LandesSchülerRat Sachsen

LandesSchülerRat Sachsen

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Die gesetzlich legitimierte Interessenvertretung aller sächsischen Schülerinnen und Schüler.

Mitbestimmung und die Chance etwas zu verändern auch für Jugendliche — das ist das Wichtigste für die Schülervertretung! Denn nur diejenigen, die wissen worum es geht, können auch darüber reden. Was nicht mehr heißen soll, als dass gerade Schüler am besten wissen, was für sie im Schulalltag wichtig ist und was verändert werden muss. Deswegen setzt sich der LandesSchülerRat dafür ein, dass Schüler

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 15/04/2026

Bildung der Zukunft? WIR sollten dabei sein!

Am 1. April fand die Zukunftsdemo der Kampagne »Jugend- und Gleichstellungsarbeit sichern« statt. Auch wir als LandesSchülerRat (LSR) waren vertreten und fordern ein zukunftsfähiges Bildungssystem mit mehr politischer Bildung, längerem gemeinsamen Lernen, besseren Unterstützungsangeboten und einer Reform des Bewertungssystems.

Wir fordern die Abschaffung der Selektion nach der 4. Klasse und den Ausbau gemeinsamer Schulformen wie Gemeinschaftsschulen. Das stärkt Bildungsgerechtigkeit und individuelle Förderung.

Zudem braucht es mehr politische Bildung, bessere Unterstützung für psychisch belastete Schüler:innen und eine Reform des Bewertungssystems zur Reduktion von Leistungsdruck.

»Nachhaltige Bildungsgerechtigkeit darf kein Aprilscherz sein, sondern muss Priorität des Freistaats werden, auch wenn das bedeutet Veränderung zu wagen. Bildung ist nicht nur wichtig für die Zukunft; Bildung ist Zukunft«, fasst unsere Vorsitzende Lina zusammen.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 14/04/2026

Das müssen wir besser machen! - LandesSchülerRat zum Schulbarometer

Unsere Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

Diese Woche wurde das Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung veröffentlicht und erneut zeigen die Zahlen Handlungsbedarf im Schulsystem. Wir fordern die Stärkung psychischer Gesundheit, echte Mitbestimmung und eine gerechtere Schule.

Viele Schüler:innen wünschen sich mehr Mitbestimmung, doch ihre Perspektiven werden in der Praxis noch zu selten ernst genommen. Es braucht verbindlichere Beteiligungsmöglichkeiten und stärkere Schüler:innenvertretung.

Auch die mentale Gesundheit bleibt ein zentrales Problem: Viele Schüler:innen sind belastet, während Unterstützung durch Schulsozialarbeit und Schulpsychologie oft nicht ausreicht. Wir fordern mehr Prävention, bessere Unterstützung und eine Reform des Bewertungssystems.

»Die Zahlen, die wir sehen, spiegeln viel wider, aber kein schulisches Wohlbefinden. Vom Maß an Mitbestimmung bis hin zu Leistungsdruck und mentaler Gesundheit, muss sich auch in Sachsen einiges ändern«, erklärt unsere Vorsitzende Lina.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 13/04/2026

Warum echte Probleme lösen, wenn man Handys verbieten kann?

Unsere Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

Der Kultusminister will das Handyverbot bis zur 8. Klasse ausweiten. Doch das ist weder sinnvoll für nachhaltige Medienkompetenz noch eine aktuelle Priorität. Die Maßnahme ist realitätsfern, schwächt Kompetenzbildung und ignoriert fehlende digitale Infrastruktur. Smartphones werden zudem im Schulalltag auch organisatorisch genutzt.

Die Probleme liegen tiefer: Fake News, Algorithmen und Cybermobbing brauchen mehr Unterricht und echte Medienbildung statt Verbote. Auch mentale Gesundheit und Schulabsentismus bleiben sonst ungelöst. Ein Handyverbot greift dafür zu kurz.

»Was wir Tag für Tag im Kultusministerium beobachten können, ist Symptombekämpfung. Man will jede bildungspolitische Hürde mit Umverteilungen oder jetzt Verboten überwältigen, doch dabei kommt an Schulen zu wenig an. Genauso bildet auch die fehlende Mitbestimmung einen großen Teil des Problems. Wie soll man auch ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Bildungssystem für Schüler:innen gewährleisten, wenn man die Meinung derer kaum einbezieht«, mahnt unsere Vorsitzende Lina.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 09/03/2026

So viel Schulschwänzen, wie noch nie - doch was steckt dahinter?

