Lee Niedersachsen / Bremen

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Lee Niedersachsen / Bremen Der Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen | Bremen e.V.

informiert Gesellschaft, Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit über die Leistungsfähigkeit der Erneuerbaren Energien im Norden.

02/10/2026

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geplante Redispatch-Vorbehalt hat ein grundlegendes Problem: Er macht sichere Cashflows unmöglich und gefährdet damit die Finanzierung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien.

💶 Wenn Banken aufgrund zusätzlicher Unsicherheiten höhere Risikoaufschläge verlangen oder Finanzierungen gar nicht erst anbieten, werden Projekte teurer – oder sie werden gar nicht erst umgesetzt. Die Kosten der Energiewende könnten dadurch am Ende sogar steigen.

⚠️ Damit schafft ausgerechnet Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche neue Investitionshemmnisse und greift massiv in die wirtschaftliche Planung von Projekten ein. Allein in Niedersachsen stehen dadurch in den kommenden Jahren bis zu 32 Milliarden Euro an Investitionen in Erneuerbare Energien auf dem Spiel.

🏦 Auch die Banken teilen unsere Kritik und warnen vor wachsenden Finanzierungsrisiken und unkalkulierbaren Investitionshemmnissen. Statt zusätzlicher Unsicherheit braucht es verlässliche Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Für uns ist klar: Wer Investitionen in Deutschland will, muss auch ihre Finanzierung sichern. Die geplante Redispatch-Vorbehalt ist daher nicht im Sinne einer Reform, die auf mehr Marktwirtschaft und Kosteneffizienz abzielt.

30/09/2026

📣 Die geplanten Energiegesetze des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie müssen langfristige Perspektiven für unsere Unternehmen, für Investitionen und für Arbeitsplätze schaffen - das war das Signal, das Dr. Christine Falken-Großer heute in die Verbändeanhörung der Energieministerkonferenz getragen hat.

Auch Stefan Dohler, CEO der EWE AG und Präsident des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., betont die zentrale Rolle der Erneuerbaren Energien für ein resilientes und souveränes Energiesystem.

Wir werden uns deshalb auch weiterhin konstruktiv in die aktuellen Beratungen zum EEG und Netzpaket einbringen, um die Marktintegration der Erneuerbaren Energien aktiv voranzutreiben.

29/09/2026

Unser Referent Henrik Wielert sagt deutlich: Die Erneuerbaren wollen sich im Markt beweisen und marktwirtschaftlich agieren. Doch genau dafür fehlt es im Entwurf zur EEG-Novelle bislang an einem wichtigen Instrument: einem Marktwertkorridor.

💶 Zwar sollen Betreiber abgesichert werden, wenn der Marktwert des Stroms unter dem Zuschlagswert liegt. Steigt der Marktwert darüber, sollen die zusätzlichen Erlöse jedoch vollständig an den Staat zurückfließen.

📉 Das schafft den falschen Anreiz: Wer keinen Spielraum für zusätzliche Markterlöse hat, wird in der Ausschreibung vorsichtiger kalkulieren und höhere Preise bieten. Am Ende bedeutet das: höhere Ausschreibungspreise, höhere Kosten für den Staat und weniger Marktchancen für die Unternehmen.

👉 Unser Vorschlag: ein begrenzter Marktwertkorridor, der Unternehmen Raum für marktwirtschaftliches Handeln lässt – und damit hilft, die Energiewende kosteneffizienter statt teurer zu machen.

❗Kurz erklärt: Bis 2033 könnten Erneuerbare Energien bis zu 21 Milliarden Euro zur regionalen Wertschöpfung in Deutschla...
28/09/2026

❗Kurz erklärt: Bis 2033 könnten Erneuerbare Energien bis zu 21 Milliarden Euro zur regionalen Wertschöpfung in Deutschland beitragen

Zu diesem Schluss kommt eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beim Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung sowie der IW Consult beauftragten Studie zu den wirtschaftlichen Effekten der Energiewende. Besonders ländliche Regionen profitieren demnach durch zusätzliche Einnahmen, neue Arbeitsplätze und steigende Standortattraktivität. Ein wachsender Anteil dieser Wertschöpfung kann dabei in den Regionen verbleiben, in denen die Anlagen stehen – insbesondere dann, wenn lokale Akteure stärker eingebunden werden.

