21/10/2026
Zehn Menschen wurden zwischen 2000 und 2007 in Deutschland ermordet: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.
Von einer Gruppe, die sich selbst Nationalsozialistischer Untergrund (kurz: NSU) nannte. Sie verübten die größte rechtsterroristische Mordserie in der Geschichte der Bundesrepublik.
Im November 2011 enttarnte sich das Netzwerk selbst. Bis heute ist der NSU-Komplex nicht vollständig aufgearbeitet.
Genau deshalb bleibt die Auseinandersetzung auch 15 Jahre später notwendig.
Mit der Veranstaltungsreihe „Jena erinnert! 15 Jahre (danach) – Jena und der NSU-Komplex“ wollen zahlreiche Akteurinnen und Akteure in Jena die damaligen Entwicklungen und Ereignisse thematisieren, die bis heute nachwirken. Insbesondere die Dimension rechten Terrors, der staatlichen Behördenversäumnisse und des strukturellem Rassismus stellte eine Zäsur dar und erschütterte die Bevölkerung.
Die verschiedenen Programmpunkte werfen unterschiedliche Blicke auf den NSU-Komplex: auf die lokale Geschichte und die Entstehung rechtsextremer Strukturen, die bis heute offene Frage nach Verantwortung und Aufarbeitung und vor allem die Perspektive der Betroffenen.
Des Weiteren möchten wir Sie über die Möglichkeit eines Bildungsbausteins aufmerksam machen (Slide 8). Geplant und durchgeführt werden die Angebote von erfahrenen politischen Bildner*innen. Bei Interesse schreibt eine Mail an [email protected]
Für eine Übersicht über alle geplanten Veranstaltungen schaut auf unserer Website vorbei! (Link in der Bio)