FDP Neuenrade

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FDP Neuenrade Hier erhalten Sie Informationen über die Arbeit der Neuenrader FDP. Dies ist die Facebook-Präsenz der FDP Neuenrade.

Hier möchten wir Sie über unsere kommunalpolitische Arbeit, sowie Aktuelles aus der Landes- und Bundespolitik informieren. Bei Fragen, Problemen und Anregungen stehen wir Ihnen als liberale Partei in Neuenrade gerne zur Verfügung.

Auf Einladung von Bürgermeister Volker Klüter war am Montag der Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg, Heinr...
09/09/2026

Auf Einladung von Bürgermeister Volker Klüter war am Montag der Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg, Heinrich Böckelühr, zu Gast in Neuenrade. Im Mittelpunkt des Besuchs standen unter anderem der geplante Neubau der Burggrundschule und die Diskussion um die Umgehungsstraße.

Nach einem Gespräch mit der Stadtverwaltung folgte ein Austausch mit den Fraktionen des Rates. Dabei wurden die unterschiedlichen Perspektiven auf die anstehenden Projekte und Herausforderungen für Neuenrade erörtert.

Auch die geplante Umgehungsstraße war Gegenstand des Gesprächs. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP, Jan Schäfer, machte dabei die kritische Haltung der FDP Neuenrade deutlich: „Wir haben noch einmal klargemacht, dass Neuenrade durch die geplante Umgehungsstraße aus unserer Sicht nicht profitiert. Der Verkehr wird letztlich nur verlagert, anstatt das Problem tatsächlich zu lösen.“

Ein weiterer Punkt des Gesprächs war die Förderpolitik des Landes. Der Regierungspräsident berichtete, dass rund 40 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksregierung mit Förderprogrammen beschäftigt seien.

Für die FDP-Fraktion ist diese Zahl ein deutliches Signal für den notwendigen Abbau von Bürokratie. „Die Zahl finde ich wirklich erschreckend. Sie zeigt, dass Förderprogramme einfach zu kleinteilig und zu bürokratisch sind. Wenn ein so großer Teil der Mitarbeiter einer Bezirksregierung mit Förderprogrammen beschäftigt ist, muss man sich fragen, ob diese Strukturen noch sinnvoll sind“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Im Anschluss an den Austausch mit den Fraktionen besichtigte der Regierungspräsident mit dem
Bürgermeister und den Vertretern der Fraktionen die Burggrundschule. Schulleiter Matthias Brockhagen und seine Stellvertreterin Jennifer Krause erläuterten vor Ort die aktuelle Situation und machten noch einmal deutlich, wie dringend ein Neubau der Schule benötigt wird.

Der Besuch bot damit die Möglichkeit, zentrale Zukunftsthemen der Stadt unmittelbar mit der Bezirksregierung zu besprechen und die örtlichen Herausforderungen direkt vor Ort zu verdeutlichen



Foto: Stadt Neuenrade

Statement zum Artikel „Ortsumgehung wohl doppelt so teuer“ vom 22.08.2026(Süderländer Volksfreund) https://www.come-on.d...
22/08/2026

Statement zum Artikel „Ortsumgehung wohl doppelt so teuer“ vom 22.08.2026
(Süderländer Volksfreund)

https://www.come-on.de/lennetal/neuenrade/ortsumgehung-doppelt-so-teuer-wie-geplant-40-millionen-euro-94454719.html

