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AfA NRW Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD oder kurz AfA wurde 1973 gegründet.

Der damalige Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Herbert Wehner, sagte, dass die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ein „lebenswichtiges Organ der SPD, gleichzeitig Auge, Ohr und Herzkammer der Partei“ sei. In der AfA engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmer, aktive Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter, gewerkschaftliche Vertrauensleute und Vertreter sozialpolitischer Interessenorganisationen, aber auch Nicht-SPD-Mitglieder.

PRESSEMITTEILUNGAfA NRW – Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Nordrhein-WestfalenDeutsche Edelstahlwerke: Schluss ...
18/10/2026

PRESSEMITTEILUNG
AfA NRW – Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Nordrhein-Westfalen
Deutsche Edelstahlwerke: Schluss mit dem Arbeitsplatzabbau – unsere Stahlstandorte dürfen nicht geopfert werden!
AfA NRW reaktiviert Task Force Stahl – Annette Hülser und Peter Müller fordern entschlossenes Handeln von Unternehmensführung, Landesregierung und Bundesregierung
Siegen/Düsseldorf, 18. Oktober 2026
Die dramatische Entwicklung bei den Deutschen Edelstahlwerken (DEW) und die drohenden Einschnitte an den Standorten Siegen-Geisweid, Hagen und Krefeld sind ein weiterer schwerer Schlag gegen den Industriestandort Nordrhein-Westfalen. Erneut stehen Beschäftigte und ihre Familien vor einer ungewissen Zukunft. Erneut drohen tarifgebundene Industriearbeitsplätze verloren zu gehen. Und erneut stellt sich die Frage, wer eigentlich die Verantwortung für den Erhalt unserer industriellen Wertschöpfung übernimmt.
Für die beiden Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Nordrhein-Westfalen, Annette Hülser und Peter Müller, ist klar:
„Es reicht! Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie ein traditionsreicher Industriestandort nach dem anderen unter Druck gerät und die Beschäftigten am Ende die Zeche zahlen müssen. Wer jahrzehntelang mit seiner Arbeit zum Erfolg eines Unternehmens beigetragen hat, verdient Sicherheit, Respekt und echte Zukunftsaussichten – keine Kündigung und keine leeren Versprechungen!“
AfA NRW setzt Task Force Stahl wieder ein
Angesichts der zugespitzten Lage hat die AfA NRW ihre Task Force Stahl erneut eingesetzt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Betriebsräten, den Gewerkschaften – insbesondere der IG Metall – und weiteren Beteiligten konkrete Lösungswege für die Zukunft der Stahlstandorte zu diskutieren und zu entwickeln.
„Wir wollen nicht nur über die Beschäftigten reden, sondern mit ihnen. Die Betriebsräte und Gewerkschaften kennen die Betriebe, ihre Probleme und ihre Potenziale. Dieses Wissen muss im Mittelpunkt jeder Zukunftsstrategie stehen“, erklären Hülser und Müller.
Die Task Force Stahl soll den Austausch mit den Arbeitnehmervertretungen intensivieren, Handlungsoptionen beraten und politische Forderungen für den Erhalt der Arbeitsplätze und Produktionsstandorte formulieren.
„Für uns ist klar: Wir brauchen keine weiteren Sonntagsreden über die Bedeutung der Industrie. Wir brauchen konkrete Entscheidungen, Investitionen und politische Verantwortung. Die Task Force Stahl wird sich aktiv in diese Debatte einbringen!“
Siegen-Geisweid, Hagen und Krefeld brauchen Zukunft statt Abwicklung
Die Deutschen Edelstahlwerke stehen beispielhaft für die Herausforderungen, vor denen die energieintensive Industrie in Nordrhein-Westfalen steht. Hohe Energiepreise, internationaler Wettbewerbsdruck und wirtschaftliche Unsicherheiten setzen die Betriebe unter erheblichen Druck.
Doch daraus darf kein Freibrief für Arbeitsplatzvernichtung und den Rückzug aus industriellen Kernregionen werden.
„Gerade Siegen-Geisweid ist weit mehr als ein Produktionsstandort. Hier hängen Existenzen, Familien und die wirtschaftliche Zukunft einer ganzen Region an der Stahlindustrie. Wer hier industrielle Strukturen aufgibt, zerstört Fähigkeiten und Perspektiven, die sich nicht einfach wieder aufbauen lassen“, betonen die beiden AfA-Landesvorsitzenden.
