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KJD Wir unterstützen junge Menschen von der Kinder- bis zur Jugendhilfe. Werde Teil unserer Community!

09/10/2026

Wie können wir junge Menschen in digitalen Lebenswelten gut begleiten, schützen und beteiligen? Genau darum ging es bei der Netzwerktagung 2026 „digital.gefährdet?geschützt!“ im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund.

Mit der KJD waren wir mit einem eigenen Stand dabei. Die Netzwerktagung ist eine gute Gelegenheit, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, die Kinder und Jugendliche jeden Tag begleiten und unterstützen.

Jugendämter, Jugendhilfedienste, Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe und viele Engagierte kamen zusammen. An insgesamt 28 Ständen und in den Workshops gab es Raum für fachlichen Austausch, neue Perspektiven und ganz praktische Fragen aus dem Arbeitsalltag. Auch unser Team Digitale Teilhabe mit Alex, Dirk und Thaddäus war an zwei Workshops beteiligt.

Die Themen waren vielfältig: Kinderschutz im digitalen Raum, Gaming und Social Media, Cybergrooming, Elternarbeit, riskanter Medienkonsum, hybride Fallarbeit und der Einsatz von KI in der Jugendhilfe.

Für uns bleiben vor allem die guten Begegnungen und interessanten Gespräche. Danke an alle, die bei uns am Stand vorbeigeschaut und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Vielen Dank an für die Organisation und Durchführung des Tages.

Welchen Aspekt der digitalen Welten findest Du für Kinder und Jugendliche besonders wichtig?

05/10/2026

100 Jahre Strüverhof. Ein Standort unserer Kinder- und Jugendhilfe in Hamm, auf den wir sehr stolz sind. Und ein Jubiläum, das wir gleich zweimal feiern: vergangenen Donnerstag im in Dortmund und am 22. Oktober mit einem Hoffest direkt am Strüverhof in Hamm-Allen.

Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Jugendamt und Förderverein, mit Förderern und vielen Engagierten haben wir auf die Geschichte des Strüverhofes geschaut. Vom landwirtschaftlichen Hof im Zweiten Weltkrieg hat er sich längst zu einem modernen Standort entwickelt, an dem Kinder, Jugendliche und junge Volljährige begleitet werden und ein Zuhause auf Zeit finden.

Ein roter Faden zog sich durch den Abend: das gemeinsame Engagement für junge Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Nach der Begrüßung durch unsere Geschäftsführung Anna Graute-Reinert und Karin Schulze-Frieling richtete der Hammer Bürgermeister ein persönliches Grußwort an die Gäste. Der Landtagsabgeordnete Justus Moor .moor sprach anschließend über seine Erfahrungen und den Unterstützungsbedarf junger Menschen.

Britt Lorenzen blickte mit unserem ehemaligen Geschäftsführer Hans-Josef Langersberg auf mehr als 30 Jahre in leitender Verantwortung zurück. Den Bogen zum Strüverhof heute schlug Einrichtungsleitung Melanie Quose-Mohr: Sie gab Einblicke in den Alltag und machte dabei deutlich, was den Standort vor allem trägt: die Mitarbeitenden, die Kinder, Jugendliche und junge Volljährige Tag für Tag begleiten und unterstützen. Anschließend stellte sie unser Charityprojekt „Zirkus 2027“ vor.

Bei gutem Essen blieb anschließend viel Zeit für Gespräche und Begegnungen. Für die wunderbare musikalische Begleitung am Klavier danken wir Cristian Christl.

Danke an alle, die diesen Abend mit uns gestaltet und gefeiert haben. Mehr über 100 Jahre Strüverhof und „Zirkus 2027“ erzählen wir euch in den nächsten Tagen.

Gestern war Andacht in unserer Kapelle in der 3. Etage. Thema: Dank.Ja, wir sind eine Einrichtung, die „Katholisch“ im N...
01/10/2026

Gestern war Andacht in unserer Kapelle in der 3. Etage. Thema: Dank.

Ja, wir sind eine Einrichtung, die „Katholisch“ im Namen trägt. Das bedeutet übrigens nicht, dass wir kirchlich finanziert werden. Auch wir arbeiten, wie andere Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe, mit kommunaler Entgeltfinanzierung.

Aber zurück zur Andacht. Sie findet regelmäßig um 9:30 Uhr statt und ist ein Angebot für Mitarbeitende und Bewohner:innen. Wer möchte und bei wem es zeitlich passt, ist dabei. Vorbereitet und begleitet werden die Andachten von unseren Referenten für Seelsorge, Thomas in Dortmund und Anett in Hamm.

Für mich (Andrea und seit rund 13 Jahren im Dienst der Einrichtung) steht dieses Angebot auch für etwas, das das Arbeiten in der KJD besonders macht: Es gibt Raum für das Zwischenmenschliche. Und das zeigt sich an vielen Stellen.

