17/10/2026
Die SPDq***r Köln begrüßt die gemeinsamen Änderungen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD am städtischen Doppelhaushalt 2027/2028.
Trotz der angespannten Haushaltslage setzt das Gestaltungsbündnis wichtige Schwerpunkte beim Schutz und bei der Unterstützung q***rer Menschen.
Für ausdrücklich q***rbezogene Angebote sind 2027 zusätzliche 212.500 Euro und 2028 weitere 213.000 Euro vorgesehen – insgesamt 425.500 Euro.
Damit sollen das LSBTI-Förderprogramm für Gewaltprävention und Antidiskriminierung, ColognePride, die ChemSex-Hilfsangebote der Aidshilfe Köln und das Centrum schwule Geschichte gestärkt werden.
Doch Queerpolitik reicht über ausdrücklich q***re Förderprogramme hinaus.
Deshalb begrüßen wir auch die zusätzlichen Mittel für den allgemeinen Gewaltschutz von jeweils 400.000 Euro jährlich, für die psychosoziale Betreuung von 904.000 Euro im Jahr 2027 und 877.000 Euro im Jahr 2028 sowie für die Suchtberatung von jeweils 275.000 Euro.
Besonders erfreulich sind zudem die vorgesehenen 92.500 Euro jährlich für Selbsthilfegruppen und Verbände. Auch die zusätzlichen Mittel für Antidiskriminierungsarbeit, Frauenprojekte und Jugendangebote sind von Bedeutung.
Diese Maßnahmen können dazu beitragen, q***re Menschen vor Gewalt und Ausgrenzung zu schützen, ihre gesundheitliche Versorgung zu verbessern und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Entscheidend ist, dass ihre besonderen Lebenssituationen bei der Umsetzung berücksichtigt werden.
Die vorgesehenen Haushaltsänderungen sind ein wichtiges Signal, zur Absicherung von Beratungsangeboten, Einrichtungen und Schutzräumen.
Wir danken insbesondere der SPD-Ratsfraktion, für die Berücksichtigung q***rpolitischer und sozialer Anliegen.
Wir hoffen, dass der Rat der Stadt Köln die vorgesehenen Änderungen im November bestätigt und damit ein klares Zeichen für eine solidarische und vielfältige Stadt setzt.
Thomas Krämer
Vorsitzender SPDq***r Köln