp: Anerkennen. Nachfragen. Sich aufeinander einstellen.
In Konflikten mit Eltern suchen wir oft schnell nach Erklärungen. Dabei besteht die Gefahr, dass wir vorschnell annehmen, bereits zu wissen, warum jemand so handelt.
Ein kleiner Perspektivwechsel kann helfen:
💚 Anerkennen – Die Perspektive des Gegenübers wahrnehmen und ernst nehmen.
💚 Nachfragen – Nicht schon wissen, warum die andere Person so handelt.
Was weiß ich tatsächlich? Was nehme ich nur an?
💚 Sich aufeinander einstellen – Gemeinsam nach Möglichkeiten suchen und unterschiedliche Lebensrealitäten berücksichtigen.
Der „Dritte Raum“ ist dabei kein Kompromiss und bedeutet nicht, die eigene Haltung aufzugeben. Er kann dort entstehen, wo wir mit Haltung offen für etwas bleiben, das wir noch nicht wissen.
👉 Unser Impuls für dich:
Welche erste Erklärung hast du bei einem Konflikt manchmal im Kopf – und welche Frage könnte helfen, sie noch einmal zu überprüfen?
Bildbeschreibung 1: „Praxistipp“. „Anerkennen. Nachfragen. Sich aufeinander einstellen.“ „Drei Schritte für einen diversitätsbewussten Umgang mit Konflikten mit Eltern.“
Bildbeschreibung 2:
„Praxistipp“. „1. ANERKENNEN“. „Die Perspektive des Gegenübers wahrnehmen und ernst nehmen.“ „Welche Erfahrungen und Lebensrealitäten bringt die Person mit?“ „Was könnte ich bisher übersehen haben?“
Bildbeschreibung 3:
„Praxistipp“. „2. NACHFRAGEN“. „Nicht schon wissen, warum die andere Person so handelt.“ „Frag dich: Was weiß ich tatsächlich? Was nehme ich nur an?“ „Nachfragen hilft, vorschnelle Zuschreibungen zu hinterfragen.“
Bildbeschreibung 4:
„Praxistipp“. „3. SICH AUFEINANDER EINSTELLEN“. „Gemeinsam nach Möglichkeiten suchen.“ „Was brauchen wir, um weiterzukommen?“ „Verstehen wollen heißt nicht zustimmen.“ „Der „Dritte Raum“ kann dort entstehen, wo wir mit Haltung offen für etwas bleiben, das wir noch nicht wissen.“