FREIE WÄHLER-Pirna

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FREIE WÄHLER-Pirna EINE WÄHLERGEMEINSCHAFT MACHT SICH FÜR PIRNA STARK.

In Pratzschwitz steht eine Bücherzelle - die Mini-Bibo. Eine Idee, von Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Prat...
19/10/2026

In Pratzschwitz steht eine Bücherzelle - die Mini-Bibo. Eine Idee, von Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Pratzschwitz.

Eine Bücherzelle - bei einer Aktion des Jugendring Sächsiche Schweiz-Osterzgebirge e. V. wurde so ein Projekt von Jugendlichen vorgestellt. Sofort sprang der Funke der Begeisterung auch auf die Jugend unserer Gemeinschaft über. Nun galt es, die Idee in die Tat umzusetzen.

Es war schwerer als gedacht, eine alte Telefonzelle zu finden und zu erwerben. Viele Stunden wurde am Computer gesucht, Kontakte zu anderen Jugendgruppen aufgenommen und telefoniert. Als sich dann plötzlich das Angebot ergab, war auch die Chance auf Fördermittel von der Stadt Pirna gegeben. Nun noch schnell Anträge gestellt, auf deren Bewilligung gewartet und dann endlich: der Erwerb des Objektes der Begierde.

Die ausgediente Telefonzelle wurde zur Ortsfeuerwehr Pratzschwitz gebracht. Deren Mädchen und Jungen waren nun eifrig dabei, Altteile auszubauen, zu schleifen und zu werkeln. Die Grundierung erfolgte in einem dunklen Grün.

Die Bücherzelle muss - wie so vieles im Leben - auf einem soliden Fundament stehen. Selbst die dafür notwendigen Schachtarbeiten wurden durch die Jugendlichen ausgeführt. Blieb noch die finale Gestaltung - das originale Grau (ja, auch das gab es) hatte schließlich seine besten Tage hinter sich - und wenn selbst gemacht, dann auch nach außen hin sichtbar.
Zum Glück hatte Rudi, der Graffiti-Künstler, der mit den Jugendlichen bereits zwei Buswartehallen in Birkwitz/Pratzschwitz in der 48-Stunden-Aktion des Jugenring SOE e. V.[nbsp] farblich neu gestaltet hatte, Zeit dafür. Gemeinsam wurde das Design besprochen: ein Bücherwurm auf der Rückseite, umrahmt von viel "Nahrung", soll Besucher zukünftig anlocken.

Es war für alle eine schöne und sicher einmalige Gelegenheit, sich an so einem Projekt verwirklichen zu können.
Ab sofort kann unter dem Motto „Eins nehmen - Eins geben“ in der "Mini-Bibo" interessante Lektüre getauscht werden.

Da die dunklere Jahreszeit näher rückt, wird zeitnah auch noch eine Beleuchtung im Innenraum installiert.

Wir bedanken uns bei den Jugendlichen für die Idee und ihr Engagement, bei den begleitenden Verantwortlichen der Ortsfeuerwehr, bei der Stadt Pirna für die finanzielle Unterstützung, bei denen, die die Telefonzelle besorgt und Anträge geschrieben haben und bei denen, die in Zukunft die Pflege übernehmen.

Förderverein Birkwitz/Pratzschwitz e. V.

Andrea Kahl
Ortsvorsteherin Birkwitz/Pratzschwitz und Mitglied des Freien Wähler - Wir für Pirna e. V.

17/09/2026

Achtung, Anstand und Disziplin: Fremdwörter im Pirnaer Stadtrat

Normalerweise muss man Personen, welche anscheinend eine schlechte Kinderstube hatten, nicht extra noch hervorheben und/oder ihnen eine Bühne geben. Doch wenn es sich um von den Pirnaer Bürgern gewählte Mandatsträger handelt, sollte man, nein muss man darauf eingehen.

Was sich im 16. Stadtrat abgespielt hat, gehört eigentlich in einen schlecht gemachten Spielfilm mit mehr als laienhaften Schauspielern. Eigentlich spaßig, wenn es nicht so ernst wäre.

