Freundeskreis Schloss Mainberg

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Freundeskreis Schloss Mainberg Schloss Mainberg ist einzigartig unter den bayerischen Schlössern. Diese Seite soll Treffpunkt für alle sein, die dem Verfall nicht tatenlos zusehen wollen

Für Schloss Mainberg wird seit langem ein Käufer gesucht, die Zwangsversteigerung droht. Der Bayerische Rundfunk hat dar...
01/11/2026

Für Schloss Mainberg wird seit langem ein Käufer gesucht, die Zwangsversteigerung droht. Der Bayerische Rundfunk hat darüber berichtet und bei der Verwaltung der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung / Bayerische Schlösserverwaltung nachgefragt, ob eine Übernahme denkbar ist.
Die Antwort lautet: Nein.

Über die Begründung berichtet berichtet Redakteur Norbert Steiche in seinem Beitrag, den Ihr im Netz findet und aktuell auch im Link in unserer Story.

Danke an BR - Bayerischer Rundfunk und fürs Nachhaken!

Der Förderverein Schloss Mainberg setzt sich dafür ein, dass das Schloss mit seiner 800-jährigen Geschichte, seiner markanten Erscheinung und seiner einmaligen Innenausstattung erhalten wird und öffentlich zugänglich bleibt.
Neben der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung könnte auch der vom Freistaat Bayern unterstützte Verein Kulturerbe Bayern / Initiative KULTUR ERBE BAYERN mit seiner Stiftung ein Hoffnungsanker für das Schloss sein.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/schloss-mainberg-freistaat-schliesst-uebernahme-aus,VZWsc6r

Mit diesem Foto ist es wie mit dem Lieblingsessen - man kann nie genug davon kriegen! 👻Deshalb posten wir die   von Schl...
31/10/2026

Mit diesem Foto ist es wie mit dem Lieblingsessen - man kann nie genug davon kriegen! 👻Deshalb posten wir die von Schloss Mainberg vom letzten Jahr wahrscheinlich ab jetzt regelmäßig am 31. Oktober. Das nur schon mal als Vorwarnung. 😇

Immer wieder wurde das Schloss wegen seiner herausragenden Lage und der markanten Schauseite, beleuchtet, allerdings nie so gelungen, wie im September 2025. Unser Mitglied, der renommierte Künstler Rolf Sachs, ließ damals die Riesenfledermaus anlässlich der Feier seines runden Geburtstags auf die Fassade am ehemaligen Familiensitz projizieren. 🦇
Für das Fest wurde eigens eine Infrastruktur im Freien errichtet, denn Im Schloss selbst konnte wegen des fehlenden Brandschutzes nicht gefeiert werden. Erst seit diesem Jahr sind dort wieder Führungen möglich.

Nachdem in den 1980er Jahren der Schweinfurter Unternehmer Gerhard Eichhorn das Schloss renoviert hatte, wurden die Weinkeller und Säle eine beliebte Location für Halloween-Parties. 🧟‍♂️
Wenn Ihr dabei wart und Fotos davon habt, freuen wir uns über eine Nachricht. Dann könnten wir für die Halloween-Fans doch mal was anderes als die Fledermaus posten!
Aber: Wetten dass .... es schwer wird, dieses tolle Foto zu toppen?😉

Schönes Wochenende! 👋

📷 Danke an die Fotografin Christine Gleißner!

Dass eine Frau in der 800-jährigen Geschichte von Schloss Mainberg eine bedeutende Rolle gespielt hat, verschwindet manc...
25/10/2026

Dass eine Frau in der 800-jährigen Geschichte von Schloss Mainberg eine bedeutende Rolle gespielt hat, verschwindet manchmal hinter den Lichtgestalten eines Sattler oder Sachs.
Gräfin Margarete von Henneberg-Schleusingen (1451-1509) verdankt das Schloss nicht nur seine "Schokoladenseite" mit den 3 Giebeln. Von 1480 bis 1500 regierte die jung verwitwete Gräfin, die aus dem Welfen-Dynastie der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg stammt, von Mainberg aus die gesamte Grafschaft.

1500 übergab sie die zuletzt gemeinsam mit ihrem Sohn ausgeübte Regentschaft komplett an Wilhelm IV. Bis zu ihrem Tod 1509 lebte sie mit etwa 20 Angestellten - vom Amtmann, über Türmer, Torwart, Jäger, Koch und Zofe - auf ihrem modernen Schloss.
Zur Beisetzung kamen Trauernde aus der Reichsstadt Schweinfurt, mit der sie ein gutes Auskommen pflegte, und aus den Dörfern des Amtes Mainberg nach Schleusingen, der eigentlichen Residenz der thüringischen Grafen. In der dortigen Stadtkirche befindet sich ihr Grabmal zusammen mit den anderen Epitaphien der Henneberger.