Wir sehen die Diskussion um eine mögliche Umgehungsstraße für Neuenrade mit Sorge. Dabei darf aus unserer Sicht nicht außer Acht gelassen werden, welche zusätzlichen Flächen durch eine solche Trasse in Anspruch genommen würden – insbesondere vor dem Hintergrund der bereits vorgesehenen Flächen für Windkraftanlagen im Bereich Affeln. Der Regionalplan sieht bereits eine
enorme Anzahl für Affeln vor. Zusätzlich große Flächen für eine Umgehungsstraße zu opfern, halten wir vor diesem Hintergrund nicht für erstrebenswert. Hinzu kommen die enormen Kosten eines solchen Projekts. Die ursprünglich genannten Kosten von
rund 20 Millionen Euro haben sich mittlerweile auf etwa 40 Millionen Euro verdoppelt. Zwar würde die
Finanzierung über das Land erfolgen, letztlich handelt es sich aber auch dabei um Steuergelder. Unsere Wälder werden durch Straßen, Windkraftanlagen und weitere Infrastruktur zunehmend zerschnitten. Diese Entwicklung bringt bereits heute erhebliche Herausforderungen für Natur und
Landschaft mit sich. Die Folgen für zusammenhängende Waldflächen, ökologische Strukturen und damit auch für unsere Naherholungsgebiete, welche auch touristisch genutzt werden, dürfen bei der
Verkehrsplanung deshalb nicht ausgeblendet werden. Gleichzeitig stellt sich für uns die Frage, ob eine großflächige neue Verkehrstrasse tatsächlich der richtige Weg ist, um die Verkehrs- und Lärmsituation
in Neuenrade nachhaltig zu verbessern. Wir sehen insbesondere in der fortschreitenden
Elektrifizierung des Straßenverkehrs eine Chance, die Lärmbelastung langfristig zu reduzieren. Auch Verkehrsmaßnahmen innerhalb des bestehenden Straßennetzes sollten stärker in den Blick genommen werden. Neue Kreisverkehre und eine gezielte Optimierung des Verkehrsflusses können
dazu beitragen, die Verkehrssituation zu verbessern, ohne dafür neue große Flächen versiegeln und unsere Landschaft weiter zerschneiden zu müssen. Für uns ist deshalb klar: Wir wollen eine gute Verkehrsinfrastruktur und eine Entlastung der Menschen in Neuenrade. Gleichzeitig wollen wir unsere Wälder und unsere Landschaft erhalten. Beides muss zusammen gedacht werden. Bevor wir neue und großflächige Verkehrswege durch unsere Landschaft
führen, sollten deshalb zunächst alle Möglichkeiten innerhalb des bestehenden Verkehrsnetzes konsequent geprüft und weiterentwickelt werden.

Am Samstag fand unsere Jahresbesprechung der FDP-Fraktion statt.Gemeinsam haben wir über aktuelle Themen und anstehende ...
15/04/2026

Am Samstag fand unsere Jahresbesprechung der FDP-Fraktion statt.

Gemeinsam haben wir über aktuelle Themen und anstehende Projekte für unsere Stadt gesprochen. Der Austausch war intensiv, konstruktiv und vor allem zukunftsorientiert.

Klar ist: Wir haben richtig Bock, Neuenrade aktiv zu gestalten 💛
Mit frischen Ideen, klaren Zielen und dem festen Willen, unsere Stadt weiter voranzubringen.

In diesen Tagen erhalten viele Bürgerinnen und Bürger in Neuenrade ihre neuen Grundsteuerbescheide. Damit wird die jüngs...
12/04/2026

In diesen Tagen erhalten viele Bürgerinnen und Bürger in Neuenrade ihre neuen Grundsteuerbescheide. Damit wird die jüngst beschlossene Anpassung der Grundsteuer unmittelbar im Alltag spürbar.

In der Ratssitzung am 18.02.2026 wurde die Erhöhung der Grundsteuer beschlossen. Die FDP Neuenrade hat dieser Entscheidung klar widersprochen und gegen die Erhöhung gestimmt. Dennoch setzte sich die Mehrheitsfraktion durch, sodass die Grundsteuer von 649 % auf 870 % angehoben wurde.

