Freie Oelsnitzer Bürgerschaft e.V.

Anrufen Wegbeschreibung Website Kontaktieren Sie die Organisation

Freie Oelsnitzer Bürgerschaft e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Freie Oelsnitzer Bürgerschaft e.V., Politische Organisation, Heppeplatz 9, Oelsnitz/Vogtl..

Die FOB ist die einzige parteiunabhängige politische Kraft der Großen Kreisstadt Oelsnitz/Vogtl. & stellt mit aktuell 7 Stadträten und 4 Ortsvorstehern, die stärkste Fraktion im Oelsnitzer Stadtrat.

ℹ️ Einladung zur BürgersprechstundeUnsere parteiunabhängige Wählervereinigung lädt Sie herzlich zur nächsten Bürgersprec...
02/11/2026

ℹ️ Einladung zur Bürgersprechstunde

Unsere parteiunabhängige Wählervereinigung lädt Sie herzlich zur nächsten Bürgersprechstunde unserer Stadtratsfraktion ein. Diese findet am kommenden Freitag, den 6. November 2026, ab 15:00 Uhr in unserem Bürgerbüro (Wallstraße 3) statt.

In einem vertraulichen Rahmen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anliegen, Ideen und Anregungen persönlich mit einem Stadtrat Ihres Vertrauens zu besprechen.

Auch Ihren aktuellen Sorgen und Herausforderungen im städtischen Alltag nehmen wir uns gerne an.

Um ausreichend Zeit für Ihr Thema einzuplanen, ist eine vorherige Terminabsprache über unser FOB-Bürgertelefon unter der Nummer 01515 / 48 70 621 erforderlich.

Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Ihnen und darauf, gemeinsam konstruktive Lösungen zu Ihrem Anliegen zu finden.

FOB – TATEN STATT WORTE.

Unsere Wählervereinigung wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Eltern unserer Hei...
12/10/2026

Unsere Wählervereinigung wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Eltern unserer Heimatstadt erholsame und schöne Herbstferien! Nach den intensiven Wochen voller Lernen, Lehren und Engagement ist jetzt die Zeit gekommen, einmal durchzuatmen, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken. Der Herbst zeigt sich derzeit von seiner schönsten Seite – mit leuchtenden Farben, klarer Luft und einer besonderen Atmosphäre, die zum Innehalten einlädt.

Lasst euch von der Magie des goldenen Herbstes verzaubern: bei einem Spaziergang durch raschelndes Laub, einem Ausflug in unsere wunderschöne Umgebung oder einfach bei einem guten Buch auf dem Sofa. Die Natur lädt in dieser Jahreszeit dazu ein, entdeckt & genossen zu werden – ob allein, mit Freunden oder der Familie. Wir wünschen allen eine tolle und abwechslungsreiche Ferienzeit – kommt gut erholt zurück!

ℹ️ Finanzkrise in Oelsnitz: FOB hat frühzeitig gewarntDer Stadtrat der Großen Kreisstadt Oelsnitz/Vogtl. hat einem vermu...
11/10/2026

ℹ️ Finanzkrise in Oelsnitz: FOB hat frühzeitig gewarnt

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Oelsnitz/Vogtl. hat einem vermutlich nich genehmgungsfähgen Haushalt für 2026 mehrheitlich beschlossen. Unsere Fraktion dagegen hat diesem nicht zugestimmt. Nach den vorliegenden Planungsdaten beträgt das Defizit im ordentlichen Ergebnishaushalt rund 3,42 Millionen Euro. Nach der vorgesehenen Sonderverrechnung verbleiben rund 2,58 Millionen Euro. Die Rücklagen sind aufgebraucht. Gleichzeitig steigen die Ausgaben und die Stadt kann ihre ordentlichen Kredittilgungen nach den vorliegenden Planungen in den kommenden Jahren nicht aus eigener Kraft erwirtschaften. Die Personalaufwendungen sollen bis 2029 auf rund 10,08 Millionen Euro steigen. Es ist damit zu rechnen, dass die Kommunalaufsicht des Vogtlandkreises entsprechende Maßnahmen einfordert. Die finanziellen Spielräume der Stadt könnten dadurch weiter eingeschränkt werden. Für uns ist klar: Oelsnitz/Vogtl. braucht einen konkreten Plan, um die finanzielle Handlungsfähigkeit wiederherzustellen.

