Kreis Kleve

Anrufen Wegbeschreibung Website Kontaktieren Sie die Organisation

Kreis Kleve Die Facebook-Seite der Kreisverwaltung Kleve wird betreut von der Pressestelle des Kreises Kleve Der Kreis Kleve ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Sie wird vertreten durch den Landrat, Kreishaus Kleve, Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve

Auf unserer offiziellen Facebookseite habt ihr die Möglichkeit, Interessantes über den Kreis Kleve zu erfahren und euch über aktuelle Kreisthemen zu informieren. Damit der Dialog stets freundlich, fair und für alle Beteiligten angenehm verläuft, möchten wir euch um ein paar Dinge bitten:

Eure Beiträge sind uns wichtig, aber.....ein respektvoller Umgang muss immer gewährleistet sein. Achtet daher auf einen angemessen höflichen Ton, damit wir gemeinsam und konstruktiv über Themen diskutieren können. Dabei können wir für die Beiträge anderer Nutzer keine Verantwortung übernehmen - umso wichtiger ist es, dass sich jeder rücksichtsvoll verhält. Bei Regelverstoß.....behalten wir uns vor, Beiträge und Kommentare zu löschen und - im äußersten Fall - einen Nutzer zu blockieren. Damit dies aber die Ausnahme bleibt, bitten wir euch keine diffamierenden, beleidigenden, politischen, werblichen, sexistischen, rassistischen oder rechtswidrigen Äußerungen zu machen. Kurz gesagt: Ein klares "Nein" zu persönlichen Angriffen und Beleidigungen, ein klares "Ja" zu einem persönlichen und fairen Dialog. Eure Fragen und Anmerkungen...
Allgemeine Informationen zur Kreisverwaltung und speziellen Ansprechpartnern könnt ihr am einfachsten direkt über die Webseite der Kreisverwaltung www.kreis-kleve.de beziehen. Ein letzter Hinweis... Zu eurem eigenen Schutz solltet ihr auf unserer Facebookseite keine persönlichen Daten wie Telefonnummern, Adressen etc. veröffentlichen. Finden wir diese dennoch in Postings, werden wir sie umgehend entfernen. Zu eurem eigenen Schutz lohnt auch ein Blick in die Datenschutzhinweise von Facebook. Wir wünschen euch viel Spaß auf unserer Facebookseite und freuen uns auf euch und eure Beiträge.

Kfz-Zulassungsstelle in Kleve am Samstag, 17. Oktober 2026, geschlossenAufgrund von Wartungsarbeiten ist der Online-Serv...
09/10/2026

Kfz-Zulassungsstelle in Kleve am
Samstag, 17. Oktober 2026, geschlossen

Aufgrund von Wartungsarbeiten ist der Online-Service am Wochenende, 17. und 18. Oktober 2026, ebenfalls vorübergehend nicht erreichbar.

Kreis Kleve – Die Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Kleve in Kleve ist am Samstag, 17. Oktober 2026, geschlossen. An der dort eingesetzten Software werden Wartungsarbeiten durchgeführt. Davon betroffen sind auch der Online-Service der Zulassungsstelle, die Reservierung von Wunschkennzeichen sowie die internetbasierte Zulassung. Die Online-Dienste stehen am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Oktober 2026, nicht zur Verfügung. Termine können während des Updates weiterhin online über www.kreis-kleve.de (Suchbegriff: „Kfz-Zulassung“) gebucht werden.

Wenn Antibiotika nicht mehr wirken –Kreis Kleve informiert Fach-AkteureNetzwerktreffen zum Umgang mit multiresistenten E...
09/10/2026

Wenn Antibiotika nicht mehr wirken –
Kreis Kleve informiert Fach-Akteure

Netzwerktreffen zum Umgang mit multiresistenten Erregern im Kreishaus

Kreis Kleve – Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, können selbst alltägliche Infektionen zu einer ernsthaften Gefahr werden. Verantwortlich dafür können sogenannte multiresistente Erreger (MRE) sein – Bakterien, gegen die viele herkömmliche Antibiotika nicht mehr ausreichend helfen. Um dieser Herausforderung gemeinsam zu begegnen, hatte die Abteilung „Gesundheit“ des Kreises Kleve erneut zur jährlichen Netzwerkveranstaltung ins Kreishaus eingeladen. Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Apotheken trafen sich nun im Maywaldsaal. Ein besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr der Sepsis, umgangssprachlich auch als Blutvergiftung bekannt.