Der Ratssaal unserer Stadt hat sicherlich in den letzten Jahrzehnten schon viel erlebt. Ich selbst war unter drei Oberbürgermeistern bereits Stadtrat. Marcus Ulbig, Klaus-Peter Hanke und nun Tim Lochner waren die Sitzungsleiter meiner seit 2004 zugehörigen Stadtratstätigkeit. Was ich aber in der 16. Sitzung des Stadtrates erleben durfte, war das Härteste und der Tiefpunkt des kommunikativen Miteinanders von Stadträten.

Seriosität, Anstand und Disziplin, ja auch Achtung vor dem Amt des Oberbürgermeisters, alles fehl am Platz. Für die Herren Liebscher und Kurth, von den regionalen Medien ab und an in die Rolle der „Opfer“ oder kurioserweise auch der „Super-Stadträte“ geschoben, galten all die Tugenden nichts. Sie beschimpften Ihre Stadtratskollegen mit Ausdrücken wie „Lügenbaron“, „Idioten“, „Genossen“ (sofern dies als Schimpfwort zuzuordnen ist…) und „Hosentaschen-Fraktion“. Sie überstimmten lautstark den OB als Sitzungsleiter, so unter dem Motto „egal was der sagt, ich mache, was ich will…“, erteilten lautstark Beifall, wenn Abstimmungen in Ihrem Sinne gefallen sind usw. Die Peinlichkeiten lassen sich endlos weiterführen. Sie beschimpften und verunglimpften zudem Investoren unserer Stadt. Ein, wie ich finde, untragbarer Zustand, welcher dringend Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Im kommenden Ältestenrat werde ich unseren OB Tim Lochner auffordern, seine Rechte als Sitzungsleiter durchzusetzen und solche Art der Beleidigungen und der Sitzungsstörung entsprechend hart und konsequent zu ahnden.

Sollte sich dies nicht ändern, werde ich meine Fraktions- und auch Stadtratskollegen auffordern, nicht mehr an Sitzungen teilzunehmen bzw. diese zu verlassen, sobald sich derartige Delikte wiederholen.

Diskutieren, anderen Meinungen Raum geben, aussprechen lassen - alles in Ordnung, dies ist gelebte Demokratie. Aber Beschimpfungen in Wort, in Mimik und Gestik gehören nicht in ein von Bürgern gewähltes Parlament.

Insofern geht mein Appell an die Verwaltung und an den Sitzungsleiter, unseren Oberbürgermeister, dies schnellstens zu ändern.

Viel Erfolg!

Ralf Böhmer
Fraktionsvorsitzender Freie Wähler - Wir für Pirna e. V. im Stadtrat Pirna

Landesgartenschau 2032 in Pirna?ℹ️öffentliche Info-Veranstaltung am 25. August ab 17 Uhr in der Aula der Grundschule „Am...
22/08/2026

Landesgartenschau 2032 in Pirna?

ℹ️öffentliche Info-Veranstaltung am 25. August ab 17 Uhr in der Aula der Grundschule „Am Friedenspark“, Nicolaistraße 3.

Themen:
🔸aktueller Stand der Bewerbung
🔸Chancen für Pirna
🔸Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger

Weitere Informationen: https://www.pirna.de/stadtinfo/stadtportraet/projekte/landesgartenschau-2032/

Der Countdown läuft: Ab Montag wird es spannend!Schaut mal, wer sich schon voller Vorfreude vor der Grundschule in Graup...
15/08/2026

Der Countdown läuft: Ab Montag wird es spannend!

Schaut mal, wer sich schon voller Vorfreude vor der Grundschule in Graupa postiert hat! Die kleine Graupa-Pine hat ihren Besen extra mit einer bunten Mini-Schultüte geschmückt.

Als mutige kleine Entdeckerin der „Pirnaer Knirpse“ steht Pine genau für das, was alle Schüler jetzt gebrauchen können: jede Menge Neugier, Entdeckergeist und Mut für das neue Schuljahr!

Egal ob stolze ABC-Schützen, die ihr allererstes großes Abenteuer beginnen, oder alle Kinder, die nach den Ferien wieder zurück in ihre Klassen kommen und sich auf ihre Freunde freuen:
Wir vom Freie Wähler - Wir für Pirna e.V. wünschen allen Kindern, Eltern und Lehrkräften in Pirna und den Ortsteilen einen fantastischen und rundum glücklichen Schulstart!

Ein großes Herz für unsere Jüngsten:
Weil ab Montag wieder viele Kinder im Pirnaer Straßenverkehr unterwegs sind, bitten wir alle Autofahrer: Fahrt in den nächsten Wochen besonders aufmerksam. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass alle Kids sicher ankommen!