Wie Schloss Mainberg wohl heute aussähe, wenn die standes- und selbstbewusste Gräfin Margarete und ihr Baumeister nicht gewesen wären?

🎤2023 hielt die Historikerin Irmgard Winkel auf Einladung des Fördervereins einen Vortrag über das Wirken der Gräfin. Er wurde in der Zeitschrift "Schweinfurter Mainleite", Nr. 1, März 2024, abgedruckt.

📷: Schweinfurter Mainleite, Nr. 1, März 2024, Daniela Harbeck-Barthel / FVSM

25/10/2026

Dass eine Frau in der 800-jährigen Geschichte von Schloss Mainberg eine bedeutende Rolle gespielt hat, verschwindet manchmal hinter den Lichtgestalten eines Sattler oder Sachs.

Gräfin Margarete von Henneberg-Schleusingen (1451-1509) verdankt das Schloss nicht nur seine „Schokoladenseite“ mit den 3 Giebeln. Von 1480 bis 1500 regierte die jung verwitwete Gräfin, die aus dem Welfen-Dynastie der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg stammt, von Mainberg aus die gesamte Grafschaft.

1500 übergab sie die zuletzt gemeinsam mit ihrem Sohn ausgeübte Regentschaft komplett an Wilhelm IV. Bis zu ihrem Tod 1509 lebte sie mit etwa 20 Angestellten - vom Amtmann, über Türmer, Torwart, Jäger, Koch und Zofe - auf ihrem modernen Schloss.
Zur Beisetzung kamen Trauernde aus der Reichsstadt Schweinfurt, mit der sie ein gutes Auskommen pflegte, und aus den Dörfern des Amtes Mainberg nach Schleusingen, der eigentlichen Residenz der thüringischen Grafen. In der dortigen Stadtkirche befindet sich ihr Grabmal zusammen mit den anderen Epitaphien der Henneberger.

Wie Schloss Mainberg wohl heute aussähe, wenn die standes- und selbstbewusste Gräfin Margarete und ihr Baumeister nicht gewesen wären?

🎤2023 hielt die Historikerin Irmgard Winkel auf Einladung des Fördervereins einen Vortrag über das Wirken der Gräfin. Er wurde in der Zeitschrift „Schweinfurter Mainleite“, Nr. 1, März 2024, abgedruckt.

📷: Schweinfurter Mainleite, Nr. 1, März 2024, Daniela Harbeck-Barthel / FVSM

MargaretevonHenneberg

Auch im letzten Quartal 2026 kann Schloss Mainberg wieder besichtigt werden. Wir wollen hier Themen aus den bisherigen R...
11/10/2026

Auch im letzten Quartal 2026 kann Schloss Mainberg wieder besichtigt werden. Wir wollen hier Themen aus den bisherigen Rundgängen aufgreifen, die uns bemerkenswert erscheinen. Heute: Die Heizungsanlage 🔥

🟪 Man muss schon genau hinschauen, um die vielen Heizkörper zu sehen, die ab 1916 in den neu ausgestatteten Schlossräumen für Wärme sorgten. Architekt Franz Rank hat die Verkleidungen geschickt im Stil des jeweiligen Raums geplant.
Mit dem neuen Schlossbesitzer Ernst Sachs sollte zwar moderner Komfort in die alten Mauern einziehen, für die Gäste aber unsichtbar bleiben.
Im Rittersaal ist das allerdings nicht gelungen: Die fünf mächtigen Fake-Kamine betonen mehr die Heizkörper, als dass sie sie verbergen.

🟥 Die erste Zentralheizung im Schloss stammte von MAN. Geheizt wurde mit Koks, wovon jede Woche ein ganzer Waggon verbraucht wurde!
Für die riesigen Heizkessel wurde ein eigenes unterirdisches Heizhaus errichtet, dessen Zuleitungen über einen langen Gang ins Schloss führten.
MAN fertigte davon eine Fotodokumentation an; die Bilder der Repräsentationsräume und der Kapelle sind für uns eine wichtige Quelle für die Gestaltung und Einrichtung der Räume nach Bauabschluss 1918.

🟧 Bemerkenswert: Der nächste Schlossherr, Haarwuchsmittelhersteller Wilhelm Heger, ließ um 1954 Modernisierungen vornehmen, doch schon 1955 flog sein Produktschwindel auf und das Schloss wurde an die Stadt Schweinfurt verkauft. Entscheidend modernisiert wurden die Heizungs- und Sanitäranlagen erst ab 1982: Der neue Schlossbesitzer und Schweinfurter Infrastruktur-Fachmann Gerhard Eichhorn ließ seine Firmenmitarbeiter dafür jahrelang nach Mainberg kommen.
Das ist auch schon wieder 40 Jahre her.