Sepsis: Eine unterschätzte Lebensgefahr

Dr. med. Martina Scherbaum, Leiterin des Fachbereichs „Gesundheit“ des Kreises Kleve, stellte zunächst die aktuellen Fallzahlen und die Entwicklung multiresistenter Erreger in der Region vor. Anschließend machte sie auf die häufig unterschätzte Gefahr einer Sepsis aufmerksam. Bei dieser lebensbedrohlichen Erkrankung gerät die körpereigene Reaktion auf eine Infektion außer Kontrolle und kann lebenswichtige Organe schädigen. In Deutschland erkranken jährlich mindestens 230.000 Menschen daran, mindestens 85.000 sterben. Besonders gefährlich wird es, wenn resistente Bakterien die Behandlung erschweren. Umso wichtiger ist es, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen und unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Händehygiene als wirksamer Schutz

Wie schwierig die Behandlung resistenter Infektionen sein kann, zeigte Dr. med. Ufuk Gündug, Chefarzt der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft, anhand eines konkreten Patientenfalls aus dem Klinikalltag.

Dr. med. Reimund Hoheisel, Hygieneexperte der Bioscientia Healthcare GmbH, beleuchtete die historische Entwicklung von Antibiotikaresistenzen und deren zukünftige Bedeutung. Einen besonderen Schwerpunkt legte er auf die Händehygiene, die zu den einfachsten und zugleich wirksamsten Maßnahmen gegen die Übertragung von Krankheitserregern zählt. Dabei machte er deutlich, wie wichtig konsequente Hygienemaßnahmen sind.

Die Herbst-Veranstaltung 2026 unterstrich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst ist. Mit dem jährlichen Netzwerktreffen fördert der Kreis Kleve den fachlichen Austausch und leistet einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Infektionen und zum Schutz der Bevölkerung. Denn wirksamer Infektionsschutz beginnt mit guter Vorsorge und gelingt am besten gemeinsam.

Kreis Kleve auf der Expo Real 2026!Der Kreis Kleve hat auf der Expo Real in München einmal mehr gezeigt: Hier geht was! ...
07/10/2026

Kreis Kleve auf der Expo Real 2026!

Der Kreis Kleve hat auf der Expo Real in München einmal mehr gezeigt: Hier geht was! 💪 Als attraktiver Wirtschaftsstandort präsentierte sich die Region mit starken Partnern aus Politik, Wirtschaft und Kommunen. 👏🏢

Spannende Projekte im Gepäck:
Von Gewerbe- und Industrieflächen über zukunftsweisende Wohnbauprojekte bis hin zum Marissa Lake Village in Rees – der Kreis Kleve hat viel zu bieten!

💬Netzwerken, Ideen austauschen, gemeinsam durchstarten!
Die Expo Real war wieder die perfekte Bühne, um den Kreis Kleve sichtbar zu machen, Kontakte zu vertiefen und neue Akteure für unsere Region zu begeistern.

Foto: Standort Niederrhein GmbH

Gesund älter werden: Impfschutz, der wirkt.Der Fachbereich „Gesundheit“ des Kreises Kleve informiert über Impfungen für ...
06/10/2026

Gesund älter werden:
Impfschutz, der wirkt.

Der Fachbereich „Gesundheit“ des Kreises Kleve informiert über Impfungen für Menschen ab 60 Jahren.

Kreis Kleve – Mit Beginn der Herbst- und Wintersaison steigt das Risiko für Atemwegsinfektionen. Besonders für ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen können Infektionen schwer verlaufen. Impfungen können dazu beitragen, das Risiko schwerer Erkrankungen zu verhindern. Der Fachbereich „Gesundheit“ des Kreises Kleve informiert daher über die aktuellen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) gegen Influenza (Grippe) und COVID-19 für ältere Menschen. Die saisonale Grippeimpfung wird allen Personen ab 60 Jahren jährlich empfohlen und sollte vorzugsweise im Herbst erfolgen. Eine jährliche Auffrischimpfung für COVID-19 wird allen Personen ab 75 Jahren sowie Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen und weiteren Risikofaktoren empfohlen.