Wir wünschen Euch ein tolles Restwochenende und am Montag einen super Start!

Freie Wähler – Wir für Pirna e.V.

65 Jahre später: Was haben wir daraus gelernt?Heute vor 65 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer...
13/08/2026

65 Jahre später: Was haben wir daraus gelernt?

Heute vor 65 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer.

Für uns im Osten bedeutete sie fehlende Reisefreiheit, staatliche Überwachung und politische Bevormundung. Menschen mussten aufpassen, was sie sagten. Familien und Freunde wurden getrennt. Manche bezahlten ihren Wunsch nach Freiheit mit dem Leben.

Heute leben wir in einem freien Land. Wir dürfen unsere Meinung frei äußern. Egal ob liberal, konservativ, links, rechts, grün oder irgendwo dazwischen. Doch wer von uns kann für sich beanspruchen, dass ausgerechnet die eigene politische Sicht die einzig richtige ist?

Umso mehr sollten wir aufpassen, dass wir uns nicht immer weiter in politische L***r aufteilen: hier die „Guten“, dort die „Falschen“. Dass wir nicht mit dem Finger auf diejenigen zeigen, die anders denken, sondern miteinander reden, zuhören und andere Argumente ernst nehmen.

Auch die kommenden Wahlen in anderen Bundesländern zeigen: Es gibt nicht mehr die eine Partei oder Koalition mit einem selbstverständlichen Anspruch aufs Regieren. Die Wähler entscheiden und dieses Votum gilt es zu respektieren.

Wenn wir uns daran erinnern, was Unfreiheit wirklich bedeutet, erscheinen manche unserer heutigen politischen Grabenkämpfe plötzlich ziemlich klein und unnötig.

Wir müssen unsere Energie wieder stärker darauf richten, Pirna gemeinsam voranzubringen. Dazu gehört auch, diejenigen zu unterstützen, die etwas bewegen wollen: Menschen, Vereine und Unternehmen, die Ideen haben, Zeit und manchmal auch eigenes Geld investieren, Verantwortung übernehmen und einfach anpacken. Sie sollten Rückenwind bekommen und sich auch von Gegenwind nicht ausbremsen lassen.

Nach der Sommerpause wünschen wir uns deshalb wieder ein stärkeres politisches Miteinander auf Augenhöhe: weniger L***rdenken, mehr Sachlichkeit und mehr gemeinsames Anpacken. Und vor allem spürbare Freude an der Gremienarbeit.

Denn am Ende sollte uns nicht trennen, wer politisch wo steht. Uns sollte verbinden, was gut für Pirna und die Menschen ist, die hier leben.

Machen wir gemeinsam etwas daraus!

Freie Wähler - Wir für Pirna e.V.

("Die KI" hat bei der Grafik geholfen)

DANKE!Beim Graupaer Schlossparkfest war es wieder Zeit, Danke zu sagen. Der Ortschaftsrat Graupa hat fünf Menschen für i...
12/08/2026

DANKE!

Beim Graupaer Schlossparkfest war es wieder Zeit, Danke zu sagen. Der Ortschaftsrat Graupa hat fünf Menschen für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet.

Das Schöne dabei: Die Vorschläge sowie Laudatorinnen und Laudatoren kamen nicht nur von Vereinen und Institutionen, sondern auch direkt aus der Bürgerschaft.

❤️ Renate Ufer
Seit über 20 Jahren ist sie eine feste Größe in der Dorfgemeinschaft Graupa gGmbH, einem freien Träger von Einrichtungen für Menschen mit Hilfebedarf. Sie wird als seelische und moralische Stütze, aber genauso als jemand beschrieben, der ganz praktisch und handwerklich mit anpackt.

🎶 Laura Schönfeldt
Seit ihrer Kindheit ist sie mit Begeisterung in der Schalmeienkapelle 1964 e.V. aktiv, seit 2025 als stellvertretende Vorsitzende. Ihr liegen besonders die Kinder- und Jugendarbeit, das Miteinander auch über Vereinsgrenzen hinweg und unsere Städtepartnerschaft mit Baienfurt am Herzen.