Hier geht's zur Studie: 🔗 https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikationen/Studien/staerkung-der-regionalen-wertschoepfung-durch-erneuerbare-energien.pdf?__blob=publicationFile&v=2&utm_source=chatgpt.com

Mit dem Start des parlamentarischen Verfahrens zum EEG 2027 und zum Netzpaket ist jetzt der entscheidende Zeitpunkt, um ...
25/09/2026

Mit dem Start des parlamentarischen Verfahrens zum EEG 2027 und zum Netzpaket ist jetzt der entscheidende Zeitpunkt, um die notwendigen Nachbesserungen vorzunehmen. Unsere Vorsitzende Bärbel Heidebroek warnt: Die vorliegenden Entwürfe schaffen vor allem neue Investitionsrisiken, anstatt die strukturellen Ursachen der hohen Systemkosten anzugehen.

💶 Allein in Niedersachsen stehen in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von rund 32 Milliarden Euro in Erneuerbare Energien auf dem Spiel. Werden Projekte unkalkulierbarer, drohen Investitionen verschoben oder gar nicht erst getätigt zu werden.

📈 Wer Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und einen starken Wirtschaftsstandort will, muss deshalb jetzt für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen.

📣 Unsere Forderung ans Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Abgeordneten im Deutschen Bundestag lautet deshalb: Die Kritik aus der Praxis muss endlich ernst genommen und das EEG 2027 und Netzpaket grundlegend nachgebessert werden.

24/09/2026

Heute beginnen die Beratungen zum EEG 2027 und zum Netzpaket im Deutschen Bundestag. Unsere Geschäftsführerin Silke Weyberg ist vor Ort und wird konstruktiv und mit konkreten Vorschlägen in die Gespräche mit den Abgeordneten gehen. Denn damit die Reformen am Ende tatsächlich unseren Wirtschaftsstandort stärken und unsere Energieversorgung sichern, müssen die Entwürfe des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie an entscheidenden Stellen deutlich nachgebessert werden:

🌬️ Bei den geplanten Differenzverträgen bei der Windenergie braucht es einen Korridor, der marktwirtschaftliches Handeln ermöglicht. Denn wer Mehrerlöse nicht behalten darf, muss in der Ausschreibung höher bieten, damit sich Projekte rechnen. Damit würde das Gesamtsystem am Ende teurer, als wenn man das Agieren im Markt zulassen würde.

🌱 Biogasanlagen können einen wichtigen Beitrag zum Ausgleich der volatilen Erneuerbaren leisten. Dafür sind jedoch deutlich mehr Ausschreibungsmengen als bisher vorgesehen sowie echte Marktchancen notwendig, damit die Anlagen flexibel fahren können, wenn Wind und Sonne weniger Energie liefern.

📉 Der geplante Pachtpreisdeckel für Windflächen löst ein Problem, das der Markt längst geregelt hat. Die Pachtpreise gehen bereits nach unten, dazu braucht es keinen staatlich verordneten Pachtpreisdeckel. Statt neue Vorgaben zu schaffen, muss die Politik endlich unnötige Bürokratie abbauen.

🤝 Praxisdialog Biogas 2026: Gemeinsam Lösungen findenZum inzwischen dritten Mal haben wir gemeinsam mit dem Niedersächsi...
22/09/2026

🤝 Praxisdialog Biogas 2026: Gemeinsam Lösungen finden

Zum inzwischen dritten Mal haben wir gemeinsam mit dem Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz zum Praxisdialog Biogas eingeladen – in diesem Jahr bei unserem Mitglied bioconstruct in Melle.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Fragen rund um die Weiterentwicklung der Biogasbranche, das Wasserrecht und bauplanungsrechtliche Herausforderungen. Vertreter aus Gewerbeaufsichten, Landkreisen, Ministerium und Branche brachten ihre Perspektiven ein und diskutierten gemeinsam über konkrete Erfahrungen und Lösungsansätze.