Darüber hinaus bestehen für ältere Menschen weitere wichtige Impfempfehlungen. Dazu gehören insbesondere Impfungen gegen Pneumokokken, Herpes Zoster (Gürtelrose) und RSV (Respiratorische Synzytial-Viren). Welche Impfungen im Einzelfall sinnvoll beziehungsweise empfohlen sind, hängt unter anderem vom Alter, von bestehenden Vorerkrankungen, einer möglichen Immunsuppression und dem bisherigen Impfstatus ab. Eine individuelle ärztliche Beratung sowie eine regelmäßige Überprüfung des Impfstatus sind daher sinnvoll.

Flyer und weitere Infos gibt es auf der
Internetseite des Kreises Kleve

Zur leichteren Orientierung hat der Fachbereich „Gesundheit“ ergänzend einen Flyer mit den wichtigsten Informationen zu den Impfempfehlungen für ältere Menschen erstellt. Weitere Hinweise und Links zu den aktuellen Impfempfehlungen sowie der neue Flyer „Impfen ab 60 Jahren“ sind auf der Internetseite des Kreises Kleve unter dem Stichwort „Impfungen“ zu finden: www.kreis-kleve.de/impfungen. Dort gibt es ebenfalls eine Übersicht der impfenden Hausarztpraxen und Apotheken. Ergänzende Informationen bietet auch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit unter www.infektionsschutz.de.

Jetzt anmelden für dieBürgersprechstunde mit dem LandratChristoph Gerwers ist am Mittwoch, 21.  Oktober 2026, per Telefo...
06/10/2026

Jetzt anmelden für die
Bürgersprechstunde mit dem Landrat

Christoph Gerwers ist am Mittwoch, 21. Oktober 2026, per Telefon und Videotelefonie erreichbar

Kreis Kleve – Landrat Christoph Gerwers bietet erneut eine offene, digitale Bürgersprechstunde an. Wer mit dem Landrat ein aktuelles, persönliches Thema besprechen möchte, hat dazu Gelegenheit am Mittwoch, 21. Oktober 2026. Zwischen 16 und 18 Uhr erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu einem Telefonat oder Videoanruf.

Voraussetzungen sind:
Es handelt sich um ein Thema in Zuständigkeit des Kreises Kleve oder des Landrats.
Die Interessenten haben sich vorab angemeldet,
Kontaktmöglichkeiten per Telefon und E-Mail angegeben
und sind zum vereinbarten Zeitpunkt für den Kreis Kleve erreichbar.

Die Anmeldung zur Bürgersprechstunde erfolgt über das Online-Formular auf der Internetseite www.kreis-kleve.de/buergersprechstunde. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Es gilt das „Windhund-Prinzip“: Die ersten Interessenten erhalten eine Zusage. Jede und jeder, der das Online-Formular ausgefüllt hat, erhält eine Information, ob und wie eine Teilnahme möglich ist oder nicht. Für den Videoanruf ist keine Softwareinstallation erforderlich. Wer eine Absage erhält, kann für sein Anliegen das Kontakt- und Beschwerdeformular des Kreises Kleve nutzen (www.kreis-kleve.de/kontaktformular-lob-kritik). Abgesagte Anfragen für die Bürgersprechstunde werden nicht gespeichert. Für Rückfragen steht Timo Güdden, Büro des Landrats, als Ansprechperson zur Verfügung (Telefon 02821 85-145).

Kreis Kleve saniert die Straße„Zum Wisseler See“ in KalkarBauarbeiten an der K12 starten am 12. Oktober 2026.Kreis Kleve...
06/10/2026

Kreis Kleve saniert die Straße
„Zum Wisseler See“ in Kalkar

Bauarbeiten an der K12 starten am 12. Oktober 2026.

