BSW Fraktion Chemnitz

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Der Rat fragt nach:Trauriger Zustand der Teiche auch im ZeisigwaldNicht nur dem Ottoteich geht es nicht gut, wie „Tag 24...
20/10/2026

Der Rat fragt nach:
Trauriger Zustand der Teiche auch im Zeisigwald

Nicht nur dem Ottoteich geht es nicht gut, wie „Tag 24“ zu berichten weiß, auch die Teiche im Zeisigwald sind in einem schlechten Zustand.
Goldborn und Blauborn führen seit Jahren so wenig Wasser, dass Blauborn- und Engelmannteich leiden, die vorgelagerten beiden kleinen Teiche schon lange trockenstehen und nur noch als Sule für Wildschweine brauchbar sind, von Fischen ist schon lange keine Spur mehr zu finden und auch Wasservögel werden weniger wahrgenommen. Erschwerend kommt wohl hinzu,dass nach einer Sanierung des Steinwegs das Röhrensystem nicht mehr
funktioniert und an der „Quelle“ alles trocken ist, ebenso seit Jahren.
Die Stadt Chemnitz sollte die Bewirtschaftung und Pflege des
Zeisigwaldes überdenken. Der einst angelegte Zeisigwaldpark dümpelt dahin, Wege sind gesperrt, die Teufelsbrücken marode, Sanierung ungewiss, die Tafeln des historischen Waldwanderpfades sind beschädigt, der Waldpark insgesamt in einem fragwürdigen Zustand. Das beliebteNaherholungsgebiet braucht aus meiner Sicht Pflege, denn es ist bei weitem kein Naturwald, sondern ein künstlich angelegterWirtschaftswald.
Mit Freude ist zu registrieren, dass der Vulkan- und
Abenteuerspielplatz an der Forststraße umfassend erneuert wird und bald wieder zum Verweilen und zum Spielen einlädt.

Enrico Hilbert
Parteiloser Stadtrat in der BSW-Fraktion

Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer,das Kulturhauptstadtjahr 2025 liegt hinter uns. Viele Veranstaltungen, Projekte und...
20/10/2026

Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer,

das Kulturhauptstadtjahr 2025 liegt hinter uns. Viele Veranstaltungen, Projekte und Investitionen haben unsere Stadt geprägt. Doch was ist davon geblieben, und was davon ist wirklich bei Ihnen angekommen?

Als BSW-Fraktion im Chemnitzer Stadtrat möchten wir das von Ihnen wissen. Ihre Meinung hilft uns, die Erfahrungen aus dem Kulturhauptstadtjahr einzuordnen und uns im Stadtrat für eine Kulturpolitik einzusetzen, die möglichst vielen Menschen in allen Stadtteilen zugutekommt.

Die Umfrage umfasst nur wenige Fragen und dauert etwa 3 Minuten. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Uns interessiert Ihre ehrliche Einschätzung.

Ihre Daten sind sicher: Die Teilnahme ist freiwillig und vollständig anonym. Wir erfassen keine Namen, E-Mail-Adressen oder IP-Adressen. Ihre Antworten werden ausschließlich für die Auswertung dieser Umfrage genutzt und danach gelöscht. Eine dauerhafte Speicherung findet nicht statt.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen!
Ihre BSW-Fraktion im Chemnitzer

Hier geht es zur Umfrage

👉👉👉 https://www.soscisurvey.de/KUHA2025/

Der Rat fragt nach:Zu Risiken und Nebenwirkungen der falschen EU*-Bürokratie! (*Europäische Union)Chemnitzer Buchhandlun...
16/10/2026

Der Rat fragt nach:
Zu Risiken und Nebenwirkungen der falschen EU*-Bürokratie! (*Europäische Union)
Chemnitzer Buchhandlungen unterstützen!