🤸 Sandra Bretschneider
Als Trainerin im Kindersport des TSV Graupa e.V. bringt sie schon unseren Jüngsten Freude an Sport und Bewegung näher und ist darüber hinaus auch beim ProGraupa e.V. aktiv.

🔭 Ralf Müller
Als Leiter der Sternwarte Graupa setzt er sich für deren Erhalt, Betrieb und viele Veranstaltungen ein. Mit einer GTA an der Grundschule begeistert er außerdem schon unsere Schüler für Sterne und Planeten.

🛠️ Maik Haugwitz
Ob Ortsentwicklung, Neues Ortszentrum oder Bolzplatz: Als Bauplaner bringt er sein Fachwissen ein, unterstützt bei der Abstimmung mit Ämtern und Behörden und ist damit maßgeblich am Fortschritt von Projekten beteiligt.

Und darüber habe ich mich ganz besonders gefreut: Laura ist mit gerade einmal Anfang 20 die mit Abstand jüngste Bürgerin, die bisher unsere Ehrenamtsmedaille erhalten hat.

Dem Ortschaftsrat und auch mir persönlich ist wichtig, neben jahrzehntelangem Einsatz gerade auch junge Menschen in den Blick zu nehmen, die Verantwortung übernehmen. Viele stemmen Vollzeitjob, Studium und Familienalltag und finden trotzdem Zeit, zu organisieren, anzupacken und für andere da zu sein. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Angesichts des Nachwuchsmangels in vielen Vereinen gilt es, all jene wahrzunehmen und zu unterstützen, die bereit sind, anzupacken. Denn sie sind nicht nur der Nachwuchs unserer Vereine – sie sind ihre Zukunft. Dabei denke ich auch an den Vereinssport und die Jugendfeuerwehr.

Danke an Renate, Laura, Sandra, Ralf und Maik und an die vielen anderen Ehrenamtlichen in Graupa und Bonnewitz und darüber hinaus, die Kinder begeistern, Vereine am Leben halten, Feste möglich machen, Projekte voranbringen, Gemeinschaft schaffen und immer wieder dort anpacken, wo sie gebraucht werden. ❤️

Ehrenamt hat viele Gesichter. Am Ende zählt aber nicht, wie laut man darüber spricht, sondern was man tatsächlich für andere bewegt.

Ulrike Gruseck
Ortschaftsrätin Graupa

23/07/2026

Kurth setzt Zeichen des Widerstands…!

Ups…, welch starke Worte sind der heutigen Printausgabe der SZ-Pirna zu entnehmen. Online musste man das schon am 17. Juli bewundern.

Eigentlich bei dem handelnden Akteur viel Wind und wenig Substanz und so nicht der Rede wert, aber so darf und kann man dies einfach nicht stehen lassen.

Wer ist eigentlich Stadtrat Kurth, was zeichnet ihn aus, was nicht?

Im Stadtrat fällt er mit meist mit unqualifizierten Beiträgen auf, „er hätte gehört…“ oder „man hat ihm was gesagt...“. Teilwahrheiten werden zu Wahrheiten gemacht, Argumente anderer zählen nicht. Von seiner meist verbal verletzenden Art ganz abgesehen… Einem Faktencheck hält er mehrfach nicht stand. Über seine Tonart als Amboss Kurth auf bekannten Social-Media-Kanälen ganz zu schweigen. Stadtratskollegen, Angestellte der Verwaltung, selbst der OB, neben vielen gestandenen Pirnaer Unternehmern, werden teilweise aufs schäbigste angegriffen und verleumdet. Kurzum, wer ist Kurth?

Aber es gibt auch einen anderen Kurth, der wenn er einen Auftrag erhält (er hat ein Holzbauunternehmen), in dem Fall ein von ihm bisher gehasster bekannter Pirnaer Unternehmer, dann wird der Staatsfeind Nr.1, 2 oder 3 – man weiß das bei der Fülle nicht so genau, zum Geschäftsfreund. So schnell geht das, geschehen vor nicht mal drei Monaten. Mit Geld wird aus Abneigung und Feindschaft eine Geschäftsbeziehung.

Ich möchte ihn nicht wichtiger machen als er ist, allerdings kann ich nicht verstehen, welche mediale Plattform er mit solch bewusst provokativen und ja auch schäbigen Äußerungen bekommt.