Kreis Kleve – Der Kreis Kleve saniert die Fahrbahndecke der Straße „Zum Wissler See“ (K12.3) in Kalkar. Zudem wird die Einmündung zur Waysche Straße erneuert. Die Baumaßnahme startet voraussichtlich am Montag, 12. Oktober 2026, und soll Mitte November abgeschlossen sein. Der betroffene Abschnitt liegt zwischen der Einfahrt zum Parkplatz des Reitzentrums Kalkar-Wissel und der Einfahrt zur Hausnummer 111. Die Absperrungen starten jeweils hinter den beiden Einfahrten, so dass diese jederzeit befahrbar sind. Der angegebene Bauabschnitt ist jedoch für die Dauer der Arbeiten voll gesperrt. Die Umleitung über die Rheinstraße (L41) und die Berk‘sche Straße (L18) wird ausgeschildert. Der Radweg entlang der Straße „Zum Wisseler See“ ist durchgehend befahrbar.

Ein Teil des Parkplatzes der Jugendfreizeitstätte Fingerhutshof des Kreises Kleve wird für die Baustelleneinrichtung genutzt. Besucher des Fingerhutshofs und des Reitzentrums müssen während der Bauphase mit Einschränkungen und Behinderungen durch Baufahrzeuge und Arbeitsmaschinen rechnen. Der Kreis Kleve investiert ‒ gefördert durch das Land NRW ‒ in die Straßensanierung rund 410.000 Euro. Ansprechpartner für die Baumaßnahme ist die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB), Telefon 02821 97709-0 oder E-Mail an [email protected].

In zwei Wochen ist es soweit: die   startet! 🚀Gemeinsam mit dem Landkreistag NRW präsentieren wir aus dem Kreis Kleve vo...
05/10/2026

In zwei Wochen ist es soweit: die startet! 🚀

Gemeinsam mit dem Landkreistag NRW präsentieren wir aus dem Kreis Kleve vor Ort auf dem Stand des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau & Digitalisierung NRW die Zukunft der smarten Regionen: hub27 - 416

„Vernetzte digitale Zwillinge. Starke Regionen. Sichere Zukunft.“

👍beschleunigte Planungs‑ und Entscheidungsprozesse
👍transparente Entscheidungsgrundlagen
👍aktiv die Digitalisierung vorantreiben

Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch!

03/10/2026

Vor zwei Wochen fand das „Respectival“ auf dem Fingerhutshof in Kalkar-Wissel statt. 😍 Über 1.500 große und kleine Besucherinnen und Besucher kamen auf ihre Kosten: Es gab zahlreiche Mitmach- und Info-Angebote rund um die Themen Respekt, Vielfalt und Gemeinschaft! 🤝

Danke an alle die da waren! 🤗

🎥

Klimafreundlich und barrierefrei: Kreis Kleve hat Sporthalle am Förderzentrum Grunewald saniertDamit schließen der Kreis...
02/10/2026

Klimafreundlich und barrierefrei:
Kreis Kleve hat Sporthalle
am Förderzentrum Grunewald saniert

Damit schließen der Kreis Kleve und die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH die umfangreichen Baumaßnahmen an der gesamten Liegenschaft in Emmerich a.R. ab.

Kreis Kleve – Der Kreis Kleve hat die umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten am Förderzentrum Grunewald in Emmerich am Rhein abgeschlossen. Als letztes Projekt wurde jetzt die energetische Sanierung der Sporthalle beendet. Nach einer rund 20-monatigen Bauzeit steht die modernisierte Sporthalle seit dem 1. September 2026 wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung. Der Kreis Kleve investierte rund 3,2 Millionen Euro. Die Sanierung wurde durch das Land Nordrhein-Westfalen maßgeblich unterstützt. Zur Verfügung standen Fördermittel aus den Programmen des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ sowie des „Just Transition Fund“ (EFRE/JTF).

„Mit der Fertigstellung setzt der Kreis Kleve einen weiteren wichtigen Schritt zur Modernisierung seiner Bildungs- und Sportinfrastruktur sowie zur Erreichung seiner Klimaschutzziele um. Indem wir moderne Technik und nachhaltige Materialien einsetzen, sparen wir langfristig wertvolle Energie und bieten den Schülerinnen und Schülern sowie den Sportbegeisterten in der Region eine zukunftsfähige, zeitgemäße Sportstätte“, sagt Landrat Christoph Gerwers. Gemeinsam mit Zandra Boxnick, zuständige Fachbereichsleiterin der Schulen in Kreis-Trägerschaft, schaute er sich das Ergebnis vor Ort an.