Für die FDP ist diese Entscheidung ein falsches Signal zur falschen Zeit. Viele Menschen in unserer Stadt stehen bereits unter erheblichem finanziellen Druck: steigende Lebenshaltungskosten, höhere Energiepreise und weiterhin belastende Spritkosten treffen Familien, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie auch ältere Menschen gleichermaßen.

Die zusätzliche Erhöhung der Grundsteuer von über 25% verschärft diese Situation weiter und macht das Wohnen in Neuenrade erneut teurer. Gerade in einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum und finanzielle Entlastung dringend notwendig wären, wird den Bürgerinnen und Bürgern damit zusätzlich in die Tasche gegriffen.

Die FDP Neuenrade steht weiterhin für eine verantwortungsvolle und maßvolle Haushaltspolitik. Statt immer neuer Belastungen braucht es eine konsequente Überprüfung der Ausgaben und eine klare Prioritätensetzung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger. Eine nachhaltige Finanzpolitik darf nicht auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen werden.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,sehr geehrte Damen und Herren,liebe Kolleginnen und Kollegen,die Herausforderungen eine...
18/02/2026

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Herausforderungen einer globalisierten Welt und die seit 2015 ausufernde Migrationspolitik machen leider auch vor unserer schönen Stadt Neuenrade nicht halt. Entscheidungen, die auf Bundes- und Landesebene getroffen werden, schlagen sich inzwischen selbst bei uns deutlich nieder – insbesondere in finanzieller Hinsicht. Immer mehr Kommunen ächzen unter den Lasten, die ihnen von Land und Bund aufgebürdet werden.

Diese Entwicklung führt vielerorts bereits an die Grenze des Leistbaren – und in manchen Fällen sogar darüber hinaus, bis hin zur existenziellen Gefährdung kommunaler Handlungsfähigkeit.

Auch die Kreisumlage, die Neuenrade unmittelbar betrifft, kennt seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Der stetig wachsende Kostenapparat der Märkischen Kliniken, der Märkischen Verkehrsgesellschaft sowie kontinuierlich steigende Personalkosten müssen finanziert werden.

Die Konsequenz daraus ist eindeutig: So verantwortungsvoll und wirtschaftlich wir in Neuenrade auch haushalten mögen – es wird auf Dauer nicht ausreichen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir den sprichwörtlichen Kampf gegen die Windmühlen verlieren und die anwachsenden fiskalischen Verpflichtungen, wie bereits viele andere Kommunen, nicht mehr erfüllen können.

In solchen schwierigen Situationen ertönt allzu häufig der reflexhafte Ruf nach Steuererhöhungen. Dieser ist besonders oft aus dem linken politischen Spektrum zu vernehmen. Doch Steuererhöhungen dürfen am Ende nur das allerletzte Mittel sein.Bei der Erstellung des Haushaltsplanes für 2026 bleibt ein Defizit von 3.761.900 Euro. Dieses kann größtenteils durch eine Entnahme aus der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden.

Der Jahresabschluss 2025 wird voraussichtlich deutlich besser ausfallen als ursprünglich im Haushaltsplan prognostiziert. Solange dieser Abschluss noch nicht aufgestellt ist, darf er zwar formal nicht in den Haushaltsplanentwurf 2026 einbezogen werden.

Dennoch ist klar: Die positive Entwicklung im Jahr 2025 wird sich im Haushalt des kommenden Jahres 2026 niederschlagen. Diese Realität darf politisch nicht gänzlich ausgeblendet werden.

Von Seiten der Verwaltung wird eine Erhöhung der Grundsteuer von 649 v. H. auf 870 v. H. vorgeschlagen, nachdem die Grundsteuer bereits im vergangenen Haushaltsjahr von 600 v. H. auf 649 v. H. angehoben wurde. Es ist für uns als FDP nicht ohne weiteres hinnehmbar, dass den Bürgerinnen und Bürgern in dieser Situation weitere Belastungen zugemutet werden, während sie bereits unter massiven Kostensteigerungen in nahezu allen Lebensbereichen leiden. Verharmlosende Aussagen wie „es sind ja nur 20 Euro im Monat“ oder „nur ein Cent pro Minute“ sind nichts anderes als bewusste Schönrechnerei. Aus vielen vermeintlich kleinen Beträgen kann schnell eine spürbare Gesamtbelastung entstehen, die den finanziellen Spielraum der Menschen weiter einschränkt und den Lebensstandard senkt.

