SPDqueer Köln

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SPDqueer Köln Das ist die offizelle Seite der Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung in der Köln SPD (SPDq***r Köln)

SPDq***r Köln – Wer wir sind & wofür wir stehen

„Wir sind nicht besser als andere und fordern nicht mehr – wir fordern die gleichen Rechte, Pflichten und Möglichkeiten für alle Menschen, unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder Geschlechtsmerkmalen.“
(Thomas Krämer, Vorsitzender der SPDq***r Köln)

Die SPDq***r Köln ist die Arbeitsgemeinschaft der KölnSPD für Akzeptanz, Gleichstellung und Vielfalt. Wir vertreten die Interessen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*, q***ren und nicht-binären Menschen (LSBTIQ*) sowie aller, die sich der Community verbunden fühlen. Als älteste q***re Organisation innerhalb einer deutschen Partei – gegründet 1978, seit 2011 offizielle AG der SPD – setzen wir uns für gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Teilhabe für alle ein. Unsere Werte

Unsere Arbeit basiert auf den Grundwerten der Sozialdemokratie:
Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – und die unantastbare Würde jedes Menschen. Wir treten ein für:

eine offene, inklusive und vielfältige Stadtgesellschaft,
Schutz vor Diskriminierung und q***rfeindlicher Gewalt,
die Stärkung q***rer Infrastruktur und Beratung in Köln,
gleiche Rechte für Regenbogenfamilien und vielfältige Lebensweisen,
echte gesellschaftliche Akzeptanz statt bloßer Toleranz. Aktuelle politische Schwerpunkte

Als Teil der bundesweiten SPDq***r unterstützen und verfolgen wir zentrale q***rpolitische Forderungen, darunter:

Reform des Abstammungsrechts: vollständige Gleichstellung von Regenbogenfamilien. Stärkung des Antidiskriminierungsrechts (AGG-Reform): besserer Schutz vor Benachteiligung. Selbstbestimmung & Sichtbarkeit: konsequente Umsetzung des Selbstbestimmungsgesetzes, Förderung q***rer Kultur und Jugendarbeit. Schutz vor Queerfeindlichkeit: entschlossenes Vorgehen gegen Hasskriminalität und rechte Hetze.

„Unbeugsam q***r. Vielfalt verteidigen!“: Verteidigung bestehender q***rer Rechte gegen gesellschaftliche Rückschritte. Vielfalt ist eine Stärke – in der Stadt, in der SPD und in der Demokratie. Warum wir uns engagieren

Trotz großer rechtlicher Fortschritte erleben viele LSBTIQ*-Menschen weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Besonders trans*, inter*, nicht-binäre und q***r of Color-Personen sind häufig mehrfach betroffen. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen in Köln frei, selbstbestimmt und ohne Angst leben können – im Alltag, im Job, im öffentlichen Raum und in ihren Beziehungen. Unsere Rolle in der KölnSPD

Wir sind einerseits die Stimme der q***ren Community in der KölnSPD, andererseits die sozialdemokratische Stimme in der Community. Unsere Themen sind Querschnittsthemen: Sie betreffen Bildung, Gesundheit, Jugend, Kultur, Sicherheit, Stadtentwicklung und Arbeitswelt. Wir bringen q***re Perspektiven aktiv in die programmatische, politische und organisatorische Arbeit der KölnSPD ein. Queere Politik ist für uns kein Randthema, sondern Teil sozialdemokratischer Daseinsvorsorge und demokratischer Verantwortung. Mitmachen lohnt sich

Die SPDq***r Köln ist offen für alle –
SPD-Mitgliedschaft ist nicht notwendig. Bei uns kannst du:

mitreden,
mitgestalten,
q***rpolitische Impulse setzen,
Aktionen und Kampagnen unterstützen,
Politik in Köln aktiv mitprägen. Gemeinsam arbeiten wir für ein Köln, das Vielfalt lebt, schützt und stärkt. Der Vorstand der SPDq***r Köln besteht aus einem Vorsitzenden und acht Stellvertreter*innen:

Thomas Krämer, Vorsitzender,
Elfi-Scho Antwerpes, stellvertretende Vorsitzende, Mitglied des Rates der Stadt Köln,
Lukasz Czeczek, stellvertretender Vorsitzender,
Daniel Höschler, stellvertretender Vorsitzender,
Leonard Kodowski, stellvertretender Vorsitzender,
Kai Mauracher, stellvertretender Vorsitzender,
Leo Schmitz, stellvertretender Vorsitzender,
Dirk Weber, stellvertretender Vorsitzender,
Marcellinus Weiß, stellvertretender Vorsitzender

Du erreichst uns per Email: spdq***[email protected]

Die SPDq***r Köln begrüßt die gemeinsamen Änderungen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD am städtischen Doppelhaushal...
17/10/2026

Die SPDq***r Köln begrüßt die gemeinsamen Änderungen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD am städtischen Doppelhaushalt 2027/2028.

Trotz der angespannten Haushaltslage setzt das Gestaltungsbündnis wichtige Schwerpunkte beim Schutz und bei der Unterstützung q***rer Menschen.

Für ausdrücklich q***rbezogene Angebote sind 2027 zusätzliche 212.500 Euro und 2028 weitere 213.000 Euro vorgesehen – insgesamt 425.500 Euro.

Damit sollen das LSBTI-Förderprogramm für Gewaltprävention und Antidiskriminierung, ColognePride, die ChemSex-Hilfsangebote der Aidshilfe Köln und das Centrum schwule Geschichte gestärkt werden.

Doch Queerpolitik reicht über ausdrücklich q***re Förderprogramme hinaus.

Deshalb begrüßen wir auch die zusätzlichen Mittel für den allgemeinen Gewaltschutz von jeweils 400.000 Euro jährlich, für die psychosoziale Betreuung von 904.000 Euro im Jahr 2027 und 877.000 Euro im Jahr 2028 sowie für die Suchtberatung von jeweils 275.000 Euro.

Besonders erfreulich sind zudem die vorgesehenen 92.500 Euro jährlich für Selbsthilfegruppen und Verbände. Auch die zusätzlichen Mittel für Antidiskriminierungsarbeit, Frauenprojekte und Jugendangebote sind von Bedeutung.

Diese Maßnahmen können dazu beitragen, q***re Menschen vor Gewalt und Ausgrenzung zu schützen, ihre gesundheitliche Versorgung zu verbessern und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Entscheidend ist, dass ihre besonderen Lebenssituationen bei der Umsetzung berücksichtigt werden.

Die vorgesehenen Haushaltsänderungen sind ein wichtiges Signal, zur Absicherung von Beratungsangeboten, Einrichtungen und Schutzräumen.

Wir danken insbesondere der SPD-Ratsfraktion, für die Berücksichtigung q***rpolitischer und sozialer Anliegen.

Wir hoffen, dass der Rat der Stadt Köln die vorgesehenen Änderungen im November bestätigt und damit ein klares Zeichen für eine solidarische und vielfältige Stadt setzt.

Thomas Krämer
Vorsitzender SPDq***r Köln

Angriff auf das EL-DE-Haus: Köln darf Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit keinen Raum lassen!(tk) Unbekannte hab...
16/10/2026

Angriff auf das EL-DE-Haus: Köln darf Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit keinen Raum lassen!

(tk) Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag die drei Eingänge des Kölner NS-Dokumentationszentrums im EL-DE-Haus mit einer stark übelriechenden Flüssigkeit verunreinigt. Vermutlich handelt es sich um Buttersäure oder eine ähnliche Substanz. Die Gedenkstätte muss bis einschließlich Montag geschlossen bleiben, der Staatsschutz ermittelt.

Wir als SPDq***r Köln verurteilen diese Tat aufs Schärfste. Sie trifft einen der wichtigsten Erinnerungsorte unserer Stadt. Im EL-DE-Haus hatte die Kölner Gestapo ihren Sitz. Hier wurden Menschen eingesperrt, verhört und gefoltert. Heute dokumentiert dieser Ort die Verbrechen des Nationalsozialismus und erinnert an die Opfer staatlicher Verfolgung.

Besonders bemerkenswert ist, dass am Vorabend im NS-Dokumentationszentrum noch über die AfD und die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln diskutiert wurde. Ob ein Zusammenhang mit dem Angriff besteht, ist bislang ungeklärt. Über die Verantwortlichen und ihre Motive darf deshalb nicht spekuliert werden.

