FDP-FW-Fraktion LWL

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Wir sind die Fraktion der Freien Demokratischen Partei (FDP) und der Freien Wähler (FW) in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe.

FDP-FW-Fraktion der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe
Arne Hermann Stopsack, Fraktionsvorsitzender
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster
Telefon: 0251 / 591-262
Telefax: 0251 / 591-5337
E-Mail: [email protected]

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 04/06/2026

Chancenabend der LWLSPD-Fraktion

Am vergangenen Freitag hatte die LWLSPD unter dem Titel Chancenabend zu einem großem Kommunalempfang geladen. Der Einladung ins Landeshaus des LWL in Münster folgten gut 130 Personen aus der „kommunalen Szene“ der SPD, aber auch Bundes- und Landtagsabgeordnete und weitere Personen. Eingeladen waren aber auch die politischen Mitbewerber der demokratischen Mitte beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Die FDP-FW-Fraktion im LWL wurde dabei vom Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack und dem Geschäftsführer Philipp Jäger vertreten.

Den Abend eröffnete Fraktionsvorsitzender Karsten Koch. Danach sprach mit Hendrik Bollmann MdB der Sprecher der AG Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen darüber, wie Kreise und Kommunen für die Zukunft gestärkt werden können.

Einen besonderen Impuls setzte Prof. Dr. Maren Urner, Neurowissenschaftlerin, Bestseller-Autorin und Professorin für Nachhaltige Transformation an der FH Münster mit ihrer Keynote „Wie können wir Politik neu denken?“

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit den vorherigen Vortragenden und Landrat Ali Dogan ging es um ein zentrales Thema dieser Zeit: Was macht erfolgreiche Demokratie aus, wie kommunizieren wir unsere Inhalte und erreichen wir damit auch die Menschen? Souverän wurde die Runde der SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Raika Sophie Makus moderiert.

Anschließend stand in der Bürgerhalle bei Getränken und Currywurst der gegenseitige Austausch im Mittelpunkt.

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 27/05/2026

"Die Macht der Regeln!" im Kloster Dalheim

Historisch fundiert und mit Blick auf aktuelle Debatten zeigt die neue Sonderausstellung "Die Macht der Regeln! Zwischen Freiheit und Kontrolle" im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn) das gesellschaftliche Spannungsfeld der Regeln. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Am 19. Mai wurde die Ausstellung eröffnet, wozu auch Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack und Fraktionsgeschäftsführer Philipp Jäger für die FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe nach Dalheim gekommen waren.

Regeln prägen das gesellschaftliche Miteinander. Aber wozu gibt es eigentlich Schulpflicht, "Knigge" oder DIN-Normen - und wer entscheidet, was "sich gehört"? Die Ausstellung in dem ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift Dalheim erstreckt sich auf rund 650 Quadratmeter Ausstellungsfläche über drei Räume vom Keller bis unter das Dach.

Regeln begleiten das menschliche Zusammenleben seit seinen Anfängen. Manche gelten universal, manche sind von Land zu Land, von Kultur zu Kultur und von Generation zu Generation verschieden. Manche überdauern Jahrtausende - wie die Zehn Gebote, die Benediktregel oder grundlegende moralische Prinzipien, etwa die Idee einer Goldenen Regel des Handelns. Andere sind flüchtig: Sie verändern sich mit gesellschaftlichen Erwartungen - wie Dress-Codes oder Food-Trends -, oder sie entstehen aus konkreten Ausnahmesituationen und verschwinden wieder wie beispielweise die Regelsetzungen während der Corona-Pandemie, die das Zusammenleben zwischenzeitlich komplett veränderten.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist die über 1.500 Jahre alte Ordensregel des heiligen Benedikt - eines der prägenden Regelwerke Europas. In insgesamt acht Abteilungen nähert sich die Schau dem Phänomen Regeln aus unterschiedlichen Perspektiven: Die Schau will zeigen, wie Regeln entstehen, wie sie Orientierung stiften und Verhalten vorgeben, welche Werte ihnen zugrunde liegen - und wo Regeln an ihre Grenzen stoßen. Dabei rücken auch Ausnahmen, Regelbrüche und bewusste Grenzüberschreitungen in den Blick.