In einer ernst gemeinten Regenbogenflagge im Innenhof. In einem lebendigen Leitbild, an dem wir seit einem Jahr gemeinsam arbeiten. In unserer jährlichen (Raus)Zeit. Und eben auch in einer halben Stunde, in der es einmal nicht um Termine, Dienstpläne oder den nächsten Tagesordnungspunkt geht. Nicht alles, was für eine Organisation wichtig ist, lässt sich in Zahlen oder Konzepten abbilden. Manches zeigt sich darin, wie wir miteinander umgehen und wofür wir uns immer wieder mal bewusst Zeit nehmen.

Was macht für euch einen guten Arbeitsplatz jenseits von Aufgaben und Rahmenbedingungen aus?

Drei Tage raus aus dem Arbeitsalltag, Zeit für sich selbst und für Begegnungen mit Kolleg:innen: Bei unserer (R)AUSZEIT ...
25/09/2026

Drei Tage raus aus dem Arbeitsalltag, Zeit für sich selbst und für Begegnungen mit Kolleg:innen: Bei unserer (R)AUSZEIT im Bergkloster Bestwig waren zwölf Kolleg:innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der KJD dabei, aus der Pädagogik ebenso wie aus den Zentralen Diensten.

Bei bestem Wetter ging es in den Wald, allein, zu zweit oder gemeinsam in der Gruppe. Dazu kamen Bewegungseinheiten Yoga, kreative Angebote und Impulse, die Raum zum Nachdenken und Innehalten gaben. Auch die gemeinsamen Mahlzeiten und das leckere Essen gehörten zu diesen Tagen und boten viel Zeit für gute Gespräche.

Besonders schön war die offene Gemeinschaft, die in diesen drei Tagen entstanden ist. Unterschiedliche Arbeitsbereiche kamen zusammen, neue Begegnungen wurden möglich und manches Gespräch konnte einmal ganz ohne Zeitdruck geführt werden.

Wir sind dankbar, dass die KJD als Arbeitgeber diese Auszeit ermöglicht und unterstützt. Und nach den vielen positiven Rückmeldungen steht fest: Diese Tage haben gutgetan.

17/09/2026

Sommerfest KJD Dortmund
Das Wetter hatte andere Pläne, wir zum Glück auch.
Beim Sommerfest des KJD Dortmund war wegen des Regens einiges an Flexibilität gefragt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben kurzerhand mit angepackt, Abläufe neu organisiert und dafür gesorgt, dass wir trotzdem gemeinsam einen richtig schönen Tag verbringen konnten.
Besonders gefreut hat uns, wie viele Partnerinnen und Partner uns unterstützt haben. Mit dabei waren Leuchte Auf, der Rettungsdienst, die Polizei, das Fan Projekt Dortmund, das Big Tipi und das Anna Zillken Berufskolleg. Danke für eure Hilfe, eure Zeit und die unkomplizierte Zusammenarbeit.
Am Ende war nicht das Wetter entscheidend, sondern das, was wir gemeinsam daraus gemacht haben. Genau das bleibt von diesem Sommerfest in Erinnerung.
Danke an alle, die dabei waren und diesen Tag möglich gemacht haben.
Was macht für euch ein gelungenes Fest aus, auch wenn nicht alles nach Plan läuft?

Eine kleine Änderung im Gesetzestext kann große Fragen für die Kinder- und Jugendhilfe aufwerfen. Im geltenden § 78b SGB...
10/09/2026

Eine kleine Änderung im Gesetzestext kann große Fragen für die Kinder- und Jugendhilfe aufwerfen. Im geltenden § 78b SGB VIII werden Leistungsvereinbarungen geschlossenüber

„Inhalt, Umfang und Qualität der Leistungsangebote“

Mit der geplanten Strukturreform soll die WIRKSAMKEIT ausdrücklich hinzukommen:

„Inhalt, Umfang und Qualität einschließlich der Wirksamkeit der Leistungsangebote“

Damit bekommt die Frage, ob eine Hilfe wirkt, ein neues Gewicht. Grundsätzlich richtig: Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf gute Hilfen, die etwas bewirken.

Aber: Wer misst die Wirksamkeit? Und woran?

Ist eine Hilfe nicht wirksam, wenn ein Jugendlicher trotz intensiver Begleitung weiterhin die Schule verweigert? Wenn vereinbarte Entwicklungsziele nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht werden? Entwicklung ist individuell. Sie verläuft nicht geradlinig und lässt sich nicht allein an vorgegebenen Ergebnissen messen.

Deshalb muss bei der weiteren Ausgestaltung klar sein: Wirksamkeit darf nicht mit kurzfristiger Zielerreichung gleichgesetzt werden. Es braucht fachlich fundierte Kriterien, die individuelle Ausgangslagen, Entwicklungsprozesse und die Beteiligung junger Menschen berücksichtigen.

Denn gute Kinder- und Jugendhilfe braucht Wirkungsorientierung. Aber eine, die der Realität von Kindern und Jugendlichen gerecht wird.

08/09/2026

Was für eine grandiose Vorstellung. Nach einer Woche voller Üben, Ausprobieren und gemeinsamer Vorbereitung haben die Kinder und Jugendlichen auf dem Strüverhof gezeigt, was in ihnen steckt und noch so Vieles mehr.