Vorwort:

Um Schaden abzuwenden, Risiken zu minimieren und für richtige Anwendung zu sorgen, sollen bei Arzneien Apotheker und Beipackzettel helfen. Besser wäre es natürlich Haus- und Fachärzte kümmerten sich intensiv um ihre Patienten, Kliniken und Polikliniken als starke Partner zur Seite stehend – doch wie die Realität aussieht wissen wir – verfehlte Gesundheitspolitik und besorgniserregender gesellschaftlicher Wandel sorgen für Mangel an Arztpraxen, prekäre Zustände für die Gesundheitsversorger überall – auch in Chemnitz. Auf der Strecke bleiben alle Beteiligten, sei denn sie haben entsprechend finanzieller Mittel Möglichkeiten, um sich Freiheit und Gesundheit leisten zu können – auch in Chemnitz.
Risiken und Nebenwirkungen finden wir überall im System der Gesetze und Verordnungen und deren Umsetzung auf allen Ebenen. Leider ist eben das Wesen der Politik hierzulande - das Erdenken von Regelungen und Gesetzen und das stringente Überwachen deren Einhaltung. Die Auswirkungen bedrohen unter Umständen auch unser städtisches Leben, sind hinderlich, wenn es darum geht, positiv auf die Entwicklung unserer Stadt Einfluss nehmen zu wollen - zu können. Ob etwas dagegen getan werden kann - weiß ich nicht; - es unversucht zu lassen - will ich nicht; – Möglichkeiten - sehe ich aktuell kaum; – doch es sollte zumindest öffentlich gemacht werden – Transparenz eben. Aktuell gibt es Entscheidungen städtischer Akteure aus der Verwaltung, die sich negativ auf den Handel in unserer Stadt auswirken können. Dabei ist gerade die Entwicklung der Innenstadt Dauerbrennerthema.

Thema:

Die Stadtbibliothek und die Vergabestelle – also verantwortliche Mitarbeiter – bereiten aktuell die Ausschreibung für die Beschaffung neuer Medien vor – und meinen, daß dies nur noch durch eine europaweite Ausschreibung möglich sei. Darüber wurden wohl auch die Chemnitzer inhabergeführten Buchhandlungen informiert. Die entsprechende EU-Verordnung als alternativlos dargestellt - und aus.
Für unsere örtlichen Buchhandlungen ist das alles andere als eine Nebenwirkung oder ein beiläufiges Risiko für ihre Geschäfte – es könnte erheblich schaden, wenn die Ausschreibung nicht lokal erfolgt.

Dabei bleibt bei der Nachforschung zum Thema der fade Beigeschmack, daß es sich hier seitens der Beschaffungsstelle der Bibliothek leicht gemacht wurde, Verordnungen anzuwenden, die für unsere Stadt nicht förderlich sind. Es scheint nicht intensiv geprüft - alle Möglichkeiten ausschöpfend, ob es eine Alternative gibt, die regionale Wirtschaftskreisläufe schützt.
Im Übrigen, wenn man es selbst nicht kann – könnte Beratung helfen – sei denn man will gar nicht über andere Wege zum Wohle der Heimat nachdenken, über einen Beitrag zum Fortbestand eines städtischen Buchhandels, damit eben auch einer lebendigen Innenstadt, Kultur des Zusammenlebens usw.
Wohin sich die Betroffenen wenden können, um Schaden abzuwenden, Risiken zu minimieren ist unklar (und sind sicher nicht die einzigen Betroffenen, wenn es um Handel in der Stadt Chemnitz geht). Wo sind „Beipackzettel und Apotheker“ in diesem Fall? Betroffene sind nicht nur die Buchhändler – betroffen sind alle, die ein analoges Leben in unserer Stadt pflegen wollen, geprägt durch Miteinander, Austausch, Kommunikation von Mensch zu Mensch.
Ich fordere die Verantwortlichen auf – ich bitte diese, zu informieren und zügig und intensiv andere Lösungen für die Ausschreibung aufzuzeigen!
Es liegt mir dazu eine konkrete Stellungnahme des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels mit eindeutigen Alternativen vor. Das Interesse von Chemnitzer Buchhandlungen an einer anderen Lösung ist ebenso bekundet.

Enrico Hilbert
Parteiloser Stadtrat in der BSW-Fraktion

Mehr als bedauerlich! Abriss markanten Gebäudes an der Hartmannstraße beschlossen.Wer die Zeitung „Freie Presse“ aus Che...
28/09/2026

Mehr als bedauerlich! Abriss markanten Gebäudes an der Hartmannstraße beschlossen.

