03/06/2026
Wenn am 10. Juni beim Sonnenblumenlauf zahlreiche Menschen gemeinsam „laufend gegen Krebs“ ein Zeichen setzen, ist auch Marvin Heine mit dabei. 💛
Der 27-jährige Fachkrankenpfleger für Onkologie arbeitet in der Tagesklinik der 4. Medizinischen Klinik am Städtischen Klinikum Dresden. Dort begleitet er Patientinnen und Patienten während der Therapie und in der Tumornachsorge – mit Pflegevisiten, Beratungen und viel persönlichem Einsatz.
Ab Juli startet er außerdem ein neues Angebot für Angehörige von Krebspatienten. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Abläufe verständlich zu machen und Unterstützung für den Alltag zu geben.
Beim Sonnenblumenlauf am 10. Juni engagiert sich Marvin deshalb auch privat:
„Es geht weniger um Wettbewerb, sondern darum, gemeinsam etwas für eine gute Sache zu tun.“
🌻 Gemeinsam mit der Sächsischen Krebsgesellschaft setzt das Städtische Klinikum Dresden mit dem Lauf ein Zeichen für Krebsprävention, Bewegung und Zusammenhalt.
01/06/2026
🎈Zum Kindertag feiern wir das, was Kinder so besonders macht: ihre Neugier, ihre Lebensfreude und ihre ganz eigene Sicht auf die Welt. 💛
Matilda ist fast fünf Jahre alt, liebt Kindergeburtstage, ihre Kita und Reisen mit ihrer Familie. Sie hat das Down-Syndrom – und wächst mit viel Liebe und Geduld ganz selbstverständlich in ihrem Alltag auf. Begleitet wird sie dabei seit frühester Kindheit von unserem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ). Dort erhält sie genau die Unterstützung, die sie braucht: von Frühförderung über Physiotherapie bis hin zu weiteren therapeutischen Angeboten, die Matilda Schritt für Schritt stärken. 🫶
Für ihre Mama ist das SPZ ein Ort, an dem Familie, Vertrauen und praktische Unterstützung zusammenkommen. „Woche für Woche bekommen wir Werkzeuge an die Hand, wie wir unsere Tochter im Alltag fördern können“, sagt sie.
Zum Kindertag erinnern wir daran: Jedes Kind hat seine eigene Geschichte. Jedes Kind verdient Förderung, Schutz und die Chance auf seinen eigenen Weg. Und jedes Kind bereichert unsere Welt auf seine Weise. 👦👦🏻👧👧🏽🧒🏼👦👧🏼👶🏼🌈
28/05/2026
„Wir bekommen Woche für Woche Werkzeuge an die Hand, wie wir unsere Tochter Matilda im Alltag fördern können.“ ❤️
Für Matilda und viele andere Kinder bedeutet Frühförderung mehr als Therapie: Es geht um Entwicklung, Teilhabe und darum, den eigenen Weg gehen zu können.
Umso mehr freuen wir uns über rund 4,27 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat Sachsen für den Ausbau unseres Sozialpädiatrischen Zentrums am Städtischen Klinikum Dresden.
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping übergab den Förderbescheid persönlich und machte deutlich:
Frühförderung ist eine Investition in die Zukunft von Kindern – und damit in unsere Gesellschaft.
Mit dem Ausbau entstehen moderne, barrierefreie Räume für Therapie, Diagnostik und Beratung. So können künftig noch mehr Kinder und Familien begleitet und unterstützt werden. ❤️
Danke an alle, die dieses wichtige Projekt möglich machen.
28/05/2026
🦴 Osteoporose – der „stille Dieb“ der Knochen
In unserer neuen Podcast-Folge sprechen wir über eine Erkrankung, die uns im Pflegealltag ständig begegnet – und oft unterschätzt wird.
Warum arbeiten die biologischen Abrissbirnen im Skelett im Akkord, während die Maurer streiken? 🏗️
Was verrät das faszinierende Tannenbaumphänomen?
Und warum kann Kortison Knochen so brüchig machen wie morsches Holz?