So entsteht ein vielschichtiges Bild von Regeln als Ordnungsinstrumenten, die einerseits als gesellschaftliche Vereinbarungen verlässliches Handeln erst ermöglichen, andererseits aber auch als persönliche Einschränkung erlebt werden. Interaktive Elemente - von Straßenkreuzung und Fahrschul-Quiz über kuriose Gesetzesbeispiele bis zur "Strafarbeit" - nehmen mit in die Welt der Regeln und fordern die Ausstellungsgäste heraus, sich selbst zwischen den Polen Freiheit und Kontrolle zu verorten.

Gezeigt werden rund 170 Exponate aus zehn Jahrhunderten: Historische Objekte, prominente Beispiele und gegenwärtige Bezüge eröffnen Perspektiven auf Regeln als ein Phänomen, das im Alltag nahezu überall präsent ist - aber oft unsichtbar bleibt. Das fast 1.000 Jahre alte Manuskript einer Benediktregel, der Zeremonialstab vom Hof des Königs von Westphalen Jérôme Bonaparte (19. Jahrhundert) oder zwei sogenannte Schandsteine aus dem 16. Jahrhundert - als öffentliche Sanktion für Fehlverhalten vergleichbar mit heutigen "Sh*tstorms" - führen der Bedeutung von Regeln und ihrer Einhaltung für eine Gemeinschaft auf die Spur.

Dem gegenüber stehen mit Kandinskys Gemälde "Kreuzform", der Haschischdose von John Lennon, dem Steuer-Bierdeckel von Friedrich Merz, Wolle vom Klonschaf "Dolly" oder dem Gelben Trikot von Doping-Sünder Jan Ullrich Objekte, die völlig unterschiedliche Facetten und Folgen des Regelbruchs zum Ausdruck bringen.

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 25/05/2026

105. Landeskongress der Jungen Liberalen in Rheine

Am 16. und 17. Mai 2026 kamen unter dem Motto „Fighters for Future“ gut 200 Junge Liberale aus ganz Nordrhein-Westfalen in Rheine zusammen, um über den politischen Kurs des größten FDP-Jugendverbandes zu debattieren. Im Zentrum des 105. Landeskongresses (LaKo) standen Vorstandswahlen, intensive Antragsberatungen, die programmatische Ausrichtung für das restliche politische Jahr sowie der dringende Appell für mutige Wirtschaftsreformen.

Unter dem Eindruck der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen im Bund und im Land Nordrhein-Westfalen diskutierten die JuLis (Junge Liberale NRW) leidenschaftlich über Konzepte zur Entlastung der jungen Generation, Bürokratieabbau und die Modernisierung des Bildungssystems. Generell forderte der Verband eine deutliche Prioritätensetzung auf wirtschaftliches Wachstum und Generationengerechtigkeit. In den Debatten setzten die Mitglieder ein klares Zeichen gegen staatliche Überregulierung und für mehr Vertrauen in Innovation und Eigenverantwortung.

Das Wochenende bot neben der intensiven politischen Arbeit auch Raum für Vernetzung: Nach dem offiziellen Samstagsprogramm fand die traditionelle „LaKo-Party“ statt, bei der die Teilnehmer den ersten Kongresstag gemeinsam ausklingen ließen.

Für die kommunale Familie war die FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe am Sonntag mit einem Infostand vertreten. Neben dem Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack war der Fraktionsgeschäftsführer Philipp Jäger vor Ort. Quasi in Doppelfunktion war Jonathan Dammermann dabei: als Mitglied im Landesvorstand der Jungen Liberalen und als Mitglied der Landschaftsversammlung. Gemeinsam informierten sie über den Landschaftsverband und die Arbeit der Fraktion in den Gremien. Auch der alte und neue Landesvorsitzende Torben Hundsdörfer kam zu einem längeren Gedankenaustausch vorbei.

