08/08/2026
Die Junge Union Passau-Stadt fordert ein konsequentes Vorgehen gegen dauerhaftes Campieren im öffentlichen Raum. Die zunehmende Zahl von Zelten und provisorischen Lagern im öffentlichen Raum gebe Anlass zur Sorge, erklärt die JU in einer Mitteilung.
An der Innpromenade und im Bereich Schanzlbrücke habe sich in den vergangenen Monaten eine Entwicklung verfestigt, die aus Sicht der JU nicht länger hingenommen werden dürfe, um das allgemeine Sicherheitsgefühl der Passauer Bürger aufrecht zu erhalten. „Wer durch Passau spaziert, kann kaum übersehen, dass sich an mehreren Stellen dauerhafte Zeltlager etabliert haben. Diese Entwicklung darf nicht zum Normalzustand werden“, erklärt JU-Kreisvorsitzender Maximilian Reiter.
Für die JU stehe außer Frage, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen Hilfe verdienen. Ebenso klar sei jedoch, dass Grünanlagen, Uferbereiche und Verkehrsflächen keine dauerhaften Campingplätze oder Schlafstätten seien. „Öffentlicher Raum gehört allen Bürgern. Wird er dauerhaft als Zeltplatz missbraucht, gehen damit häufig Vermüllung, hygienische Probleme sowie Drogenkonsum einher. Ordnungspolitik und soziale Verantwortung sind keine Gegensätze“, betont JU-Kreisgeschäftsführer Jonas Irlinger.
Kritisch bewertet die JU den Eindruck einer faktischen Duldung. „Rechtsstaatlichkeit bedeutet, dass Regeln für alle gelten. Bleiben Konsequenzen aus, führt das zu Nachahmungseffekten“, sagt Stadtrat und JU-Vorstandsmitglied Jonas Weidenthaler.
Die JU fordert die Stadt auf, mit den zuständigen Stellen gegen die illegale Nutzung öffentlicher Flächen vorzugehen. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass Menschen ohne geeignete Unterkunft nicht lediglich verdrängt, sondern an passende Hilfsangebote vermittelt werden.
Die Junge Union Passau-Stadt fordert ein konsequentes Vorgehen gegen dauerhaftes Campieren im öffentlichen Raum. Die zunehmende Zahl ...