23/03/2023
https://www.openpetition.de/petition/online/muensteraner-politikerinnen-patenschaften-fuer-politische-gefangene-im-iran
Münsteraner Politiker*innen: Patenschaften für politische Gefangene im Iran! - Online-Petition
Wir fordern Oberbürgermeister Lewe sowie die drei Bürgermeisterinnen Frau Stähler, Frau Winkel und Herrn Rosenau auf, eine Patenschaft für eine oder mehrere politische Gefangene im Iran zu übernehmen. Wir, das sind die Schülerinnen-Vertretungen vom Pascal-Gymnasium, Schillergymnasium, Gymnasiu...
01/02/2023
Verpasst den Schneeball am Schiller nicht! Nach 7 Jahren ohne geht es endlich wieder los!
30/10/2022
Ein kreatives und motiviertes langes Wochenende ist zu Ende! Seid gespannt auf unsere nächsten Aktionen am Schiller!
25/05/2021
Pressemitteilung: Nein zur Öffnungsstrategie in NRW!
Am 19.05. verkündete das Ministerium für Schule und Bildung, dass am 31.05.2021 nach 6 Monaten Digital- und Wechselunterricht alle Schulen NRWs in Orten mit stabiler Inzidenz unter 100 wieder im Vollbetrieb öffnen werden. Die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV) erneuert ihre Forderung, dass die Gesundheit der Schüler*innen oberste Priorität haben muss. Es muss sich hinsichtlich Schulöffnungen an den Forderungen von Expert*innen wie dem Robert-Koch-Institut orientiert werden, welches ab einer Inzidenz von 50 zu Schulschließungen und Wechselunterricht rät. Außerdem darf der Unterricht jetzt nicht von Leistungsdruck dominiert sein, sondern muss mit den Schüler*innen die gesundheitlichen Folgen der Pandemie aufarbeiten.
“Die Aussicht auf Präsenzunterricht gibt Hoffnung, denn endlich können Schüler*innen wieder ihre Freund*innen sehen. Außerdem funktioniert Unterricht in Präsenz deutlich effektiver und verhindert, dass Schüler*innen im Homeschooling noch weiter abgehängt werden ”, betont Johanna Börgermann aus dem Landesvorstand. “Trotzdem darf man die Schüler*innen keiner Gefahr aussetzen und Schulöffnungen erzwingen, solange diese medizinisch nicht vertretbar sind. Dies bedeutet auch, dass ein voller Präsenzunterricht leider nicht in ganz NRW vertretbar ist. Niemals kann Schule über der Gesundheit stehen!”, fährt Börgermann fort. Darüber hinaus darf es keine einheitlichen Vorgaben geben, sondern die Entscheidung zur Form des Unterrichts muss lokal getroffen werden. So sind Kommunen mit Inzidenzen von unter 50 in einer anderen Lage als Kommunen, die gerade knapp unter 100 stehen. Das Infektionsrisiko variiert genauso wie die Inzidenzen - so müssen auch die Entscheidungen über die Unterrichtsform variieren.
Außerdem kritisiert die LSV NRW die Gestaltung des Vollbetriebs. Schüler*innen brauchen nach Monaten zu Hause eine Möglichkeit, diese herausfordernde und belastende Zeit im Homeschooling gemeinsam zu verarbeiten und wieder in der Schule anzukommen. (Weiter in den Kommentaren⬇️)
24/03/2021
Pressemitteilung vom 22.03.2021
Lokale Unterschiede bedürfen lokaler Entscheidung — gerade in den Schulen
Heute hat der Kreis Düren, als erster Kreis in NRW, aufgrund einer zu hohen 7-Tage-Inzidenz die Schüler*innen wieder in das Homeschooling geschickt - und das eine Woche nach den erzwungenen Schulöffnungen.
Die Landesschüler*innenvertretung (LSV) NRW fordert das Ministerium für Schule und Bildung auf, Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und sich bei den Schulöffnungen an Empfehlungen der Wissenschaft zu halten. In Kommunen mit verschiedenen Infektionszahlen müssen auch Schulöffnungen unterschiedlich gehandhabt werden.
“Es kann nicht sein, dass die Landesregierung mit Gewalt die Schulen offen hält und dabei die Gesundheit der Schüler*innen, Lehrkräfte und deren Umfeld einfach ignoriert. Außerdem dürfen wir nicht erst eine Inzidenz von über 200 abwarten, um die Schulen zu schließen - Wissenschaftler*innen fordern Handlungsalternativen bereits deutlich früher.”, kritisiert Thomas Niebuer aus dem Vorstand der LSV NRW.
Die Praxis zeigt, dass die Sorgen der Kommunen und Kreise berechtigt sind. In Düren sind an etwa ⅔ der Schulen Schüler*innen an Corona erkrankt. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um die neue, gefährliche Variante des Coronavirus aus Großbritannien. Die letzte Woche zeigt, dass das Risiko durch Schulöffnungen nur dezentral abgewägt werden kann. Sorgen bezüglich der Verbreitung des Coronavirus werden durch die zentralen Vorgaben des Schulministeriums vernachlässigt. Kommunen und Kreise müssen beinahe aussichtslose Anträge an die Landesregierung stellen, um die Schulen zu schließen und somit das Risiko wieder zu reduzieren.