Geplant und koordiniert hatte die Sanierung die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB). An der Sporthalle wurde eine vorgehängte wärmegedämmte Fassade errichtet, das Dach energetisch saniert und eine zusätzliche Dämmung der Kellerdecke entsprechend dem „Energieniveau Effizienzhaus 40“ vorgenommen. Die bestehende Gasheizungsanlage hat die KKB durch eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Für ein verbessertes Raumklima und eine höhere Energieeffizienz sorgen zudem eine neue Lüftungsanlage und eine Schwingbodenheizung. Die neue LED-Beleuchtung ist nicht nur ballwurfsicher, sondern verfügt auch über eine tageslichtabhängige Steuerung. Dank der Präsenzmelder läuft die Beleuchtung erst, wenn Sportlerinnen und Sportler die Halle betreten. Ergänzt wird das Energiekonzept durch eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher. „Durch diese Maßnahmen wird der Energieverbrauch der Sporthalle deutlich reduziert und gleichzeitig die Nutzungsqualität für die Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums sowie die Vereine vor Ort nachhaltig verbessert. Zusätzlich ist die Sportstätte nun auch barrierefrei erreichbar“, fasst KKB-Geschäftsführer Stephan Giesen zusammen.

Hintergrund
Im Jahr 2015 hatte der Kreis Kleve die Schule in Emmerich am Rhein in seine Trägerschaft übernommen. Mit der Fertigstellung der Arbeiten an der Sporthalle findet die grundhafte Sanierung nun ihren Abschluss. Die Bauarbeiten am Hauptgebäude starteten im Jahr 2017 im Rahmen des Förderprojekts „Gute Schule“. Seither wurde in insgesamt acht Bauabschnitten die gesamte Liegenschaft auf einen modernen Stand gebracht ─ und dies stets im laufenden Betrieb.

Kämmerer sieht Kreis Kleve in„dramatischer finanzieller Lage“Wolfgang Hebben bringt Haushaltsentwurf in den Kreistag ein...
02/10/2026

Kämmerer sieht Kreis Kleve in
„dramatischer finanzieller Lage“

Wolfgang Hebben bringt Haushaltsentwurf in den Kreistag ein: Steigende Transferaufwendungen lassen keinen Spielraum. Rücklage soll weiter schrumpfen und der Hebesatz der Kreisumlage auf 33,69 Prozent steigen.

Kreis Kleve – „Die finanzielle Lage ist auch für den Kreis Kleve dramatisch.“ Mit dieser Einschätzung brachte Wolfgang Hebben, Kämmerer des Kreises Kleve, den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr 2027 in die politische Beratung ein. In der Kreistagssitzung am 1. Oktober 2026 skizzierte er die Eckpunkte der finanziellen Planungen für die Kreis-Finanzen – und gab eine düstere Prognose: „Die Aufstellung des Haushalts-Entwurfs für das nächste Jahr war von großen Herausforderungen geprägt. In Summe führt dies unabweisbar zu einem viel höheren Umlagebedarf und in der Folge auch zu einem stark steigenden Hebesatz der Kreisumlage 2027.“

Landrat Christoph Gerwers und Kämmerer Wolfgang Hebben schlagen dem Kreistag vor, den Hebesatz der Kreisumlage auf 33,69 Prozent anzuheben (plus 3,04 Prozentpunkte). Doch selbst diese Zahl ist mit erheblichen Anstrengungen verbunden: Zum einen greift der Kreis Kleve erneut in seine Rücklage und entnimmt rund 16 Mio. Euro - die Ausgleichsrücklage wird dadurch auf einen einstelligen Millionenbetrag schrumpfen. Zum anderen plant der Kreis Kleve erneut mit dem so genannten „globalen Minderaufwand“, also internen Einsparpotenzialen, in Höhe von rund 5,1 Mio. Euro. Aber: „Aus dem reinen operativen Geschäft der Verwaltung wird diese Summe nicht zu erzielen sein. Dies kann nur gelingen, wenn bei den Sozialtransferaufwendungen an der einen oder anderen Stelle die kalkulierten Haushaltsansätze durch einen nicht so starken Fallzahlenanstieg nicht vollständig ausgeschöpft werden“, betonte Hebben.