Wir unterstützen ausdrücklich die klare Reaktion von Oberbürgermeister Torsten Burmester - Oberbürgermeister der Stadt Köln . Er bezeichnet den Vorfall als Angriff auf die Erinnerungskultur und das demokratische Selbstverständnis Kölns. Seine Aussage, dass sich Köln davon nicht einschüchtern lasse, ist ein wichtiges Signal.

Auch der Leiter des NS-Dokumentationszentrums, Dr. Henning Borggräfe, hat deutlich gemacht, dass die Einrichtung ihre Arbeit unbeirrt fortsetzen wird.

Besonders begrüßen wir die Initiative von Bürgermeisterin Maria Helmis im Kölner Stadtrat , die kurzfristig zu einer Solidaritätskundgebung vor dem EL-DE-Haus aufgerufen hat. Dass Menschen diesem Aufruf spontan gefolgt sind, zeigt, dass die Kölner Zivilgesellschaft nicht bereit ist, Angriffe auf ihre Erinnerungsorte schweigend hinzunehmen.

Köln versteht sich als weltoffene und vielfältige Stadt. Doch dieses Selbstverständnis muss sich im Alltag bewähren. Weltoffenheit zeigt sich nicht allein an Karneval, Christopher Street Day oder öffentlichen Bekenntnissen, sondern im Umgang mit Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit.

Für uns als q***re Sozialdemokrat*innen ist das EL-DE-Haus Mahnung und Verpflichtung zugleich. Homosexuelle Menschen wurden während der NS-Diktatur systematisch verfolgt, entrechtet und in Konzentrationslager verschleppt. Auch in Köln war diese Verfolgung Teil der Stadtgeschichte.

Die Gefahr für q***re Menschen ist auch heute real. Rechtsextreme Ideologien richten sich gegen gesellschaftliche Vielfalt, Selbstbestimmung und die Gleichberechtigung von LSBTIQ*-Menschen. Wer ihre Rechte infrage stellt, ihre Sichtbarkeit bekämpft oder Ausgrenzung politisch legitimiert, gefährdet die Grundlagen eines freien Zusammenlebens.

Die Bedrohung beginnt nicht erst mit körperlicher Gewalt. Sie zeigt sich bereits dort, wo Menschenfeindlichkeit verharmlost und die Einschränkung von Minderheitenrechten gesellschaftsfähig gemacht wird.

Auch über Köln hinaus geben die Ereignisse dieses Freitags Anlass zu großer Sorge. In Speyer wurde die jüdische Gemeinde mit einer Bombendrohung konfrontiert. Jüdische Studierende berichten nach ihrem Protest gegen die Teilnahme eines AfD-Politikers am Gedenken an den antisemitischen Anschlag von Halle von massiven Anfeindungen und Morddrohungen.

Die Hintergründe dieser Vorfälle sind unterschiedlich und teilweise ungeklärt. Ein Zusammenhang mit dem Angriff auf das EL-DE-Haus ist nicht belegt. Sie verdeutlichen jedoch, wie wichtig der Schutz jüdischen Lebens und demokratischer Erinnerungsorte ist.

Antisemitismus, Rassismus und Queerfeindlichkeit müssen unabhängig von ihrer politischen oder ideologischen Herkunft entschieden bekämpft werden. Demokratische Parteien dürfen rechtsextreme Positionen nicht verharmlosen oder Minderheitenrechte zum Gegenstand politischer Zugeständnisse machen.

Die Geschichte der Weimarer Republik mahnt uns, antidemokratische Entwicklungen frühzeitig ernst zu nehmen. Demokratische Institutionen schützen sich nicht von allein.

Unsere Solidarität gilt den Mitarbeitenden des NS-Dokumentationszentrums, den bedrohten jüdischen Studierenden und den jüdischen Gemeinden.

Für uns als SPDq***r Köln steht fest: Der Schutz jüdischen Lebens, die Freiheit q***rer Menschen und die Verteidigung unserer Demokratie gehören zusammen. Menschenwürde und Minderheitenrechte sind keine Verhandlungsmasse.

