25/08/2026
Strukturwandel in Schwedt⚙️🔬📈
2022 begann für Schwedt eine der größten Herausforderungen seiner Geschichte. Nach dem Öl-Embargo der EU, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, wurden Milliarden Euro für den Strukturwandel versprochen. Vier Jahre später ist von der damaligen Aufbruchsstimmung jedoch wenig übrig. 🏭➡️🌱
Viele Transformationsprojekte stecken noch immer in der Planung, Investitionen bleiben aus und Unternehmen vermissen Planungssicherheit. Gleichzeitig existiert mit dem Reallabor bereits ein Standort, der Start-ups, Wissenschaft und Industrie zusammenbringen kann. Statt diesen Standort weiter zu entwickeln, setzt die Stadt Schwedt auf einen Neubau, der frühestens 2028 fertig wird. 🚧
Auch weitere Projekte (Boardinghouse, Demo Hub, Wasserstoffprojekte) stecken immer noch in Konzeptphasen. Wertschöpfung ist kaum entstanden. Und so bleibt die Erkenntnis, dass die Region noch viele Jahre auf die Produktion der Güter angewiesen sein wird, die schon vorher so essentiell waren: Petrochemie, Kraftstoffproduktion, Papier- und Kartonproduktion. Sie werden noch für lange Zeit die alles bestimmenden Industriezweige bleiben.
Transformation braucht Zeit, aber sie braucht vor allem Tempo bei Genehmigungen, Mut zu Entscheidungen und den konsequenten Ausbau bestehender Stärken. Sonst besteht die Gefahr, dass Schwedt den Wandel nicht gestaltet, sondern ihn verpasst. ⚙️⏳
Wie seht ihr das? Verpasst Schwedt den Strukturwandel?