➡️ FOB hat frühzeitig gewarnt

Die heutige Finanzkrise kommt nicht überraschend. Unser Fraktionsvorsitzender Björn Fläschendräger hat bereits im September vergangenen Jahres wiederholt auf die drohenden Probleme hingewiesen und für seine Kritik reichlich Gegenwind erhalten. Freie Presse (13.09.2025) berichtete über seine Kritik an der Finanzpolitik des Rathauses.

Er bemängelte insbesondere, dass die Beauftragung einer externen Untersuchung der Stadtfinanzen trotz der bekannten Dringlichkeit nur schleppend vorankam. Er warnte davor, dass belastbare Ergebnisse möglicherweise zu spät vorliegen würden, um noch angemessen in die Haushaltsberatungen für 2026 einzufließen. Seine Sorge: Wertvolle Zeit könnte verloren gehen, notwendige Maßnahmen könnten aufgeschoben werden und die Stadt müsste schließlich unter zunehmendem Zeitdruck handeln.

Die heutige Entwicklung zeigt, dass seine Warnungen in wesentlichen Punkten berechtigt waren. Der Haushalt 2026 weist ein erhebliches Defizit auf, die Rücklagen sind verbraucht und die Stadt muss sich auf eine weitreichende Konsolidierung einstellen. Zugleich zeigen die Feststellungen des Rechnungsprüfungsamtes, dass es bei finanziellen Abläufen und der wirtschaftlichen Steuerung seit Jahren Verbesserungsbedarf gibt.

Fläschendräger hatte konkrete Risiken benannt und gefordert, rechtzeitig gegenzusteuern. Es geht dabei nicht darum, im Nachhinein Recht zu behalten. Entscheidend ist vielmehr, dass solche Hinweise ernst genommen werden, bevor sich finanzielle Probleme weiter verschärfen. Die damalige Kritik an den Verzögerungen bei der externen Finanzuntersuchung ist deshalb auch heute noch relevant.

➡️ Verwaltungskosten und unsichere Einnahmen: konkrete Warnungen

Bereits im vergangenen Jahr wies Fläschendräger auf die Verwaltungskostenumlage für Eichigt, Bösenbrunn und Triebel hin. Oelsnitz erledigt Verwaltungsaufgaben für diese Gemeinden, legte die dafür entstehenden Kosten aber über längere Zeit nicht vollständig um.

Der Bericht des Staatlichen Rechnungsprüfungsamtes Zwickau bestätigt den Handlungsbedarf: Für 2023 standen Kosten von rund 624.400 Euro einer Umlage von lediglich 193.500 Euro gegenüber. Für 2024 bezifferten die Prüfer die Kosten auf rund 198.000 Euro, während keine Umlage erhoben wurde. Die Prüfer sehen darin eine finanzielle Benachteiligung Oelsnitz' und empfehlen, diese Praxis zu ändern.

Auch die geplanten Einnahmen aus Grundstücksverkäufen im neuen Gewerbegebiet hatte Fläschendräger kritisiert. Damals waren 1,44 Millionen Euro eingeplant, obwohl nach seiner Darstellung keine weiteren Interessenten feststanden.

Dass das Thema Verwaltungskostenumlage auch 2026 weiterhin aktuell ist, zeigt die Berichterstattung der Freien Presse vom Januar 2026. Demnach sollten die drei Landgemeinden auch in diesem Jahr keine Umlage zahlen.

Diese Beispiele machen deutlich, warum realistische Haushaltsansätze, eine verursachergerechte Kostenabrechnung und eine konsequente Kontrolle der Einnahmen unverzichtbar sind.

➡️ Rechnungsprüfer decken weitere Schwachstellen auf

Das Staatliche Rechnungsprüfungsamt Zwickau hat die Haushaltsjahre 2013 bis 2022 untersucht. Sein 74-seitiger Bericht enthält zahlreiche Kritikpunkte, zu denen die Stadt in insgesamt 18 Punkten Stellung nehmen muss.