Zum Beginn des Sonntags richtete Arne Hermann Stopsack ein Grußwort an die Teilnehmer. Dabei betonte er, dass die Menschen in den Städten und Gemeinden den Staat ständig und unmittelbar erleben. Hier merken sie auch direkt, was in Deutschland derzeit nicht funktioniert – von der Infrastruktur über die kommunale Finanzausstattung bis hin zur Bildungspolitik. Darauf müssen liberale Antworten gefunden werden. Folglich warb Stopsack dafür, dass sich die Mitglieder der Jungen Liberalen auch vor Ort in den Fraktionen und Gruppen mit ihren Ideen einbringen.

Der Kongress in Rheine hat einmal mehr gezeigt, dass der liberale Nachwuchs in NRW geschlossen und mit klarer programmatischer Kante bereitsteht, um die Interessen der jungen Generation lautstark zu vertreten, gerade bei der anstehenden Landtagswahl im April 2027.

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 24/05/2026

Patrick Bürger neuer LWL-Kämmerer

Die Abgeordneten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben am Freitag, 22. Mai 2026, im Landeshaus Münster einen neuen Kämmerer für den LWL bestimmt: Patrick Bürger (49) wurde mit deutlicher Mehrheit in der Landschaftsversammlung zum Dezernenten des neu gebildeten LWL-Dezernates "Finanzen und Personal" gewählt. In geheimer Abstimmung erhielt er 59 von 91 Stimmen. Den Antrag, Bürger zum Kämmerer zu wählen, hatten die LWLSPD-Fraktion, CDU LWL sowie FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe gestellt.

Bürger hat ab seinem Amtsantritt am 1. September zugleich die Position des "Ersten Landesrates" als Allgemeiner Stellvertreter des LWL-Direktors Dr. Georg Lunemann inne.

Die Wahl fand statt, weil die LWL-Politik im Februar 2026 die Neueinrichtung eines eigenen LWL-Dezernates für "Finanzen und Personal" beschlossen hatte. "Angesichts des besonders schwierigen Aufgabengebietes" wurde auf mehrheitlichen Beschluss des Parlamentes eine eigene Dezernatsleitung dafür eingerichtet, hieß es damals. Die bisherige Kämmerin des LWL, Birgit Neyer, bleibt LWL-Dezernentin für die Bereiche IT, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Als Fraktionsvorsitzender der FDP-FW-Fraktion stellt Arne Hermann Stopsack fest: „In der gegenwärtigen finanziellen Lage der kommunalen Familie in NRW wächst der Steuerung der Finanzen noch einmal höhere Bedeutung zu. Dem müssen wir auch organisatorisch und personell Rechnung tragen. Wir als FDP-FW-Fraktion kennen Patrick Bürger seit vielen Jahren und haben immer einen guten Kontakt zu und mit ihm gepflegt. Er kennt das verwaltungsmäßige, aber auch das politische, Geschäft bestens und kann ohne Einarbeitung sofort loslegen. Wir werden mit ihm vertrauensvoll zusammenarbeiten. Gemeinsames Ziel ist es, dass der Landschaftsverband den Kommunen weiterhin ein fairer Partner bleibt und die Kostenseite immer kritisch im Auge behält.“

Nach seiner Wahl gratulierten Arne Hermann Stopsack und Prof. Dr. Thomas Reinbold Patrick Bürger und wünschten ihm viel Erfolg bei den kommenden Aufgaben.

