22/04/2026
VORTRAG UND DISKUSSION:
„Trauer, Trauma und die extreme Rechte“
Der Februar ist zwar gerade erst vorbei, aber wir greifen ein für Dresden wichtiges Datum trotzdem nochmal auf.
Seit der Bombardierung am 13. Februar 1945 wird jedes Jahr aufs Neue der Mythos des „Bombenterrors“ bedient. Dabei wird Dresden oft einseitig als unschuldige Kulturstadt inszeniert, während die historische Realität als wichtiges Militärdrehkreuz der Nationalsozialisten in den Hintergrund rückt. Diese Erzählung wird gezielt von der extremen Rechten genutzt, um deutsche Verbrechen im Nationalsozialismus und im Zweiten Weltkrieg zu verharmlosen und umzudeuten. Wir möchten mit euch ins Gespräch kommen über die Hintergründe des 13.02. und klären wie die heutige Instrumentalisierung des 13. Februar durch die extreme Rechte funktioniert.
Dazu haben wir den Politikwissenschaftler Bastian Stock (TU Dresden) mit dem Schwerpunkt Rechtsextremismus eingeladen. In seinem Vortrag gibt er eine historische Einordnung der Bombardierung Dresdens und beleuchtet aktuelle Instrumentalisierungsversuche durch die extreme Rechte sowie zentrale Akteure dieser Szene.
Wir laden euch darum zu unserer Veranstaltung mit anschließender Diskussion ein um diese Narrative kritisch zu hinterfragen.
Referent: Bastian Stock (Politikwissenschaftler, TU Dresden, Schwerpunkt Rechtsextremismus)
Thema: Kritische Einordnung der Bombardierung Dresdens 1945, aktuelle Instrumentalisierungsversuche durch die extreme Rechte und Analyse zentraler Akteure.
Datum: 04.05.2026
Zeit: 17:30 Uhr
Ort: Café Oha (Güntzstraße 34, 01307 Dresden)