Nie wieder bedeutet, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten, bevor aus Ausgrenzung Gewalt und aus demokratischen Freiheitsrechten leere Versprechen werden.

Gerade hier. Gerade in Köln.

Thomas Krämer
Vorsitzender SPDq***r Köln

Der Staatsschutz ermittelt. Am Vorabend hatte eine Veranstaltung zum Thema AfD stattgefunden.

Mit großer Betroffenheit haben wir von deinem Rücktritt als Co-Vorsitzende der SPD und Bundesministerin für Arbeit und S...
12/10/2026

Mit großer Betroffenheit haben wir von deinem Rücktritt als Co-Vorsitzende der SPD und Bundesministerin für Arbeit und Soziales erfahren.

Vor allem möchten wie unser tief empfundenes Mitgefühl zum Tod deiner Stieftochter aussprechen. Einen solchen Verlust zu verarbeiten, braucht Zeit, Kraft und persönlichen Freiraum. Dass du dir diesen Raum nimmst, respektiere ich sehr.

Nachdenklich und auch wütend macht uns, dass du neben deiner persönlichen Trauer auch die anhaltenden öffentlichen Angriffe auf deine Person ansprichst – selbst aus den Reihen unseres Koalitionspartners. Politische Auseinandersetzungen müssen möglich sein, auch harte. Aber Menschlichkeit und Anstand dürfen dabei nicht auf der Strecke bleiben.

Wie haben dich immer als eine Sozialdemokratin wahrgenommen, die soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt und die Würde jedes einzelnen Menschen ernst nimmt. Besonders schätzen wir deine Verbundenheit mit der SPDq***r und deinen Einsatz für eine offene Gesellschaft, in der q***re Menschen selbstverständlich dazugehören und gleiche Rechte genießen.

Dein Rücktritt sollte uns auch innerhalb der SPD nachdenklich machen. Wir müssen uns fragen, wie wir miteinander umgehen, wie viel Rückhalt wir einander geben und ob wir unseren eigenen Ansprüchen an Solidarität und Menschlichkeit immer gerecht werden.

Bei aller politischen Verantwortung dürfen wir eines niemals vergessen: Hinter jedem Amt steht ein Mensch mit einem persönlichen Leben, mit Gefühlen, Sorgen und manchmal auch schwerem Leid.

Liebe Bärbel, wir danken dir von Herzen für deinen Einsatz, deine Haltung und deine Verbundenheit mit uns.

Wie wünschen dir und deiner Familie viel Kraft, Ruhe und vor allem die Zeit, die ihr jetzt füreinander braucht.

Thomas Krämer
Vorsitzender SPDq***r Köln 🏳️‍🌈

Liebe Bärbel, Danke von Herzen.

Deine Nachricht zu deinem Rücktritt als Co-Vorsitzende unserer SPD und als Bundesministerin für Arbeit und Soziales bewegt uns sehr. Für Deine Trauer wünschen wir Dir die Zeit, die Du brauchst, und Menschen an Deiner Seite, die Dich tragen. Unsere Gedanken sind bei Dir und Deiner Familie.

Du hast in schwierigen Zeiten Verantwortung für unsere SPD übernommen. Dabei hast Du Dir Deine Menschlichkeit bewahrt – auch angesichts von Hass und persönlichen Angriffen. Dass diese selbst in einer Zeit tiefer Trauer weitergingen, macht uns betroffen und wütend.

Du hast Dich immer für diejenigen starkgemacht, die es im Leben schwer haben, für soziale Gerechtigkeit und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Als SPDq***r danken wir Dir besonders für Deine Unterstützung und Deine Solidarität mit q***ren Menschen. Das bedeutet uns viel.

Für Deinen weiteren Weg wünschen wir Dir von Herzen alles Gute und neue Kraft. Wir sind dankbar, dass Du unserer Bundestagsfraktion erhalten bleibst. Jetzt aber wünschen wir Dir vor allem Raum für Dich und Deine Trauer.

Glück auf und Freund*innenschaft, liebe Bärbel.