➡️ Die wichtigsten Feststellungen:

• Verspätete Haushalte und Jahresabschlüsse: Der Haushalt wird regelmäßig erst im dritten Quartal wirksam. Dadurch entstehen lange Phasen vorläufiger Haushaltsführung, in denen laut Prüfbericht teilweise unzulässige Ausgaben getätigt wurden. Auch Jahresabschlüsse und Beteiligungsberichte sind erheblich im Rückstand.

• Mangelnde Transparenz: Die Prüfer empfehlen öffentliche Beratungen der ersten und zweiten Haushaltslesung.

• Defizitäre Bürgerhäuser: Einrichtungen mit geringer Auslastung sollen kritisch bewertet werden. Auch eine gemeinsame Nutzung mit Nachbargemeinden kommt infrage.

• Probleme bei Bauprojekten: Beanstandet wurden unter anderem Doppelvergütungen, verspätete Aufträge und unzureichende Kontrollen. Verträge sollen geprüft und überzahlte Beträge gegebenenfalls zurückgefordert werden.

Die Feststellungen zeigen konkrete Ansatzpunkte, um finanzielle Nachteile zu vermeiden und Verwaltungsabläufe zu verbessern. Sie müssen ausgewertet und in wirksame Maßnahmen überführt werden.

➡️ Unser Antrag: Ein Haushaltskonsolidierungskonzept statt einer bloßen Analyse

Nach der Verabschiedung des Haushalts hat unsere Fraktion einen Antrag zur Erarbeitung eines umfassenden Haushaltskonsolidierungskonzepts eingereicht. Wir wollen eine unabhängige, fachlich qualifizierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft oder Kommunalberatung beauftragen, einen konkreten und umsetzungsorientierten Maßnahmenkatalog zu erarbeiten.

Wir wollen keine weitere Untersuchung, die lediglich Probleme beschreibt. Wir wollen wissen, welche Maßnahmen wie viel bewirken, wann sie umgesetzt werden können und wie sie die Stadtfinanzen bis 2029 nachhaltig verbessern.

Dabei müssen alle wesentlichen Bereiche berücksichtigt werden:

• Verwaltung, Personal und Organisation: Stellenplan, Personalaufwendungen, mögliche Doppelstrukturen, Digitalisierung und interkommunale Zusammenarbeit.

• Städtische Beteiligungen: Wirtschaftliche Entwicklung, Zuschussbedarfe und Synergien bei der Kommunalen Holding, den Stadtwerken, der Wohnungsbaugesellschaft und der Kultur GmbH beziehungsweise OKG.

• Einnahmen und Gebühren: Rechtlich zulässige Einnahmepotenziale, verursachergerechte Kostenumlagen und Vergleiche mit ähnlich strukturierten sächsischen Kommunen.

• Freiwillige Leistungen: Zuschussbedarfe, alternative Finanzierungsmodelle und Möglichkeiten einer wirtschaftlicheren Leistungserbringung.

Es geht ausdrücklich nicht um pauschale Kürzungen. Vielmehr sollen sämtliche Handlungsoptionen ergebnisoffen geprüft und ihre Auswirkungen auf die kommunale Daseinsvorsorge berücksichtigt werden.

Für jede wesentliche Maßnahme sollen die erwarteten Einsparungen oder Mehreinnahmen, Umsetzungskosten, zeitliche Wirkung sowie rechtliche und organisatorische Voraussetzungen dargestellt werden. Auch mögliche Folgen für Bürgerinnen und Bürger müssen nachvollziehbar sein. Das Ergebnis soll eine priorisierte Konsolidierungsstrategie bis 2029 sein – mit kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen und langfristigen strukturellen Verbesserungen.

