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Das brandenburgische Verbraucherschutzministerium startet ein Messprogramm zur Radon-Vorsorge. Freiwillige erhalten Anfa...
23/10/2026

Das brandenburgische Verbraucherschutzministerium startet ein Messprogramm zur Radon-Vorsorge. Freiwillige erhalten Anfang 2027 kostenfrei für zwölf Monate Messboxen, mit denen die Radon-Konzentration in der Raumluft von Privathaushalten oder Arbeitsplätzen überprüft werden kann.

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗶𝘀𝘁 𝗥𝗮𝗱𝗼𝗻-𝗩𝗼𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝗲 𝗲𝗶𝗻 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮?

Radon ist ein radioaktives Gas, das überall in der Umwelt vorkommt, je nach Region in sehr unterschiedlichen Konzentrationen. Radon entsteht als Folge des radioaktiven Zerfalls von natürlichem Uran. Das Gas kann man weder sehen noch riechen. Aus dem Untergrund kann es in Gebäude gelangen und sich in Innenräumen anreichern. Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen, da Radon das Risiko erhöht, an Lungenkrebs zu erkranken.

Bisher gab es in Brandenburg keine Anzeichen dafür, dass aufgrund gesundheitsgefährdender Radon-Konzentrationen sogenannte "Radon-Vorsorgegebiete" ausgewiesen werden müssen. Aber das Strahlenschutzgesetz schreibt eine regelmäßige Überprüfung vor. Mit dem neuen Messprogramm sollen weitere Radon-Messergebnisse für Brandenburg gewonnen werden.

𝗜𝗻𝗳𝗼𝘀 𝘇𝘂𝗿 𝗧𝗲𝗶𝗹𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲

Als Teilnehmer erhaltet Ihr Anfang 2027 kostenlos kleine Messboxen von rund fünf Zentimetern Größe. Sie werden im Erdgeschoss oder im Keller aufgestellt und nach einem Jahr wieder eingesammelt. Bei der Auswertung wird dann geprüft, ob die Radon-Konzentration in der Raumluft im Laufe des Jahres einen bestimmten Wert überschritten hat.

In folgenden 18 Gemeinden werden Interessierte für das Messprogramm gesucht:

Landkreis Uckermark
17291 Grünow
17291 Prenzlau
17291 Randowtal
17291 Schenkenberg
17337 Uckerland

Landkreis Märkisch-Oderland
15320 Neutrebbin
15324 Letschin
15328 Alt Tucheband
15328 Bleyen-Genschmar
15328 Golzow (Oderbruch)
15328 Küstriner Vorland
15328 Zechin
16259 Neulewin
16259 Oderaue

Landkreis Elbe-Elster
04932 Großthiemig

Landkreis Oberspreewald-Lausitz
01979 Lauchhammer
03205 Calau
03229 Luckaitztal

Falls Ihr Interesse habt, kostenlos am Messprogramm teilzunehmen, könnt Ihr Euch ab sofort hier bewerben: https://www.kemski-bonn.de/Radon_BB

Die Mehlschwalbe ist nicht nur eine sympathische Sommerbotin sondern auch für ihre rasanten Flugkünste und ihren meister...
19/10/2026

Die Mehlschwalbe ist nicht nur eine sympathische Sommerbotin sondern auch für ihre rasanten Flugkünste und ihren meisterhaften Nestbau bekannt. Aus bis zu 1.500 winzigen Lehmkügelchen bestehen die Unterkünfte, die an rauem Außenmauerwerk meistens direkt unter Dachüberständen errichtet werden. Die etwa 12 Zentimeter großen Vögel mit ihrer glänzend blau-schwarzen Oberseite und dem leuchtend weißen Bürzel sind ausgeprägte Koloniebrüter und extrem treu zu ihren einmal gewählten Brutplätzen.

Obwohl Mehlschwalben Kulturfolger sind, also die Nähe des Menschen suchen, gehen die Bestände sowohl in ganz Mitteleuropa als auch bei uns in Brandenburg seit Jahren zurück. In den letzten 25 Jahren hat sich die Anzahl der Mehlschwalben in der Region halbiert (auf ca. 35.000 Brutpaare). Für Deutschland wird die Mehlschwalbe mittlerweile als gefährdet eingestuft. Durch die zunehmende Versiegelung von Wegen und Plätzen und die trockeneren Sommer finden Schwalben kaum noch feuchten Lehm für den Nestbau. Moderne Außenfassaden bieten den Lehmkolonien außerdem schlechteren Halt. Obendrein werden Nester leider immer noch illegal von Hauswänden entfernt. Und durch den Rückgang von Fluginsekten schrumpft auch noch die Nahrungsgrundlage der Mehlschwalben. Beute machen die flinken Jäger nämlich ausschließlich im Flug, meist in Höhen von 20 bis 40 Metern.