Die Erhöhung der Grundsteuer trifft Eigentümer und Mieter gleichermaßen und wirkt sich damit unmittelbar spürbar auf die Wohnkosten.aus Gerade deshalb sind hier Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein zwingend erforderlich.

Dieses Maß halten wir mit der Höhe von 870 v.H. für deutlich überschritten, so dass wir der Erhöhung der Hebesätze in diesem Jahr nicht zustimmen können.

Die nicht geplante Erhöhung der Gewerbesteuer begrüßen wir ausdrücklich. Es wäre ein völlig falsches Signal, bei der jetzigen, teilweise ungewissen Ausgangslage unseren Unternehmen die Bedingungen noch zusätzlich zu erschweren.

Buchhalterisch besteht für das Jahr 2026 die Möglichkeit, einen globalen Minderaufwand von bis zu zwei Prozent pauschal anzusetzen. Dies würde dazu führen, dass wir zumindest fiktiv einen ausgeglichenen Haushalt hätten und (noch) nicht in das Haushaltssicherungskonzept kämen.

Dass wir als FDP davon ausgehen, dass die Haushaltsmittel auch tatsächlich nicht vollständig ausgeschöpft werden, hat einen einfachen Grund: die Erfahrung der letzten Jahre. Die Stadt Neuenrade hat ihre Haushaltsansätze in den vergangenen Jahren regelmäßig nicht vollständig ausgeschöpft. Genau daraus resultieren auch die hohen Jahresüberschüsse.

Hinzu kommt ein strukturelles Problem: Der Haushalt wird in Neuenrade regelmäßig erst im Februar verabschiedet und tritt somit frühestens im März in Kraft. Faktisch stehen damit nicht zwölf, sondern lediglich neun Monate für neue Investitionen zur Verfügung. Das ist kein organisatorisches Detail, sondern ein rechtlich nicht unproblematischer Zustand. Gesetzlich ist vorgesehen, dass der Haushalt zum 1. Januar eines Jahres in Kraft treten muss. Daher würden wir uns als FDP grundsätzlich dafür aussprechen, den Haushalt fristgerecht zum Start des neuen Haushaltsjahres zu beschließen.

Ausbau der Burggrundschule:

Ein weiteres zentrales Thema dieses Haushalts ist der Ausbau der Burggrundschule. Die FDP-Fraktion hat bereits in den Haushaltsreden 2024 und 2025 unmissverständlich klargestellt, dass die bisherigen Planungen finanziell aus dem Ruder laufen und so derzeit nicht realisierbar und darstellbar sind. Die vorgelegten Konzepte haben den Kostenrahmen gesprengt und waren am Ende weder realistisch noch verantwortbar.

Unser Appell war stets eindeutig: weniger Denkverbote, kleiner denken, pragmatischer planen.

Umso erfreulicher ist es, dass mit dem neuen Bürgermeister nun die Einsicht gereift ist, eine neue Planung auf den Weg zu bringen. Das ist ein notwendiger und längst überfälliger Schritt. Verantwortungsvolle Haushaltspolitik bedeutet nicht, jede Art von Wunschvorstellung umzusetzen, sondern Lösungen zu finden, die pädagogisch sinnvoll und finanziell tragfähig für alle Beteiligten sind.

