Tolerantes Brandenburg

Wegbeschreibung Website

Tolerantes Brandenburg Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" der Landesregierung Sie unterstützt und vernetzt Menschen, die für Demokratie, Toleranz und Integration eintreten.

Die Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg/ Bündnis für Brandenburg" ist Ansprechpartnerin für alle Bürger/innen.

02/11/2026
30/10/2026

Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg 2026 – Jüdisches Leben entdecken und Vielfalt erleben!
📅 8. bis 15. November 2026

Eine Woche voller Begegnungen, Kultur und spannender Einblicke erwartet euch in ganz Brandenburg!
Freut euch auf ein vielfältiges Programm, das jüdisches Leben in all seinen Facetten sichtbar macht – mit:
🎨 Ausstellungen und Lesungen
🎶 Konzerten und Workshops
🕯️ Gedenkveranstaltungen
🤝 Begegnungen, Dialog und spannenden Einblicken in Geschichte und Gesellschaft

Ob Kultur, Geschichte oder Austausch: Das Jüdische Kaleidoskop Brandenburg 2026 lädt dazu ein, Neues zu entdecken, Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Jetzt das Gesamtprogramm entdecken und eure Lieblingsveranstaltungen finden!
KIgA e.V.
Tolerantes Brandenburg
https://www.kiga-brandenburg.org/wp-content/uploads/2026/10/Programm-Juedisches-Kaleidoskop-2026.pdf

Eine neue Heimat in Brandenburg – vor 341 Jahren.Am 29. Oktober 1685 erließ Kurfürst Friedrich Wilhelm das Edikt von Pot...
29/10/2026

Eine neue Heimat in Brandenburg – vor 341 Jahren.

Am 29. Oktober 1685 erließ Kurfürst Friedrich Wilhelm das Edikt von Potsdam. Es ermöglichte Hugenotten, die in Frankreich wegen ihres protestantischen Glaubens verfolgt wurden, die Zuwanderung nach Brandenburg.

Etwa 20.000 Menschen fanden hier Aufnahme. Sie erhielten Unterstützung beim Ankommen, Bürgerrechte und Möglichkeiten, sich eine neue Existenz aufzubauen. Ihre Erfahrungen, Kenntnisse und kulturellen Traditionen prägten Brandenburg mit.

Das Edikt wird häufig als „Potsdamer Toleranzedikt“ bezeichnet. Seine Offenheit hatte allerdings Grenzen: Es galt den reformierten Glaubensgenoss:innen des Kurfürsten und bedeutete keine gleichberechtigte Religionsfreiheit für alle.

Gerade diese Geschichte lädt dazu ein, über unseren heutigen Anspruch nachzudenken: Menschenwürde und Religionsfreiheit gelten unabhängig von Herkunft und Glauben. Teilhabe darf nicht davon abhängen, ob Menschen uns ähnlich sind oder welchen wirtschaftlichen Nutzen wir ihnen zuschreiben.

Diesen Gedanken greift auch das Neue Potsdamer Toleranzedikt auf: 2008 erarbeiteten Potsdamer in einem offenen Diskussions- und Beteiligungsprozess ein gemeinsames Bekenntnis zu Toleranz und Weltoffenheit. Aus dem historischen Erlass wurde so eine von der Stadtgesellschaft selbst formulierte Verständigung über das Zusammenleben.

Ankommen braucht mehr als einen sicheren Ort. Es braucht Zugang zu Bildung und Arbeit, Begegnungen, verlässliche Unterstützung und die Möglichkeit, das Zusammenleben mitzugestalten.

Dafür setzen sich in Brandenburg viele Menschen ein – in Vereinen, Initiativen, Kommunen und unserem landesweiten Netzwerk. Sie unterstützen beim Ankommen, schaffen Verbindungen und treten Ausgrenzung entgegen.

Dazu gehört der Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V., der die Anliegen des neuen Edikts weiterträgt. In seiner Arbeit schafft er Anlässe für Begegnung und Austausch und stärkt den Einsatz für Demokratie und ein respektvolles Miteinander. Wer mehr erfahren möchte, ist hier richtig: https://www.potsdamer-toleranzedikt.de/

Gesellschaftlicher Zusammenhalt wächst, wenn aus Aufnahme Zugehörigkeit wird und Menschen ihr neues Zuhause gemeinsam gestalten können.