Der Verwaltungsjurist Patrick Bürger ist seit 2008 beim LWL tätig, zunächst als Leiter der Organisationsentwicklung, dann als Leiter des Referates Personalwesen und Recht und seit 2020 als Leiter der Haupt- und Personalabteilung. Der gebürtige Münsteraner ist Vater zweier Töchter und lebt in Münster.

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 20/05/2026

Stopsack Vorsitzender der FDP-Gruppe

In der vergangenen Woche fand in der Stadthalle Kamen die Tagung des Städte- und Gemeindebundes NRW für den Regierungsbezirk Arnsberg statt. Sie richtet sich an die Verwaltungen, insbesondere an Bürgermeister und Dezernenten, sowie an ehrenamtliche Kommunalpolitiker. Dabei stellen die Hauptamtler deutlich die Überzahl der Teilnehmer.

Vor der eigentlichen Tagung treffen sich die politischen Gruppen zum internen Austausch und zur inhaltlichen Vorbereitung. Bei der Gruppe der FDP-Mitglieder wurde Arne Hermann Stopsack als Fraktionsvorsitzender der FDP sowie der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als deren Sprecher für die kommenden fünf Jahre gewählt. Sein Vertreter ist Torsten Freda, FDP-Fraktionsvorsitzender aus Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein. Geleitet wurde die Wahl von Joachim vom Berg, dem Geschäftsführer der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker NRW (VLK NRW).

Hauptredner im Plenum war Christof Sommer, der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, der sich mit den großen Herausforderungen für die Kommunen auseinandersetzte. Dabei war das Missverhältnis von eher stagnierenden Einnahmen und immer weiter wachsenden Aufgaben sein zentraler Kritikpunkt. Dabei tragen die Kommunen die größte Last der Investitionen in die Infrastruktur, werden vom Land und vom Bund aber stiefmütterlich behandelt, sie sollen die Ziele der höheren Ebenen umsetzen, bekommen aber immer neue Regelungen aufgedrückt und nicht die notwendigen Mittel. Näher ging Sommer noch auf die Offene Ganztagsschule, die Zukunft der Stadtwerke sowie die Wärme- und Energieversorgung und den Brand- und Rettungsdienst ein.

Mit der Frage, wie sich die in NRW stark zersplitterte kommunale IT-Struktur weiterentwickeln soll, befasste sich Steve Kirchhoff von der Next Digital Group. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete Dr. Ralf Togler, der als Geschäftsführer der Kommunal Agentur NRW deren Leistungen vorstellte. Im inoffiziellen Teil stand dann der Austausch der kommunalen Praktiker im Mittelpunkt.

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 13/05/2026

Modernere Technik für das LWL-Planetarium

Das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster öffnet jetzt wieder seine Türen. Nach gut drei Wochen Umbauzeit soll die umfassende technische Erneuerung den Besuchern und Besucherinnen ein noch intensiveres Erlebnis bieten. Die neue Projektion bringt das Universum nun gewissermaßen noch besser zur Geltung.

Am Dienstagabend präsentierte das Planetarium im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung die neue Technik der Öffentlichkeit. Dazu waren vom Landschaftsverband aus der Verwaltung u. a. Landesdirektor Dr. Georg Lunemann und die zuständige Dezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger sowie aus der Politik Eva Irrgang als Vorsitzende der Landschaftsversammlung sowie die beiden Fraktionsvorsitzenden Karsten Koch von der LWLSPD-Fraktion und Arne Hermann Stopsack von der FDP-FW-Fraktion in das Naturkundemuseum gekommen.

Die knapp 2,4 Millionen Euro teure Investition des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) soll mindestens acht Jahre halten. Nach Aussage der Fachleute besitzt das LWL-Planetarium nun wieder eines der besten Projektionssysteme weltweit. Jedes Jahr besuchen über 130.000 Menschen das Planetarium, 2023 sogar über 190.000. Mit dieser Investition sichert der LWL das Planetarium als einen wichtigen Ort der Wissensvermittlung und der Begeisterung für Naturwissenschaften.