Besonders gefreut hat uns die erstmalige Teilnahme der Geschäftsstelle des Fachverband Biogas e.V., die zusätzliche Einblicke aus anderen Bundesländern eingebracht hat.

💬 Austausch auf Augenhöhe, kurze Wege und der direkte Blick auf die Praxis: Genau dafür steht der Praxisdialog. Denn viele Herausforderungen lassen sich besser lösen, wenn alle Beteiligten frühzeitig miteinander ins Gespräch kommen.

Danke an alle Beteiligten für den offenen und konstruktiven Austausch – und an bioconstruct für die Gastfreundschaft und den spannenden Einblick in die Versuchsanlage!

Wir freuen uns schon jetzt auf die vierte Auflage im Jahr 2027. 🌱

21/09/2026

🏛️ Jetzt beginnt der Praxis-Check!

Am kommenden Donnerstag beginnt das parlamentarische Verfahren zum geplanten Gesetzespaket des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Auf unserem Branchentag machte Dr. Christine Falken-Großer, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), deutlich: Es ist gut, dass es endlich losgeht, denn die Wirtschaft musste schon viel zu lange auf konkrete Lösungen warten!

🔎 Jetzt kommt es darauf an, wie die geplanten Regelungen in der Realität wirken. Welche Folgen haben sie für Investitionen, Projekte und den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien? Welche Wechselwirkungen entstehen durch die verschiedenen Gesetzesvorhaben in der Praxis?

🤝 Genau deshalb muss die Branche jetzt umfassend in das weitere Verfahren eingebunden werden. Der Praxis-Check darf nicht nur auf dem Papier stattfinden. Die Erfahrungen und das Know-how der Unternehmen und Verbände müssen in die weiteren Beratungen einfließen.

📣 Unsere Botschaft für das parlamentarische Verfahren lautet: Zuhören, Praxistauglichkeit prüfen und notwendige Nachbesserungen vornehmen! Nur so können verlässliche Rahmenbedingungen für die Energiewende und den Wirtschaftsstandort geschaffen werden.

⚙️ Die Energiewende wird vor Ort entschieden – und braucht deshalb eine Planung, die regionale Besonderheiten und Energi...
19/09/2026

⚙️ Die Energiewende wird vor Ort entschieden – und braucht deshalb eine Planung, die regionale Besonderheiten und Energiebedarfe berücksichtigt. Der durch den Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) veröffentlichte Energiewenderechner schafft hierfür eine neue Grundlage.

🔍 Gerade für Kommunen eröffnet sich dadurch eine neue Möglichkeit, die Energiewende und ihre Chancen vor Ort planbarer und nutzbarer zu machen. Die Kommunalwahlen in Niedersachsen haben gerade erst gezeigt, wie wichtig die kommunale Ebene für das Gelingen der Energiewende ist.

🚀 Der Energiewenderechner steht ab sofort für die regionale Planung und Simulation in ganz Deutschland zur Verfügung. Damit können auch die mehr als 900 Kommunen in Niedersachsen das Tool als Hilfsmittel für die Gestaltung ihrer Energiezukunft nutzen: 👉 https://www.bee-ev.de/themen/fachthemen/energiewenderechner

18/09/2026

⚠️ Redispatchvorbehalt gefährdet Investitionen

Der geplante Redispatchvorbehalt schafft erhebliche Unsicherheit für private Investoren – und damit auch für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen.

🏗️ Besonders problematisch: Die Regelung könnte Projekte treffen, die bereits mitten in der Umsetzung sind. Gutachten sind erstellt, Genehmigungen erteilt, Investitionen getätigt – und trotzdem droht nun das Risiko, dass diese Projekte am Ende nicht realisiert werden können.

💶 Investitionssicherheit und Vertrauensschutz sehen anders aus. Wer in Niedersachsen in die Energiewende investiert, braucht verlässliche Rahmenbedingungen statt nachträglicher Unsicherheit.

📣 Energieminister Christian Meyer macht deshalb deutlich: Der Redispatchvorbehalt ist investitionsgefährdend und schadet dem Wirtschaftsstandort.

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