🟨 Letzte Frage: Geht die Heizung noch?
Antwort: Die Kessel der historischen Anlage im alten Heizhaus sind längst außer Betrieb. Aktuell wird in den Repräsentationsräumen nicht geheizt. Bei den Führungen im Winterhalbjahr also lieber warm anziehen - und genießen! 🧣

📷 MAN, Silvester-Broschüre Heger-Haarforschung, Wolfgang Schramm

2026 konnte Schloss Mainberg erstmals wieder bei  Führungen besichtigt werden. Wir wollen hier Themen aus den Rundgängen...
27/09/2026

2026 konnte Schloss Mainberg erstmals wieder bei Führungen besichtigt werden. Wir wollen hier Themen aus den Rundgängen aufgreifen, die uns bemerkenswert erscheinen. Heute: Der Aufzug.

🟪 Wer vom unteren in den oberen Hof läuft, übersieht fast den Einbau, der sich in einer Nische der sogenannten „Höll“ befindet. Der technisch versierte Unternehmer und frischgebackene Schlossbesitzer Ernst Sachs wollte 1916 zwar eine 800 Jahre alte repräsentative Burg, aber modern sollte sie schon sein.
Also ließ er diesen Aufzug einbauen. Der führt in die Halle im 2. Stock und damit mitten in das Geschoss mit den Repräsentations- und den Wohnräumen.

🟥 Auch am Ziel muss man zweimal hinschauen, um den Einbau zu erkennen: Am gemauerten Aufzugschacht in einer Ecke der großen Halle schaut auf der einen Seite eine riesige Darstellung des Heiligen Kilian von Maler Matthäus Schiestl (1869-1939) den Schlossgästen entgegen.
Auf der anderen Seite hat der Künstler die Würzburger Festung Marienberg gemalt und mit einem Zitat aus dem Kilianslied geschmückt: „Dich loben, Dir danken deine Kinder in Franken, Sankt Kilian!“ Die Aufzug-Tarnung ist in den Wohnräumen der Familie Sachs „die einzige religiöse motivierte Referenz“ schreibt der Kunsthistoriker Dr. Martin Brandl in seinem Aufsatz über die einmalige Innenausstattung .

🟧 Bemerkenswert: Schloss Mainberg ist seit 1917 barrierefrei – wahrscheinlich ein Alleinstellungsmerkmal, so Dr. Thomas Horling augenzwinkernd bei seiner Führung.

🟨 Letzte Frage: Geht der Aufzug noch?
Antwort: Die Aufzugtechnik wurde in den 1950er Jahren erneuert, aber die Betriebserlaubnis ist erloschen.

📷 Wolfgang Schramm, Daniela Harbeck-Barthel

Ein 💚 für Bücher und große Kunst – das schlägt laut und kräftig im Schweinfurter Museum Otto Schäfer, in dessen Garten u...
20/09/2026

Ein 💚 für Bücher und große Kunst – das schlägt laut und kräftig im Schweinfurter Museum Otto Schäfer, in dessen Garten unser Bild aufgenommen wurde. Nach der Mitgliederversammlung des Fördervereins 2025 in den Räumen des Museums kam der Wunsch nach einem Rundgang auf. Jetzt ist es soweit – und es sind noch Plätze frei!

In der ehemaligen Industriellenvilla der Familie Schäfer erwartet uns am kommenden Sonntag eine Führung mit Museumsleiter Jan Soldin. Der Kunsthistoriker gibt Einblicke in die Ausstellungsräume und Depots der „Kulturvilla“ mit ihren unglaublichen Schätzen zu Druckgrafik und Buchkunst.

Regelmäßig kuratiert Soldin mit seinem Team spannende Ausstellungen aus den Museumssammlungen, zuletzt die Schau „Druckreif“, die gemeinsam mit dem Museum Georg Schäfer in den dortigen Räumen Bestände aus der einmaligen Dürer-Sammlung präsentierte. Seit Juli wird man in der Villa in der Judithstraße mit der Frage konfrontiert: „Schon wieder Weltuntergang?. Krisen zwischen gestern und heute“.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch!

📅Sonntag, 27. September 2026, Museum Otto Schäfer, Judithstraße 16, Schweinfurt
Für Mitglieder übernimmt der Verein den Eintrittspreis in Höhe von 8,50 €.
Freunde von Schloss Mainberg können sich gerne anschließen und den Eintritt vor Ort entrichten.
Wir bitten in jedem Fall um Anmeldung unter [email protected].