Mit viel Konzentration und Engagement waren sie jeden Tag bei der Sache. Als es dann vor Publikum auf die große Bühne ging, gehörte auch eine ordentliche Portion Mut dazu. Sie haben sich etwas zugetraut, sind über sich hinausgewachsen und haben als Team erlebt, dass jeder seinen Platz hat und genauso sein darf, wie er ist. Bunt, komisch, verrückt, lustig…

So wurde aus Jonglage, Akrobatik, Fakir sein, Laufkugelartistik und Zauberclownerie eine kunterbunte Vorstellung mit vielen besonderen Herzensmomenten. Strahlende Kinderaugen, stolze Gesichter und ein begeistertes Publikum inklusive.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Team . Mit viel Herz, Respekt und Wertschätzung habt ihr die Kinder und Jugendlichen motiviert, begleitet und ihnen Sicherheit gegeben.

Danke auch an den Spendenverwendungsausschuss des Kolpinghaus Dortmund e.V. und die Baker Tilly Stiftung () . Ihr habt diese besondere Woche möglich gemacht.

03/09/2026

Ein Riesenerlebnis: Als KJD Dortmund haben wir uns als Gruppe von 45 jungen Menschen auf den Weg zur nach Köln gemacht. Möglich wurde dieser gemeinsame Tag auch durch eine besondere Unterstützung: hat uns 40 Tickets gespendet und damit vielen aus unserer Gruppe den Besuch ermöglicht.

Vor Ort gab es dann einiges zu entdecken. Spiele ausprobieren, durch die Hallen ziehen, Neues kennenlernen und natürlich schauen, was sich an diesem Tag so alles abstauben lässt.

Was genau wir erlebt haben und mit welchen Fundstücken wir am Ende zurück nach Dortmund gefahren sind, zeigen wir euch im Reel.

Vielen Dank an für die Unterstützung und die Tickets. So konnten wir diesen Tag gemeinsam erleben.

Schaut ins Reel und verratet uns: Was wäre auf der gamescom eure erste Anlaufstelle?

Für die Kinder unserer Heilpädagogischen Tagesgruppe ging es vom 20. bis 24. Juli auf Ferienfreizeit zum   in Goch. Mögl...
02/09/2026

Für die Kinder unserer Heilpädagogischen Tagesgruppe ging es vom 20. bis 24. Juli auf Ferienfreizeit zum in Goch. Möglich wurde diese besondere Woche durch eine Spende von Jörg Meier und die Projektförderung der Allianz für die Jugend.

Für viele Kinder war es der erste Kontakt mit Pferden. Jeden Tag stand eine Reitstunde auf dem Programm. Dabei konnten sie ganz in Ruhe erleben, wie es sich anfühlt, auf einem Pferd zu sitzen und Zeit mit Tieren zu verbringen. Und davon gibt es auf dem Reichswaldhof einige: Esel, Alpakas, Hasen und Katzen gehören ebenfalls dazu. Auf dem großen Außengelände blieb außerdem viel Zeit zum Klettern, Trampolinspringen, Kettcarfahren und für die Seilbahn. Am Donnerstagabend ließen wir die gemeinsame Zeit mit Stockbrot ausklingen.

Eine rundum gelungene Ferienfreizeit mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, die sicher noch eine Weile in Erinnerung bleiben.

Herzlichen Dank an die Förderer, die diese Ferienfreizeit ermöglicht haben!

Woran muss sich die Reform des SGB VIII messen lassen? Kinder und Jugendliche haben unterschiedliche Lebensgeschichten, ...
28/08/2026

Woran muss sich die Reform des SGB VIII messen lassen?

Kinder und Jugendliche haben unterschiedliche Lebensgeschichten, Belastungen und Unterstützungsbedarfe. Deshalb braucht gute Jugendhilfe individuelle Lösungen.

Wir sehen den vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Änderungen bei den Hilfen zur Erziehung mit großer Sorge.

Allgemeine, niedrigschwellige Angebote können Familien frühzeitig unterstützen und sind ein wichtiger Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe. Problematisch wird es dort, wo solche Angebote faktisch Vorrang vor einer individuell geeigneten Hilfe erhalten.

Denn eine Hilfe ist nicht deshalb die richtige, weil sie bereits vorhanden, leichter zu organisieren oder kostengünstiger ist.

Entscheidend muss sein, was ein Kind, ein Jugendlicher oder eine Familie tatsächlich braucht.

Wir befürchten, dass mit der Reform finanzielle und strukturelle Erwägungen stärker darüber bestimmen könnten, welche Unterstützung junge Menschen erhalten. Das wäre aus unserer Sicht die falsche Richtung.

Kinder- und Jugendhilfe darf nicht zuerst fragen: Welche Hilfe ist kostengünstig? Sie muss fragen: Welche Hilfe braucht dieser junge Mensch?

Daran muss sich eine Reform messen lassen!


Adresse

OesterholzStr. 85-91
Dortmund
44145

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