22/10/2026
Ein Sprachkurs allein ist noch keine gelungene Integration. Entscheidend ist, was danach passiert.
Wie verhindern wir, dass Menschen gesellschaftlich den Anschluss verlieren? Und wie schaffen wir echte Perspektiven?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt des heutigen digitalen Runden Tisches zur „Integrationswende“ der Hanns-Seidel-Stiftung.
In meinem Impulsvortrag habe ich deutlich gemacht: Erfolgreiche Integration braucht Sprache, Bildung, Ausbildung und Arbeit. Aber auch frühzeitige Unterstützung, wenn Menschen Schwierigkeiten haben, gesellschaftlich Fuß zu fassen.
Bayern setzt dafür auf konkrete Angebote – von Berufsintegrationsklassen über Integrationslotsen bis hin zur Unterstützung beim Einstieg ins Berufsleben.
Für mich gehören dabei Fördern und Fordern untrennbar zusammen. Wer hier lebt, soll Chancen bekommen und sie auch nutzen. Gleichzeitig müssen unsere gemeinsamen Regeln gelten und durchgesetzt werden.
Wir dürfen aber nicht vergessen: Sehr viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind längst ein selbstverständlicher Teil Bayerns. Sie arbeiten, engagieren sich und übernehmen Verantwortung.
Eine Integrationswende zeigt sich daran, ob Integration im Alltag tatsächlich gelingt.