Außerdem erfährst du:
✔️ wichtige Risikofaktoren
✔️ worauf du beim Mobilisieren hagerer Patienten achten musst
✔️ warum Osteoporose weit mehr ist als nur „Knochenschwund“
🎧 Jetzt reinhören: https://open.spotify.com/episode/3LGY5vLNLP0gmXX7hqRvdi?si=InCSnCUJS-uiNbPI5HciQw
26/05/2026
🤝 Kooperation für komplexe neurologische Patienten
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Orthopädie unseres Klinikums in Großröhrsdorf arbeitet seit vielen Jahren eng mit dem Epilepsiezentrum Kleinwachau zusammen. Gemeinsam werden Patienten mit neurologischen Erkrankungen – insbesondere mit Epilepsien oder Bewegungsstörungen – betreut.
Viele dieser Patienten werden aus dem Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung (MZEB), geleitet von Dr. Gudrun Körber, vorgestellt. Dabei spielt auch das Thema Osteoporose eine wichtige Rolle: Neurologische Erkrankungen zählen zu den Risikofaktoren für eine frühzeitige Osteoporose wie auch eingeschränkte Mobilität und Inaktivität.
Hinzu kommen häufig Verkrümmungen der Wirbelsäule sowie Hüft-, Fuß- oder Beinfehlstellungen. Viele Patienten sind auf den Rollstuhl angewiesen oder haben durch Lähmungen ein erhöhtes Risiko für Stürze und Gelenkversteifungen.
💬 „Sind wir anfangs einmal im Quartal nach Kleinwachau gefahren, so geschieht das inzwischen zweimal. Mit der gewachsenen Kooperation hat sich auch ein größerer Bedarf gezeigt“, sagt Dr. Andreas Kiel, Oberarzt der Orthopädie und Leiter des MVZ Großröhrsdorf.
Gemeinsam leisten die Partner einen entscheidenden Beitrag dafür, Risiken frühzeitig zu erkennen, gezielt zu behandeln und die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu verbessern.
24/05/2026
„Manchmal sage ich scherzhaft: Die Menschen kommen liegend zu uns – und gehen laufend nach Hause.“ 😊
Mit diesem Satz beschreibt Halina sehr treffend, worum es in unserer Geriatrischen Rehaklinik in Löbtau jeden Tag geht: Menschen dabei zu unterstützen, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen. ❤️
Halina arbeitet seit 2011 in unserem Klinikum, heute als Teamleitung der Station 403. Ursprünglich kommt sie aus Polen, wo sie bereits als Hebamme und Pflegekraft gearbeitet hat. Der Weg nach Deutschland war nicht immer leicht: neue Sprache, Anerkennungsverfahren, Familie, zwei kleine Kinder – und trotzdem hat sie nie ihren Traum aus den Augen verloren: für Menschen da zu sein.
Heute beschreibt sie die Arbeit in der Rehaklinik als „eine kleine Familie“: Teamarbeit, kurze Wege und gegenseitige Unterstützung prägen den Alltag.
Die Geriatrie bedeutet weit mehr als Pflege im klassischen Sinn. Sie bedeutet Motivation, Geduld, Teamarbeit – und jeden Tag kleine und große Erfolgsgeschichten. Wenn ältere Menschen nach schwerer Krankheit ein Stück Selbstständigkeit zurückgewinnen, zeigt sich, wie wertvoll diese Arbeit ist.
Danke an Halina und an alle Teams in der „Geri Löbtau“ – für die Herzlichkeit, die Geduld und den Optimismus, mit dem sie jeden Tag für andere da sind. 😘
21/05/2026
Wenn aus einem Klinikbesuch plötzlich Hochspannung wird 👀🚨
Vier Kolleginnen aus der HNO tauschen für einen Moment den Klinikalltag gegen unseren Medical Escape Room – mittendrin: Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann.
Was auf den ersten Blick wie ein Spiel aussieht, ist in Wirklichkeit ein intensives Trainingsszenario für den Ernstfall:
🩺 Entscheidungen treffen
⏱ unter Zeitdruck handeln
🤝 im Team kommunizieren
🔍 Fehler erkennen, bevor sie entstehen
Denn Patientensicherheit beginnt nicht erst im OP oder auf Station – sondern beim gemeinsamen Training im Klinikalltag.
Auch das Sachsen Fernsehen und die Sächsische.de wollten wissen, wie aus Rätseln echte Sicherheit für Patienten wird.
🔐 Der Medical Escape Room zeigt:
Training darf fordern.
Training darf Spaß machen.
Und Training kann Leben retten.