Die SPD hat hierzu auch bereits frühzeitig einen konkreten und praktikablen Vorschlag gemacht: einen Anbau in Holz-Fertigbauweise am Beispiel einiger Kitas im Stadtbezirk. Dass dieser Vorschlag unter anderem nun vom Bürgermeister aufgegriffen wird, ist ausdrücklich zu begrüßen. Besser spät als nie. Für uns als FDP ist klar: Der Ausbau der Burggrundschule muss kommen, aber er muss bezahlbar und somit realisierbar sein. Alles andere wäre gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt nicht zu verantworten.

Wir stellen positiv fest, dass der neue Bürgermeister aktiv an die Thematik herangeht und schnell eine Lösung für das Platz- bzw. Unterbringungsproblem der Schule erreichen möchte. Dafür sprechen wir ihm als FDP Fraktion eine pragmatische, stets lösungsorientierte Unterstützung aus.

Ein weiteres Thema, das wir erneut auf die Tagesordnung gesetzt haben, ist die Einführung der Bezahlkarte. Wir drängen weiter auf ihre Einführung und halten nichts davon, dass man sich hinter dem Argument versteckt, andere Kommunen seien noch nicht so weit. Der bisherige Bargeldansatz ist verwaltungsaufwendig, teuer und schlicht nicht mehr zeitgemäß. Die Bezahlkarte schafft Transparenz, reduziert Missbrauchsmöglichkeiten und entlastet die Verwaltung.

Dabei möchten wir klarstellen: Die Bezahlkarte ist keine Bestrafung. Sie sichert die Grundversorgung, verhindert Fehlanreize und stellt sicher, dass Leistungen zweckgebunden eingesetzt werden und nicht ins Ausland transferiert werden. Das ist kein Ausdruck von Misstrauen, sondern von Verantwortung gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern. Die Stadt steht in der Pflicht, Recht umzusetzen um ihre kommunale Handlungsfähigkeit zu sichern. Die Bezahlkarte ist dafür ein notwendiger Schritt, den wir im Kleinen als Beitrag zur geregelteren Migration leisten können.

Synergieeffekte schaffen

Auch die umliegenden Kommunen stehen vor ganz ähnlichen Herausforderungen wie wir hier in Neuenrade. Umso wichtiger ist es, ernsthaft zu prüfen, mit welchen Nachbarkommunen eine engere, effizientere Zusammenarbeit sinnvoll und machbar ist. Besonders bietet sich hier die Stadt Balve an: Beide Städte verfügen über eine vergleichbare Einwohnerzahl sowie eine ähnliche Struktur bei Gewerbetreibenden.

Gemeinsam sollte geprüft werden, welche Dienstleistungen zentralisiert oder koordiniert organisiert werden können. Dabei müssen auch unbequeme, aber notwendige Fragen offen gestellt werden:

Müssen bestimmte Personalstellen tatsächlich in jeder Kommune getrennt und doppelt vorgehalten werden? Oder können Einrichtungen wie Bauhof, Schwimmbäder oder IT-Systeme zusammengelegt oder zumindest gemeinsam genutzt werden? Benötigt jede Kommune eigene Fahrzeuge für den Bauhof – oder wäre es nicht wirtschaftlicher, größere und kostenintensive Fahrzeuge gemeinsam anzuschaffen und bedarfsgerecht zu nutzen? Bei genauerer Betrachtung ließen sich sicherlich noch viele weitere Ansatzpunkte finden, um den bestehenden Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. Dafür braucht es vor allem eines: den Mut, über gewohnte Strukturen hinauszudenken. Denkverbote und Kirchturmdenken dürfen in dieser Situation keinen Platz mehr haben.

Folgendes möchten wir abschließend noch festhalten: Wir betreiben ausschließlich Sachpolitik für Neuenrade. Wir suchen Mehrheiten für unsere Themen und stimmen Anträgen zu, die wir für richtig halten – unabhängig davon, von wem sie eingebracht werden. Natürlich ist es schön, wenn alle Parteien mal einer Meinung sind.

