26/06/2026
Bundestag berät Reform gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung
🟠 Der Deutsche Bundestag hat in erster Lesung einen Gesetzentwurf beraten, mit dem die Straftatbestände des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung umfassend reformiert werden sollen. Künftig sollen unter anderem auch Ausbeutungsformen im Zusammenhang mit Leihmutterschaft, Zwangsheirat und bestimmten Adoptionskonstellationen ausdrücklich erfasst sowie Strafrahmen verschärft werden. Zudem soll sich strafbar machen, wer wissentlich Dienstleistungen von Opfern des Menschenhandels oder der Ausbeutung in Anspruch nimmt.
🟠 Die FREIE WÄHLER Frauen Bayern begrüßen das klare Signal gegen Menschenhandel und jede Form der Ausbeutung von Frauen und Kindern.
Menschenhandel ist moderne Sklaverei. Frauen dürfen niemals zu einer Ware werden, Kinder niemals zum Objekt wirtschaftlicher Interessen. Deshalb unterstützen wir eine konsequente Strafverfolgung krimineller Netzwerke und einen wirksamen Schutz aller Betroffenen.
🟠 Besonders wichtig ist aus unserer Sicht die ausdrückliche Berücksichtigung von Ausbeutungsformen im Zusammenhang mit Leihmutterschaft. Wo Frauen aus finanzieller Not oder unter Druck ihren Körper für Dritte zur Verfügung stellen müssen, endet Selbstbestimmung und beginnt Ausbeutung. Die Menschenwürde darf nicht käuflich sein.
🟠 Ebenso braucht es konsequente Maßnahmen gegen Zwangsheirat, sexuelle Ausbeutung und organisierte Kriminalität. Gesetze allein reichen jedoch nicht aus. Entscheidend sind ausreichende Ermittlungsressourcen, spezialisierte Strafverfolgungsbehörden sowie ein flächendeckender Schutz und eine wirksame Unterstützung der Opfer.
25/06/2026
Bundesregierung diskutiert Altersgrenzen für Social Media.
🔸Bayern setzt auf wirksamen Jugendschutz.
🔸 Kinder und Jugendliche brauchen einen wirksamen Schutz im digitalen Raum. Dazu gehören eine sichere Altersverifikation, klare Verantwortung der Plattformbetreiber, konsequente Durchsetzung bestehender Regeln und eine frühe Vermittlung von Medienkompetenz.
🔸 Ziel ist ein digitaler Raum, der Kinder schützt und Eltern unterstützt.
24/06/2026
Kommunalpolitik prägt den Alltag.
Kinderbetreuung, Pflege, Mobilität, Wohnen und Bildung werden vor Ort gestaltet. Deshalb braucht es Frauenperspektiven dort, wo Entscheidungen getroffen werden.
Frauen bringen Erfahrungen, Fachwissen und neue Blickwinkel in die Kommunalpolitik ein. Das stärkt die Qualität politischer Entscheidungen und die Zukunftsfähigkeit unserer Städte, Gemeinden und Landkreise.
21/06/2026
Das Europäische Parlament hat einem Verbot von KI-Anwendungen zugestimmt, mit denen sexualisierte Deepfakes erstellt werden können.
Wer Bilder oder Videos von Menschen ohne deren Einwilligung manipuliert oder erzeugt, verletzt Persönlichkeitsrechte. Gerade Frauen sind davon besonders häufig betroffen.
Technische Möglichkeiten dürfen nicht über dem Schutz der Betroffenen stehen. Deshalb ist die Entscheidung ein wichtiger Schritt, um Missbrauch durch KI einzudämmen und Verantwortlichkeiten klar zu regeln.
18/06/2026
Frauen kämpfen weltweit gegen Zwang, Unterdrückung und religiöse Bevormundung. Frauen landen im Gefängnis, weil sie ihr Kopftuch ablegen.
Frauen werden bedroht, ausgegrenzt und verfolgt, weil sie selbst über ihr Leben bestimmen wollen.
Und ausgerechnet im Westen verkaufen Medien und Influencer dieselben Symbole plötzlich als modernen Lifestyle.
Hinter dem harmlosen Etikett Modest Fashion steckt ein Weltbild, die Frau als Hüterin der Ehre. Die Frau als Objekt männlicher Moralvorstellungen. Die Frau als Verantwortliche für die Gedanken und Taten von Männern.
Genau gegen dieses Denken kämpfen Frauenrechtlerinnen seit Generationen.
Unsere Großmütter haben für diese Freiheit gekämpft. Unsere Generation wird sie verteidigen!