GesellschaftlicherZusammenhalt

Quelle:https://www.hugenottenmuseum.de/hugenotten/edikte/04-b-edikt-potsdam-1685.pdf

Was hilft gegen Verschwörungserzählungen? Mitreden können und erleben, dass die eigene Beteiligung etwas bewirkt. 💬 Eine...
28/10/2026

Was hilft gegen Verschwörungserzählungen? Mitreden können und erleben, dass die eigene Beteiligung etwas bewirkt. 💬

Eine neue Studie unter Leitung der Universität Passau zeigt: Verschwörungsideologien sind heute nicht unbedingt weiterverbreitet als früher. Ihr politischer und gesellschaftlicher Einfluss ist aber gewachsen. Organisierte Gruppen und Mediennetzwerke greifen sie auf und verstärken sie.

🔎 Fakten prüfen und Medienkompetenz stärken bleiben wichtig. Doch das allein reicht aus Sicht der Forschenden wahrscheinlich nicht aus. Sie verweisen auch auf politische Bildung, unabhängige Gerichte und starke öffentlich-rechtliche Medien. Mehr Beteiligungsmöglichkeiten und eine lebendige Vereinsarbeit könnten ebenfalls helfen.

Für uns in Brandenburg ein wichtiger Impuls: Demokratie braucht Orte zum Mitreden und Mitgestalten. Im Verein, in der Nachbarschaft oder in der Kommune können Menschen erleben, dass ihre Stimme zählt und ihr Engagement etwas bewegt.

👉 Zur Pressemitteilung:
https://idw-online.de/de/news879746

📖 Zur Studie (englisch):
https://zenodo.org/records/23574069


Was macht unsere Demokratie widerstandsfähig? Polarisierung, Vertrauensverlust und demokratiefeindliche Aktivitäten stel...
27/10/2026

Was macht unsere Demokratie widerstandsfähig?

Polarisierung, Vertrauensverlust und demokratiefeindliche Aktivitäten stellen das gesellschaftliche Zusammenleben vor Herausforderungen. Wie können Land, Kommunen und Zivilgesellschaft darauf reagieren? Und was stärkt Vertrauen, Beteiligung und demokratisches Engagement?

Darüber möchten wir mit euch ins Gespräch kommen. Am 5. November laden wir zur Fachveranstaltung „Resilienz in der Demokratie“ nach Berlin ein.

Auf dem Programm stehen:

🎤 Wissenschaftliche Impulse: Prof. Dr. Wolfgang Schröder von der Universität Kassel spricht über Wahlen in Ostdeutschland. Dr. Teresa Völker vom Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und der Freien Universität Berlin widmet sich dem Thema demokratische Resilienz.

💬 Podiumsgespräch: Was bedeuten aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen für Brandenburg? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Land, Kommunen und Zivilgesellschaft?

🤝 Vernetzungskonferenz: Am Nachmittag gibt es Raum, Erfahrungen und Handlungsansätze aus der Praxis auszutauschen. Die Konferenz findet im Rahmen der Bundesprogramme „Demokratie leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ statt.

📅 5. November 2026, 9:30 bis 15:45 Uhr
📍 Landesvertretung Brandenburg, In den Ministergärten 3, Berlin
✉️ Anmeldung bis zum 30. Oktober: [email protected]

Kennt ihr Menschen, für die die Veranstaltung interessant sein könnte? Dann leitet den Beitrag gern weiter.

Nicht alles, was uns in sozialen Medien begegnet, ist richtig oder vollständig. Umso wichtiger ist es, Informationen kri...
24/10/2026

Nicht alles, was uns in sozialen Medien begegnet, ist richtig oder vollständig. Umso wichtiger ist es, Informationen kritisch zu hinterfragen.
Die Weltweite Woche der Medien- und Informationskompetenz vom 24. bis 31. Oktober erinnert daran, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Informationen ist.