Wer die Zeitung „Freie Presse“ aus Chemnitz liest wurde informiert, daß der Abriss der unter Denkmalschutz stehenden Bebauung an der Hartmannstraße 17 besiegelt wurde. Hohe finanzielle Beträge werden nun aufgewandt um Grundstück mit Haus zu erwerben, dann abzureißen und die Fläche mit einer Haltestelle der Straßenbahn neu zu bebauen. Journalist Benjamin Lummer, bemerkte kurz und knapp, dass sich das BSW der AfD-Fraktion angeschlossen habe, den Abriss nicht zu unterstützen. Nun ist das nicht nur falsch, sondern verkürzt dargestellt, aber auch eben nicht untypisch für „Freie Presse“. Gerade auch kurze Beiträge eignen sich, um zu verzerren und führen doch öfter ins Lummerland für Zeitungsleser, als einfach, der Devise folgend: Information vor Sensation, in faktenbasierte nüchterne Realitäten.
Es geht also um eine Straßenbahnstrecke über die Hartmannstraße, sie wird Teil des sogenannten Chemnitzer Modells, Stufe 4, Ziel: Limbach-Oberfrohna, längst beschlossene Trassenführung vor der letzten Kommunalwahl, (bedauerlicher Weise gab es da noch keine BSW-Fraktion), die Bebauung Hartmannstraße Nummer 17, bis dato Heimstatt für Bewohner und Geschäfte, muß einer Haltestelle weichen.
Im Ausschuss VFA (Verwaltungs- und Finanzausschuss) wurde der Ankauf und Abriss „beraten“, Fragen wurden auch durch uns und zuerst gestellt, nach Alternativen z. B. und, auch da bereits bekannt gegeben, dass wir diesem unvernünftigen Antrag nicht zustimmen.
Für uns ist es eben nicht alternativlos, bestehende Bauten abzureißen, um eine Haltestelle zu platzieren. Eine Debatte, einen Austausch gab es im Arbeitsgremium nicht – auch dies scheint die Regel, nicht die Ausnahme.
Folgender Aspekt bestimmt unsere Sicht auf die Problematik: Für uns ist die Bestandsbebauung egal ob Denkmalsschutz oder nicht, Stadtbild prägend. Unsere Stadt ist nicht gerade gesegnet mit historischer Bausubstanz im Stadtkern. Der letzte Krieg in unserer Heimat, (der von deutschem Boden ausging) im Übrigen dem Luftkrieg der Britischen- und US-amerikanischen Luftwaffe geschuldet, nicht etwa dem Einsatz der Roten Armee, sorgte dafür. Die vormalige Helmut-Just-Straße musste nach der Wende zudem „Federn“ lassen. Da wurde historische Bausubstanz z.B. in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Fahrrad Franke“ abgerissen, was zu dieser Zeit schon für Protest sorgte und nachvollziehbaren Unverständnis der Bevölkerung. Das bauliche Bild wird durch die Kahlstrecke der Straßenbahn in diesem Bereich nachhaltig verändert, nicht zum Positiven, wie auch an anderer Stelle der Strecke, z. B. Brückenstraße und Ecke- Leipziger-Straße.
Sicher alles funktional, wenn man sich nicht prinzipiell gegen das Chemnitzer-Modell ausspricht, aber nicht besonders schön und von wohlfühlen, nicht zu reden. Auch relativ phantasielos und nicht ausgeplant, wenn man sich die Bedingungen für alle Verkehrsbeteiligten genauer ansieht. (Nebenbei: Natürlich ist es begrüßenswert, dass zukünftig an der Zwickauer-Straße die Schmalspurstraßenbahn wieder einige Meter bewegt werden kann, doch ein drittes Gleis für die Innenstadt anhand der Neubaulinien, ist das so unrealistisch, so unmöglich – wie viele Touristen hätte das angezogen – die einmalige Chemnitzer Straßenbahn auf schmaler Spur, fährt wieder durch ihre Stadt für die Bewohner und Gäste.)
Doch selten wird in den Medien über die Arbeit in Ausschüssen berichtet. Im Stadtrat gab es dann keinen Antrag außer den der Stadtverwaltung, so dass man sich keinem anderen Antrag hätte anschließen können. Das der Redner der AfD-Fraktion nach Liste eher sprechen konnte, ist auch kein besonderer Aspekt der Anschluss suggeriert, sondern eben eine Reihenfolge von Beiträgen. Dass wir dann nicht sinnlos Zeit in Anspruch nehmen wollen, um alles nochmals zu benennen, was schon gesagt wurde, zeichnet uns eher aus, als dass es ein Kritikpunkt sein sollte – im Übrigen, auch ein Merkmal, sich nicht ständig selbst darstellen zu müssen, koste es was es wolle und sei es schlicht Lebenszeit aller Beteiligten.
Schlussendlich haben wir den Antrag mehrheitlich abgelehnt und uns nicht angeschlossen dem Vorschlag der Verwaltung, weil uns und unseren Unterstützern unsere Stadt am Herzen liegt, eben aus dieser Perspektive.