Für viele Menschen, Vereine, Firmen, Institutionen ist die PINE eine tolle, eine großartige Idee für unsere Stadt. Auch was um und mit der PINE drumherum alles passiert. Für diese Art der Gegendarstellung, der Argumente des DAFÜR, hat die SZ Pirna allerdings nicht mal 20 Prozent des Artikels zur Verfügung. Passt nicht, leider.

Aber kommen wir zu Kurth zurück, vielleicht hinterfragt man mal den Leumund der Causa Kurth. Neben den o. g. unflätigen Verhaltensmustern in und um den Stadtrat geht es bis zu Amtsanmaßungen. Dazu dann mehr im nächsten Stadtrat.

Ralf Böhmer
Fraktionsvorsitzender Freie Wähler - Wir für Pirna e. V. im Stadtrat Pirna

„Wir für uns in die eigene Hosentasche.“Beim Durchstöbern der sozialen Medien bin ich mal wieder über folgenden Kommenta...
02/07/2026

„Wir für uns in die eigene Hosentasche.“

Beim Durchstöbern der sozialen Medien bin ich mal wieder über folgenden Kommentar gestolpert: Amboss Kurth schreibt: „… Wir für uns in die eigene Hosentasche.“. So wie ich ihn verstehe, meint er damit alle Mitglieder meines Vereins Freie Wähler - Wir für Pirna e. V.. Also auch mich.

Eine nähere Erklärung? Fehlanzeige.

Nun heißt es ja, Männer seien besonders neugierig, was Frauen so in ihren Handtaschen mit sich herumtragen. Also dachte ich mir: Bevor weiter spekuliert wird, bringe ich Licht ins Dunkel und öffne heute einfach einmal meine Arbeitstasche – die Tasche, die mich als Ortschaftsrätin und engagierte Bürgerin fast täglich begleitet. Die Hosentasche fällt heute aus. Ich trage ein Kleid – und außerdem wäre meine Hosentasche ohnehin viel zu klein. 😉

Trommelwirbel …
Ein Blick hinein:
📂 Unterlagen zum geplanten neuen Ortszentrum Graupa.
⚽ Planungen für den Bolzplatz Graupa.
🌲 Ideen, Skizzen und Notizen zum Pine-Borsberghexe-Entdeckerpfad.
🧾 Quittungen vom Pine-Figuren-Projekt. Alle selbst bezahlt. Irgendwie scheint das mit dem „in die eigene Hosentasche“ bei mir noch nicht so richtig zu funktionieren – stattdessen sammelt sich in meiner Tasche nur Papier, das sich spätestens in der Waschmaschine in tausend Fusselchen auflöst.
📄 Ein Stapel Sitzungsunterlagen. Mein größter Reichtum: mehrere hundert Seiten Papier, die alle gelesen werden wollen.
📅 Ein randvoller Terminkalender. Prall gefüllt. Ganz im Gegensatz zu meiner Hosentasche.
📎 Büroklammern. Weil in der Kommunalpolitik ständig etwas zusammengehalten werden muss.
📱 Mein Handy. Ohne Erklärung – die würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen.
🧤 Arbeitshandschuhe. Falls doch mal jemand behauptet, Projekte erledigen sich von allein.
👓 Meine Lesebrille. Damit ich auch zwischen den Zeilen noch nach den Argumenten suchen kann.
🔑 Mein Schlüsselbund. Haus, Auto, Vereinsräume … aber der Schlüssel zur Stadtkasse ist leider nicht dabei. Ich habe wirklich gründlich gesucht.
🪞 Ein kleiner Spiegel. Zum Nachziehen des Lippenstifts. Und manchmal hilft er auch dabei, einen Blick auf sich selbst zu werfen.

Moment … da glänzt doch etwas Goldenes✨ !
Ich dachte schon: Endlich – der Goldbarren!
Ach nein. Es ist nur der Ohrring, den ich seit einer halben Ewigkeit gesucht habe.
Na immerhin – auch ein Erfolg!

So, jetzt ist meine Tasche wirklich leer. Ich habe gründlich gesucht. Keine Stadtkasse. Keine Goldbarren. Keine geheimen Provisionen. Nicht einmal ein Geldschein, der sich versehentlich in meine Tasche verirrt hätte. Sorry.