Hier zeigen wir euch drei einfache Fragen, die helfen, Informationen besser einzuordnen.

🔎 Wer steckt dahinter?
📰 Gibt es Belege?
🖼️ Stimmt der Kontext?

Denn Medienkompetenz stärkt nicht nur den eigenen Umgang mit Informationen, sondern auch unsere Demokratie.
👉 Erst prüfen, dann teilen.

Kinder und Jugendliche brauchen Schutz. Aber auch das Wissen und die Möglichkeiten, ihre Welt selbst mitzugestalten. 🤝Ge...
22/10/2026

Kinder und Jugendliche brauchen Schutz. Aber auch das Wissen und die Möglichkeiten, ihre Welt selbst mitzugestalten. 🤝

Genau dafür setzt sich die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg (AKJS) ein.
Seit über 30 Jahren beschäftigt sich die AKJS mit den Themen Jugendmedienschutz, Gewaltprävention und Suchtprävention. Als Landesstelle unterstützt sie Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten – etwa in Kitas, der Jugendhilfe, Schulen oder in Beratungsstellen.
 
📱 Besonders wichtig ist dabei der digitale Alltag junger Menschen. Cybermobbing, Desinformation, Hass im Netz und problematische Mediennutzung stellen Kinder, Jugendliche und pädagogische Fachkräfte vor Herausforderungen. Die AKJS bietet deshalb Fortbildungen, Fachberatung, Materialien und praxisnahe Präventionsangebote an.
Doch Kinder- und Jugendschutz ist mehr als Prävention. Junge Menschen sollen auch lernen, Informationen kritisch einzuordnen, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Interessen zu vertreten. Denn wer mitreden und mitgestalten kann, erlebt, was demokratische Teilhabe bedeutet.
 
💬 Wie hängen Kinder- und Jugendschutz und Demokratiebildung zusammen? Darüber haben wir mit der AKJS gesprochen. In unserem Interview „5 Fragen an die AKJS Brandenburg“ geht es um aktuelle Herausforderungen, wirksame Prävention und darum, wie wir junge Menschen gemeinsam stärken können.
 
👉 Das vollständige Interview findet ihr auf unserer Website unter „Aktuelle Meldungen“.

Wer sich für andere einsetzt, braucht selbst Rückhalt. Menschen organisieren Begegnungen, unterstützen Geflüchtete, gest...
21/10/2026

Wer sich für andere einsetzt, braucht selbst Rückhalt.
 
Menschen organisieren Begegnungen, unterstützen Geflüchtete, gestalten CSDs oder engagieren sich gegen Rechtsextremismus. Sie schaffen Räume, in denen Zusammenhalt erfahrbar wird.
 
Wenn sie dafür angefeindet, eingeschüchtert oder bedroht werden, darf das nicht als persönliches Problem der Betroffenen behandelt werden. Ihr Schutz geht uns alle an.
 
Solidarität bedeutet, zuzuhören, Bedrohungen ernst zu nehmen und gemeinsam zu klären, welche Unterstützung gebraucht wird. Vereine, Arbeitgeber, kommunale Verantwortliche und Mitstreiter können dazu beitragen, dass niemand mit solchen Erfahrungen alleinbleibt.

In Brandenburg gibt es unterschiedliche Angebote für Unterstützung und Prävention:
 
🛡️ Die Polizei Brandenburg bietet Beratung zu Opferschutz und Prävention. Ansprechpartner finden sich bei den örtlichen Polizeiinspektionen. Bei akuter Gefahr gilt: 110.

 🤝 Die Opferperspektive berät Menschen, die von rechter, rassistischer, antisemitischer oder queerfeindlicher Gewalt und Bedrohung betroffen sind. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym.

 
🏡 Die Lagfa Brandenburg, die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, setzt sich für den Schutz von Engagierten ein. Ihr Leitfaden „Schutzraum Freiwilligenagentur“ gibt Anregungen, wie Organisationen Risiken erkennen und Schutzstrukturen aufbauen können.
 
