Freier Sonntag Münster

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Handel fordert verkaufsoffenen Sonntag zum NRW-Tag in Münster 26/02/2026

Es geht schon wieder los, man fragt sich wie voll gestopft die Innenstadt an diesem NRW-Tag eigentlich werden soll:

Handel fordert verkaufsoffenen Sonntag zum NRW-Tag in Münster Anlässlich des NRW-Tages geht der Handel in Münster in die Offensive – und bentragt einen verkaufsoffenen Sonntag am 30. August 2026.

Stadtbücherei auch am Sonntag öffnen! - Grüne Münster 16/05/2025

Und das sind die Pläne von Grünen, SPD und Volt für die Stadtbibliothek in Münster

Stadtbücherei auch am Sonntag öffnen! - Grüne Münster Bücherei auch am Sonntag: Grüne, SPD und Volt bringen in der kommenden Ratssitzung einen Antrag ein, der eine regelmäßige Sonntags-Öffnung […]

18/03/2022

Um den für den 15.Mai geplanten verkaufsoffenen Sonntag in Münster-Hiltrup wird politisch gestritten, teilweise sogar interfraktionell, wie hier eine Stellungnahme der fraktion_ms
Internationale Fraktion Die PARTEI/ ÖDP belegt, an deren Ende sich die Fraktion gegen verkaufsoffen Sonntage ausspricht
Pressemitteilung zur Vorlage V/0126/2022 – Ordnungsbehördliche Verordnung über das Offenhalten der Verkaufsstellen am Sonntag, dem 15.05.2022 in Münster-Hiltrup

Immer wieder sonntags
Vergangene Woche kam es zu einem Zwiegespräch zwischen den Ratsherren Krapp und Nowak unserer Fraktion. Thema war der Antrag des Wirtschaftsverbunds Hiltrup e.V. auf einen verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Frühlingsfestes am 15. Mai 2022. Wir veröffentlichen im Folgenden einen Ausschnitt des Besprechungsprotokolls, um das Gespräch wiederzugeben:
„Konsum!“, ruft Ratsherr Lars Nowak. Die Redeleitung hat schon vor einigen Minuten das Handtuch geworfen. Lars sitzt am Kopfende des Konferenztisches und trägt einen dunkelblauen GANT-Pullover und ein graues Jackett. Ratsherr Michael Krapp sitzt ihm gegenüber am anderen Ende des viereinhalb Meter langen Buchenholztisches und widerspricht deutlich: „Du bist ein Opfer unserer Konsumgesellschaft, Lars. Konsum ist nicht der Schlüssel zum Glück.“ – „Aber ich bin sehr glücklich“, meint Lars. Die Stimmung ist sichtlich angespannt. „Für dein vermeintliches Glück müssen unterbezahlte Lohnarbeiter:innen im Laden stehen. Und das 6 Tage die Woche“, entgegnet Michael und nimmt einen Schluck Pfefferminztee. „Na, dann macht der siebte Tag den Kohl ja auch nicht mehr fett“, stellt Lars fest. Ratsherr Georgios Tsakalidis, der digital zugeschaltet ist, stellt den Link zu einem Youtube-Video in den Chat: „Ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Hä nde gespuckt…“ erklingt es kurz darauf aus den Lautsprechern eines Handys. „Wenn die Läden sonntags geschlossen haben, dann konsumiere ich eben online. Wer ist dann schuld, wenn die Innenst dte aussterben?“, fragt Lars zynisch. „Du, Lars, du bist dann schuld. Ein weiterer Öffnungstag rettet die Innenstädte nicht vor dem Aussterben. Im Gegenteil: Die zusätzlichen Betriebskosten für die Ladenbesitzer:innen rechnen sich nicht gegen die Einnahmen eines verkaufsoffenen Sonntags. Leidtragende sind am Ende also kleine Unternehmen und Arbeitnehmer:innen. Und außerdem die Menschen und Familien, die vielleicht selbst das Frühlingsfest genie en wollen oder die den Sonntag als christlichen Ruhetag begehen.“ In Michaels Stimme liegt jetzt eine bedenkliche Ruhe. „Das war ja klar“,
sagt Lars: „Dir geht es wieder nur um christliche Traditionen. Aber die Zustimmung zu dieser Vorlage ist so sicher wie das Amen in der Kirche, also was willst du dagegen tun?“ kontert er und nippt an seiner Marken-Cola. „Wir brauchen einen gesellschaftlichen Wandel“, erklärt Michael: „Wir müssen
wegkommen von dem Verlangen nach immer mehr, immer schnellerem, immer einfacherem Konsum.“
Lars knallt seine Coca-Cola-Flasche auf den massiven Holztisch und spricht ein Machtwort: „Konsum!“
Die Internationale Fraktion Die PARTEI/ ÖDP spricht sich klar gegen verkaufsoffene Sonntage aus, die nicht im Interesse der Arbeitnehmer:innen sind.
gez.
Internationale Fraktion Die PARTEI/ DP
Lars Nowak
Georgios Tsakalidis
Michael Krapp

Gericht verbietet verkaufsoffenen Sonntag in Gütersloh 26/09/2021

Gericht verbietet auf Antrag von verdi verkaufsoffenen Sonntag in Gütersloh

Gericht verbietet verkaufsoffenen Sonntag in Gütersloh Gütersloh. Schock für die Innenstadthändler: Der verkaufsoffene Sonntag fällt kurzfristig aus. Grund ist eine Entscheidung, die das Oberverwalt...