Das LWL-Planetarium gehört zu den schönsten in Deutschland - und das soll auch so bleiben. Die eigentliche Verbesserung findet dort statt, wo sie am wichtigsten ist: im Bild. Im Mittelpunkt steht das sogenannte Fulldome-Projektionssystem. Zehn moderne 4K-Laserprojektoren, elf leistungsstarke Hochleistungsrechner sowie eine aktuelle Planetariumssoftware ("Digistar 2026") sorgen künftig für eine Darstellung auf dem jüngsten Stand der Technik. Auch die Systemsteuerung, etwa für Licht und Ablauf, ist neu.

Was das Publikum merken wird, ist die Bildqualität: Zwar bleibt die Auflösung auf dem bereits zuvor sehr hohen Niveau, doch Helligkeit und Farbdarstellung verbessern sich erheblich: Die Projektion ist nun etwa doppelt so hell. Gleichzeitig ermöglicht ein erweiterter Farbraum deutlich feinere Abstufungen und realistischere Darstellungen - von fernen Galaxien bis hin zu atmosphärischen Landschaftsszenen auf der Erde.

Notwendig geworden war die Modernisierung vor allem durch das Alter der bisherigen Technik. Die Projektoren hatten nach sieben Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, einzelne Geräte zeigten bereits nicht mehr reparierbare Bildfehler. Auch die eingesetzten Rechner waren teilweise bis zu zehn Jahre alt.

Auch inhaltlich bietet die neue Technik Vorteile: Durch die aktuelle Software können neue Datensätze dargestellt werden, die vorher einfach zu groß und komplex waren. Viele Inhalte wie beispielsweise unsere Heimatgalaxie werden jetzt auf dem aktuellen Stand der Forschung dargestellt. Das ermöglicht präzisere und realitätsnähere Darstellungen des Universums.

Die FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt die Weiterentwicklung im LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium ausdrücklich. "Das Planetarium ist ein zentraler Baustein unserer naturwissenschaftlichen Bildungsarbeit in den MINT-Fächern. Mit der neuen Technik können wir wissenschaftliche Inhalte nicht nur aktueller, sondern auch deutlich anschaulicher vermitteln. Der Besuch im Planetarium ist sowohl bildend als auch beeindruckend. Das hat auch die heutige Schau gezeigt“, so Arne Hermann Stopsack.

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 12/05/2026

10-jähriges Jubiläum LWL-Behandlungszentrum West in Salzkotten

Ein Jahrzehnt psychiatrische Versorgung auf Augenhöhe: Am vergangenen Freitag feierte das LWL-Behandlungszentrum West in Salzkotten mit Tagesklinik und Ambulanz sein zehnjähriges Bestehen, wozu auch Arne Hermann Stopsack für die FDP-FW-Fraktion angereist war.

Seit der Eröffnung im Jahr 2016 hat sich die Einrichtung als unverzichtbares Bindeglied zwischen stationärer Krankenhausbehandlung und ambulanter Therapie im westlichen Kreis Paderborn etabliert.

Als vor zehn Jahren die ersten Patienten in die hellen Räumlichkeiten nahe dem Salzkottener Krankenhaus einzogen, war das Konzept des „Krankenhauses ohne Bett“ für viele in der Region noch neu. Heute ist die Bilanz eindeutig: Das Modell ist eine Erfolgsgeschichte. Rund 20 Plätze bietet die Tagesklinik, die organisatorisch zum LWL-Klinikum Paderborn gehört, und die Nachfrage ist ungebrochen.

