24/10/2026
BSW kritisiert Kahlschlag bei Bremer Kliniken! 🏥
Die GeNo will am Klinikum Bremen-Ost die Behandlung körperlicher Erkrankungen einstellen. Rund 500 Stellen sollen abgebaut werden. Gleichzeitig soll das Klinikum Links der Weser im Bremer Süden geschlossen werden.
Christopher Schulze:
„Erst soll das Klinikum Links der Weser schließen, jetzt wird auch Bremen-Ost zusammengestrichen. Der Senat lässt zu, dass ein weiterer Stadtteil seine Krankenhausversorgung verliert. Das bedeutet längere Wege und noch mehr Patienten in den verbleibenden Krankenhäusern. Gerade im Notfall zählt jede Minute. Statt die Versorgung zu sichern, betreibt der Senat einen regelrechten Kahlschlag bei unseren Kliniken. Das ist ein gesundheitspolitisches Armutszeugnis für diese Landesregierung.“
Mehr als 20.000 Menschen haben das Volksbegehren für den Erhalt des Klinikums Links der Weser unterstützt.
Alper Iseri:
„Jeder, der schon mal am Klinikum Bremen-Mitte war, kennt das Verkehrschaos. Es gibt nicht genügend Parkplätze, die Anfahrt ist schon heute eine Zumutung. Und jetzt sollen noch mehr Patienten dorthin. Die GeNo ist ein schwerfälliger Klinikkonzern mit zu viel Bürokratie und politischer Einmischung. Das tut weder den Patienten noch den Beschäftigten gut.“
Christopher Schulze:
„Die Bremer Politik muss aufhören, die Gesundheitsversorgung kaputtzusparen, und auf Bundesebene mit Klauen und Zähnen für eine auskömmliche Krankenhausfinanzierung kämpfen. Gleichzeitig stellt der Senat mehr als 200 Millionen Euro für einen militärisch nutzbaren Kriegshafen bereit. Wer dafür Geld hat, darf bei unseren Krankenhäusern nicht erklären, es sei nichts mehr da. Krankenhäuser retten statt Kriegshäfen bauen muss das Motto sein.“
Wir fordern den vollständigen Erhalt beider Klinikstandorte und den Schutz der Arbeitsplätze!