22/06/2026
Es gibt so tolle Ausbildungsberufe in Brandenburg. Egal ob man als junger Mensch Lust auf Tech, Kreativität, Nachhaltigkeit, Medizin oder klassisches Handwerk hat – die Möglichkeiten sind riesig! Deshalb rollt jetzt im Sommer wieder der rote "Brandenburg will Dich"-Bulli durchs Land – damit alle Fragen rund um die Themen Ausbildung und Praktikum unkompliziert geklärt werden können. 🙂
Vor allem Jugendliche sollen sich in ungezwungener Atmosphäre über das bewährte und praxisnahe System der "dualen Berufsausbildung" informieren können – das im internationalen Vergleich immer noch als "Best Practice" gilt. Als kompetente Partner mit an Bord: Unsere Industrie- und Handelskammern, unsere Handwerkskammern und die Bundesagentur für Arbeit. 💪
Und weil es manchmal schwierig ist, den Nachwuchs zum Nachdenken über die eigene Zukunft zu bewegen, präsentiert sich "Brandenburg will Dich" dieses Jahr wieder genau dort, wo Jugendliche sowieso gern sind – auf den coolsten Freizeitevents der Region.
Schenkt der Ausbildung in Brandenburg ein "Gefällt mir", damit möglichst viele von diesem wichtigen Angebot erfahren. 🥰👍
𝗗𝗼𝗻𝗻𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗴, 𝟮𝟱. 𝗝𝘂𝗻𝗶
Cottbus
Schülerdrachenboot-Cup am Lindenplatz (12-17 Uhr)
𝗦𝗮𝗺𝘀𝘁𝗮𝗴, 𝟭𝟴. 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗼𝗻𝗻𝘁𝗮𝗴, 𝟭𝟵. 𝗝𝘂𝗹𝗶
Berlin
Lollapalooza Festival (10–19 Uhr)
𝗙𝗿𝗲𝗶𝘁𝗮𝗴, 𝟮𝟴. 𝗔𝘂𝗴𝘂𝘀𝘁
Eisenhüttenstadt
Stadtfest (11-13 Uhr)
𝗦𝗮𝗺𝘀𝘁𝗮𝗴, 𝟮𝟵. 𝗔𝘂𝗴𝘂𝘀𝘁
Brandenburg an der Havel
"Sportfest für alle" am Wiesenweg (9-15 Uhr)
21/06/2026
Heute ist der längste Tag des Jahres. In Prenzlau findet der Sonnenuntergang erst um 21:36 Uhr statt, weiter im Süden in Cottbus etwas früher um 21:25 Uhr.
Zur sogenannten Sommersonnenwende gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Schlechte: Ab morgen werden die Tage wieder kürzer. 😞 Die Gute: Heute ist Sommeranfang und der Prozess der kürzer werdenden Tage verläuft anfangs sehr, sehr langsam. ☺️
19/06/2026
Bevor Ihr schmelzt wie Softeis vor der Tankstelle, haben wir hier die ultimative Überlebensstrategie für das schwül-heiße Sommer-Wochenende:
1️⃣ Wasser Marsch: Ob Scharmützelsee, Großer Stechlin oder der geheime Lieblingstümpel bei Euch um die Ecke – ab ins kühle Nass! (Gerade bei großer Hitze bitte langsam hineinsteigen!) Infos zu Wasserqualität und Badestellen unter badestellen.brandenburg.de 🌊
2️⃣ Schatten-Hopping: Auch im Wald kann gebadet werden! Unsere Alleen und Wälder bieten den besten natürlichen Sonnenschutz und sorgen für herrliche Luft. 🌳
3️⃣ Trinken, trinken, trinken: Und nein, damit ist nicht (nur) die kalte Hopfenbrause im Biergarten gemeint. Achtet auf Euch und Eure Mitmenschen und packt immer genug Wasser ein. 💧
⚠️ Wichtiger Hinweis: Durch die hohen Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr stark an. Bitte beim Spaziergrang nicht rauchen, nicht im oder am Wald grillen und nur auf Schotter parken (trockenes Gras und heiße Katalysatoren sind eine schlechte Kombi).