Unsere neuste Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

Angesichts eines Rekordhochs an Schulabsentismus kritisieren wir die geplanten strengeren Maßnahmen des Kultusministers. Statt nur härter gegen Fehlzeiten vorzugehen, fordern wir, die Ursachen stärker in den Blick zu nehmen – etwa Leistungsdruck und die zunehmende Belastung der mentalen Gesundheit von Schüler:innen.

Auch Probleme wie mangelnde Bildungsgerechtigkeit, Rechtsextremismus an Schulen, Sanierungsstau und Lehrkräftemangel müssen angegangen werden. Wir fordern deshalb, die strukturellen Probleme im Bildungssystem zu lösen und Schulen zu sicheren, lebenswerten Lernorten zu machen.

»Schule ist für uns Schüler:innen oft kein Ort mehr, an dem wir gern lernen, geschweige denn leben. Das liegt zum einen am Leistungsdruck, dem wir ausgesetzt sind, zum anderen an Faktoren, wie Extremismus oder längst überfälligen Sanierungen. Schade, dass der Kultusminister das dem zugrundeliegende Problem bei den Schüler:innen und nicht im veralteten Bildungssystem sucht«, erklärt unsere Vorsitzende Lina.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 03/03/2026

Nein, uns geht es nicht gut: Mental-Health-Kampagne der Bundesschülerkonferenz findet Höhepunkt beim Bildungskongress in Berlin

Unsere Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

Die Bundesschülerkonferenz (BSK) veranstaltete in der Friedensburg-Oberschule in Berlin den Höhepunkt ihrer Mental-Health-Kampagne »Uns geht's gut?«. 240 Schüler:innen aus allen Bundesländern diskutierten über die Auswirkungen der Bildungspolitik auf die mentale Gesundheit. Laut Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung beschreiben sich 21 % der Schüler:innen in Deutschland als psychisch belastet, 27 % schätzen ihre Lebensqualität als gering ein.

Wir fordern mehr Schulsozialarbeit und -psychologie, Gesundheitsförderung als festen Bestandteil der Schulstruktur sowie geschulte Lehrkräfte und multiprofessionelle Teams an allen sächsischen Schulen. Die mentale Gesundheit der Schüler:innen muss oberste Priorität der Staatsregierung sein.

»Worauf die BSK hier aufmerksam macht, ist eine der wichtigsten Krisen der jungen Generationen. Die Zahlen zeigen, dass es Schüler:innen in ganz Deutschland und auch in Sachsen immer schlechter geht. 240 Schüler:innen haben es nun in Berlin gefordert: Wir brauchen Hilfe, jetzt«, erklärt unsere Vorsitzende Lina.

Bild:

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 02/03/2026

»Medienpädagogik gestalten« – das halten wir davon

Unsere Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

Am 21.01.2026 lud das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) zum Fachtag »Medienpädagogik gestalten« ein, bei dem ein sachsenweites Handyverbot diskutiert wurde. Wir betonen, dass Medienkompetenz und -bildung nicht mit Verboten privater digitaler Endgeräte gleichgesetzt werden dürfen, sondern im Lehrplan und durch Fortbildungen für Lehrkräfte verankert werden müssen.

Wir sprechen uns für frühzeitige und praktische Medienbildung sowie eine verbesserte digitale Infrastruktur aus. Sinnvolle Medienpädagogik funktioniert weder mit Verboten noch ohne Schüler:innenbeteiligung.

»Der Austausch mit allen beteiligten Handlungstragenden ist unglaublich wichtig, doch was sowohl der Kultusminister als auch das LaSuB nicht vergessen dürfen, ist, was wir Schüler:innen wollen, und das ist ganz sicher kein Handyverbot, sondern echte Medienkompetenz – sowohl im Lehrplan, als auch bei den Lehrkräften«, betont unsere Vorsitzende Lina.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 28/02/2026

Schule in Sachsen bedeutet Rechtsextremismus? - Nicht mit uns.

Unsere Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

Hakenkreuze, extremistische Schmierereien und Hitlergrüße gehören offenbar zunehmend zum Schulalltag in Sachsen. Das Landesamt für Schule und Bildung meldet 247 rechtsextrem motivierte Vorfälle im Jahr 2025 – ein neuer Höchststand.

Wir sehen darin ein strukturelles Problem. Rechtsextremismus an Schulen lässt sich nicht allein mit einer stärkeren Sensibilisierung erklären. Wir fordern, Demokratiebildung fächerübergreifend auszubauen, Präventionsangebote fest zu verankern und Lehrkräfte umfassend zu qualifizieren. Schule darf nicht neutral sein, sondern muss Werte wie Freiheit, Toleranz und Gleichberechtigung klar vermitteln.