18/06/2026
FREIE WÄHLER Frauen Mittelfranken:
👉 Ich bin Dr. Jane Ayeko-Kümmeth, verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, die beide an der Universität studieren. Beruflich arbeite ich als Wissenschaftlerin an der Universität Bayreuth. Studiert habe ich Politikwissenschaft. Ich engagiere mich mit großer Überzeugung für gesellschaftliche Verantwortung, Menschlichkeit und Zusammenhalt. Besonders wichtig ist mir, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten und zu unterstützen. Mein Engagement verbindet soziale, kommunale und politische Themen mit dem Ziel, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
👉 Neben meinem politischen und gesellschaftlichen Engagement setze ich mich insbesondere für die Hospizarbeit ein, denn die Hospizarbeit steht für Würde, Respekt und menschliche Nähe in einer besonders sensiblen Lebensphase. Diese Werte prägen auch mein gesellschaftliches Handeln.
👉 Bei den FW Frauen Mittelfranken finde ich ein starkes Netzwerk engagierter Frauen, die Verantwortung übernehmen und ihre Erfahrungen einbringen. Mir ist es wichtig, Frauen zu ermutigen, sich aktiv in Politik und Gesellschaft einzubringen. Gemeinsam setzen wir uns für pragmatische Lösungen, soziale Verantwortung und eine lebenswerte Zukunft in unserer Region ein. Der Austausch, die gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Gestalten motivieren mich, mich hier aktiv einzubringen.
17/06/2026
Bayern 2025:
69 frauenfeindliche Hassdelikte und 1.122 Frauen als Opfer sexueller Gewalt im häuslichen Kontext.
Die FREIEN WÄHLER Frauen Bayern fordern mehr Schutz, mehr Beratung, mehr Frauenhausplätze und ein stabiles Hilfesystem für Betroffene von Gewalt.
https://www.gegenhass.polizei.bayern.de/mam/BgH/sonstige/lagebild_hasskriminalit%C3%A4t_2025.pdf?utm_source=perplexity
13/06/2026
Frauen übernehmen Verantwortung, in der Politik, im Ehrenamt und dort, wo Menschen auf Hilfe angewiesen sind.
Der Austausch mit , Landesfrauenbeauftragte der bayerischen Feuerwehren, zeigt eindrucksvoll. Frauen gestalten, führen und retten Leben. Dennoch sind Frauen in vielen Bereichen des Ehrenamts und in Führungsfunktionen weiterhin unterrepräsentiert.
Mehr Frauen in Verantwortung bedeutet mehr Perspektiven, mehr Erfahrung und mehr Zukunft für unsere Gesellschaft.
Vielen Dank an Andrea Fürstberger für ihr jahrzehntelanges Engagement für die Feuerwehrfrauen in Bayern und an Roswitha Toso MdL für den wichtigen Austausch.
11/06/2026
Frauenpolitik braucht Ausdauer, Netzwerke und klare Ziele!
Bei der gestrigen Vollversammlung des Bayerischen Landesfrauenrates wurde erneut deutlich, Frauen sind in der Kommunalpolitik noch immer unterrepräsentiert. Gleichzeitig treffen viele gesellschaftliche Herausforderungen Frauen besonders stark, von Pflege über Teilzeitbeschäftigung bis hin zur wirtschaftlichen Absicherung im Alter.
Diskutiert wurden unter anderem die Bedeutung eigener Erwerbsbiografien, die Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie, die Zukunft sozialer Sicherungssysteme sowie die Notwendigkeit, Frauen stärker für politische Verantwortung zu gewinnen.
Frauen müssen dort mitentscheiden, wo Politik gestaltet wird. Deshalb brauchen wir starke Netzwerke, mehr Frauen in kommunalen Mandaten und eine Politik, die die Lebensrealität von Frauen ernst nimmt.
06/06/2026
Mit der Verabschiedung des Gewaltschutzgesetzes setzt der Bundestag ein längst überfälliges Signal.
Ab 2027 können Familiengerichte elektronische Fußfesseln gegen Gewalttäter anordnen, ein bedeutsamer Schritt hin zu wirksamem Schutz für Frauen vor häuslicher Gewalt.
Doch ein Gesetz entfaltet seine Wirkung nur dort, wo es konsequent umgesetzt wird. Bayern hat nun knapp ein Jahr Zeit, die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, Koordinierungsstellen, technische Infrastruktur, qualifizierte Richterinnen und Richter sowie verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings.
Bayern muss diese Frist konsequent nutzen. Jede Verzögerung kann Leben kosten.