20/05/2026
🎤✨ 4. Academy Day – Marathon, Medizin, Mindblow! 🤯
Von chronischen Schmerzen über OLAFs Einsatz für obdachlose Menschen, Marathonherzen🫀🏃, Türöffnungen mit rechtsmedizinischem Blick 👀 bis hin zu Wechseljahren im Job, Hebammenarbeit mit Wirkung, Gewaltprävention in der Notaufnahme und der Frage, ob wir uns wirklich richtig die Hände waschen 🧼 – beim 4. Academy Day wurde analysiert, informiert, präsentiert, moderiert, diskutiert und auch mal geschmunzelt.
Kurz gesagt: starke Themen, voll spannende Einblicke und ganz viel Medizin & Pflege, die mitten im echten Leben stattfindet. 💡
Danke an alle Referentinnen und Referenten sowie unsere Moderation, die mit viel Freude, Neugier und Passion durch den Nachmittag geführt haben! 👏
Bis nächstes Jahr! ✌🏻
19/05/2026
🚲Von der Hüft-OP zurück aufs Fahrrad
Sport gehörte für Heiko Sch. von früh an zum Leben – Marathons, Rennsteiglauf und später tausende Kilometer auf dem Rad. Doch die Arthrose in der Hüfte wurde irgendwann so stark, dass selbst Wandern kaum noch möglich war.
Nach der Diagnose „Knochen auf Knochen“ entschied sich der 61-Jährige für eine Hüft-OP in unserem Klinikum. Sein Ziel: möglichst bald wieder aufs Rad. „Das schaffen wir“, sagte Prof. Torsten Kluba, Chefarzt Orthopädie, bereits im Vorgespräch. Heiko Sch. aber brach alle Rekorde: Bereits eine Woche nach der Operation saß er wieder auf dem Hometrainer, kurze Zeit später fuhr er wieder Fahrrad. Statt einer klassischen Reha, begleitete er das Bundesliga-Radteam seiner Tochter beim Training in Spanien und legte dort selbst 1 500 km auf dem Rad zurück. 💪
Prof. Kluba betont: "Jeder Heilungsverlauf ist individuell. Wie schnell Patienten wieder belastbar sind, hängt unter anderem von der körperlichen Verfassung und der eigenen Motivation ab." Bewegung helfe dabei, Muskulatur zu erhalten und die Heilung zu unterstützen.
Besonders beeindruckt habe Heiko Sch. die Versorgung im Klinikum: „Bis auf das Bewegen selbst, war das Ergebnis nicht mein Verdienst, sondern das des Klinik-Teams.“ Sein nächstes Ziel? Mit dem Fahrrad zum Baden nach Usedom und zurück – möglichst ohne Pause.😮
18/05/2026
Zwei Kollegen, eine Station – und zwei Perspektiven auf Versorgung.
Beim 4. Academy Day (übermorgen) stellen Stationsleiterin Katrin und Oberarzt Dr. Mike Ritzmann von der Aufnahmestation 100 ihre Projekte vor.
👩⚕️ Katrin setzt den Fokus auf die Mitarbeitenden: Aus eigener Erfahrung und gestützt durch Studien wie MenoSupport (HWR Berlin, 2023) zeigt sich, dass Wechseljahresbeschwerden viele berufstätige Frauen betreffen, im Arbeitsalltag aber häufig tabu sind – mit Folgen bis hin zu Arbeitszeitreduktion oder früherem Berufsausstieg. Ihr Projekt setzt genau hier an: Bedarfe im Haus sichtbar machen und gezielte Unterstützung entwickeln.
🏥 Der Oberarzt lenkt die Aufmerksamkeit auf die besonderen Bedürfnisse der Patienten: Die Aufnahmestation ist oft die erste entscheidende Schnittstelle, an der sich innerhalb von rund 24 Stunden der weitere Weg der Patienten klärt. Besonders herausfordernd ist dabei die Versorgung von Menschen ohne gesicherte Anschlussstruktur – insbesondere wohnungslose Patienten. Aus dieser Realität ist das OLAF-Projekt entstanden, das gemeinsam mit Stadt und Partnern neue Versorgungswege entwickelt.
👉 Zwei Projekte, die zeigen, wie Versorgung heute gedacht wird: einmal für Mitarbeitende, einmal für Patienten am Rand der Versorgung.
👉 Der 4. Academy Day bringt insgesamt neun Projekte zusammen – von Schmerzchronifizierung über Händehygiene, Gewaltprävention und Hebammenarbeit bis hin zu Diabetes, Rechtsmedizin und Kardiologie.