Enrico Hilbert
parteiloser Stadtrat in der Fraktion des BSW

Junge Musiker im Küchwald zu GastParkbahn bietet Podium für NachwuchskünstlerDass die Chemnitzer Parkeisenbahn gut mit j...
23/09/2026

Junge Musiker im Küchwald zu Gast

Parkbahn bietet Podium für Nachwuchskünstler

Dass die Chemnitzer Parkeisenbahn gut mit jungen Menschen kann, ist kein Geheimnis. Allerdings war das bislang eher für den Eisenbahnsektor bekannt.
Nun wurde im Rahmen eines „Liederparks“ der Fokus erweitert. Junge Bands und Solokünstler aus Chemnitz und der Region präsentierten sich am 19. September auf der Bühne am Bahnhof Küchwaldwiese. Mit dabei waren die Bands MAC, Offline und die Parkbahnband sowie Sängerin Elli und DJ Mr. RGbeat.
Entgegen der landläufigen Meinung, mit der Jugend wäre nichts mehr anzufangen, sprühte der Nachmittag von Lebensfreude, Engagement und dem Willen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Moderiert wurde die Veranstaltung von unserem Stadtrat Dietmar Holz, der sich sehr angetan vom Enthusiasmus und dem Können der Künstler zeigt. Im nächsten Jahr soll es eine Fortsetzung geben und vielleicht findet sich der eine oder andere Sponsor, um das Event noch breiter gestalten zu können.

Dietmar Holz, BSW-Fraktion

Chemnitzer Seniorenbeirat in Düsseldorf zu GastGemeinsame Erklärung soll Zusammenarbeit verstärkenVom 15. bis 18. Septem...
22/09/2026

Chemnitzer Seniorenbeirat in Düsseldorf zu Gast
Gemeinsame Erklärung soll Zusammenarbeit verstärken

Vom 15. bis 18. September weilte eine Delegation des Chemnitzer Seniorenbeirates auf Einladung des Seniorenrates Düsseldorf in unserer Partnerstadt am Rhein. Neben vielfältigen Gesprächen vor Ort stand vor allem die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung der beiden Stadtoberhäupter im Mittelpunkt. Damit wird nun die Grundlage geschaffen, die Zusammenarbeit zum Wohle der Senioren beider Städte weiter auszubauen. Erste Gedanken dazu sind bereits erörtert worden, müssen aber in den jeweiligen Stadtgesellschaften noch diskutiert werden.
Dietmar Holz (BSW-Fraktion), einziger Stadtrat in der Chemnitzer Delegation, äußerte sich optimistisch, dass die Arbeit mit älteren Menschen einen neuen Schwung erhalten wird.

