28/09/2026
Was bedeutet es, in Iran als Frau inmitten einer brutalen Gegenwart zu leben, zwischen militärischen Angriffen von Außen und staatlicher Repression im Inneren, und darin weiterzukämpfen für die Freiheit und das Leben?
Mit den beiden Referentinnen Mariam Claren und Jiran Moghaddam sprechen wir über die Gewalt und Unterdrückung, die Frauen vor Ort erleben, und ihre besondere Belastung im Krieg, wenn sie diejenigen sind, die Opfer der Angriffe versorgen, gleichzeitig selbst zunehmend mehr Gewalt erfahren und auch indirekte Folgen von Krisen und Kriegen stärker zu spüren bekommen, z.B. Entlassungen, den Zusammenbruch von Sorge-Infrastruktur. Gleichzeitig wollen wir an dem Abend auch über den Widerstand der Frauen sprechen, die seit Jahrzehnten gegen Bevormundung und Unterdrückung und für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen und sich - weder durch das menschenverachtende Vorgehen des Regimes noch der angreifenden Militärs - zum Schweigen bringen lassen. Dabei inspirieren sie uns weltweit mit ihrer Kraft und Entschlossenheit: „Jin, Jiyan, Azadî“ für immer und überall!
Wir möchten euch dazu einladen teilzuhaben, zuzuhören, eure Erfahrungen zu ergänzen und ins Gespräch zu kommen - während der Veranstaltung und im Anschluss. Denn wir wollen den Abend bei Musik, Tee und iranischen Spezialitäten ausklingen lassen, Gespräche vertiefen, neue Perspektiven kennenlernen, miteinander Kraft zu tanken und aktiv zu werden.
Donnerstag | 8. Oktober 2026 | 18.30 Uhr
Allerweltshaus Köln | Geisselstr. 3-5, Köln-Ehrenfeld
Eintritt frei | Spenden willkommen
Eingeladen sind alle, besonders auch diejenigen, die sich wegen ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft noch wenig mit der Perspektive von Frauen in Iran auseinandergesetzt haben. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
Eine Veranstaltung von Iranisch-deutscher Frauenverein & Allerweltshaus Köln e.V., in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.