Nichtsdestotrotz ist Politik selten Konsens und Harmonie, sondern oft auch offener Streit über Inhalte und anderer Ansichten. Und das ist auch gut so. Ohne unterschiedliche Meinungen und kontroverse Diskussionen funktioniert Demokratie nicht – im Gegenteil: Ohne sie würde sie überflüssig und ideenlos werden.

Grundsätzlich steht der Neuenrader Haushalt auf soliden Füßen. Die geplante Erhöhung der Grundsteuer in diesem Ausmaß ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt für uns als FDP nicht hinnehmbar. Das gilt umso mehr, da wir konkrete und realistische Vorschläge zur Darstellbarkeit im Haushalt für das Jahr 2026 vorgestellt haben.

Aus diesem Grund können wir dem Haushaltsplan in der jetzigen Form nicht zustimmen – auch wenn er in weiten Teilen solide, nachvollziehbar und wirtschaftlich sinnvoll aufgestellt ist.

Lassen Sie uns gemeinsam anpacken und Neuenrade nach vorne bringen.

Aufhebung sämtlicher Denkverbote

Lassen Sie mich mit dem aktuellen Motto des Karneval abschließen:

Wenn nicht jetzt, wann dann?!?!!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Die FDP Neuenrade blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück – geprägt unter anderem von der Kommunalwahl. 🗳️Wir bedanke...
31/12/2025

Die FDP Neuenrade blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück – geprägt unter anderem von der Kommunalwahl. 🗳️
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns unterstützt haben!
Eure Unterstützung motiviert uns, Neuenrade auch weiterhin aktiv und engagiert für unsere Bürgerinnen und Bürger mitzugestalten. 💛

Wir wünschen einen guten Rutsch. Wir sehen uns in 2026.

In der jüngsten Sitzung des Stadtrats am 10.12.2025 stand ein finanziell wegweisender Punkt auf der Tagesordnung: Die Ve...
11/12/2025

In der jüngsten Sitzung des Stadtrats am 10.12.2025 stand ein finanziell wegweisender Punkt auf der Tagesordnung: Die Verwaltung schlug vor, den Hebesatz der Grundsteuer B für das Jahr 2026 deutlich anzuheben – von derzeit 649 v.H. auf 870 v.H. Um diese Erhöhung rechtswirksam zu machen, soll die bestehende Hebesatzsatzung entsprechend geändert werden.
Parallel dazu wurde in derselben Sitzung der neue Haushaltsentwurf für 2026 offiziell in den Rat eingebracht.

Die FDP-Fraktion beantragte, die Entscheidung über die Änderung der Hebesatzsatzung nicht bereits jetzt zu treffen, sondern auf die Ratssitzung zur finalen Haushaltsverabschiedung zu verschieben.

Bevor man über eine derart weitreichende Steuererhöhung entscheidet, muss der Haushaltsplan zunächst im Detail geprüft werden. Erst eine gründliche Analyse ermöglicht einen seriösen Überblick über die Finanzlage der Stadt. Zudem ist der Jahresüberschuss aus dem Jahresabschluss 2025 noch nicht bekannt. Solange diese Zahlen fehlen, ist es unverantwortlich, eine Entscheidung über die Grundsteuer „über das Knie zu brechen“.
Nach einer länger andauernden Debatte und einer kurzfristig einberufenen Sitzungspause folgte schließlich ein breiter Konsens: Sämtliche Fraktionen schlossen sich unserem Antrag an. Damit wird die Abstimmung über die Hebesatzänderung auf die Sitzung verschoben, in der der Haushalt für 2026 verabschiedet wird.

Spätestens zur Haushaltsverabschiedung wird der Rat dann eine Entscheidung treffen müssen – dann allerdings auf Basis vollständiger Zahlen und einer umfassenden Haushaltsanalyse.

Adresse

C/o FDP Märkischer Kreis; Bahnhofstraße 59
Lüdenscheid
58507

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