➡️ Transparenz und klare Verantwortung

Die Auswahl des Auftragnehmers muss transparent und unabhängig erfolgen. Außerdem sollen mögliche Fördermittel und Landeszuschüsse für die externe Beratung geprüft werden. Die Verwaltung soll dem Finanzausschuss spätestens zur nächsten regulären Sitzung ein konkretes Anforderungsprofil vorlegen. Während der Erarbeitung erwarten wir mindestens vierteljährliche Berichte. Nach Abschluss soll dem Stadtrat ein Maßnahmenkatalog mit einem konkreten Vorschlag zur weiteren Haushaltskonsolidierung vorgelegt werden.

➡️ Jetzt handeln, statt weiter Zeit zu verlieren

Der Haushalt, die aufgebrauchten Rücklagen und die Feststellungen des Rechnungsprüfungsamtes zeigen, dass Oelsnitz an mehreren Stellen handeln muss. Nicht jedes Problem lässt sich allein durch Sparen lösen. Umso wichtiger ist es, alle verfügbaren Handlungsmöglichkeiten konsequent zu prüfen und vermeidbare finanzielle Nachteile zu beseitigen.

Unser Ziel ist ein Haushaltskonsolidierungskonzept, das Oelsnitz bis 2029 finanziell stabilisiert und die kommunale Handlungsfähigkeit langfristig sichert. Dafür müssen Schwachstellen beseitigt, Einnahmepotenziale genutzt und Ausgaben wirtschaftlich gesteuert werden. Die finanzielle Zukunft unserer Stadt darf nicht länger vertagt werden.

Pressemeinung zur "Vize-Posse". ⬇️
02/10/2026

Pressemeinung zur "Vize-Posse". ⬇️

Der Oelsnitzer Stadtrat hat zwei ehrenamtliche Vizebürgermeister gewählt. Nachdem es fast ein Jahr immer wieder um Personalangelegenheiten ging, sollten die Schwerpunkte nun anders liegen.

🏛 Kommunalaufsicht bestätigt Rechtswidrigkeit der AbwahlDie Abwahl von Björn Fläschendräger als 1. Stellvertretender Obe...
21/09/2026

🏛 Kommunalaufsicht bestätigt Rechtswidrigkeit der Abwahl

Die Abwahl von Björn Fläschendräger als 1. Stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Oelsnitz/Vogtl. ist nach Feststellung der Kommunalaufsicht formell rechtswidrig erfolgt. Mit Bescheid vom 27.08.2026 stellte das Landratsamt Vogtlandkreis fest, dass die Abwahl in der Stadtratssitzung am 29.04.2026 nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Vorausgegangen war ein Antrag unserer Wählervereinigung auf kommunalaufsichtliche Prüfung. In das Verfahren waren auch die Landesdirektion Sachsen sowie das Sächsische Staatsministerium des Innern einbezogen.

Nach Feststellung der Kommunalaufsicht wurde insbesondere gegen § 20 der Sächsischen Gemeindeordnung verstoßen. Im Bescheid heißt es: “Die gesetzlichen Vorgaben wurden bei der Beschlussfassung im Stadtrat nicht beachtet. Der Beschluss ist damit kraft Gesetzes rechtswidrig.” Dies führt jedoch nicht zur Nichtigkeit der Abwahl, da dies nur bei “gemeindlichen Normsetzungsakten” der Fall ist. Stattdessen wird die Stadtverwaltung aufgefordert, in der Ratssitzung am 23.09. eine erneute Wahl der Stellvertreter durchzuführen.

▶️ Fläschendräger sieht von einer erneuten Kandidatur ab

Trotz der festgestellten Rechtswidrigkeit der Abwahl wird Björn Fläschendräger bei der anstehenden Neuwahl nicht erneut kandidieren. „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Grundlage für eine vertrauensvolle und sachorientierte Zusammenarbeit in der derzeitigen Zusammensetzung des Stadtrates nicht mehr gegeben ist”, erklärt er. Die Entscheidung sei bewusst und nach sorgfältiger Abwägung getroffen worden. Mit der offiziellen Feststellung der Rechtswidrigkeit ist die Angelegenheit für ihn zumindest auf verwaltungsrechtlicher Ebene abgeschlossen. Auf seine Amtszeit blicke er mit Dankbarkeit zurück. Besonders bewegt hat ihn die breite Unterstützung und das große Vertrauen, das ihm in den vergangenen Monaten aus der Bürgerschaft entgegengebracht wurde.

