20/10/2026
Wie können wir angstfreier über den "Nahostkonflikt" sprechen?
Und welche "Seite" hat nun Recht? Oder zumindest etwas mehr Recht?
Eine multiperspektivische Auseinandersetzung, die Widersprüche willkommen heißt, beginnt damit, sich zu informieren, die eigenen Perspektiven und blinden Flecken zu hinterfragen und einander solidarisch zuzuhören – auch dann, wenn Erfahrungen, Gefühle und Positionen unterschiedlich sind.✨
💬 Was nehmen wir mit aus zwei Tagen Fortbildung?
Dass solidarisches Zuhören nicht bedeutet, immer einer Meinung zu sein. Dass Wissen und die Bereitschaft, die eigene Perspektive zu hinterfragen, wichtige Grundlagen für Gespräche sind. Und dass wir Räume brauchen, in denen wir uns mit schwierigen Fragen auseinandersetzen können, ohne uns dabei als Feinde zu begreifen.
💡 zwei Tage spannender Input - wir gehen rein, auf den nächsten Folien!
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Wie das gelingen kann, haben wir bei unserer Fortbildung „Zusammenhalt gestalten: antisemitismus- und rassismuskritisch handeln“ gemeinsam erkundet, diskutiert und ausprobiert.
In drei Programmpunkten haben wir unterschiedliche Perspektiven kennengelernt, Geschichte(n) neu betrachtet und Räume für eine solidarische Auseinandersetzung geschaffen.
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✨ 1. Critical colonial walk mit dem ISD Nürnberg : Koloniale Kontinuitäten in Nürnberg entdecken
Woher kommen die Gewürze für Nürnberger Lebkuchen – und was haben die weltbekannten Gebäckstücke mit Kolonialismus und Sklaverei zu tun? Und was befand sich vor einigen Hundert Jahren dort, wo heute der Nürnberger Hauptmarkt liegt? Gedenkt die Stadt an der "Siegessäule" auch sichtbar den zahlreichen Opfern und wenn, welche Sprache wird dafür benutzt?
Beim Stadtrundgang haben wir vertraute Orte aus neuen Perspektiven betrachtet und uns mit kolonialen Kontinuitäten sowie Orten jüdischen Lebens und Gedenkens auseinandergesetzt.
Trotz Regen und Kälte blieb unsere Gruppe bis zum Schluss dabei.
Ein herzliches Dankeschön an die ISD Nürnberg!
💫 2. Vortrag: verbindend erinnern im Spannungsfeld des "Nahostkonflikts"?
Durch welche „Brillen“ blicken wir auf den Nahostkonflikt? Wie prägen unsere Erfahrungen, unser Wissen und unsere gesellschaftlichen Posit