Mehr als drei Viertel der Ausgaben
sind Transferaufwendungen

Insgesamt steht auf der Ausgabenseite die Summe von 732,5 Mio. Euro. Mehr als drei Viertel dieser Summe entfallen auf Transferaufwendungen, auf die der Kreis Kleve keinen Einfluss hat. Dies verdeutliche, dass eigene Konsolidierungsbemühungen kaum Einfluss auf die Gesamtsumme der Aufwendungen haben, sagte Hebben. „Der Anteil der klassisch ‘freiwilligen Leistungen‘ an den Gesamtaufwendungen im Kreishaushalt ist nur marginal.“

Wesentliche Blöcke der Transferleistungen und sonstigen Aufwendungen sind unter anderem:
📍 die Landschaftsumlage mit 128,2 Mio. Euro,
📍 die Hilfe zur Pflege mit 34,9 Mio. Euro,
📍 die Eingliederungshilfe mit 13,6 Mio. Euro,
📍 die sonstigen sozialen Leistungen (Hilfe zum Lebensunterhalt, Hilfen zur Gesundheit etc.) mit 12 Mio. Euro und
📍 die Aufwendungen für die Schulträgeraufgaben bei den Berufskollegs und den Förderschulen mit 20,3 Mio. Euro.

Insbesondere der immense Anstieg der Landschaftsumlage um 16,65 Mio. Euro „reißt ein Loch“ in die Planungen. „Wenn eine einzelne Haushaltsposition in derart besonderem Maße Einfluss auf die jährliche Haushaltsentwicklung nimmt, kommt die kommunale Selbstverwaltung sowohl auf der Ebene der Kreise als auch der kreisangehörigen Kommunen faktisch zum Erliegen!“, zitierte der Kämmerer aus seinem Schreiben an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen.

Der Kreis Kleve wird auch im kommenden Jahr in die Schulen in seiner Trägerschaft investieren: Rund 10,65 Mio. Euro verteilen sich auf unterschiedliche Maßnahmen in den Berufskollegs, Förderschulen und Förderzentren, um diese zu sanieren und zu modernisieren. Auch die vom Kreistag initiierte ÖPNV-Offensive wird fortgeführt: Knapp 7 Mio. Euro sind dafür vorgesehen. Und für den Erhalt und die Sanierung der Straßen und Radwege sind im nächsten Jahr Finanzmittel von knapp 6,9 Mio. Euro im Haushaltsplan berücksichtigt.

Sinkende Geburtenzahlen senken den
Hebesatz der Jugendamtsumlage leicht

Bei der Jugendamtsumlage für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden ohne eigenes Jugendamt machen sich die sinkenden Geburtenzahlen der vergangenen Jahre bemerkbar. Der Hebesatz kann mit 25,06 Prozent sogar leicht sinken (minus 0,63 Prozentpunkte). Sowohl bei den Kindertagesstätten als auch bei der Kindertagespflege geht der finanzielle Bedarf zurück. Hingegen steigen die „Hilfen zur Erziehung“, eine Vielzahl unterschiedlicher Hilfeleistungen für junge Familien, weiter an.

Kämmerer Wolfgang Hebben schloss seine Rede mit einem kurzen Ausblick auf die kommenden Jahre. Und auch dort stehe es schlecht um die finanzielle Entlastung der Kommunen. „Es ist ernüchternd festzustellen, dass entgegen den Ankündigungen im Koalitionsvertrag weiterhin keinerlei konkrete Entlastungsmaßnahmen auf den Weg gebracht wurden. Es ist dringend erforderlich, dass der Bund und das Land NRW sich an den Soziallasten beteiligen“, sagte er. „Perspektivisch ist die Steigerung des originären Umlagebedarfs bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen auch in den folgenden Jahren nicht aufzuhalten.“

Adresse

Nassauerallee 15-23
Cleve
47533

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+492821850

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Kreis Kleve etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Kontaktieren Sie Die Organisation

Nachricht an Kreis Kleve senden:

Teilen