Traumavereint e.V.

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Traumavereint e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Traumavereint e.V., Öffentliche Dienstleistungen, Bremen.

über Trauma, psychische Erkrankungen und Hilfsangebote aufklären, regionale Angebote für Fachkräfte und Betroffene in Bremen, Verden und Umgebung
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Kinder brauchen Erwachsene, die schützen, ohne zu kontrollieren.Die Grenzen achten, statt sie zu übergehen.Die ein Nein ...
11/10/2026

Kinder brauchen Erwachsene, die schützen, ohne zu kontrollieren.
Die Grenzen achten, statt sie zu übergehen.
Die ein Nein aushalten.
Die zuhören.
Und die Verantwortung dort lassen, wo sie hingehört, nämlich bei den Erwachsenen.

Gewaltfrei bedeutet nicht nur, nicht zu schlagen oder keine körperlichen Schmerzen zuzufügen.

Sie bedeutet auch, mit den eigenen Gefühlen ernst genommen zu werden. Fehler machen zu dürfen. Hilfe bekommen zu können. Über den eigenen Körper mitbestimmen zu dürfen. Und nicht dafür verantwortlich gemacht zu werden, dass es den Erwachsenen gut geht.

Viele Menschen erkennen erst Jahre später, dass manches, was sie als Kind für "normal“ hielten, eigentlich eine Grenzverletzung war.
Dass Anpassung nicht automatisch Zustimmung bedeutet.
Dass Schweigen kein Einverständnis ist.
Und dass ein Kind ein Machtgefälle niemals selbst ausgleichen kann.

Heute stehen Mädchen und ihre Rechte besonders im Mittelpunkt. Und gleichzeitig gilt selbstverständlich, das Recht auf Schutz, Würde, Grenzen und eine gewaltfreie Entwicklung hat jedes Kind! Nicht "nur" für Mädchen.
Kinder sollten nicht erst geschützt werden, wenn bereits etwas passiert ist.
Sie sollten von Anfang an erleben dürfen, dass ihre Stimme und ihre Grenzen zählen und dass sie schützenswert sind 🙏🌻

Was brauchen Kinder aus deiner Sicht, damit sie sich sicher, ernst genommen und in ihren Grenzen geachtet fühlen können?
Lass uns gern in den Austausch gehen, um gemeinsam Brücken zu bauen und das Verständnis für Trauma und seine Folgen wachsen zu lassen. 🌻

dein tRAUMavereint-Team

Gehört zu werden ist wichtig. Und wäre vielleicht sogar schon ziemlich viel. Aber es reicht nicht.Viele Betroffene erleb...
10/10/2026

Gehört zu werden ist wichtig. Und wäre vielleicht sogar schon ziemlich viel. Aber es reicht nicht.

Viele Betroffene erleben ein Hilfesystem, das überlastet ist, in dem Plätze fehlen, Angebote begrenzt werden und Unterstützung oft schwer erreichbar ist. Unter solchen Bedingungen klingt "personenzentrierte Versorgung“ schnell wie ein schöner Anspruch, der mit der Realität wenig zu tun hat.

Gerade deshalb braucht es Betroffenenperspektiven.

Nicht als schmückendes Beiwerk. Nicht nur für Erfahrungsberichte. Sondern vor allem dort, wo entschieden wird, welche Hilfen gebraucht werden, was funktioniert und was Menschen im System zusätzlich belastet.

Erfahrungswissen ersetzt kein Fachwissen. Aber Fachwissen ohne die Perspektive der Menschen, um die es geht, bleibt unvollständig.

Zuhören. Ernst nehmen. Beteiligen. Und Versorgung so gestalten, dass sie Menschen tatsächlich erreicht. Das wäre schön. 🌻💚

Fühlt ihr euch gesehen und gehört? Wo würdet ihr euch mehr Mitspracherecht wünschen?

Lasst uns gern miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam Brücken bauen, damit das Verständnis für Trauma und eine traumasensible Versorgung weiter wachsen kann.