„Unser Ziel war es von Anfang an, Menschen in psychischen Krisen eine hochintensive Therapie zu ermöglichen, ohne sie aus ihrem sozialen Umfeld zu reißen“, erklärte die Klinikleitung im Rahmen der Jubiläumsfeier. Das Besondere: Die Patienten verbringen den Tag von acht bis 16 Uhr in der Klinik, nehmen an einem engmaschigen Programm aus Einzel- und Gruppengesprächen, Ergo- und Bewegungstherapie teil, kehren aber jeden Abend in ihre eigenen vier Wände zurück. Dies sei vor allem für Menschen mit Depressionen, Angststörungen oder Burnout-Syndromen ein entscheidender Vorteil. Der Bezug zum Alltag bleibe gewahrt, was die spätere Rückkehr in den Beruf und das Familienleben deutlich erleichtere.

Die von Jan Hendrik Unger moderierte Feierstunde bot nicht nur Raum für offizielle Grußworte, u. a. vom Paderborner Landrat Christoph Rüther, sondern vor allem für den Rückblick auf eine dynamische Dekade. Vertreter des Trägers Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sowie des stellv. Bürgermeisters der Stadt Salzkotten würdigten das Engagement des multiprofessionellen Teams. Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Sozialarbeiter arbeiten in Salzkotten Hand in Hand. Besonders betont wurde die gute Vernetzung vor Ort. Durch die enge Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und dem benachbarten St. Josefs-Krankenhaus seien kurze Wege für die Patienten geschaffen worden. Für die Klinik hielt PD Dr. Christine Norra als Ärztliche Direktorin der LWL-Klinik Paderborn einen Rück- und Ausblick. Eine Bilanz aus der Innenperspektive zogen Kerstin Albrecht (Pflegerische Leitung) und Daniela Engelbrecht (FA für Psychiatrie und Psychotherapie). Den Abschluss des offiziellen Teils bildete der Vortrag „Einsamkeit begegnen – Versorgung aus biopsychosozialer Perspektive“ von PD Dr. Friederike Böhlen und Jelena Couley.

Trotz der feierlichen Stimmung blieb ein nachdenklicher Unterton nicht aus: Der Bedarf an psychiatrischen Behandlungsplätzen ist in den letzten Jahren eher gestiegen als gesunken. Die Tagesklinik Salzkotten sieht sich jedoch gut gerüstet. Mit der Erfahrung aus zehn Jahren wolle man das Therapieangebot stetig weiterentwickeln und an die modernen Anforderungen der Gesellschaft anpassen.

Nach dem offiziellen Teil hatten die Gäste – darunter auch viele ehemalige Wegbegleiter – die Gelegenheit, bei einem Imbiss ins Gespräch zu kommen und die Räumlichkeiten zu besichtigen.

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 11/05/2026

"Mathemagisch" im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Am vergangenen Sonntag wurde im LWL-Freilichtmuseum Hagen die Ausstellung „Mathemagisch“ eröffnet: Mathematik zum Anfassen, Staunen und Mitmachen.

Gemeinsam Mathematikum Gießen e. V. mit dem entführt das LWL-Freilichtmuseum Hagen seine Besucherinnen und Besucher in dieser Saison in die faszinierende Welt der Mathematik. Ob beim Bau einer Brücke ganz ohne Schrauben und Nägel oder beim Blick aus einer riesigen Seifenblase - die Ausstellung "Mathemagisch. Wilde Zahlen, verrückte Formen" begeistert Kinder und Erwachsene und macht selbst Mathematikmuffel zu echten Fans. Neben 31 interaktiven Stationen im Ausstellungsgebäude zeigen acht Stationen im Museumsgelände, dass Mathematik nicht nur aus Zahlen und Formeln besteht, sondern uns alltäglich begegnet.

Die Ausstellung im Freilichtmuseum basiert auf der Wanderausstellung des Mathematikums Gießen e. V. "Mathe zum Anfassen" und wurde für das LWL-Freilichtmuseum Hagen überarbeitet und erweitert. Das Mathematikum ist das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt und international für sein innovatives Konzept anerkannt. Jährlich besuchen gut 120.000 Menschen das Mathematikum.

Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung in Hagen sprach Eva Irrgang für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und hob die Bedeutung der Bildung in den MINT-Fächern hervor. Auch Dennis Rehbein, der Oberbürgermeister von Hagen, war vor Ort und lobte das Freilichtmuseum als einen Standortfaktor für Hagen. Unterstützt wird die Ausstellung von der Karl-Kolle-Stiftung, für die Prof. Dr. Winfried Pinninghoff ein Grußwort sprach. In Vertretung der erkrankten Museumsleiterin berichtete Dr. Anke Hufschmidt von der Entstehungsgeschichte der Ausstellung und bedankte sich bei allen Beteiligten.

Für die FDP-FW-Fraktion war Arne Hermann Stopsack in Hagen mit dabei und machte sich gleich nach dem offiziellen Teil mit Eva Irrgang auf eine Entdeckungstour in der Ausstellung.

Die Einführung in die Ausstellung übernahm Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher. Der emeritierte Professor der Justus-Liebig-Universität Gießen hat es geschafft, die abstrakte Welt der Formeln in ein greifbares Erlebnis für Jung und Alt zu verwandeln. Sein Lebenswerk ist untrennbar mit dem Mathematikum in Gießen verbunden. Als Gründer des weltweit ersten Mitmach-Museums für Mathematik verfolgt er seit 2002 ein klares Ziel: „Hands-on“ statt Kopfsalat. Ob in einer riesigen Seifenhaut oder beim Lösen komplexer Holzpuzzles; Beutelspacher lässt die Besucher Mathematik mit den Händen begreifen, anstatt sie hinter Schulbüchern verzweifeln zu lassen. Doch Beutelspacher ist nicht nur Museumsdirektor, sondern auch ein begnadeter Kommunikator. Durch zahlreiche TV-Auftritte und Bestseller wie „Mathematik für die Westentasche“ wurde er zum „Mathe-Erklärer der Nation“. Für seine Fähigkeit, selbst komplizierte Themen der Kryptografie und Geometrie humorvoll und alltagsnah zu vermitteln, wurde er vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz.

Die Ausstellung ist im LWL-Freilichtmuseum noch bis zum 31. Oktober zu sehen und wird von vielen Veranstaltungen, z. B. für Lehrer und Lehrerinnen, begleitet.

09/05/2026

Gratulation aus Westfalen an Reiner Limbach

Am 8. Mai tagte die Landschaftsversammlung unseres Schwesterverbandes LVR in Köln. In dieser Sitzung wurde Reiner Limbach mehrheitlich zum neuen Direktor des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) gewählt. Der bisherige Erste Landesrat und LVR-Dezernent für Personal und Organisation übernimmt das Amt zum 1. November 2026. Reiner Limbach folgt auf Ulrike Lubek, deren Amtszeit am 31. Oktober 2026 endet. Lubek wurde erstmalig im Oktober 2010 zur LVR-Direktorin gewählt und stand somit 16 Jahre an der Spitze der Verbandsverwaltung.

Reiner Limbach führt seit 1. Februar 2015 das LVR-Dezernat Personal und Organisation und ist als Erster Landesrat allgemeiner Vertreter der LVR-Direktorin. Der gebürtige Kölner ist Volljurist und war bereits von 1996 bis 2010 beim LVR tätig, unter anderem als persönlicher Referent des damaligen LVR-Direktors Udo Molsberger, als Leiter einer regionalen Leistungsabteilung sowie als Leiter des Fachbereichs Sozialhilfe II. Im Jahr 2010 wurde er Beigeordneter des Landkreistages NRW für Soziales, Jugend, Gesundheit und Schulen.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) pflegt mit dem LVR traditionell einen engen fachlichen und persönlichen Austausch auf den unterschiedlichen Ebenen der Verwaltung, aber auch der Politik. Für die FDP-FW-Fraktion im LWL gratuliert Arne Hermann Stopsack ganz herzlich: „Auch wir aus Westfalen wünschen Reiner Limbach alles Gute und eine glückliche Hand für die neue Aufgabe als Landesdirektor. Es ist immer von Gewinn, wenn man sich auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen trifft und miteinander ins Gespräch kommt; man kennt und schätzt sich.“

Photos from FDP-FW-Fraktion LWL's post 03/05/2026

Gemeindekongress des Städte- und Gemeindebundes NRW

Am 30. April fand in der Messe Düsseldorf der Gemeindekongress des Städte- und Gemeindebundes NRW statt.

