30/09/2026
👉 Warum wir die Resolution zur Oleftalbahn mittragen
Der Rat der Gemeinde Kall hat sich einstimmig und parteiübergreifend gegen die Reaktivierung der Oleftalbahn ausgesprochen – auch wir als CDU Kall tragen diese Resolution mit.
Uns ist bewusst, dass für das Projekt erhebliche Fördermittel des Bundes zur Verfügung stehen könnten. Aber: Auch Fördergelder sind Steuergelder – und mit den Baukosten allein ist es nicht getan.
Für uns zählt deshalb auch, was eine Reaktivierung dauerhaft für Kall bedeutet: zusätzliche Bahnübergänge und Sicherungsanlagen, Schrankenschließungen an der ohnehin stark belasteten Aachener Straße, mögliche Rückstaus bis in die Bahnhofstraße sowie weitere Belastungen in Anstois und am Bahnübergang „Im Sträßchen“. Hinzu kommen noch nicht abschließend geklärte Kosten und Risiken.
Gleichzeitig wollen wir den Kaller Bahnhof zu einem modernen und möglichst barrierefreien Mobilitätsknoten weiterentwickeln – auch diese Planungen würden durch die historische Bahntrasse erheblich erschwert.
Wir sind für einen starken ÖPNV – aber für Lösungen, die langfristig finanzierbar sind und den Menschen in Kall und im Schleidener Tal tatsächlich nutzen. Deshalb setzen wir auf bessere Busverbindungen, gute Anschlüsse an die Eifelstrecke und eine attraktive Radwegeverbindung.