Herzlichst,
dein tRAUMavereint-Team

Viele Menschen mit einer chronischen Depression erleben Phasen, in denen es ihnen deutlich besser geht. Remission bedeut...
09/10/2026

Viele Menschen mit einer chronischen Depression erleben Phasen, in denen es ihnen deutlich besser geht.

Remission bedeutet, dass Symptome zurückgegangen sind oder vorübergehend nicht mehr vorhanden sind. Sie bedeutet jedoch nicht automatisch Heilung oder das Ende einer Erkrankung.
Gerade bei chronischen depressiven Störungen verläuft der Weg selten geradlinig. Stabilisierung, Verbesserung und Rückfälle können Teil desselben Verlaufs sein.
Bessere Phasen machen vergangenes Leiden nicht ungeschehen.
Schlechtere Phasen löschen erreichte Fortschritte nicht aus.

Psychische Erkrankungen verlaufen häufig in Wellen, das ist ein bekanntes Merkmal vieler chronischer Erkrankungen.

Wie erlebst du es selbst bei dir? Kennst du diese Phasen?
Lass uns gern in den Austausch gehen und so gemeinsam Brücken bauen, um das Verständnis für Trauma wachsen zu lassen 🌻

dein tRAUMavereint-Team

Manche Menschen wachsen ohne emotionale Unterstützung auf. Nicht unbedingt, weil niemand da war. Sondern weil oft nieman...
08/10/2026

Manche Menschen wachsen ohne emotionale Unterstützung auf.
Nicht unbedingt, weil niemand da war. Sondern weil oft niemand wirklich emotional erreichbar war.

Dann lernt ein Nervensystem irgendwann:
„Ich darf nicht zu viel sein.“
„Ich muss alleine klarkommen.“
„Ich darf niemandem zur Last fallen.“
Viele tragen das noch Jahre später in Beziehungen, Freundschaften oder im Alltag mit sich herum.

Dabei sind emotionale Bedürfnisse einfach nur menschlich. Ein Grundbedürfnis, das wir alle in uns tragen.

Emotionale Unterstützung bedeutet nicht, dass jemand alles für einen reparieren muss.
Manchmal reicht es schon, wenn jemand ehrlich vermittelt:
„Du musst das gerade nicht alleine tragen. Ich bin da. Ich hör dir zu und helf dir a bissel beim tragen“🌻

Herzlichst,
dein tRAUMavereint-Team

Manchmal sind es nicht die durchgehend guten Beziehungen, an denen wir am stärksten festhalten. Sondern die, in denen Nä...
07/10/2026

Manchmal sind es nicht die durchgehend guten Beziehungen, an denen wir am stärksten festhalten. Sondern die, in denen Nähe unberechenbar ist.

Mal ist da Wärme.
Mal Rückzug.
Mal Anerkennung.
Mal Distanz.
Und genau dieses "manchmal“ kann psychologisch eine ziemlich starke Wirkung haben.

In der Lernpsychologie spricht man von intermittierender Verstärkung: Ein Verhalten wird nicht jedes Mal belohnt, sondern nur gelegentlich und unvorhersehbar. Gerade dadurch kann es besonders hartnäckig bestehen bleiben.

Übertragen auf Beziehungen kann das bedeuten, dass man nie genau weiß, wann man wieder Nähe bekommt. Also wartet man. Passt sich an. Versucht es immer wieder. Und hofft auf den nächsten guten Moment.

Das erklärt natürlich nicht jede schwierige oder schädigende Beziehung.
Menschen bleiben aus sehr unterschiedlichen Gründen. Mal wegen Bindung, Hoffnung, Angst, Abhängigkeit, Isolation, gemeinsamer Geschichte, äußerer Zwänge oder weil Loslassen psychisch schlicht verdammt schwer sein kann.

Intermittierende Verstärkung kann helfen zu verstehen, warum unberechenbare Zuwendung manchmal stärker bindet, als man von außen erwarten würde.