Der aktuelle Bericht (I-038/2026) zur Entwicklung der Feuerwehr Chemnitz wirft Fragen auf und benennt den dringenden Han...
21/09/2026

Der aktuelle Bericht (I-038/2026) zur Entwicklung der Feuerwehr Chemnitz wirft Fragen auf und benennt den dringenden Handlungsbedarf. Es existieren gravierende Sicherheits- und Ausstattungsprobleme Es ist zu befürchten, dass die Feuerwehr im Ernstfall einige Aufgaben nicht erfüllen kann.
Der Informationsvorlage war zu entnehmen: Die Stadt Chemnitz kommt seitens der Verwaltung ihren Aufgaben nach. Kann jedoch nicht die Fehler der Vergangenheit unter dem Druck des Personalabbaus und fehlender Mittel, infolge der aktuellen und geplanten Defizithaushalte sowie der Finanzpolitik vergangener Bundesregierungen gegenüber den Städten und Gemeinden, korrigieren.
Die Berichterstattung lässt erkennen, dass der Investitionsstau - im mehr als zweistelligen Millionenbereich, seit Jahrzehnten aufgebaut, kaum zu bewältigen ist. Allein 39,8 Mio. Euro für den Bau von über zehn Gerätehäusern, eines zukunftsfähigen Führungs- und Lagezentrums für den Zivil- und Katastrophenschutz und weiteren notwendigen Baumaßnahmen zeigen, dass seitens des Landes - erkenntlich u.a. an den geringen Investitionen in den Bevölkerungsschutz seit dem Brandschutzbedarfsplan vom 2003 - die Ausstattung der Kommunen mit lebenswichtiger Infrastruktur vernachlässigt wurde. Fahrzeuge und Gerätschaften müssen funktionstüchtig, ausreichend und angepasst an neue Aufgaben vorhanden sein. Dem ist nicht so. Ebenfalls ist die personelle Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren ständig abzusichern. Die Förderung von Vereinstätigkeit und Nachwuchsgewinnung ist zu intensivieren, mit dem Ziel, diese ehrenamtliche Tätigkeit attraktiver zu gestalten.
Seitens des Gesetzgebers sollte nicht in die Werbung für Wehrdienst, sondern in den Zivil- und Katastrophenschutz investiert werden. Dies auch durch vergleichbare finanzielle Unterstützung wie für den Dienst an der Waffe.
Im Ernstfall fehlen in Chemnitz Personal, Fachkräfte und Ausstattung, um Leben zu retten. Das bei Bedarf anzufordernde schwere Gerät aus z.B. Leipzig für Rettung aus großer Höhe ist ein sächsisches Armutszeugnis, welches der drittgrößten Stadt im Land durch Dresdner und Berliner Ignoranz aufgezwungen wurde.
Prinzipiell ist zu hinterfragen, ob der Ausbau der Berufsfeuerwehr nicht wichtiger ist als der Erhalt von Doppelstrukturen. Ausgaben, Wartung und Fachkräftegewinnung sind dann effektiver umzusetzen.
Folgende konkreten Maßnahmen und Prioritäten sind unaufschiebbar:
Als erstes ist der schnellstmögliche Bau der Turnhalle zum Training der Berufsfeuerwehr in der Innenstadt zu nennen. Die in der Informationsvorlage mit Priorität genannten Baumaßnahmen der Gebäude für die Feuerwehren sollten so vom Land finanziert werden, dass über Fördergelder, die Stadt Chemnitz haushaltsbedingt keine weiteren Ausgaben an Eigenanteilen aufbringen muß. Wenn die Landes- und Bundesregierung ihre Ausrichtung der "Kriegsfähigkeit" der Bundeswehr ernst nehmen, dann ist seitens der Bundesregierung massiv in den Fuhrpark, die Gerätschaften und die Räumlichkeiten der Feuerwehren und generell in den Zivil- und Katastrophenschutz bis ebenfalls maximal 2029 zu investieren und Rettungsfähigkeit in allen zivilen Bereichen herzustellen.
Die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag, mit unseren Stadträten Ronny Kupke und Nico Rudolph, hat den Ernst der Lage der Feuerwehren erkannt und fordert deswegen mit ihrem Antrag (Drs. 8/8243) ein langfristiges „Feuerwehr-Investitionspaket Sachsen 2030+“. So soll der Freistaat Investitionen in die Feuerwehren künftig verlässlich über mehrere Jahre absichern.