Dafür habe ich etwas gefunden, das mir persönlich viel wichtiger ist:
❤️ Freude an der kommunalpolitischen Arbeit.
🤝 Spaß daran, gemeinsam mit vielen engagierten Menschen etwas für Graupa und Pirna zu bewegen.
💡 Ideen für neue Projekte.
📅 Einen gut gefüllten Terminkalender.
🏡 Herzblut für meine Heimat.
😊 Und ein bisschen Stolz auf das, was wir gemeinsam bereits erreicht haben.

Wenn das der Inhalt meiner Tasche ist, dann trage ich sie auch weiterhin sehr gern mit mir herum. Ihr versteht: In die Hosentasche passt das alles nicht.

Ich wünsche eine schöne Sommerzeit mit ganz viel Sonnenschein ☀️und guter Laune. Schließlich soll Sonne nicht nur die Akkus aufladen, sondern manchmal auch den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge wieder etwas heller machen.

Ulrike Gruseck

Bild mit KI erstellt

17/06/2026

Demokratie, eine Frage der Disziplin?

Nachbetrachtung der 15. Sitzung des Pirnaer Stadtrates

Der gestrige Stadtrat zeigte wieder mal sehr deutlich, wie weit die Stadträte aber auch die Verwaltungsspitze unserer Stadt untereinander, voneinander entfernt sind.

Die Gräben scheinen so tief, die Barrikaden so hoch - da muss man sich schon die Frage stellen, geht es bei den Stadträten oder auch in der Führungsriege unserer Verwaltung, eigentlich noch um unser Pirna oder geht es nur noch um „Parteipolitik“?

Wenn das Zuhören schon schwerfällt, andere Meinungen belächelt bzw. Reden unterbrochen werden, dann ist die gute Kinderstube irgendwo im Keller verloren gegangen.

Wie sagte Ralf Thiele gestern treffend „…wir Mandatsträger sind parlamentarisch gewählt, wir stehen in der Öffentlichkeit, sollten Vorbild sein. Es gehört sich einfach in einer gelebten Demokratie, andere Meinungen, Abstimmungsverhältnisse zu akzeptieren, zu respektieren und dies, ohne Grimassen zu ziehen, den Anderen zu belächeln oder gar verbal nachzutreten.“

Dies umzusetzen, fällt einigen Stadtratskollegen anscheinend sehr schwer und macht das Miteinander in den Sitzungen nicht einfacher. Vielleicht kommt der Appell aber trotzdem bei dem Einen oder Anderen noch an, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Kommen wir nun zu den wichtigsten Fakten der gestrigen Stadtratssitzung:

Unter dem TOP „Informationsvorlagen“ stellte Henryk Vogel die Verkehrsuntersuchung „City Outlet Pirna“ vor. Wir sind gespannt, wie sich alles weiterentwickeln wird. Danke aber jetzt schon an ihn und die anderen Macher des Projektes.

Im TOP „Beschlussfassungen“ ging es u. a. um die Umgestaltung „Dohnaischer Platz“. Dieser wurde in die Leistungsphase 3 mehrheitlich verabschiedet. Wohlwissend, dass alle Details, alle sinnvollen und weniger sinnvollen Wunschvorstellungen im Ausschuss bzw. im Stadtrat gesondert vorgestellt, besprochen und beschlossen werden. Fakt ist, die Maßnahme wird Ende 2028, pünktlich mit der Eröffnung des Hotels „Schwarzer Adler“, fertig gestellt sein. Wie ich finde ein Mut machendes Zeichen an die Investoren des „Schwarzen Adlers“!

Bei der Umsetzung des Sondervermögens haben wir Freie Wähler - Wir für Pirna e. V. den Antrag gestellt, die Brücke „Dietzmühle“ herunterzunehmen und die Mittel der Straße im Schlosspark zuzuordnen. Mehrheitlich wurde diesem Vorschlag gefolgt, im Übrigen gegen die Intervention des Baubürgermeisters. Unabhängig davon, soll die Brücke in den Haushaltsplan mit aufgenommen werden, so dass bei evtl. Schließung der Brücke ein sofortiger Neubau umgesetzt werden kann.

Der Mietspiegel fand ebenso seine Zustimmung wie der Grundsatzbeschluss zur Teilnahme am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten…“.