▶️ Wahl von Romy Jasinski rechtlich nicht wirksam

Die Wahl von Romy Jasinski zur 2. Stellvertretenden Oberbürgermeisterin am 01.07.2026 ist hingegen von einer rechtlichen Unvereinbarkeit betroffen. Nach den maßgeblichen Bestimmungen der Sächsischen Gemeindeordnung sind das Amt eines Ortsvorstehers und das Amt des OB-Stellvertreters nicht miteinander vereinbar.

Romy Jasinski ist seit mehr als 20 Jahren Ortsvorsteherin von Magwitz und möchte dieses Amt auch weiterhin gerne ausüben. Damit verbunden ist auch ihre Tätigkeit als Eheschließungsstandesbeamtin der Stadt Oelsnitz/Vogtl., welche sie mit Leidenschaft ausübt. Die rechtliche Unvereinbarkeit der beiden Ämter war ihr zum Zeitpunkt ihrer Kandidatur nach eigener Aussage nicht bekannt, betont Romy Jasinski. Sie wird das Amt der 2. Stellvertretenden Oberbürgermeisterin daher nicht wahrnehmen. Nach der zugrunde gelegten Rechtsauffassung ist ein gesonderter Rücktritt oder eine Abwahl nicht erforderlich, da die Wahl aufgrund der bestehenden Unvereinbarkeit nicht wirksam zustande gekommen ist.

▶️ Warum wurden die rechtlichen Voraussetzungen nicht früher geklärt?

Neben den konkreten personellen Konsequenzen stellt sich aus Sicht unserer Wählervereinigung die grundsätzliche Frage, wie es dazu kommen konnte, dass bei der Besetzung der Stellvertreterämter rechtliche Fragen erst nach den Wahlen/Abwahlen geklärt wurden. Gerade in diesen Fällen sollten die gesetzlichen Voraussetzungen vom zuständigen Fachamt der Stadtverwaltung im Vorfeld eindeutig geprüft und transparent dargelegt werden.

Im Fall von Romy Jasinski war eine Kandidatur für das Amt der 2. Stellvertretenden Oberbürgermeisterin bereits im Februar 2026 erstmals auf der Tagesordnung. Umso mehr stellt sich die Frage, weshalb die mögliche Unvereinbarkeit mit dem Amt der Ortsvorsteherin nicht bereits zu diesem Zeitpunkt geklärt wurde? Dabei geht es ausdrücklich nicht um persönliche Vorwürfe. Entscheidend ist vielmehr, wie künftig rechtssichere und transparente Verfahren gewährleistet werden können. Eine frühzeitige Prüfung hätte die nun entstandene Situation für die Betroffenen, den Stadtrat und die Bürgerschaft möglicherweise vermeiden können.

▶️ Rechtssicherheit muss gegeben sein

Die aktuellen Vorgänge zeigen, wie wichtig die Einhaltung gesetzlicher Verfahrensvorschriften auch bei kommunalpolitischen Entscheidungen ist. Für unsere Wählervereinigung bleiben Rechtssicherheit, die Beachtung der gesetzlichen Vorgaben sowie ein fairer und sachorientierter Umgang im politischen Miteinander der Maßstab unseres Handelns.

Unser Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die Romy Jasinski und Björn Fläschendräger in den vergangenen Monaten unterstützt und ihr Vertrauen ausgesprochen haben.

🎊 Zehn Jahre FOB-Fraktion – von zwei Stadträten zur starken Kraft in OelsnitzAm 1. September 2016 begann im Oelsnitzer S...
01/09/2026

🎊 Zehn Jahre FOB-Fraktion – von zwei Stadträten zur starken Kraft in Oelsnitz

Am 1. September 2016 begann im Oelsnitzer Stadtrat eine Entwicklung, mit der damals wohl niemand gerechnet hatte. Aus zwei Stadträten wurde innerhalb von zehn Jahren nicht nur eine siebenköpfige Fraktion sondern eine starke parteiunabhängige Wählervereinigung, welche heute zu einer feste Größe der Oelsnitzer Kommunalpolitik zählt.

