21/10/2026
✅ Antrag angenommen: Cottbus prüft ein koordiniertes Vorgehen gegen Vandalismus.
Die Stadtverordnetenversammlung hat unseren Antrag AT-57/26 beschlossen. Beklebte Laternen, beschmierte Haltestellen und zugeklebte Verkehrsschilder führen in Innenstadt und Ortsteilen zu Beschwerden. Die Beseitigung bindet Personal und verursacht regelmäßige Kosten. Ab jetzt prüft die Verwaltung, ob und wie die Stadt gemeinsam mit ihren Unternehmen, Ehrenamtlichen und Schulen schneller und abgestimmter reagieren könnte.
📍 Was jetzt geprüft wird:
1️⃣ Schnelle Beseitigung: eine gemeinsam finanzierte Einheit der städtischen Unternehmen. Rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte sowie Beklebungen auf Verkehrszeichen sollen zuerst entfernt werden, an stark betroffenen Orten käme eine Schutzbeschichtung in Frage.
2️⃣ Vorzeigebereiche: dauerhaft saubere Orte nach nachvollziehbaren Kriterien, ausdrücklich auch außerhalb der Innenstadt.
3️⃣ Vorbeugung und Konsequenz: Präventionsarbeit im Umfeld von Stadion und Verein, Gespräche in Schulen und Jugendclubs, konsequentere Ahndung und Belohnungen bis 1.000 Euro bei Schäden von außergewöhnlichem Ausmaß nach Spremberger Vorbild.
4️⃣ Beteiligung: Unterstützung für ehrenamtliche Reinigungsaktionen, Sticker-Boards und Anschlagtafeln als legale Ausweichflächen.
5️⃣ Wandgestaltung: zusätzliche legale Graffiti-Flächen in Innenstadt und Ortsteilen, bessere Kontrolle und Information zu Genehmigungen.
6️⃣ Transparenz: ein jährlicher Bericht zu Fallzahlen, Kosten und Maßnahmen.
Die Ergebnisse liegen bis zum 1. bzw. 3. Quartal 2027 vor. Wir begleiten die Prüfung in den Ausschüssen und berichten.