Als Langstreckenzieher leisten Mehlschwalben jedes Jahr Erstaunliches: Sie verbringen den europäischen Winter im tropischen Afrika südlich der Sahara. Während des Zuges müssen Distanzen von einigen Tausend Kilometern zurückgelegt werden. Zur Orientierung nutzt die Mehlschwalbe eine Kombination aus Erdmagnetfeld, Sonnenstand und visuellen Leitlinien wie Flussläufen und Küsten.

Wer Mehlschwalben helfen möchte, kann ab April bis in den Sommer hinein im Garten kleine Pfützen feucht halten oder spezielle Nisthilfen an der Hauswand anbringen. Schmutz kann ganz einfach durch ein darunter montiertes Brett aufgefangen werden. Wer in Brandenburg an seinem Haus Schwalben duldet oder aktiv schützt, kann sich beim NABU um die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben. So hilft man nicht nur der Natur, sondern womöglich auch Fortuna auf die Sprünge – denn Schwalben am Haus galten früher als ausgewiesener Glücksbringer.

Vor rund 80 Jahren, direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde das zweite Gleis auf der Bahnstrecke Cottbus–Lübbenau von d...
13/10/2026

Vor rund 80 Jahren, direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde das zweite Gleis auf der Bahnstrecke Cottbus–Lübbenau von der Sowjetunion als Reparation abgebaut. Gestern endlich fiel der symbolische Spatenstich für den Wiederaufbau. Lange Zeit hatte sich das Land Brandenburg immer wieder für den zweigeleisigen Ausbau eingesetzt, war sogar bei den Planungen in Vorleistung getreten. Die Gesamtkosten von 343 Millionen Euro, unter anderem für neue Eisenbahnbrücken, Übergänge und Durchlässe, werden aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen gestemmt. Fertig sein soll die 29 Kilometer lange Strecke bereits Ende 2027. Ab dann soll ein stabiler Halbstundentakt zwischen Cottbus und Berlin ermöglicht werden.

Den hat die Lausitz-Metropole dank ihres Rufs als dynamischste Stadt Deutschlands dringend nötig: Verkehrsplaner hatten innerhalb einer Dekade bis 2030 nahezu eine Verdopplung des Fahrgastaufkommens vorhergesagt. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke betonte beim symbolischen Spatenstich, dass die neue Taktung auch der Wirtschaftskraft der Region zugutekäme.

Um den bisherigen Stundentakt während der Bauarbeiten aufrecht zu erhalten, wird der RE 20 die Anbindung von Cottbus nach Berlin übernehmen und dafür über Calau umgeleitet. Für die Unterwegsbahnhöfe des Bauabschnitts wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Veranstaltungsreihe "Zur Sache, Brandenburg!" geht weiter: Auf seiner Bürgerdialog-Tour durch alle Landkreise und kr...
12/10/2026

Die Veranstaltungsreihe "Zur Sache, Brandenburg!" geht weiter: Auf seiner Bürgerdialog-Tour durch alle Landkreise und kreisfreien Städte macht Ministerpräsident Dietmar Woidke dieses Mal Halt in Cottbus. Die Veranstaltung findet am morgigen Dienstag um 18 Uhr im Alten Stadthaus am Altmarkt statt.

Alle, die Fragen und Anliegen einmal im direkten Gespräch vorbringen möchten, sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Weitere Infos unter https://zursache.brandenburg.de.

04/10/2026

Viele Stärken. Viele Geschichten. Ein Land. 🇩🇪 Beim Tag der Deutschen Einheit in Bremen zeigt Brandenburg, was das Land ausmacht: weite Natur und große Ideen, Schlösser und Filmkulissen, Tradition und technischer Fortschritt.

Auf der Ländermeile wird daraus ein Ort zum Entdecken, Begegnen und Mitmachen. Und unsere Brandenburger Landmusikanten? Die haben natürlich einen ganz besonderen Termin bei den Bremer Stadtmusikanten.

Zehntausende Kraniche, nordische Gänse und andere Zugvögel landen momentan in Brandenburg, um auf ihrem Weg Richtung Süd...
01/10/2026

Zehntausende Kraniche, nordische Gänse und andere Zugvögel landen momentan in Brandenburg, um auf ihrem Weg Richtung Süden Kraft zu tanken oder gleich den gesamten Winter bei uns zu verbringen. Ihr lautstarkes Trompeten und Rufen gehört jetzt im Herbst fest zu Brandenburg dazu und ist vor allem in den wasserreichen Nationalen Naturlandschaften des Landes zu hören. Die Rangerinnen und Ranger der "Naturwacht Brandenburg" bieten in den kommenden Wochen rund 30 Führungen zum „Großen Vogelzug“ an, bei denen man dem einzigartigen Schauspiel für Augen und Ohren besonders nahekommen kann.