Und vielleicht ist deshalb die hilfreichere Frage nicht:
"Warum gehst du nicht einfach?“
Sondern:
"Was macht diese Beziehung so schwer loszulassen?“

Kennst du das von dir auch? Dass du in solchen Beziehungen bleibst? Kennst du dieses Warten auf den nächsten guten Moment? Was macht es deiner Erfahrung nach so schwer, unberechenbare Beziehungen loszulassen?
Lass uns doch gern darüber in den Austausch gehen und so gemeinsam Brücken bauen, um das Verständnis für Trauma wachsen zu lassen 🌻🙏

Herzlich,
dein tRAUMavereint-Team

hr Lieben,habt ihr es eigentlich schon mitbekommen?Wir haben auf Facebook einen geschützten tRAUMavereint-Raum für euch ...
06/10/2026

hr Lieben,

habt ihr es eigentlich schon mitbekommen?

Wir haben auf Facebook einen geschützten tRAUMavereint-Raum für euch geschaffen. 🌻

Dort möchten wir noch tiefer und persönlicher mit euch in den Austausch kommen. Über unsere Beiträge, aber auch über all die Themen, die euch in eurem Alltag beschäftigen und bewegen. 🫂

Dieser Raum soll euch die Möglichkeit geben, euch auszutauschen, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und miteinander in Verbindung zu kommen.

Willkommen sind dabei alle. Betroffene ebenso wie Angehörige, Interessierte und Fachpersonen aus dem psychosozialen Bereich.

Lasst uns gemeinsam Brücken bauen um das Verständnis für Trauma wachsen zu lassen :-)

Wir freuen uns riesig darauf, euch dort kennenzulernen. 🌻

Herzlichst
die Admins der tRAUMavereint-Gruppe

Hier geht’s direkt zur Gruppe:
🔗 https://www.facebook.com/groups/1389709912833345/

Manchmal fällt es schwer, zur Ruhe zu kommen. Vielleicht ist dein Körper ständig angespannt, vielleicht spürst du ihn ka...
05/10/2026

Manchmal fällt es schwer, zur Ruhe zu kommen. Vielleicht ist dein Körper ständig angespannt, vielleicht spürst du ihn kaum noch. Oder du wünschst dir einfach einen Moment, in dem du nichts leisten musst.

Hast du es schon mal mit traumasensiblen Yoga versucht? Mit unserem neuen Angebot möchten wir dir einen Raum eröffnen, in dem du dich deinem Körper behutsam zuwenden kannst. Schrittchen für Schrittchen.

Gemeinsam mit Yogalehrerin Jana erkundest du sanfte Bewegungen, bewusste Atmung und Entspannung. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch, keinen Leistungsdruck und keine Erwartungen, die du erfüllen musst.🙏 Du darfst einfach sein. Du darfst in deinem eigenen Tempo herausfinden, was sich für dich gerade gut und stimmig anfühlt.

Alle Informationen auf einen Blick

📍 tRAUMavereint e.V., Uhlandstraße 57, Bremen

📅 Start: Donnerstag, 29. Oktober 2026

🕠 18:00 Uhr, 75 Minuten

🔄 Fortlaufend donnerstags, außerhalb der Schulferien

💚 Einzeltermin: 20 € | 10er-Karte: 175 € | Schnupperstunde 15 €

Vorkenntnisse im Yoga brauchst du nicht.

📩 Anmeldung und Fragen: [email protected]

Weitere Informationen findest du über den Link in unserer Bio bzw. Story.
https://traumavereint.de/yoga-traumasensibel/

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen🌻

dein tRAUMavereint-Team

Traumasensibel... Hort man ja immer häufiger. Aber was bedeutet das eigentlich?Es bedeutet unter anderem, mitzudenken, d...
04/10/2026

Traumasensibel... Hort man ja immer häufiger. Aber was bedeutet das eigentlich?

Es bedeutet unter anderem, mitzudenken, dass traumatische Erfahrungen Spuren hinterlassen können. Im Nervensystem, im Erleben von Beziehungen und im Gefühl von Sicherheit und Kontrolle.