Die Veranstaltung im Anschluss in der Reihe „WISSENSZEIT“ mit Vortrag von Hans Driesel entfällt wegen Krankheit!

📷 Danke an Christine Gleißner für das schöne Foto!

Busexkursion nach Schloss Mainberg (Schweinfurt) und Kloster Maria BildhausenRestplätze vorhanden!Am 3. Oktober 2026 unt...
16/09/2026

Busexkursion nach Schloss Mainberg (Schweinfurt) und Kloster Maria Bildhausen

Restplätze vorhanden!

Am 3. Oktober 2026 unternimmt der Freundeskreis des Schleusinger Museums eine Busexkursion zu den mainfränkischen Schauplätzen des Bauernkriegs nach Mainberg und Maria Bildhausen.

Das Kloster Maria Bildhausen war im April 1525 Treffpunkt und Ausgangsort einer großen Bauernarmee, die den Bischof von Würzburg und den Grafen von Henneberg massiv unter Druck setzte. Wegen ihres „Hauptquartiers“ in dem Zisterzienserkloster wurden die Aufständischen „Bildhäuser Haufen“ genannt.

Während der Unruhen geriet das hennebergische Schloss Mainberg in den Blick der Bauern. Am 17. Mai 1525 wurde das Schloss eingenommen, geplündert und in Brand gesteckt. Dabei wurde auch das einstige Archiv der Grafen in Mitleidenschaft gezogen.

Auf unserer diesjährigen Busexkursion gehen wir den Spuren des Bauernkriegs nach. Sachkundige Führungen erwarten die Teilnehmenden sowohl in Maria Bildhausen als auch in Schloss Mainberg, dessen Türen für die Öffentlichkeit in der Regel geschlossen sind. Mittag werden wir im Kloster Gasthof in Maria Bildhausen speisen.

Noch sind Plätze frei! Anmeldung bitte unter 036841 531 0 oder unter [email protected]

Treffpunkt ist am 3. Oktober 2026, 9.00 Uhr an der Zentralhaltestelle in Schleusingen. Im Preis von ca. 50 € ist die Fahrt, die Eintritte und Führungsgebühren sowie das Essen im Kloster Gasthof (exkl. Getränke) enthalten.

Wenn von einer künftigen Nutzung von Schloss Mainberg die Rede ist, geht es immer auch um Tourismus, Gastronomie und Kul...
30/08/2026

Wenn von einer künftigen Nutzung von Schloss Mainberg die Rede ist, geht es immer auch um Tourismus, Gastronomie und Kulinarik. Das hat entlang des Mains schon um 1500 funktioniert, als die Schankstatt „Zum schwarzen Adler“ unterhalb des Schlosses entstand.
Das hat auch noch einmal funktioniert, als 1927 die Schweinfurter Brauerei Hagenmeyer am Ortsrand Richtung Schweinfurt eine eigene Gaststätte mit zwei übereinander liegenden Außenterrassen errichten und sie von Pächtern betreiben ließ.

Die Postkarten, die die Brauerei zu Werbezwecken herausgab, zeigen entweder nur die Gaststätte, oder das unvergleichliche Ortspanorama mit dem Schloss und dem Slogan „Beliebter Ausflugsort“.
Vor allem für Gäste aus Schweinfurt und der Mainfranken, die zu Fuß durch die Weinberge, mit dem Schiff, dem Zug oder dem Rad kamen, wollten die herrliche Lage und die Weinberge genießen. Aber nicht nur die!

Als "Postkarte des Monats" August haben wir Euch in der sommerlichen Ferienzeit eine Ansichtskarten der Gaststätte Hagenmeyer herausgesucht, die 1932 von einer Berlinerin nach Hause geschickt wurde.
In Reiseführern der 1930er Jahre wird mit den neuen Fremdenzimmern, dem reichhaltigen Frühstück und der eigenen Anlagestelle am Fluss sowie den Bootsräumen geworben.

Wer die Staatsstraße entlang des Mais heute kennt und den täglich dort strömenden Verkehr, kann sich vorstellen, dass die malerische Lage zum Fluch wurde. 1961 kaufte die Firma SKF das Gebäude, um Gastarbeiter darin unterzubringen. 1985 wurde mit dem „Café Wildente“ versucht, noch einmal Gastronomie zu etablieren, heute ist das Gebäude aber umgebaut und die Wohnungen sind vermietet.

Adresse

HennebergStr. 48
Mainberg
97453

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