Zur „Brötchentaste“ haben wir einen Änderungsantrag gestellt, Erweiterung auf Parkzone 1-3, ergo inklusive Marktplatz. Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen, die wir natürlich respektieren. Mit großer Mehrheit setzen wir unseren Antrag aber durch, sind aber offen genug, um nach einem „Probebetrieb“ von ca. einem Jahr in die Analyse zu gehen. Im Übrigen haben sich per Unterschriftenaktion über 1.100 Bürger für die Umsetzung der „Brötchentaste“ ausgesprochen.

Am Ende des öffentlichen Teils wurde noch der „Gedenkstein der Opfer von Terror und Gewalt“ mehrheitlich bestätigt.

Eine Anfrage von mir möchte ich noch erwähnen.
Die nicht gerade meisterliche Ausführung der Tiefbaumaßnahme Dr.-Wilhelm-Külz-Straße, u. a. Löcher in den Kurvenradien, wird nun in Ordnung gebracht. Die Umsetzung soll allerdings erst nach dem Stadtfest erfolgen.

Dazu die Begründung der Verwaltung:
„Pflanzung erfolgt erst nach dem Stadtfest, um so eventuelle Schäden während des Stadtfesttrubels zu vermeiden und auch die notwendigen sofortige Pflegemaßnahmen wie Wässerung ungehindert durchführen zu können.“
Ein Stadtfest ist wie ein Geburtstag, da zieht man eigentlich sein schönstens Kleid an. In Pirna ist es anders, da reichen anscheinend dreckige Sachen, denn man könnte sich ja bei seiner eigenen Feier beschmutzen. Komisch, oder?

Ich wünsche allen einen tollen, erlebnisreichen Sommer.

Bleiben Sie gesund.

Ralf Böhmer
Fraktionsvorsitzender Freie Wähler - Wir für Pirna e. V. im Stadtrat Pirna

Zwei Jahre als Ortschaftsrätin – ein ehrliches Zwischenfazit(dafür braucht's heute ein paar mehr Worte 😉)Vor zwei Jahren...
08/06/2026

Zwei Jahre als Ortschaftsrätin – ein ehrliches Zwischenfazit
(dafür braucht's heute ein paar mehr Worte 😉)

Vor zwei Jahren habe ich erstmals für den Ortschaftsrat Graupa kandidiert. Mein Wahlkampfmotto lautete damals „Mehr Miteinander“. Mit den meisten Stimmen gewählt zu werden, war für mich ein großer Vertrauensbeweis und zugleich der Auftrag, die Versprechen aus meinem Wahlkampf mit Leben zu füllen.

Nach zwei Jahren und 14 Sitzungen fällt meine Bilanz gemischt aus. Aus einigen Ideen wurden konkrete Projekte. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass kommunalpolitische Arbeit nicht immer so verläuft, wie man es sich erhofft. Sie kann mitunter auch ernüchternd sein.

Umso mehr freue ich mich über die Projekte, bei denen aus Ideen tatsächlich sichtbare Ergebnisse geworden sind.

Dazu gehört die Projektgruppe „Jugend“, die gemeinsam mit dem Ortschaftsrat Birkwitz-Pratzschwitz Jugendliche stärker in den Fokus rücken soll.

Ein weiteres Projekt ist die Graupaer Pine-Figur, die am 26. Juni eingeweiht wird. Die Idee habe ich in den Ortschaftsrat eingebracht und ihre Umsetzung über viele Monate hinweg federführend mitgestaltet. Besonders freut mich, dass wir Kinder aktiv eingebunden haben und viele Unterstützer für die Umsetzung des Projekts gewinnen konnten.

Der Ortschaftsrat befasst sich mit zahlreichen Themen des kommunalen Alltags – von Bebauungsplänen über das Ortschaftsratsbudget bis hin zu Infrastrukturfragen und der Partnerschaft mit Baienfurt.

Neben den Sitzungen kamen Treffen mit den örtlichen Vereinen, ein Bürgerforum, ein Ortsrundgang sowie zahlreiche Termine im Rahmen des Jugendprojekts und der Graupaer Pine-Figur hinzu.

Einen großen Teil meiner ehrenamtlichen Zeit investiere ich seit einem Jahr in das Projekt „Neues Ortszentrum Graupa“, welches ich nicht als Ortschaftsrätin, sondern als Bürgerin leite. Gemeinsam mit weiteren engagierten Graupaern wurden Konzepte für ein neues Ortszentrum entwickelt – mit einem zentralen, multifunktionalen und bedarfsgerechten Mehrzweckgebäude, Begegnungsräumen für die Jugend sowie der Aufwertung des zentralen Parkplatzes und des renaturierten Borsbergbadgeländes. Der Ortschaftsrat hat eine Unterstützungserklärung für das Projektvorhaben erteilt.

