07/10/2026
Weil unsere heimische Industrie unter der Last hausgemachter Krisen kollabiert, trommeln Ursula von der Leyen, EU-Handelskommissar Šefčovič und die Riege der etablierten Altparteien-Politiker nun nach Zöllen, Handelshemmnissen und Abschottung gegen China. Eine Milliarde Euro Handelsdefizit – und zwar jeden einzelnen Tag! Doch anstatt die Ursachen dieser beispiellosen Deindustrialisierung anzupacken, flüchtet sich Brüssel in die verhängnisvolle Logik der sozialistischen Wirtschaftslenkung.
Denn China überrollt den europäischen Markt nicht durch Hexerei, sondern weil die politische Kaste in Berlin und Brüssel unseren eigenen Standort systematisch zertrümmert hat. Die nackten Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Während deutsche Betriebe unter exorbitanten industriellen Strompreisen von bis zu 14 Cent pro Kilowattstunde verbluten, produzieren chinesische Fabriken zu spottbilligen 6 bis 8 Cent. Während Deutschland mit über 30 Prozent Unternehmenssteuern an der Weltspitze der Abzocker-Staaten steht, halbiert Peking die Steuerlast für strategische Schlüsselindustrien gezielt auf schlanke 15 Prozent.
Hinzu kommt ein monströser Regulierungswahn, der die deutsche Wirtschaft durch überbordende Bürokratie jährlich bis zu 146 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung kostet. Während drüben im Rekordtempo gebaut und produziert wird, müssen unsere Mittelständler CO2-Abgaben, Lieferkettengesetze, ESG-Pflichten und den grünen Taxonomie-Irrsinn der EU verwalten!
Wenn die europäische Automobil- und Maschinenbauindustrie unter diesen Strangulierungen nicht mehr konkurrenzfähig ist, wird in Brüssel nach Strafzöllen geschrien. Doch diese Zollschiene ist eine brandgefährliche Illusion! Wer glaubt, eine Exportnation hinter bürokratischen Schutzzäunen verstecken zu können, löst eine katastrophale Kettenreaktion aus. China sitzt längst am längeren Hebel: Bei Batterien (70 Prozent), Windkraft (70 Prozent) und Photovoltaik (90 Prozent) dominiert Peking den Weltmarkt fast vollständig. Stoppt China im Gegenzug die Lieferung strategisch lebenswichtiger Rohstoffe und seltener Erden, gehen in den deutschen Produktionshallen endgültig die Lichter aus.
Mein Name ist Anja Arndt und als Abgeordnete der ESN-Fraktion im Europäischen Parlament sage ich ganz klar:
Dieser drohende Handelskrieg ist die Quittung für jahrzehntelange EU-Fehlentscheidungen! Wir brauchen keine planwirtschaftliche Abschottung, sondern die drastische Senkung der Energiepreise, den radikalen Abbau der Brüsseler Bürokratie und den Schutz unserer heimischen Industrie durch echte, kompromisslose Wettbewerbsfähigkeit!