26/09/2026
Die ASG Land NRW setzt sich ein:
Pflege muss bezahlbar bleiben – Kürzen ist keine Reform! 🌹
Die Pflegeversicherung steht finanziell unter enormem Druck. Deshalb brauchen wir Reformen – aber keine Reformen auf Kosten von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Beschäftigten.
Die aktuellen Vorschläge zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) enthalten Punkte, die aus meiner Sicht in die falsche Richtung gehen: zusätzliche Belastungen für Versicherte und Pflegebedürftige, Eingriffe in Leistungen und eine mehrjährige Aussetzung der Tariflohnpflicht.
Für mich ist klar: Das PNOG braucht eine gerechte und solidarische Finanzierung.
👉 Keine Streichung des Entlastungsbetrags im Pflegegrad 1.
👉 Keine schleichende Entwertung von Pflegeleistungen.
👉 Keine längeren Wartezeiten bei Leistungszuschlägen.
👉 Keine Abkehr von tariflicher Bezahlung in der Pflege.
Statt eines Sparprogramms brauchen wir eine echte Strukturreform der Pflegeversicherung.
Dazu gehört für mich auch die Finanzierungsfrage: Pflege darf nicht zum Armutsrisiko werden. Wir brauchen langfristig ein solidarisches System – oder zumindest einen fairen finanziellen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung.
Und wir müssen Pflege konkret besser machen:
🔴 Eigenanteile wirksam begrenzen – mit einem Pflegedeckel.
🔴 Personal nach tatsächlichem Pflegebedarf und Qualität bemessen.
🔴 Bürokratie konsequent abbauen.
🔴 Beschäftigte angemessen und verlässlich bezahlen.
Denn am Ende geht es nicht nur um Paragrafen und Finanzierungsmodelle. Es geht um Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, um ihre Familien – und um diejenigen, die jeden Tag professionelle Pflege leisten.
Bezahlbar. Besser. Einfacher. Solidarisch finanziert.
Daran muss sich eine Pflegereform messen lassen. 🌹