02/10/2026
Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geplante Redispatch-Vorbehalt hat ein grundlegendes Problem: Er macht sichere Cashflows unmöglich und gefährdet damit die Finanzierung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien.
💶 Wenn Banken aufgrund zusätzlicher Unsicherheiten höhere Risikoaufschläge verlangen oder Finanzierungen gar nicht erst anbieten, werden Projekte teurer – oder sie werden gar nicht erst umgesetzt. Die Kosten der Energiewende könnten dadurch am Ende sogar steigen.
⚠️ Damit schafft ausgerechnet Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche neue Investitionshemmnisse und greift massiv in die wirtschaftliche Planung von Projekten ein. Allein in Niedersachsen stehen dadurch in den kommenden Jahren bis zu 32 Milliarden Euro an Investitionen in Erneuerbare Energien auf dem Spiel.
🏦 Auch die Banken teilen unsere Kritik und warnen vor wachsenden Finanzierungsrisiken und unkalkulierbaren Investitionshemmnissen. Statt zusätzlicher Unsicherheit braucht es verlässliche Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Für uns ist klar: Wer Investitionen in Deutschland will, muss auch ihre Finanzierung sichern. Die geplante Redispatch-Vorbehalt ist daher nicht im Sinne einer Reform, die auf mehr Marktwirtschaft und Kosteneffizienz abzielt.