Egal ob zur nebelverhangenen Morgenstunde mit mystischer Stimmung oder am Abend zum Sonnenuntergang, wenn die Vögel in ihre Schlafplätze einfliegen – der Anblick der riesigen Vogelschwärme ist immer ein besonderes Erlebnis. Wenn Ihr Lust habt, an einer der kostenlosen Ranger-Touren im Nationalpark Unteres Odertal, im Natur- und Sternenpark Westhavelland, im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, im Naturpark Märkische Schweiz oder im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin teilzunehmen, findet Ihr hier alle Informationen: https://www.naturschutzfonds.de/vogelzug

Mit einem neuen Förderprogramm will Brandenburg landwirtschaftliche Betriebe dabei unterstützen, in mehr Tierwohl zu inv...
30/09/2026

Mit einem neuen Förderprogramm will Brandenburg landwirtschaftliche Betriebe dabei unterstützen, in mehr Tierwohl zu investieren. Im Fokus stehen bauliche Maßnahmen, die über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen und Tieren mehr Platz, Licht, Luft und Auslauf bieten. Das Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 20.000 Euro, um auch kleineren Betrieben eine Förderung zu ermöglichen. Das förderfähige Gesamtinvestitionsvolumen ist auf maximal drei Millionen Euro pro Betrieb begrenzt. Für förderfähige Vorhaben wird ein Zuschuss von 30 Prozent gewährt.

Ebenfalls förderbar sind Maßnahmen zum aktiven Schutz von Böden, Wasser und Klima. Informieren lohnt sich also. Alle Informationen und den Link zum Antragsverfahren findet Ihr beim Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz: https://mleuv.brandenburg.de/mleuv/de/service/foerderung/landwirtschaft/agrarinvestitionsfoerderprogramm2026/

In Schipkau in der Lausitz hat das Projekt des Unternehmens Gicon heute Morgen seine endgültige Höhe von 365 Metern erre...
29/09/2026

In Schipkau in der Lausitz hat das Projekt des Unternehmens Gicon heute Morgen seine endgültige Höhe von 365 Metern erreicht. Etwa 35 Meter höher als der Eiffelturm in Paris. In Deutschland muss sich das sogenannte Höhenwindrad nur dem Berliner Fernsehturm geschlagen geben, der samt Antenne eine Höhe von 368 Metern erreicht.

Bei dem innovativen Projekt in der Lausitz handelt es sich um eine Testanlage, die erforschen soll, ob mit der neuen Bauweise die in größeren Höhen stärkeren und gleichmäßigeren Windverhältnisse besser genutzt werden können. Es wird angenommen, dass sich bei gleichem Rotordurchmesser etwa doppelt so viel Energie erzeugen lässt wie bei einer konventionellen Windenergieanlage.

Das Windrad war in den vergangenen Monaten in einem neuartigen Teleskopverfahren errichtet worden. Die Rotorblätter wurden an der Nabe montiert und erst im Nachhinein auf ihre endgültige Höhe von 300 Metern ausgefahren.

Die offizielle Inbetriebnahme ist für November geplant. Ab dann soll der Höhenwindturm etwa 7.500 Haushalte mit Strom versorgen können.

Das Lausitzer Seenland entwickelt sich gerade zu einer der spannendsten Tourismusregionen Deutschlands. In der größten k...
22/09/2026

Das Lausitzer Seenland entwickelt sich gerade zu einer der spannendsten Tourismusregionen Deutschlands. In der größten künstlichen Seenlandschaft Europas entsteht eine Vielzahl von neuen Angeboten für Erholung, Kultur, Aktiv- und Familienurlaub und nachhaltigen Tourismus. Gestern hat der Anbieter Center Parcs bekanntgegeben, einen ganzjährig geöffneten Ferienpark inmitten der beeindruckenden Landschaftskulisse zu schaffen, der sowohl lokale als auch überregionale Besucher anziehen soll.

Das geplante Areal von rund 90 Hektar, das sich im jüngst eingeweihten Fünf-Seen-Verbund zwischen dem Sedlitzer und dem Partwitzer See erstreckt, wird Platz für 500 bis 700 Ferienhäuser bieten. Ein breites Freizeitangebot soll den Park ganzjährig attraktiv machen und damit unabhängig von Ferien- und Jahreszeiten Gäste anlocken. Neben Erlebnis-, Unterhaltungs-, Einkaufs- und Sportmöglichkeiten für Familien soll auch das für Center Parcs typische "Aqua Mundo"-Erlebnisbad als besonderes Highlight entstehen.

„Das sind tolle Nachrichten für Brandenburg – sowohl für den Tourismus als auch für die Wirtschaft in der Lausitz und darüber hinaus. Der geplante Center Parc Ferienpark ist eines der größten touristischen Entwicklungsvorhaben im Land Brandenburg, das für die gesamte Region eine große Strahlkraft entfalten kann“, freut sich Wirtschafts- und Tourismusministerin Martina Klement. „Wir erwarten, dass das Projekt mit seinem Investitionsvolumen deutliche Impulse für die Beschäftigung und Wertschöpfung in der Region setzen und wirtschaftlich einen spürbaren Einfluss auf die Region und das gesamte Bundesland haben wird. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die dazu beitragen, dieses umfangreiche Projekt Realität werden zu lassen.“

Für die Planung sind laut Center Parcs fünf bis sechs Jahre vorgesehen, der Bau soll etwa eineinhalb bis zwei Jahre dauern.

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