Wie schon in der Vergangenheit kritisiert die LSV NRW, dass nicht nur Empfehlungen führender Virolog*innen, sondern auch die Einschätzungen und Empfehlungen von kommunaler Politik sowie von Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern missachtet werden. Im letzten Jahr wurde das “Solinger Modell” verboten, heute setzt sich diese Politik der Ignoranz fort.
Dabei gilt zum Beispiel für den Einzelhandel gemäß den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz ein Stufenplan, der auf verschiedene Situationen in verschiedenen Kommunen angepasst werden kann. “Wieso können Öffnungen von Museen und Geschäften kommunal angepasst und auf Grundlage eines durchdachten Konzeptes reguliert werden, während es für Schulen ein landeseinheitliches Vorgehen geben muss?”, so Sophie Hoffmann, ebenfalls Mitglied im Landesvorstand.
Die LSV sieht in diesem Vorgehen der Landesregierung eine Gefahr für alle Beteiligten: Durch ein sorgloses und kurzsichtiges Vorgehen, wie im letzten Jahr, könnten sich mehr Menschen mit Corona anstecken. Außerdem fürchtet die LSV NRW, dass ein weiterer harter Lockdown die Folge dieser Ignoranz sein könnte, sollten die Zahlen wieder stark ansteigen. “Schulen sind Schutzräume und Orte der Begegnung, welche die Folgen von Isolation auffangen können. Daher muss durchdacht und vorausschauend vorgegangen werden, um zukünftige Schließungen unbedingt zu verhindern”, schließt Niebuer.
11/03/2021
Pressemitteilung
Schulöffnungen: Prüfungen first, Bedenken second
der Plan der Landesregierung
Am 05.03. verkündete das MSB, dass noch vor den Osterferien alle Schüler*innen zeitweise in die Schule zurückkehren sollen. Die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) fordert weiterhin, dass die Gesundheit aller bei jeder Entscheidung an erster Stelle stehen muss. Das erscheint bei der gänzlichen Öffnung der Schulen bereits vor den Osterferien allerdings fragwürdig. Dennoch stellt der Präsenzunterricht den besten Unterricht dar, deswegen müssen Expert*innen wie Epidemiolog*innen oder Virolog*innen abwägen, wann welche Öffnungen an Schule wie möglich sind.
Grundsätzlich ist es wichtig, die Öffnungen an das lokale Infektionsgeschehen anzupassen. “Zentrale Schulöffnungen pauschalisieren die Infektionslage in den einzelnen Kreisen, auch wenn diese oft sehr unterschiedlich sind. Während es in manchen Kreisen also gesundheitlich vertretbar sein kann, Schulen zu öffnen, könnte die Öffnung in anderen Kreisen zu höheren Infektionszahlen führen.”, erläutert Julius van der Burg aus dem Landesvorstand.
Um dieses Risiko abzuwägen, bedarf es einer ständigen Einschätzung der lokalen Infektionsgeschehen und des Infektionsrisikos, insbesondere an Schulen. Die Beurteilung soll dabei durch Expert*innen wie Epidemiolog*innen oder Virolog*innen beispielsweise der Kreis-Gesundheitsämtern, erfolgen, die von den Schulträgern beauftragt werden.
Anhand dieser Ergebnisse soll ein Schulträger dann in gewissen Rahmen entscheiden dürfen, wann welche Öffnungen an Schulen möglich sind.
Auf einer Schulkonferenz, also unter Einbeziehung der Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen, soll dann mit den Expert*innen besprochen werden, wie eine vom Schulträger beschlossene Schulöffnung aussehen könnte. Die Schulkonferenz soll dabei aktiv mit über das Wechselmodell der Schule bestimmen, welches jedoch nicht längere Wechsel als den Rhythmus von einer Woche vorsehen darf.
“Wenn es dann zu Schulöffnungen kommt, wie es jetzt schon der Fall ist, darf dies aber nicht geschehen, nur um die Abschlüsse durchzuboxen, vielmehr geht es um die seelische Gesundheit der Schüler*innen, die in der Pandemiezeit stark unter der Isolation gelitten haben.”, so Thomas Niebuer, ebenfalls aus dem Landesvorstand. “Dabei dürfen gerne auch Abweichungen vom Lehrplan getroffen werden, da Schule nicht nur ein Lehrraum ist, sondern auch ein Lebensraum sein sollte.”
“Solange es Distanzunterricht für Schüler*innen gibt, muss diesen auch die Möglichkeit gegeben werden, die Aufgaben in einer lernfreundlichen Umgebung zu erledigen. Bei der lernfreundlichen Umgebung kann es sich um Räumlichkeiten der Schule selbst handeln, aber auch um Museen, Bibliotheken, Sitzungssäle, Restaurants, Kinos etc..”, erklärt Julius weiter.