Auch für die Standorte Hagen und Krefeld müssen belastbare industrielle Zukunftskonzepte auf den Tisch.
Unsere Forderungen sind eindeutig
1. Keine Standortentscheidungen ohne ernsthafte Prüfung aller Alternativen!
Die Unternehmensführung muss sämtliche wirtschaftlich und technisch tragfähigen Möglichkeiten zum Erhalt der Produktion und der Arbeitsplätze offenlegen und gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretungen prüfen.
2. Beschäftigungssicherung statt Personalabbau!
Betriebsbedingte Kündigungen müssen verhindert werden. Die Beschäftigten brauchen verbindliche Zusagen und langfristige Perspektiven.
3. Mitbestimmung ist nicht verhandelbar!
Betriebsräte und Gewerkschaften müssen frühzeitig, umfassend und auf Augenhöhe in alle Entscheidungen eingebunden werden.
4. Bezahlbare Industrieenergie und Investitionen jetzt!
Bund und Land müssen die Rahmenbedingungen schaffen, damit energieintensive Industrien in Deutschland wettbewerbsfähig produzieren können. Dazu gehören verlässliche Energiepreise, Investitionsförderung und eine aktive Industriepolitik.
5. Die Landesregierung muss Verantwortung übernehmen!
Ministerpräsident Hendrik Wüst und die nordrhein-westfälische Landesregierung dürfen sich nicht auf die Rolle von Beobachtern zurückziehen. Wir erwarten einen verbindlichen industriepolitischen Dialog mit Unternehmen, Betriebsräten und Gewerkschaften, der konkrete Ergebnisse liefert.
Stahlindustrie ist Zukunftsindustrie – wenn Politik und Unternehmen es ernst meinen
Die Transformation der Industrie kann nur mit den Beschäftigten gelingen, niemals gegen sie.
Wer klimafreundliche Produktion, industrielle Unabhängigkeit und sichere Wertschöpfungsketten will, muss dafür sorgen, dass Stahl auch morgen noch in Nordrhein-Westfalen produziert wird.
„Es kann nicht sein, dass wir auf der einen Seite über klimaneutrale Industrie, Transformation und wirtschaftliche Souveränität sprechen und auf der anderen Seite zulassen, dass industrielle Kompetenzen und gut bezahlte Arbeitsplätze dauerhaft verloren gehen.“
Solidarität mit den Beschäftigten – wir stehen an eurer Seite!
Die AfA NRW steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten, der Betriebsräte und der IG Metall an allen betroffenen Standorten.
„Die Zukunft der Stahlindustrie wird nicht allein in Vorstandsetagen entschieden. Die Beschäftigten haben eine Stimme, und diese Stimme muss gehört werden. Wir werden den Kampf um jeden industriellen Arbeitsplatz politisch begleiten und unterstützen!“
Annette Hülser und Peter Müller machen deutlich:
„Unsere Botschaft ist unmissverständlich: Hände weg von unseren Industriearbeitsplätzen! Keine Zukunft ohne Stahl, keine Transformation ohne Beschäftigte und keine Industriepolitik ohne Mitbestimmung!“
Die wieder eingesetzte Task Force Stahl der AfA NRW wird den Dialog mit Betriebsräten und Gewerkschaften suchen, Lösungsansätze beraten und sich für eine gemeinsame Strategie zur Sicherung der Stahlstandorte in Nordrhein-Westfalen einsetzen.
Wir geben die Stahlstandorte und ihre Beschäftigten nicht auf!
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Annette Hülser und Peter Müller
Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA)
SPD Nordrhein-Westfalen
AfA NRW – An der Seite der Beschäftigten. Für gute Arbeit. Für eine starke Industrie.

Liebe Bärbel Bas,du hast auch in schwierigen Zeiten Verantwortung übernommen und dich mit großer Beharrlichkeit und viel...
12/10/2026

Liebe Bärbel Bas,

du hast auch in schwierigen Zeiten Verantwortung übernommen und dich mit großer Beharrlichkeit und viel Herz für arbeitende Menschen und all jene eingesetzt, die nicht mit dem goldenen Löffel geboren wurden. Dafür danken wir dir von Herzen. Wir empfinden großen Respekt für deine Arbeit als Bundesarbeitsministerin und Parteivorsitzende ebenso wie für deine persönliche Entscheidung.