26/09/2021

Gerry Weber bietet neues Windowshopping 3.0 an, das den digitalen Einkaufsbummel via QR-Code am Sonntag möglich macht.
Interessant wie der Einzelhandel, zum Beispiel die Gerry Weber Group aus Halle i.W. die gerade eine neue Store in Münster am Prinzipalmarkt eröffnet hat, darauf reagiert, dass die Chancen gering sind, einen verkaufsoffenen Sonntag rechtsfest durchzusetzen: Ich kopiere mal den letzten Absatz der Zeitungs-Meldung nach oben:
"Die Einrichtung des Shops sei minimalistisch ausgelegt, um die Ware in den Vordergrund zu rücken. so Petra Finke. Im Zentrum des Geschäfts am Prinzipalmarkt 23 steht der neue Service Counter, der auch als Kassenbereich fungiert. Zudem bietet Gerry Weber das neue Windowsshopping 3.0 an, das den digitalen Einkaufsbummel via QR-Code am Sonntag möglich macht.

Gerry Weber eröffnet neuen Store u.a. in Münster

Halle/Westfalen, 24.09.2021 Gleich zwei neueröffnete GERRY-WEBER-Stores hat die GERRY-WEBER-Gruppe in diesem September zu vermelden: In Rosenheim und Münster finden Kundinnen das Angebot des Haller Modekonzerns jetzt wieder direkt vor Ort.

Mit einem Pre-Opening-Event für geladene Gäste am Mittwoch, den 22. September startete der neue GERRY-WEBER-Store am Prinzipalmarkt in Münster. Einen Tag darauf öffnete der Münsteraner GERRY-WEBER-Store seine 210 m2 große Verkaufsfläche für alle Interessierten. Neben der Vorstandsvorsitzenden der GERRY WEBER International AG, Angelika Schindler-Obenhaus, war u.a. auch die Co-Gründerin der Naturkosmetik-Marke UND GRETEL, Stephanie Dettmann, beim Pre-Opening vor Ort. Hier konnte sie die UND- GRETEL-Produkte live in Korrespondenz mit der neuen Kollektion von GERRY WEBER erleben; gehört Münster doch zu den elf Stores, die seit Anfang September auch die Naturkosmetik aus Berlin anbieten.

Der Store am Prinzipalmarkt wartet aber auch darüber hinaus mit Besonderheiten auf: „Wir arbeiten hier bereits mit angedachten Elementen unseres neuen Storekonzeptes, das wir aktuell entwickeln und in 2022 planen, auszurollen“, erläutert Anja Hecht-Meinhardt, Geschäftsführerin Retail bei GERRY WEBER. Erkenntnisse, die hier gewonnen würden, flössen in das endgültige neue Konzept mit ein. Angetestet werden im „Labor-Store“ Window Shopping 3.0, die Freundinnen-Kabine, eine veränderte Produktdarstellung, ein Kunden- Feedbacktool und weitere Services. „Besonders stolz sind wir auch auf das Konzept unseres neuen Service Counters“, erklärt die Retail-Chefin. „Hier gehen wir weg vom klassischen Kassenmodel, hin zu einem Platz im Store, der auch zum Verweilen und zum Austausch einlädt.“ Darüber hinaus ist der Münsteraner Store Testfläche für Digitalisierung im Retail von GERRY WEBER: Screens in den Schaufenstern sowie im Store selbst ermöglichten es, Marken- und Produktthemen zu spielen, die sonst stationär schwierig zu transportieren seien.

04/09/2021

Das OVG NRW mit Sitz in Münster musste erneut über verkaufsoffene Sonntage entscheiden - Herford darf
Pressemitteilung vom 1. September 2021
Am 5.9.2021 dürfen in Gladbeck und Wermelskirchen keine verkaufsoffenen Sonntage stattfinden, während die Geschäfte in der Innenstadt von Herford öffnen dürfen.

Seit wieder größere Stadtfeste stattfinden dürfen, hatte der 4. Senat des Oberverwaltungsgerichts wieder über mehrere Anträge der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gegen die Freigabe verkaufsoffener Sonntage zu entscheiden. Der gegen die Stadt Herford gerichtete Antrag blieb auf der Grundlage der höchstrichterlichen Rechtsprechung ohne Erfolg. Der Senat gab hingegen den gegen die Städte Gladbeck und Wermelskirchen gerichteten Anträgen von ver.di schon deshalb statt, weil die Voraussetzungen für Dringlichkeitsentscheidungen der jeweiligen Bürgermeisterin anstelle der Stadträte nicht gegeben waren.

Die Beschlüsse sind unanfechtbar.