Ebenso unterstütze ich die Initiative des TSV Graupa für den Bau eines Soccerplatzes. Gerade für Kinder und Jugendliche braucht es attraktive Angebote, Treffpunkte und Orte, an denen sie ihre Freizeit selbstbestimmt verbringen können. Das Thema „Bolzplatz“ wird seit Jahren auch im Ortschaftsrat diskutiert. Nun liegt ein konkreter Lösungsvorschlag vor.

Ein wichtiger Bestandteil meiner Tätigkeit als Ortschaftsrätin ist der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Viele Fragen, Hinweise und Anregungen werden sowohl in den Sitzungen als auch im persönlichen Gespräch an mich herangetragen. Diese Impulse nehme ich gern auf und lasse sie in meine Arbeit einfließen.

Gleichzeitig wünsche ich mir, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger an den öffentlichen Ortschaftsratssitzungen teilnehmen. Dazu gehört für mich auch eine offene und einladende Willkommenskultur im Ortschaftsrat.

Was mich immer wieder beschäftigt, ist die Frage, wie intensiv wir Themen gemeinsam beraten. In den Sitzungen informiert der Ortsvorsteher regelmäßig unter anderem über die Arbeit der Ortschaftsrats-Projektgruppen und aktuelle Entwicklungen. Das ist wichtig und hilfreich. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass Projektgruppen ihre Arbeit häufiger selbst vorstellen und für Fragen, Erläuterungen und den fachlichen Austausch zur Verfügung stehen. Das wäre aus meiner Sicht auch eine sichtbare Form der Wertschätzung gegenüber den Menschen, die sich in den Projektgruppen ehrenamtlich engagieren.

Alle Mitglieder des Ortschaftsrates sind mit Ideen, Zielen und Projekten zur Wahl angetreten. Deshalb erwarte ich, dass die damit verbundenen Versprechen auch während der Legislaturperiode im Blick bleiben und weiterverfolgt werden. Hier sehe ich noch Potenzial, denn gute Ideen sollten nicht nur vorgestellt, sondern auch umgesetzt werden.

Dabei ist für mich nicht entscheidend, von wem eine Idee kommt oder welcher politischen Richtung jemand angehört. Wichtig ist allein, ob sie Graupa voranbringen und den Menschen vor Ort zugutekommen.

Am Sitzungsablauf stört mich, dass Diskussionen häufig unter einem gewissen Zeitdruck stehen. Oft wird bereits zu Beginn einer Sitzung sehr deutlich gemacht, dass sie nicht zu lange dauern soll. Mir geht es dabei nicht darum, längere Sitzungen zu haben, sondern darum, Themen die notwendige Beratungstiefe zu geben, um gute Entscheidungen treffen zu können.

Eine wichtige Erkenntnis aus den vergangenen zwei Jahren ist für mich, dass gute Lösungen nicht immer am fehlenden Willen scheitern. Oft sind es rechtliche, strukturelle oder finanzielle Rahmenbedingungen, die Veränderungen erschweren oder verzögern. Das hat mich gelehrt, genauer nachzufragen, Zusammenhänge besser zu verstehen und geduldig dranzubleiben.

Trotz mancher Ernüchterung überwiegt für mich die Freude, gemeinsam mit anderen etwas für Graupa zu bewegen. Besonders dankbar bin ich für die Menschen, die ihre Ideen einbringen, mitdenken, mit anpacken und Verantwortung übernehmen. Mit ihnen möchte ich auch künftig im Gespräch bleiben und gemeinsam daran arbeiten, unseren Heimatort weiter zu gestalten.

Die nächste Sitzung des Ortschaftsrates findet am 25.08.26 nach der Sommerpause statt.

Mehr Miteinander – davon bin ich heute überzeugter denn je.

Ulrike Gruseck
Ortschaftsrätin Graupa
Mitglied Freie Wähler – Wir für Pirna e. V.

Adresse

Dohnaische Straße 27
Pirna
01796

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 12:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 15:00 - 18:00

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