Widerstand ist nicht nur legitim, sondern dringlichst gebotenSeit der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2025/26 pfeifen e...
16/09/2026

Widerstand ist nicht nur legitim, sondern dringlichst geboten

Seit der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2025/26 pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Nicht nur Chemnitz, sondern viele Kommunen können keinen soliden Haushalt mehr aufstellen. Die monatelange Debatte zum neuen Doppelhaushalt für 2027/28 führt das Dilemma nur fort und in eine noch tiefere Sackgasse. Die Gewerkschaft ver.di hat das erkannt und wird mit einer Demonstrationskampagne im September aktiv. Warum sollte ein Sozialstaatsabbau auch „alternativlos“ sein, während die Bundesregierung eine exorbitante militärische Aufrüstung mit ebenso exorbitanter Nettoneuverschuldung betreibt? Lebenserhaltende und lebensniveausichernde Infrastruktur wird für Tod-bringende Waffen aufgegeben. Anstelle von Diplomatie „Fortsetzung der Politik mit anderen Mittel“, mit Kriegsvorbereitung. In Chemnitz stand ver.di am 09.09.2026 vor dem Rathaus, in dem zeitgleich der Stadtrat tagte. Eine schriftliche Extra-Ermahnung des OB Schulze an alle Stadträte im Vorfeld sollte verhindern, dass einzelne Stadträte zur Solidaritätsbekundung die Sitzung verließen und an der Demo teilnehmen. Insbesondere forderte ver.di in Chemnitz die Sicherung des Klinikum-Zuschusses, die ‘Gießkanne’ der 5%-Haushaltssperre zu beenden und den widersinnigen unausgeglichenen Personalabbau zu stoppen. Das BSW unterstützt diese Forderungen vorbehaltlos! Auch beim Oberbürgermeister, dem Kämmerer und den anderen Bürgermeistern ist die Erkenntnis schon längere Zeit angekommen, dass das Haushaltsproblem aus eigener Kraft nicht mehr zu lösen ist. Es braucht eine völlige Neuaufstellung der Kommunalfinanzierung bundesweit. Die Ausgabenfolgen von Bundesgesetzgebung muss der Bund auch voll übernehmen. Oberbürgermeister Schulze war gemeinsam mit Fraktionsvertretern beim Sächsischen Ministerpräsidenten und er wollte auch im Deutschen Städtetag schon aktiv geworden sein. Dazu gibt es leider keine konkreteren Informationen. Auch in den Aktionen „Kommunen am Limit“ und der internationalen Friedensinitiative „Mayors for Peace“ ist der Bürgermeister aktiv. Aber hier Zusammenhänge herzustellen, ist ihm bisher noch nicht in den Sinn gekommen, jedenfalls nicht öffentlich. Das BSW wird keinem weiteren Abbau der gesundheitlichen, sozialen und kulturell-künstlerischen Infrastruktur in Chemnitz zustimmen.

Stimmgewaltiger KunstgenussJahreskonzert der Singakademie Chemnitz begeistert ZuschauerUnter dem Titel „Symphonic Horizo...
09/09/2026

Stimmgewaltiger Kunstgenuss

Jahreskonzert der Singakademie Chemnitz begeistert Zuschauer

Unter dem Titel „Symphonic Horizons“ fand am 04. September 2026 im Eventzentrum Kraftverkehr das Jahreskonzert der Singakademie Chemnitz statt.
Mit Beteiligung der Singakademie Potsdam und der Vogtland Philharmonie, verstärkt durch die Solisten Amber-Chiara Eul und Alexander Schafft, wurden das „Symphonic Adiemus“ von Karl Jenkins und das „Eternity Requiem“ von Andreas Papst aufgeführt.
Es gab stürmischen Applaus und die – nicht neue – Erkenntnis, dass sich Chemnitz mit den eigenen Angeboten nicht verstecken muss.
Vielleicht ein Hinweis, wenn in Chemnitz wieder Festivals organisiert werden und man meint, unbedingt mit auswärtigen Künstlern punkten zu müssen!

Dietmar Holz
BSW-Stadtrat

Adresse

Markt 1
Chemnitz
09111

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