29/09/2026
🏛️ Was wurde aus den 103 Sparvorschlägen?
📜 Die Vorgeschichte:
Bis zum Jahr 2029 müssen wir mehr als 40 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Der Grund: Dramatisch gesunkene Einnahmen aus der Gewerbesteuer sowie die anhaltend schlechte wirtschaftliche Gesamtlage.
Um gegenzusteuern, haben wir dem Gemeinderat im Frühjahr insgesamt 103 Sparmaßnahmen vorgeschlagen. Diese betrafen alle Bereiche unserer Verwaltug – von Mobilität über Soziales bis hin zu Bildung und Bauen.
📊 Das ist der aktuelle Stand:
Vor der Sommerpause hat der Gemeinderat den Nachtragshaushalt beschlossen, der unsere Ausgaben für die Jahre 2026 & 2027 regelt.
Mittlerweile hat das Regierungspräsidium diesen Haushalt genehmigt. Damit ist der Nachtragshaushalt rechtskräftig und es steht fest, welche der 103 Maßnahmen umgesetzt werden – und welche nicht.
✅ Was beschlossen ist:
Grundsätzlich ist der Gemeinderat einem Großteil unserer 103 Vorschläge gefolgt.
• Wir werden weniger Straßen sanieren, stellen dabei jedoch sicher, dass die Verkehrssicherheit erhalten bleibt.
• Erhöht werden die Vergnügungs-, Zweitwohnungs- und Hundesteuer.
• Wir schließen fünf eingruppige Kitas. Hintergrund ist, dass wir in den nächsten Jahren mehr Kitaplätze zur Verfügung haben, als Nachfrage besteht.
❌ Was nicht kommt:
• Das Stadtticket bleibt auch 2028 weiter erhalten
• Es gibt keine Kürzungen bei der Schulsozialarbeit und Freizeitpädagogik
• Wir kürzen nicht bei Vertretungskräften sowie bei stellvertretenden Leitungen in Kindertageseinrichtungen
• Die Grund- und Gewerbesteuer werden vorerst nicht erhöht.
Welche der 103 Maßnahmen beschlossen wurde & welche nicht, erfahrt ihr unter esslingen.de/konsolidierung 📲
Dort könnt ihr auch detailliert nachlesen:
👉 Warum wir sparen müssen
👉 Wie der Prozess zu den Sparmaßnahmen abläuft
👉 und was das für euch als Bürgerinnen & Bürger bedeutet