Als SPD AfA respektieren wir deinen Rücktritt. Nimm dir die Zeit, die du jetzt brauchst, und vergiss dabei nicht, auch auf dich selbst zu achten. Dein Einsatz für den Sozialstaat, deine klare Haltung und deine Unterstützung unserer AfA werden uns fehlen – gerade in einer Zeit, in der der Sozialstaat unter Druck steht und politische Klarheit wichtiger denn je ist.

Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg von Herzen alles Gute, Kraft und Zuversicht. Und wir sagen: Danke, liebe Bärbel, für alles, was du für arbeitende Menschen, für soziale Gerechtigkeit und für unsere gemeinsame Sache getan hast.

In Solidarität, Dankbarkeit und mit großem Respekt

Deine SPD AfA
Annette Huelser und Peter Müller

Zusammen stark für gute ArbeitHeute durfte ich an der 39. Konferenz für die Interessenvertretungen der Beschäftigten im ...
05/10/2026

Zusammen stark für gute Arbeit

Heute durfte ich an der 39. Konferenz für die Interessenvertretungen der Beschäftigten im Deutschen Bundestag teilnehmen.

Unter dem Titel „Zusammen stark für gute Arbeit“ standen wichtige Fragen rund um Digitalisierung, Transformation, Fachkräftesicherung, Mitbestimmung und die Arbeitsorganisation der Zukunft im Mittelpunkt.

Der Austausch mit Betriebsräten, Personalräten, Schwerbehindertenvertretungen sowie Vertreter*innen aus Gewerkschaften und Politik hat einmal mehr gezeigt: Gute Arbeitsbedingungen entstehen nicht von selbst. Sie brauchen engagierte Interessenvertretungen, starke Mitbestimmung und den gemeinsamen Willen, Veränderungen im Sinne der Beschäftigten zu gestalten.

Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtig, die Perspektiven der Beschäftigten einzubringen und dafür zu sorgen, dass gute, sichere und zukunftsfähige Arbeit für alle gewährleistet bleibt.

Vielen Dank für die Einladung, den wertvollen Austausch und die entgegengebrachte Wertschätzung. Ein wichtiger Tag mit vielen Impulsen und guten Gesprächen!

Der AfA-Bundesvorstand steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretungen bei Volkswagen....
04/10/2026

Der AfA-Bundesvorstand steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretungen bei Volkswagen.
Die Kündigung verschiedener Tarifverträge durch Volkswagen ist ein ernstes Signal. Tarifverträge sind weit mehr als Zahlen und Kostenpositionen in Unternehmensbilanzen. Sie stehen für verlässlich ausgehandelte Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit und die Anerkennung der Leistung der Beschäftigten.
Gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen in der Automobilindustrie braucht es Sicherheit, Verlässlichkeit und eine starke Sozialpartnerschaft. Die Transformation der Industrie darf nicht einseitig auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen werden.

Am vergangenen Samstag waren wir gemeinsam mit tausenden anderen Menschen an der Seite der Gewerkschaften bei der Demo "...
01/10/2026

Am vergangenen Samstag waren wir gemeinsam mit tausenden anderen Menschen an der Seite der Gewerkschaften bei der Demo "Hart verdient" in Essen.

Unser Vorsitzender, Marc Zagrabski, findet klare Worte.
"Für die AfA Krefeld ist es selbstverständlich, eine klare Haltung zu den Sozialreformen zu haben: Die Politik muss Reformen anbieten, welche diesen Namen auch verdienen."

24/09/2026

Gegen Sozialstaatsabbau - für gute Arbeit und soziale Sicherheit!
Der Parteivorstand der SPD hat es am Montag richtig erkannt: Unser Land braucht sozial gerechte Reformen und diese erreichen wir nicht durch sozialen Kahlschlag.

Kommt nach Essen und steht ein für Solidarität - an der Seite der Gewerkschaften.

Adresse

KavallerieStr. 12
Düsseldorf
40213

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