▶️ Wie alles begann

Die Geschichte unserer FOB begann einige Monate zuvor – eher zufällig und nicht im Sitzungssaal des Stadtrates, sondern beim Oelsnitzer Automarkt am 28. Mai 2016. Hier kamen Björn Fläschendräger und Sebastian Stange ins Gespräch. Schnell merkten beide, dass sie bei vielen Fragen zur Zukunft ihrer Heimatstadt ähnliche Vorstellungen hatten. Die Idee einer gemeinsamen politischen Arbeit war geboren.

Björn Fläschendräger verließ daraufhin die LuB-Fraktion, Sebastian Stange die CDU-Fraktion. Da die erforderliche Fraktionsstärke in dieser Zeit von drei auf zwei Stadträte gesenkt worden war, stand einer neuen Fraktion nichts mehr im Weg.

Am 1. September 2016 unterzeichneten beide ihre Fraktionsvereinbarung und reichten sie beim Oberbürgermeister ein. Damit war die FOB-Fraktion gegründet.

Von Anfang an verband die beiden ein klarer Anspruch: Kommunalpolitik sollte nicht nur verwaltet, sondern kritisch begleitet und aktiv gestaltet werden. Probleme sollten angesprochen, Entscheidungen hinterfragt und eigene Lösungen eingebracht werden – auch dann, wenn das nicht immer bequem war, was durchaus öfters der Fall gewesen ist.

▶️ Der erste große Schritt

Aus der Fraktion entwickelte sich bald mehr. Am 18. August 2018 wurde die FOB-Wählervereinigung als eingetragener Verein gegründet. Damit entstand neben der Stadtratsfraktion eine breitere politische Basis.

Bei der Kommunalwahl 2019 zeigte sich erstmals deutlich, welchen Rückhalt die FOB inzwischen in Oelsnitz/Vogtl. hatte: 24,5 Prozent der Stimmen und sechs Sitze im Stadtrat. Aus dem Zwei-Mann-Zusammenschluss von 2016 war damit innerhalb weniger Jahre eine der prägenden kommunalpolitischen Kräfte unserer Stadt geworden.

In der folgenden Wahlperiode nahm die FOB zahlreiche Themen in den Blick. Neben Stadtentwicklung und Haushalt ging es unter anderem um Transparenz, Ordnung und Sicherheit. Gleichzeitig wurden immer wieder konkrete Anliegen aus dem Alltag der Bürger aufgegriffen – beispielsweise die Sanierung der öffentlichen Toiletten am Rathaus oder die bessere Koordination städtischer Veranstaltungen.

Dabei blieb es nicht beim Engagement im Stadtrat. Auch in den Ortsteilen ist die FOB inzwischen präsent. Die Ortsvorsteher von Magwitz, Raasdorf, Hartmannsgrün und Taltitz sind heute in der Wählervereinigung organisiert.

▶️ 2024: Das bislang beste Ergebnis

Bei der Kommunalwahl 2024 konnte unsere FOB ihren bisherigen Erfolg noch einmal deutlich steigern. Mit 30,2 Prozent der Stimmen und sieben Sitzen erreichte sie ihr bislang bestes Wahlergebnis. Damit gehört die FOB heute gemeinsam mit der CDU zu den stärksten Fraktionen im Oelsnitzer Stadtrat.

📊 Die Entwicklung in Zahlen:

• 2016: 2 Stadträte – Gründung der Fraktion
• 2018: Gründung der FOB-Wählervereinigung
• 2019: 24,5 Prozent – 6 Sitze im Stadtrat
• 2024: 30,2 Prozent – 7 Sitze im Stadtrat

📈 Zehn Jahre – eine klare Entwicklung

Zehn Jahre nach ihrer Gründung ist die FOB kaum noch mit der kleinen Zwei-Mann-Fraktion von 2016 zu vergleichen. Aus einem Gespräch beim Automarkt wurde eine politische Gemeinschaft, die heute im Stadtrat und in den Ortsteilen vertreten ist.