EuroPride 2029 in Dresden – „Turn Walls into Bridges“: Mauern in Brücken verwandeln! 🏳️‍🌈 🏳️‍⚧️(tk) Wir als SPDq***r Köl...
11/10/2026

EuroPride 2029 in Dresden – „Turn Walls into Bridges“: Mauern in Brücken verwandeln! 🏳️‍🌈 🏳️‍⚧️

(tk) Wir als SPDq***r Köln gratulieren Dresden herzlich zum Zuschlag für die EuroPride 2029!

Nach Berlin 1993, Köln 2002 und Hamburg 2004 wird Deutschland nach 25 Jahren erneut Gastgeber eines der größten q***ren Events Europas. Dass die EuroPride erstmals in Ostdeutschland stattfindet, verleiht dieser Entscheidung eine besondere politische und gesellschaftliche Bedeutung.

Das Motto „Turn Walls into Bridges“ – „Mauern in Brücken verwandeln“ könnte kaum passender sein. Gerade in Dresden, einer Stadt, in der gesellschaftliche und politische Gegensätze immer wieder sichtbar werden, steht es für die Überwindung von Ausgrenzung, Vorurteilen und gesellschaftlicher Spaltung.

In einer Zeit, in der Queerfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Angriffe auf Minderheitenrechte zunehmen, bietet die EuroPride die Chance, internationale Solidarität zu zeigen und den Menschen den Rücken zu stärken, die sich vor Ort für Gleichberechtigung, Vielfalt und Demokratie einsetzen.

Doch Brücken entstehen nicht allein durch große Veranstaltungen. Sie brauchen ein dauerhaftes Fundament. Deshalb müssen q***re Beratungsangebote, Schutzräume und Selbstorganisationen auch über 2029 hinaus verlässlich finanziert und gestärkt werden.

Wir freuen uns mit der q***ren Community in Dresden und wünschen den Organisator*innen viel Erfolg bei den Vorbereitungen.

SPDq***r Köln 🏳️‍🌈 🏳️‍⚧️

Coming-out ist kein Pflichtprogramm. Selbstbestimmung schon. 🏳️‍🌈 🏳️‍⚧️(tk) Am 11. Oktober ist Coming-out-Tag. Für viele...
11/10/2026

Coming-out ist kein Pflichtprogramm. Selbstbestimmung schon. 🏳️‍🌈 🏳️‍⚧️

(tk) Am 11. Oktober ist Coming-out-Tag. Für viele q***re Menschen bedeutet ein Coming-out Freiheit und Sichtbarkeit – aber noch immer auch die Sorge vor Ablehnung, Ausgrenzung oder Gewalt.

Deshalb sagen wir als SPDq***r Köln: Niemand schuldet anderen ein Coming-out. Jeder Mensch entscheidet selbst, wann, wo und gegenüber wem er sichtbar sein möchte.

Doch wenn LSBTIQ*-Menschen ihre Identität aus Angst verbergen, wird aus einer persönlichen Entscheidung eine politische Aufgabe.

Wir wollen eine Gesellschaft, in der junge Menschen ohne Angst sagen können, wer sie sind und wen sie lieben. Dafür braucht es Schutz vor q***rfeindlicher Gewalt und Diskriminierung, starke Beratungsangebote und q***rsensible Schulen und Jugendarbeit.

Queere Sichtbarkeit darf nicht kleiner werden, nur weil Queerfeindlichkeit lauter wird.

Du entscheidest, wann du bereit bist.
Du entscheidest, wem du dich anvertraust.
Du entscheidest, wie sichtbar du sein möchtest.

SPDq***r Köln 🏳️‍⚧️ 🏳️‍🌈

(tk) Die AfD macht q***re Jugendliche zur Zielscheibe ihrer Menschenfeindlichkeit. Unter dem Vorwand des Kinderschutzes ...
09/10/2026

(tk) Die AfD macht q***re Jugendliche zur Zielscheibe ihrer Menschenfeindlichkeit. Unter dem Vorwand des Kinderschutzes will sie trans, inter und nichtbinären jungen Menschen eine akzeptierende Begleitung verwehren und entsprechende Angebote der Jugendhilfe verbieten. Das berichtet q***r.de über ihren Vorstoß im Bundestag.