🧭 Das Mobile Beratungsteam von demos begleitet Initiativen, Vereine, Engagierte und Kommunen im Umgang mit Rechtsextremismus und entwickelt mit ihnen Handlungsmöglichkeiten.

📱 Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg (AKJS) unterstützt mit Informationen, Materialien und Fortbildungen zu Gewaltprävention und Hass im Netz – insbesondere für Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
 
Als Koordinierungsstelle Gesellschaftlicher Zusammenhalt / Tolerantes Brandenburg vernetzen wir Engagierte und Unterstützungsangebote. Menschen sollen sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen können, ohne um ihre Sicherheit fürchten zu müssen.
 
➡️ Speichert euch die Anlaufstellen und gebt sie an Menschen weiter, die Unterstützung brauchen.
 

Die Herbstferien stehen vor der Tür und wir haben drei Tipps für alle, die Lust haben, etwas Neues auszuprobieren: 🏛️ De...
19/10/2026

Die Herbstferien stehen vor der Tür und wir haben drei Tipps für alle, die Lust haben, etwas Neues auszuprobieren:
 
🏛️ Demokratie entdecken: In der Ausstellung „Mitmachen. Demokratie in Brandenburg“ der &
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung erfahrt ihr an interaktiven Stationen, wie Demokratie funktioniert.
📍 Potsdam | bis 2. April 2027
 
💪 Mädchen zeigen Zähne:  Bei „Girls Bite 2026“ der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein beschäftigen sich Mädchen* mit Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und weiblichen Vorbildern.
📍 Werneuchen (Barnim) | 24.–31. Oktober 2026 | Für Mädchen* von 13 bis 18 Jahren
✉️ Fragen und Anmeldung bei Lina: [email protected]
 
 
🇪🇺 Europa mitgestalten: Wie fühlt es sich an, im Europäischen Parlament zu sitzen? Bei der Simulation des Europäischen Parlaments schlüpft ihr in die Rolle von Abgeordneten und erlebt, wie demokratische Entscheidungen entstehen.
📍 Landtag Brandenburg, Potsdam | 29.–30. Oktober 2026 | Für Schüler*innen ab Klasse 10 | Anmeldung erforderlich
 
💬 Kennt ihr noch weitere spannende Ferienangebote? Schreibt sie gerne in die Kommentare und markiert Menschen, für die unsere Tipps interessant sein könnten!
 

Demokratie wählen. Vor Ort mitgestalten.Gestern vor 36 Jahren, am 14. Oktober 1990, wählten die Brandenburger nach der F...
15/10/2026

Demokratie wählen. Vor Ort mitgestalten.

Gestern vor 36 Jahren, am 14. Oktober 1990, wählten die Brandenburger nach der Friedlichen Revolution erstmals den Landtag des wiedergegründeten Landes. Menschen, die Veränderungen einforderten und für Freiheit und politische Mitbestimmung eintraten, hatten diesen demokratischen Aufbruch möglich gemacht.

Heute erinnert ein weiterer Jahrestag daran, wie wichtig Demokratie vor Ort ist: Am 15. Oktober 1985 wurde die Europäische Charta der kommunalen Selbstverwaltung zur Unterzeichnung aufgelegt. Sie schützt die Eigenständigkeit der Kommunen und betont das Recht der Menschen, an öffentlichen Angelegenheiten mitzuwirken.

Beide Jahrestage stehen für die Möglichkeit, das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Mitbestimmung endet nicht am Wahltag: Sie wird konkret, wenn Menschen ihre Anliegen einbringen und gemeinsam etwas bewegen.

🤝 Die Partnerschaften für Demokratie in Brandenburg bringen dafür kommunale Verantwortliche und Engagierte zusammen. Gemeinsam entwickeln sie Strategien für Herausforderungen vor Ort und unterstützen Projekte für Demokratie und Vielfalt – etwa für mehr Begegnung und ein gutes Miteinander im Ort.

Was würdet ihr in eurem Ort verändern? Schreibt eure Ideen in die Kommentare – und entdeckt bei der Partnerschaft für Demokratie in eurer Region, wie ihr euch einbringen könnt.

Adresse

Henning-von-Tresckow-Straße 2–13
Potsdam
14469

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