In diesen zehn Jahren hat die FOB Anträge gestellt, Themen angestoßen, Entscheidungen kritisch begleitet und immer wieder eigene Positionen eingebracht. Nicht jeder Antrag fand eine Mehrheit – doch gerade darin sieht die FOB einen wichtigen Teil kommunalpolitischer Arbeit: Probleme sichtbar zu machen, nachzufragen und für die eigenen Überzeugungen einzustehen.

Damals wie heute!

Am Freitag, den 28. August, lädt unsere Wählervereinigung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu unserem...
24/08/2026

Am Freitag, den 28. August, lädt unsere Wählervereinigung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu unserem nächsten Bürgerstammtisch ein. In einem angenehm entspannten Rahmen und guter Küche möchten wir mit Euch über die Entwicklungen in der Sommerpause und aktuelle Themen zu unserer Stadt ins Gespräch kommen. Unsere Stadträtinnen und Stadträte stehen für Eure Fragen und Anliegen bereit und freuen sich darauf, Gedanken und Ideen auszutauschen.

Nutzt diese Gelegenheit, Euch zu informieren, Euch einzubringen und die Zukunft unserer Stadt aktiv mitzugestalten.

🗓 Datum: Freitag, 28.08.2026
🏛 Ort: Gaststätte „Zum Vogtländer“ – Schmidtstraße 17 – 08606 Oelsnitz/Vogtl.
⏰ ️Beginn: 18:00 Uhr

Solltet Ihr bereits Themen oder Fragen für diesen Abend haben, dann sendet uns diese bitte per Mail an [email protected] oder klingelt kurz auf unserem Bürgertelefon durch. So können wir die Beantwortung des Anliegens optimal vorbereiten.

Wir freuen uns mit EUCH auf einen anregenden Abend voller offener Gespräche, interessanter Einblicke und lebendiger Begegnungen!

ℹ️ Auf den Zahn gefühlt Wie funktioniert Kommunalpolitik? Welche Aufgaben hat ein Stadtrat? Was macht ein Fraktionsvorsi...
20/08/2026

ℹ️ Auf den Zahn gefühlt

Wie funktioniert Kommunalpolitik? Welche Aufgaben hat ein Stadtrat? Was macht ein Fraktionsvorsitzender im politischen Alltag? Und vor allem: Wie können junge Menschen selbst Einfluss nehmen und ihre Stadt mitgestalten?

Über diese und viele weitere Fragen tauschte sich eine Jugendgruppe mit unserem Fraktionsvorsitzenden Björn Fläschendräger aus. Der Besuch fand im Rahmen eines Projekts eines sozialen Trägers statt, das jungen Menschen Kommunalpolitik näherbringen und ihnen einen direkten Einblick in politische Arbeit ermöglchen soll.

Dabei ging es nicht nur um politische Abläufe und die Arbeit im Stadtrat. Die Jugendlichen interessierten sich auch dafür, wie politische Entscheidungen zustande kommen, wo Möglichkeiten zur Beteiligung bestehen und wie ihre eigenen Ideen und Anliegen Gehör finden können.

Auch aktuelle Themen kamen zur Sprache – unter anderem der Lehrkräftemangel und die Frage, welche Auswirkungen solche Herausforderungen auf junge Menschen und unsere Gesellschaft haben.

Besonders spannend und persönlich wurde es bei der Frage: Was motiviert einen eigentlich, sich weiter politisch zu engagieren, wenn man oftmals im Kreuzfeuer steht? Wie geht man mit Kritik, Gegenwind und schwierigen Diskussionen um? Und warum macht man trotzdem weiter?

Gerade solche Fragen zeigten das große Interesse der Jugendlichen an der lokalen Entscheidungsfindung, besonders in bewegten Zeiten.

Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen – und deshalb ist es besonders wichtig, jungen Menschen zu zeigen, dass ihre Stimme zählt und sie ihre Stadt aktiv mitgestalten können.

Unsere Wählervereinigung wünscht allen Schülerinnen und Schülern unserer Heimatstadt, im Besonderen den neuen „ABC-Schüt...
17/08/2026

Unsere Wählervereinigung wünscht allen Schülerinnen und Schülern unserer Heimatstadt, im Besonderen den neuen „ABC-Schützen“, einen wunderschönen und erfolgreichen Start ins neue Schuljahr!