Der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen ist die zentrale Interessenvertretung der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands. Er vertritt 361 der 396 NRW-Kommunen. Da die großen kreisfreien Städte (wie Köln oder Dortmund) im Städtetag NRW organisiert sind, konzentriert sich der StGB NRW vor allem auf den ländlichen Raum sowie mittlere und kleinere Städte. Als kommunaler Spitzenverband fungiert er als Sprachrohr gegenüber dem Landtag, der Landesregierung sowie weiteren Organisationen auf Landes- und Bundesebene.

Dieser größte Kommunalkongress in Deutschland findet alle fünf Jahre nach den Kommunalwahlen mit Wahlen zu den unterschiedlichen Gremien des Städte- und Gemeindebundes statt. Die Bedeutung der Veranstaltung ist auch daran ablesbar, dass mit Hendrik Wüst der Ministerpräsident ein ausführliches Grußwort an die Delegierten richtete.

Die Delegierten werden von ihren Städten und Gemeinden entsandt. Aus der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nahmen Kai Abruszat (Bürgermeister Gemeinde Stemwede) und Arne Hermann Stopsack (Fraktionsvorsitzender Stadt Hemer) teil.

Vor dem eigentlichen Plenum treffen sich die Vertreter der einzelnen politischen Parteien zu ihren Gruppensitzungen. Die Sitzung der FDP-Gruppe wurde dabei von Kai Abruszat in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK NRW) geleitet. Kai Abruszat zeigte sich erfreut, dass es noch nie so viele liberale Bürgermeister in NRW gegeben habe und dass die FDP auf kommunaler Ebene sich konsolidiere und somit eine Basis für den Neuaufbau der Partei darstelle.

Der Kongress begann mit einem ausführlichen Geschäftsbericht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Haushaltsjahr 2025 zeichnete der Präsident des StGB NRW und Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort, Prof. Dr. Christoph Landscheidt, für die Zukunft ein düsteres Bild der kommunalen Handlungsfähigkeit. "Der Blick auf die Bilanz des letzten Jahres verdeutlicht den ganzen Ernst der Lage: Die kommunalen Kernhaushalte weisen bundesweit ein erneutes Rekorddefizit von über 29,3 Milliarden Euro auf. Das sind nochmals 5,1 Milliarden Euro mehr als 2024. In NRW stehen wir im Bundesvergleich mit Abstand an der traurigen Spitze. Unsere Städte und Gemeinden mussten 2025 einen negativen Finanzierungssaldo von mehr als 9,3 Milliarden Euro verzeichnen. Wir blicken daher nicht nur tief in den Abgrund, wir sehen den fatalen Aufprall auf uns zurasen", fasste Landscheidt zusammen.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Kai Abruszat wieder in das Präsidium des Städte- und Gemeindebundes, Arne Hermann Stopsack als stellv. Mitglied in den Hauptausschuss gewählt.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Rede von Peter Müller, dem ehemaligen Ministerpräsidenten und Richter am Bundesverfassungsgericht, der sich mit der Frage des Überforderungsschutzes für Kommunen auseinandersetzte und deutlich machte, dass das Land NRW schon vom Grundgesetz her sehr wohl in der Pflicht stehe, den Kommunen eine finanzielle Mindestausstattung zu garantieren.

Am Rande des Kongresses gab es zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch innerhalb der kommunalen Familie.

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