Als SPDq***r Köln sagen wir klar: Die AfD schürt Feindbilder und versucht, Ausgrenzung gesetzlich zu verankern. Wer Jugendlichen vermittelt, ihre Identität sei falsch und ihre Unterstützung müsse unterbunden werden, betreibt eine Politik der Einschüchterung. Junge Menschen werden für einen autoritären Kulturkampf missbraucht.

Besonders erschreckend: Laut q***r.de gingen die anderen Redner*innen im Plenum weder auf die Hetze noch auf den AfD-Vorstoß ein. Eine ausdrückliche Erwiderung blieb damit aus. Das ist politisch unzureichend. Queere Jugendliche müssen hören, dass demokratische Abgeordnete für ihre Würde und ihre Rechte einstehen. Menschenfeindliche Angriffe dürfen im Parlament nicht unwidersprochen stehen bleiben.

Wir erwarten auch von unserer SPD eine klare, hörbare Gegenrede und die konsequente Ablehnung dieses Vorstoßes. Beratungsstellen und Schutzräume müssen dauerhaft gesichert werden. Demokratie verteidigt sich, indem sie den Angegriffenen zur Seite steht.

Quelle: "q***r.de, 9. Oktober 2026" (https://www.q***r.de/detail.php?article_id=59905)

Die rechtsextreme Partei fordert in einem Antrag eine "Rückbesinnung auf biologische Geschlechter in der Kinder- und Jugendhilfe". Die anderen Parteien gingen nicht darauf ein. (Politik - Deutschland)

(tk) Die SPDq***r Köln begrüßt die Auszeichnung von Navi Pillay mit dem Friedensnobelpreis 2026. Gewürdigt wird eine Fra...
09/10/2026

(tk) Die SPDq***r Köln begrüßt die Auszeichnung von Navi Pillay mit dem Friedensnobelpreis 2026. Gewürdigt wird eine Frau, die sich über Jahrzehnte für Menschenwürde, Gleichberechtigung und die rechtliche Aufarbeitung schwerster Menschenrechtsverletzungen eingesetzt hat.

Als südafrikanische Juristin stellte sich Pillay gegen das Unrecht der Apartheid. Ihre Arbeit in der internationalen Strafjustiz und später als UN-Hochkommissarin für Menschenrechte folgte einer klaren Überzeugung: Auch mächtige Verantwortliche müssen sich dem Recht stellen. Die Würde der Betroffenen verlangt Aufklärung, Gerechtigkeit und Schutz vor erneuter Gewalt.

Für uns als SPDq***r Köln ist ihr Einsatz für q***re Menschen besonders bedeutsam. Pillay forderte die weltweite Entkriminalisierung von Homosexualität und trat entschieden gegen Gewalt und Diskriminierung gegenüber LSBTIQ-Menschen ein. Sie verlieh diesem Anliegen auf internationaler Ebene Gewicht und widersprach der Vorstellung, Tradition oder Religion könnten die Verfolgung von Menschen rechtfertigen.

Darin liegt eine besondere Stärke ihres Wirkens: Sie verteidigte den universellen Anspruch der Menschenrechte auch dort, wo er politisch unbequem wurde. Die Sicherheit und Freiheit q***rer Menschen gehören dazu. Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität kriminalisiert, erniedrigt oder angegriffen werden.

Pillays Lebenswerk zeigt zudem, warum Menschenrechtsschutz Friedensarbeit ist. Dauerhafter Frieden braucht die Anerkennung gleicher Rechte, den Schutz vor staatlicher Willkür und die Bereitschaft, Unrecht aufzuarbeiten. Wer Gewalt erfahren hat, braucht eine Stimme und Zugang zu Gerechtigkeit.

Wir gratulieren Navi Pillay. Ihre Beharrlichkeit und ihr Einsatz für die Rechte verfolgter und ausgegrenzter Menschen verdienen diese Anerkennung. Für uns ist ihr Wirken eine Ermutigung, Menschenwürde auch gegen Widerstände konsequent zu verteidigen.

07/10/2026

Heute, am dritten Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas vom 7. Oktober 2023, gedenken wir der Menschen, die ermordet, verschleppt und verletzt wurden. Wir denken an die Überlebenden und an die Angehörigen, deren Leben seit diesem Tag von Verlust und Schmerz geprägt ist.