Aktenzeichen: 4 B 1376/21.NE (Gladbeck), 4 B 1427/21.NE (Herford) und 4 B 1446/21.NE (Wermelskirchen)

Aktuell | Münstersche Volkszeitung 30/06/2021

Die Diskussion der beiden SPD-Leute könnte durchaus auch unter dem Aspekt der Sonntagsöffnungen von Interesse sein!

Aktuell | Münstersche Volkszeitung Das Online Magazin Münstersche Volkszeitung (MVZ) dient der Sicherung der Meinungsvielfalt in der Stadt Münster. Mit der App (zur Zeit nur für IPhones in IOS verfügbar,) erhalten sie zukünftig einen handlichen Überblick über unsere Nachrichten, Berichte, Kommentare und Glossen zu wirtschaftli...

13/06/2021

gut so!

Ein langer Prozess durch sämtliche Instanzen ist nun zugunsten der in Bamberg beendet worden.

Federführend hatten der -Bezirk Oberfranken West und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Bamberg gegen eine Verordnung zum Offenhalten der Geschäfte in der Stadt Hallstadt an Sonntagen geklagt. ⁠„Für die Beschäftigten im ist das ein wegweisendes Urteil. Der Sonntagsschutz der Beschäftigten darf den Umsatzinteressen nicht zum Opfer fallen," kommentierte ver.di-Gewerkschaftssekretär Paul Lehmann den höchstrichterlich gestärkten . ⁠

Mit dem Urteil ist nicht nur ein klares Zeichen für den Sonntagsschutz der Kolleg*innen im gesetzt worden, sondern es stellt auch klar, dass ver.di und als Kläger auch kommunale Verordnungen angreifen dürfen, die bereits über Jahre hinweg in Kommunen Anwendung finden. Sonntagsöffnungen können somit jederzeit auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft und die jeweiligen Kommunen beklagt werden, auch über die bisherige Klagefrist hinweg. ⁠👉 https://t1p.de/hgs7

27/01/2021

Sonntagsschutz statt Lieferversprechen:

Bundesverwaltungsgericht bestätigt ver.di-Klage gegen Sonntagsarbeit bei Amazon

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat am Mittwoch (27. Januar) einer Klage der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gegen die Genehmigung von Sonntagsarbeit bei Amazon letztinstanzlich stattgegeben. Damit bestätigt das Gericht ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster aus dem Dezember 2019. Für die Fachbereichsleiterin für den Handel in NRW, Silke Zimmer, ist dies eine Bestätigung des Einsatzes der Gewerkschaft für den Sonntagsschutz: „ver.di geht auch bei Amazon konsequent gegen unnötige Sonntagsarbeit vor. Die Beschäftigten bei Amazon arbeiten sehr hart bei untertariflicher Bezahlung und haben den freien Sonntag verdient. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit diesem Urteil bestätigt, dass die Lieferversprechen des Onlinehändlers nicht ausreichen, um den Anspruch der Beschäftigten auf einen freien Sonntag auszuhebeln.," heißt es in einer Pressemitteilung von ver.di NRW.

Amazon hatte im Weihnachtsgeschäft 2015 bei der Bezirksregierung beantragt, 800 Beschäftigte am Standort Rheinberg an zwei Adventssonntagen einsetzen zu dürfen. Begründet hatte Amazon dies damit, dass dem Unternehmen unverhältnismäßiger Schaden entstehen würde, wenn ohne Sonntagsarbeit Lieferversprechen nicht eingehalten werden können. Dem hatte ver.di mit Hinweis auf den im Grundgesetz verankerten Sonntagsschutz widersprochen. Nachdem bereits die ersten beiden Instanzen zugunsten von ver.di entschieden hatten, hat sich nun auch das Bundesverwaltungsgericht der Argumentation der Gewerkschaft angeschlossen. Das Vorweihnachtsgeschäft und interne Lieferversprechen stellen danach keine besonderen Verhältnisse dar, welche die ausnahmsweise Zulassung von Sonntagsarbeit rechtfertigen können. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt in dem Urteil zugleich, dass ver.di in Verfahren gegen die Gestattung von Sonntagsarbeit im Onlinehandel klagebefugt ist. Damit stärkt das Gericht die Möglichkeiten von ver.di, den arbeitsfreien Sonntag auch gerichtlich durchzusetzen.

Deutliche Kritik richtete Zimmer an die Landesregierung, die Verfahrensgegner in dem Prozess war: „Die Landesregierung hat über drei Instanzen darauf bestanden, dass sie Amazon Sonntagsarbeit genehmigen darf. Dabei stellt sie sich in der Öffentlichkeit gerne als Verteidigerin des stationären Einzelhandels dar und begründet die Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen mit der Konkurrenz durch den Onlinehandel. Dann müsste sie aber den Onlinehandel stärker reglementieren, statt sich an dessen Seite zu stellen. Wir erwarten von der Landesregierung eine Abkehr von den ständigen Versuchen Sonntagsarbeit rechtswidrig zu ermöglichen. Ein weiterer Schritt für einen fairen Wettbewerb im Handel wäre, die Personalkosten wieder wettbewerbsneutral für alle zu stellen. Das ist mit der Allgemeinverbindlichkeit (AVE) für die Tarifverträge des Einzelhandels möglich.“

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