05/09/2022
MINT-Camp am heiligen Meer
Am Wochenende vom 26. bis 28. August 2022 war die Außenstelle des LWL Museums für Naturkunde am „Heiligen Meer“ Gastgeber für ein MINT-Schüler-Camp.
20 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus ganz NRW konnten das Naturschutzgebiet besser kennenlernen. Der Kursleiter, Herr Dr. Trappmann, brachte die Besonderheiten des Raumes fachkundig näher: Pflanzen- und Tierbestimmung im Naturschutzgebiet wurden selbständig durchgeführt. Am Beispiel der Muffelschnucke wurde aufgezeigt, wie gezielte Züchtungen dazu beitragen, die Heide als Kulturlandschaft zu erhalten. Darüber hinaus standen umfangreiche Gewässeranalysen auf dem Programm. So wurden etwa Wasserproben des Heiligen Meeres aus verschiedenen Gewässertiefen zunächst gewonnen und dann im Labor u. a. mikroskopisch untersucht.
„Wir sind froh, dass wir mitgemacht haben und freuen uns schon auf das nächste Camp, bei dem wir hoffentlich genauso viele tolle Eindrücke sammeln können“ kommentierten zwei Schülerinnen vom Gymnasium Wolbeck das Wochenende am Großen Heiligen Meer. In Kooperation mit dem Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. richtete die MINT-EC Schule nun zum vierten Mal ein derartiges Schüler-Camp aus, um Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftliche Fragestellungen in ihren konkreten Anwendungen und Bezügen näher zu bringen.
05/09/2022
Wir sind für unsere Ressourcen verantwortlich!
Moderner Lateinunterricht und unsere Umwelt
Schülerinnen und Schüler reflektieren aus der Perspektive des Faches Latein den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen
Wem gehört das Wasser?
Die Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses EF (Dr. Bigalke/Dr. Schuler) haben sich mit der Frage nach der gerechten Ressourcenverteilung beschäftigt: Wem gehört das Wasser?
Der Mythos von Latona und den lykischen Bauern in den „Metamorphosen“ des römischen Dichters Ovid (43 v. Chr. – 17 n. Chr.) zeigt, dass diese Frage schon vor 2000 Jahren hochaktuell war.
Ovid erzählt folgende Verwandlungsgeschichte: Neidische Bauern verwehren bei sengender Hitze einer durstigen Göttin und ihren verdurstenden Kindern den Zugang zum lebensrettenden Wasser – zur Strafe für ihr egoistisches und bösartiges Verhalten werden sie von der Göttin in Frösche verwandelt, die fortan im Schlamm ihr Dasein fristen.
Die Schülerinnen und Schüler erkannten im Sinne der historischen Kommunikation und der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) eine bedrückende Aktualität des 2000 Jahre alten lateinischen Textes: So stellt sich seine Frage nach der gerechten Verteilung von Ressourcen und des solidarischen Umgangs der Menschen miteinander auch heute und in Zeiten des Klimawandels, des Kriegs und der Migrationsbewegungen notleidender Menschen umso dringlicher.
Der lateinische Text ist so anschaulich, dass die bildgesättigte Darstellung die Schülerinnen und Schüler zur kreativen Auseinandersetzung inspirierte. Chaja Leifer fertigte ein Drehbuch an und Frieda Brauk erstellte eine Sequenz von Bildern, um die Verwandlung der missgünstigen Bauern in Frösche zu visualisieren.
Wer wird bei diesen Ergebnissen noch bestreiten, dass Lateinunterricht in der Oberstufe hochaktuell ist?
05/09/2022
Warum reitet Europa auf einem Stier?
Moderner Lateinunterricht und europäischer Mythos
Schülerinnen und Schüler reflektieren aus der Perspektive des Faches Latein den Ursprung Europas
Warum reitet Europa auf einem Stier?
Anlässlich der diesjährigen Europa-Woche (9.–13. Mai 2022) am Gymnasium Wolbeck haben sich die Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses EF (Dr. Bigalke/Dr. Schuler) mit der Frage nach dem Ursprung Europas beschäftigt und wollten klären, woher die berühmte Darstellung der auf einem Stier reitenden Europa stammt, die nicht zuletzt die griechische 2 Euro-Münze schmückt.
Diese zentrale europäische Sage erzählt vor 2000 Jahren der römische Dichter Ovid (43 v. Chr. – 17 n. Chr.): Der verliebte Göttervater Jupiter verwandelt sich in einen prächtigen Stier. Er wirbt in dieser Gestalt um eine schöne tyrische Königstochter und führt sie fort aus Asien nach Kreta. Zu ihren Ehren erhält der gesamte Kontinent ihren Namen: Europa. Die bei Ovid raffiniert gestaltete Begegnung Europas mit dem Stier regte nicht nur namhafte Künstlerinnen und Künstler, sondern auch die Schülerinnen und Schüler des EF-Kurses zu vielfältigen, stilistisch ganz unterschiedlichen kreativen Umsetzungen an. So finden sich realistische bis hin zu surreal-kubistischen, bald monochrome und bald kolorierte Varianten des Mythos.
In diesen Lernprodukten dokumentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenz, sich die lateinischen Texte individuell aneignen und ihren Gehalt in moderne Formensprache transferieren zu können - eine Facette des Potenzials modernen Lateinunterrichts in der Oberstufe.
29/08/2022
In der vergangenen Woche haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Biologielehrerin Katharina Dorenkamp an der Aktion "Sauberes Münster" teilgenommen.
Mit der Teilnahme an der Sammelaktionen leisten auch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Wolbeck einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Achtlos weggeworfener Müll wurde von den fleißigen Helferinnen und Helfern gesammelt und zusammengetragen. Die Ausstattung für die Aktion wurde von den AWM gestellt und alle gesammelten Abfälle wurden fachgerecht entsorgt. Als kleines Dankeschön erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Blumensamen und haben darüber hinaus noch die Möglichkeit, einen kleinen Geldpreis zu gewinnen.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer! Ihr wart großartig!