Hinter jedem Opfer steht ein Mensch mit Träumen, Hoffnungen und Menschen, die ihn lieben. Diese Menschen und ihre Geschichten dürfen wir nicht vergessen.

Unsere Gedanken sind auch bei den zivilen Opfern des Krieges in Gaza. Bei den getöteten Kindern, Frauen und Männern, bei den Verletzten und all jenen, die Angehörige und ihr Zuhause verloren haben. Ihr Leid berührt uns und verpflichtet uns, für den Schutz der Zivilbevölkerung, humanitäre Hilfe und einen dauerhaften Frieden einzutreten. Menschen in Israel und Palästina verdienen ein Leben in Sicherheit und Würde.

Als SPDq***r stehen wir solidarisch an der Seite jüdischer Menschen. Gerade wir als q***re Community wissen, wie wichtig es ist, sich auf Solidarität verlassen zu können. Deshalb müssen wir widersprechen, wenn antisemitischer Hass verbreitet, der Terror der Hamas verharmlost, das Existenzrecht des Staates Israel infrage gestellt oder Jüdinnen und Juden für das Handeln der israelischen Regierung verantwortlich gemacht werden.

Jüdisches Leben muss überall frei und sicher möglich sein. Dafür tragen wir gemeinsam Verantwortung. Heute und an jedem anderen Tag.

Herzlichen Glückwunsch allen Mitgliedern des neu gewählten Vorstands des ColognePride e.V.Wir wünschen euch als SPDq***r...
07/10/2026

Herzlichen Glückwunsch allen Mitgliedern des neu gewählten Vorstands des ColognePride e.V.

Wir wünschen euch als SPDq***r Köln viel Kraft, gute Ideen und Freude an eurer gemeinsamen Arbeit. Danke, dass ihr Verantwortung übernehmt und euch für Sichtbarkeit, Zusammenhalt und die Rechte q***rer Menschen einsetzt.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit euch. Auf eine starke Amtszeit und einen kämpferischen, solidarischen ColognePride! 👍 🏳️‍🌈 🏳️‍🌈 🏳️‍⚧️ 🏳️‍⚧️ 🍀

Die Grenze ist gefallen.(tk) Mit Tobias Rausch stellt die AfD erstmals den Präsidenten eines deutschen Landesparlaments....
06/10/2026

Die Grenze ist gefallen.

(tk) Mit Tobias Rausch stellt die AfD erstmals den Präsidenten eines deutschen Landesparlaments. Das BSW hat ihm offen zur Mehrheit verholfen. Und vier weitere Ja-Stimmen kamen aus anderen Fraktionen. Der Verdacht, dass sie aus der CDU kamen, liegt angesichts des Abstimmungsergebnisses nahe – bewiesen ist er wegen der geheimen Wahl nicht.

Das ist weit mehr als eine Personalentscheidung. Es ist eine Warnung.

Denn wir wissen, was die AfD in Sachsen-Anhalt politisch vorhat: Regenbogenflaggen an Schulen verbieten, q***re Sichtbarkeit zurückdrängen und die „normale Familie“ aus Mann, Frau und Kindern zum gesellschaftlichen Leitbild erklären.

Für LSBTIQ*-Menschen und andere Minderheiten geht es deshalb nicht um irgendeine „Brandmauer“. Es geht um unsere Rechte, unsere Sichtbarkeit und den Schutz vor Diskriminierung.

Heute fällt die Grenze bei der Wahl eines Landtagspräsidenten. Die nächste Machtfrage wird folgen.

Wer Rechtsextremen die Türen zu staatlicher Macht öffnet, darf nicht erst erschrecken, wenn sie diese Macht nutzen, um Minderheitenrechte anzugreifen.

Das BSW muss sich seiner Verantwortung stellen. Und die CDU muss erklären, wie glaubwürdig ihre Brandmauer noch ist, wenn der Verdacht im Raum steht, dass Abgeordnete aus ihren Reihen einen AfD-Kandidaten in eines der höchsten Staatsämter gewählt haben.

Die Grenze ist gefallen. Jetzt darf nicht auch noch die nächste fallen.

Thomas Krämer, Vorsitzender SPDq***r Köln

Adresse

MagnusStr. 18b
Cologne
50672

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