Für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler beginnt mit dem ersten Schultag ein ganz besonderer neuer Lebensabschnitt: voller Neugier, spannender Entdeckungen, neuer Freundschaften und vieler kleiner und großer Erfolge. Möge die Freude am Lernen sie stets begleiten und der Schulalltag ihnen viele schöne und unvergessliche Momente schenken.

Auch allen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern wünschen wir einen gelungenen Start, viel Freude, Geduld und Zuversicht für das kommende Schuljahr.

Allen Schulkindern: viel Spaß beim Lernen, tolle Erlebnisse und einen erfolgreichen Start!

🏅FOB würdigt jahrzehntelanges Engagement in der KommunalpolitikUnsere Wählervereinigung hat Eberhard und Bärbel Müller z...
10/08/2026

🏅FOB würdigt jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik

Unsere Wählervereinigung hat Eberhard und Bärbel Müller zu Ehrenmitgliedern ernannt. Damit würdigen unsere Mitglieder zwei Persönlichkeiten, die die kommunalpolitische Entwicklung von Oelsnitz/Vogtl. über Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt haben.

Eberhard Müller engagierte sich bereits in den Jahren 1989/90 für demokratische Veränderungen und übernahm seit der ersten demokratischen Kommunalwahl 1990 Verantwortung in der Stadtverordnetenversammlung. Von 1990 bis 1994 war er Sprecher der FDP-Fraktion, ab 1992 leitete er als Stadtverordnetenvorsteher die Arbeit der Stadtverordnetenversammlung und ihrer Ausschüsse. Von 1994 bis 1999 wirkte er als Erster stellvertretender Bürgermeister der Stadt Oelsnitz/Vogtl.

Ein besonderer Schwerpunkt seines Engagements lag im Bereich Sport. Als Leiter der Arbeitsgruppe Sport setzte er sich maßgeblich für den Bau der heutigen Dreifeld-Turnhalle ein und gehörte zu den Mitbegründern des Oelsnitzer Sportfördervereins. Auch für weitere wichtige Projekte wie die Umgehungsstraße engagierte er sich mit großem Einsatz. Nach 15 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Stadtrat blieb er dem Vereins- und Stadtleben weiterhin eng verbunden.

Auch Bärbel Müller prägte die unabhängige Kommunalpolitik in Oelsnitz/Vogtl. nachhaltig. Als mehrfache Wahlleiterin unterstützte sie zahlreiche Kommunalwahlen und setzte sich als Mitbegründerin der Freien Wählervereinigung LUB für bürgernahe Politik ein. Mit großem Organisationstalent begleitete sie Bürgerversammlungen, Veranstaltungen und Wahlkämpfe und war über viele Jahre eine verlässliche Stütze der kommunalpolitischen Arbeit.

Mit der Gründung der Freien Oelsnitzer Bürgerschaft (FOB) im Jahr 2018 wurde die Arbeit der LUB fortgeführt. Die Grundsätze einer unabhängigen, sachorientierten und bürgernahen Kommunalpolitik prägen die Arbeit der FOB bis heute – Werte, für die Eberhard und Bärbel Müller stets eingestanden haben.

Die FOB dankt beiden Ehrenmitgliedern herzlich für ihren jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz und ihre großen Verdienste um Oelsnitz/Vogtl. Die Auszeichnung ist Ausdruck des Respekts und der Anerkennung für zwei Menschen, die ihre Heimatstadt mit großem Engagement nachhaltig mitgestaltet haben.

Adresse

Heppeplatz 9
Oelsnitz
08606

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Freie Oelsnitzer Bürgerschaft e.V. etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Kontaktieren Sie Die Organisation

Nachricht an Freie Oelsnitzer Bürgerschaft e.V. senden:

Verknüpfungen

Teilen

Regierungsdienstleistungen in der Nähe


Andere Politische Organisationen in Oelsnitz/Vogtl.

Alles Anzeigen