14/09/2026
Gesundheitsminister René Wilke verspricht Erhalt des Luckenwalder Krankenhauses
Ein Mann ohne Berührungsängste zu Gast beim Luckenwalder Spätsommerfest der SPD
Luckenwalde. Gesellschaftlicher Zusammenhalt gehört ausdrücklich zum Geschäftsbereich des neuen Sozial- und Gesundheitsministers von Brandenburg, René Wilke (42/SPD). Sicherlich ist er nicht so (vor-)laut und so schrill und natürlich auch deshalb nicht so mitreißend wie eine seiner Vorgängerinnen, die legendäre und leider schon vor 25 Jahren verstorbene Regine Hildebrandt (SPD), aber die Nähe zu seinen Mitmenschen sucht auch er.
Wie selbstverständlich setzte er sich ohne jegliche Berührungsangst zwischen die Besucher des diesjährigen Spätsommerfestes der Luckenwalder SPD an der Volksbühne auf dem Boulevard und unterhielt sich mit ihnen in seiner freundlichen und respektvollen Art. Seine hiesigen Parteifreunde hatten René Wilke eingeladen, um mit dem Luckenwalder SPD-Fraktionsvorsitzenden Matthias Grunert vor allem über die Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg und speziell über die in der Region zu sprechen. Kurzes Fazit: Luckenwalde braucht sich keine Sorgen um seinen Krankenhaus-Standort zu machen. Mit Blick auf die Landkarte, die René Wilke dabei hatte, entstünde sonst ohne ein Krankenhaus in der Kreisstadt von Teltow-Fläming eine geographisch riesige Versorgungswüste. Was René Wilke hingegen betonte, war, dass nicht in jedem Krankenhaus alles behandelt werden könne. Dazu bedürfe es der Spezialisierung. Es sei auch im eigenen Interesse besser, eine gute Behandlung in einem entfernter liegenden Krankenhaus zu erfahren, als eine schlechte in der Nähe. Deshalb dürfe nicht erwartet werden, dass man in jedem Krankenhaus auch jede schwere Krankheit behandelt bekommen werde. Dem Applaus nach zu urteilen, sahen das die meisten Besucher auch ein.
Als gebürtigem Luckenwalder gab der heimische Landtagsabgeordnete aus Jüterbog, Erik Stohn (SPD), dem Gesundheitsminister seine Hoffnung mit auf den Weg, dass auch die Geburtshilfestation im Luckenwalder Krankenhaus erhalten bleibt. Da ihm die Zeit zum Umziehen fehlte, steckte Erik Stohn noch in einer kompletten Bischofstracht. Er war schnell vom “Fürstentag” in Jüterbog, wo er als Fürstbischof auftrat, nach Luckenwalde geeilt, um seinen hiesigen “Schäfchen” zwar nicht den Segen zu erteilen, aber doch seine Grüße zu übermitteln.
Bei schönem Spästsommerwetter genossen sie den tollen Auftritt der Gruppe “TastenFeuer” der Musikschule Teltow-Fläming und die schmackhafte gastronomische Versorgung mit Gegrilltem, Kaffee und Kuchen, Wasser und Limo, Bier und Wein.
“Im nächsten Jahr wiederholen wir dieses Fest gerne”, versprach die SPD-Ortsvorsitzende Katrin Kerlikofsky.