»Dass sich Rechtsextremismus so drastisch in den sächsischen Schulen zeigt, ist beängstigend, und das lässt sich nicht nur mit sensibilisierten Schulleitungen erklären, sondern stellt ein strukturelles Problem dar, dem wir uns vor allem durch Demokratiebildung und Prävention stellen müssen«, betont unsere Vorsitzende Lina.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 20/02/2026

Ist Bildung gerecht? LandesSchülerRat zum »Welttag der sozialen Gerechtigkeit«

Unsere neueste Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

Das sächsische Bildungssystem ist in vielen Bereichen weiterhin ungerecht. Es mangelt an konsequenter Inklusion, ausreichend umgesetzten Nachteilsausgleichen und echter Lehrmittelfreiheit. Um allen Schüler:innen gleiche Chancen zu ermöglichen, braucht es strukturelle Veränderungen.

Wir fordern verbindliche Barrierefreiheit an Schulen, qualifiziertes Fachpersonal zur Unterstützung, den Ausbau und die Weiterentwicklung von Nachteilsausgleichen sowie sensibilisierte Ansprechpersonen. Zudem müssen finanzielle Hürden durch echte Lehrmittelfreiheit und gezielte Unterstützung für Familien mit geringem Einkommen abgebaut werden. Nur so kann Bildungsgerechtigkeit erreicht werden.

»Das sächsische Bildungssystem, wie es jetzt funktioniert, ist an vielen Stellen ungerecht und nicht zu Ende gedacht. Es fehlt vor allem an der Inklusion, der Umsetzung von Nachteilsausgleichen und der Schaffung echter Lehrmittelfreiheit. Wenn der Freistaat den Anspruch hat, alle Schüler:innen gleich auf ein nachschulisches Leben vorzubereiten, muss auch der Mut zur Änderung da sein«, erklärt Lina ZEEH, Vorsitzende des LSR.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 19/02/2026

Dyskalkulie gibt es nicht nur an Grundschulen: Nachteilsausgleiche auf weiterführende Schulen ausweiten

Unsere Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

»Sachsen macht sich auf den Weg«, so kündigte das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) die Landtagsdebatte zur Dyskalkulie an. Betroffene Schüler:innen sollen nun zunächst an den Grundschulen die Möglichkeit auf Nachteilsausgleiche erhalten.

Während wir diesen Schritt begrüßen, muss die schnelle Ausweitung auf alle Schulformen gefordert werden, um tatsächliche und faire Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Betroffene der allgemeinen Rechenschwäche müssen die gleichen Chancen wie ihre Mitschüler:innen erhalten – faire Nachteilsausgleiche müssen die Regel sein.

»Lernschwächen dürfen für niemanden Nachteile bei Bewertungen und Prüfungen bedeuten. Der Freistaat muss endlich dafür sorgen, dass faire und vergleichbare Prüfungen mit Dyskalkulie wie mit jeder anderen Lernschwäche die Regel sind«, fasst unsere Vorsitzende Lina zusammen.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 16/02/2026

20% Weniger Schüler:innen, aber dafür doppelt so belastet - LandesSchülerRat kritisiert Prioritätensetzung des Kultusminister

Unsere Pressemitteilung kurz zusammengefasst:

Kultusminister Conrad Clemens bezeichnete die Prognose sinkender Schüler:innenzahlen um 20 % bis 2040 als „traurigste Statistik Sachsens“. Bereits jetzt kämpfen die Schulen im Freistaat mit einem drastischen Lehrkräftemangel.

Gleichzeitig zeigen aktuelle Entwicklungen an sächsischen Schulen andere alarmierende Zahlen: Die Zahl rechtsextremer Vorfälle hat sich seit 2019 mehr als verdoppelt. Notwendig sind eine klare Strategie gegen den Lehrkräftemangel sowie konkrete Unterstützung für die Schüler:innen im Freistaat.

»Was der Freistaat sich nicht leisten kann, sind weitere Verzögerungen. Wir müssen die Probleme angehen, mit denen die Schüler:innen jetzt konfrontiert sind«, fordert unsere Vorsitzende Lina.

Photos from LandesSchülerRat Sachsen's post 15/01/2026

Am 6. Dezember 2025 fand, im Anschluss des 33. Landeskoordinierungsausschusses, die Skillacademy statt. Ein Format des Fördervereins Sächsischer Schülervertretungen e.V., bei dem sich die Vorsitzenden der Kreis- und Stadtschüler:innenräte, in verschiedenen Workshops weiterbilden konnten. Nach den Workshops gab es außerdem eine gemeinsame Arbeitsphase, in der an verschiedenen Themen gearbeitet wurde.

Wir danken allen Teilnehmer:innen für das -e Event.

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