31/07/2026
Unsere Biologische Ortung nahm vom 26. bis 31. Juli gemeinsam mit mehreren Ortsverbänden an einer intensiven Ausbildungswoche im Tritolwerk in Österreich teil.
Im Mittelpunkt stand die einsatznahe Ausbildung in der Trümmersuche mit unseren Rettungshunden. Das Gelände der ehemaligen Munitionsfabrik, heute das ABC-Katastrophenschutz-Übungsgelände des österreichischen Bundesheeres, bot hierfür ideale Bedingungen.
Auf mehreren realitätsnah gestalteten Schadenslagen – benannt nach verschiedenen Einsatzorten des österreichischen Katastrophenschutzes – konnten Verstecke ausgearbeitet werden, wie sie im regulären Trainingsbetrieb kaum möglich sind.
Die Ausbildung stellte unsere Rettungshundeteams vor anspruchsvolle und realitätsnahe Herausforderungen:
🐾 Suche nach vollständig verschütteten Personen bei nur minimalem Geruchsaustritt
🐾 Sicheres und präzises Anzeigen auf instabilem und schwierigem Untergrund
🐾 Mehrfache Sucheinsätze pro Tag unter körperlicher und mentaler Belastung
🐾 Arbeiten an Hochverstecken sowie die Suche in die Tiefe unter den Trümmern
All diese Ausbildungsschwerpunkte forderten unsere Rettungshunde und ihre Hundeführer gleichermaßen. Mit großer Motivation, Ausdauer und Präzision meisterten unsere Hunde die anspruchsvollen Aufgaben. Selbst auf schrägen und rutschigen Betonplatten arbeiteten sie sich sicher zu den versteckten „Opfern“ vor und zeigten diese zuverlässig an.
Bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 37 °C wurde selbstverständlich auch für das Wohl unserer Hunde gesorgt. In den Ruhephasen standen ausreichend Schatten sowie verschiedene Möglichkeiten zur Abkühlung zur Verfügung, damit sie sich zwischen den Suchdurchgängen erholen konnten.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Übung mit den österreichischen Berufsfeuerwehren Wien und Innsbruck. Zunächst lokalisierte einer unserer Rettungshunde eine vollständig verschüttete Person. Nachdem der Hund das Opfer sicher angezeigt hatte, schuf die Feuerwehr mit einem Motortrennschneider einen Zugang und konnte die eingebaute Person anschließend retten. Parallel dazu arbeitete ein weiteres Rettungshundeteam in einem teilzerstörten Gebäude an der Suche nach vermissten Personen, während die Feuerwehr gleichzeitig weitere Verletzte mithilfe eines Krans aus dem Gebäude rettete.
Diese Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel aller Einsatzkräfte im Ernstfall ist.
Eine intensive, schweißtreibende, aber vor allem lehrreiche Woche liegt hinter uns.
Unser herzlicher Dank gilt der Ortung aus Backnang für die hervorragende Organisation sowie allen Ausbilderinnen und Ausbildern, die uns mit viel Geduld und Fachwissen begleitet haben – und das bei Temperaturen von bis zu 37 °C.
Du möchtest mehr über unsere Arbeit erfahren oder selbst Teil unseres Teams werden? Dann komm gerne zu einem unverbindlichen Training vorbei – ganz egal, ob mit oder ohne Hund. Wir freuen uns auf dich!
Dabei waren die Ortsverbände:
Backnang
Viernheim
Bühl
Landau
Saarbrücken
Perl-Obermosel
Schwalmstadt
🐾💙