Manches Verhalten, das heute vielleicht "schwierig“ erscheint, war einmal eine sinnvolle Schutzstrategie. Rückzug, Misstrauen, Kontrolle, Wut oder starke Anpassung haben möglicherweise geholfen, eine bedrohliche Situation zu überstehen.

Es geht nicht darum, jedes Verhalten gutzuheißen oder Grenzen aufzugeben. Auch in einem traumasensiblen Umgang bleiben Schutz, Verantwortung und klare Grenzen wichtig.

Traumasensibilität ist deshalb weniger eine feste Methode als eine Haltung.
Wissen allein verändert alte Erfahrungen nicht. Es braucht auch neue Erfahrungen. Ernst genommen zu werden, Einfluss nehmen zu dürfen und in Beziehung sicher bleiben zu können.

Was bedeutet ein traumasensibler Umgang für dich? Und wo fehlt er dir vielleicht noch?
Lass uns gern in den Austausch gehen und so gemeinsam Brücken bauen, um das Verständnis für Trauma wachsen zu lassen
🌻🙏

Herzlichen Gruß,
vom tRAUMavereint-Team

Vielleicht kennst du das von dir ja auch?  Dass du dich nicht konkret erinnern kannst?Manche Erinnerungen leben nicht in...
03/10/2026

Vielleicht kennst du das von dir ja auch? Dass du dich nicht konkret erinnern kannst?
Manche Erinnerungen leben nicht in Bildern oder Worten. Sondern im Körper. Im Nervensystem. In Reaktionen, die oft schneller sind als unser bewusster Verstand.

Das implizite Gedächtnis speichert Erfahrungen automatisch und körpernah. Besonders frühe oder traumatische Erlebnisse werden häufig nicht als "Geschichte“ erinnert, sondern als Anspannung, Alarmgefühl, Scham, Rückzug oder emotionale Überflutung. Deshalb reicht Verstehen ja allein oft nicht aus. Man weiß zwar vielleicht, dass man heute in Sicherheit ist, kann es aber einfach nicht fühlen.

Es geht dann darum, langsam neue Erfahrungen zu machen, die dem Nervensystem zeigen, dass das Heute nicht mehr das Damals ist. Schrittchen für Schrittchen 🌻

Was hilft dir dabei, dich im Heute ein wenig sicherer zu fühlen? Lasst uns doch gern in den Austausch gehen und so gemeinsam Brücken bauen, um das Verständnis für Trauma wachsen zu lassen 🙏

dein tRAUMavereint-Team

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort "Gewaltlosigkeit" hört?Ich denk dabei auch daran,wie schwer es manchmal sein kann, ei...
02/10/2026

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort "Gewaltlosigkeit" hört?

Ich denk dabei auch daran,
wie schwer es manchmal sein kann, ein Nein auszusprechen.
wie schnell Selbstschutz mit Arroganz oder Egoismus verwechselt wird.
Und daran, dass Menschen nach Gewalt oft erst wieder lernen müssen, dass ihre Grenze überhaupt zählen darf.

Dabei wär das doch so wichtig. Grenzen setzen zu dürfen. Ohne schlechtes Gewissen. Sich selbst ernst nehmen können. Keine Angst vor etwaigen Konflikten haben zu "müssen."

Ein Nein darf ausgesprochen werden.
Eine Grenze darf schützen.
Abstand darf notwendig sein.
Und Selbstschutz ist keine Gewalt.

Was natürlich schon auch wichtig ist, dass nicht alles, was einem weh tut, automatisch Gewalt ist. Ein "Nein", das man selbst bekommt, kann nun mal verdammt weh tun :-(

Frieden beginnt nicht nur dort, wo Gewalt aufhört.
Sondern auch dort, wo Würde, Sicherheit und Grenzen ernst genommen werden. 🌻

Wie gehts dir denn damit, Grenzen zu setzen? Nein zu sagen? Wenn du ein "Nein" bekommst?
Lass uns doch gern in den Austausch gehen und so gemeinsam Brücken bauen, um das Verständnis für Trauma wachsen zu lassen 🙏

dein tRAUMavereint-Team

Adresse

Bremen
28211

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