18/06/2026
Von jetzt an zu viert: Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam Fahrzeuge und Geräte für den Brand- und Katastrophenschutz zu beschaffen. Eine Vereinbarung dazu wurde heute am Rande der Innenministerkonferenz in Hamburg unterzeichnet.
„Die gemeinsame Beschaffung von hochmoderner und dementsprechend kostspieliger Feuerwehrtechnik ist ein Erfolgsmodell und hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt“, sagt Brandenburgs Innenminister Dr. Jan Redmann. Positive Effekte gibt es beispielsweise bei der Wirtschaftlichkeit und der Rechtssicherheit. „Außerdem wird durch die gemeinsame Beschaffung der Verwaltungsaufwand sowohl für die Länder als auch für die Kommunen deutlich reduziert“, so Redmann. „Der Beitritt Sachsens stärkt unsere bereits bestehende Kooperation, weshalb ich mich sehr über die heutige Unterzeichnung freue.“
Konkret wird Sachsen bereits am neuen Beschaffungsverfahren für Drehleitern teilnehmen, dessen Ausschreibung in Kürze veröffentlicht wird. Umgekehrt hat Sachsen seine aktuelle Sammelbeschaffung für Löschgruppenfahrzeuge eingebracht. Außerdem wurde die bisherige Verwaltungsvereinbarung um die Möglichkeit erweitert, künftige Dienst- und Bauleistungen gemeinsam beauftragen zu können. Damit ließen sich in Zukunft zum Beispiel gemeinschaftlich Musterfeuerwehrhäuser planen.
17/06/2026
Am 17. Juni 1953 legen die Menschen in der DDR in mehr als 700 Orten die Arbeit nieder. Sie fordern die Freilassung politischer Häftlinge, die Durchführung von freien Wahlen, die Einheit Deutschlands und eine Absenkung der Arbeitsnormen. Arbeitsnormen sind in der Zentralwirtschaft der DDR eine Vorgabe für zu leistende Arbeitsschritte in einem bestimmten Zeitraum. Im Mai von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands um mehr als zehn Prozent erhöht, sollen die angepassten Vorgaben dem "Aufbau des Sozialismus" dienen und gleichzeitig die schwere Ernährungskrise und das massive Absinken der Lebensstandards abfedern. Doch so selbstbewusst die Demonstranten am 17. Juni mit ihren Forderungen sind, alle Hoffnungen werden schon im Laufe des Nachmittags zerstört: Sowjetische Panzer fahren auf. In 167 von 217 Landkreisen verhängt die Sowjetunion den Ausnahmezustand. Sie verkündet das Kriegsrecht und übernimmt offiziell die Regierungsgewalt in weiten Teilen der DDR. Durch massiven militärischen Einsatz wird der Volksaufstand unter Beteiligung der Kasernierten Volkspolizei niedergeschlagen. Die Demonstrationen fordern mehr als 50 Todesopfer, etwa 15.000 Personen werden festgenommen. Die beiden deutschen Staaten ziehen aus den Ereignissen unterschiedliche Konsequenzen: In der DDR wird in der Folge mit der "Stasi" massiv in einen personalstarken Überwachungs- und Repressionsapparat investiert. Die BRD hingegen macht den 17. Juni zum gesetzlichen Feiertag und begeht ihn schon damals als "Tag der deutschen Einheit".
Im Gebiet des heutigen Landes Brandenburg kommt es rund um den 17. Juni in den drei Bezirken Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) in mehr als 150 Ortschaften zu Protesten. Schwerpunkte sind oft Industriestandorte und Großbaustellen.
Heute wurde mit einer Gedenkstunde im Landtag an den Volksaufstand vor 73 Jahren erinnert. „Das Aufbegehren der mutigen Bürgerinnen und Bürger am 17. Juni 1953 ist kein ferner Geschichtsakt“, sagt Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke. „Es ist Mahnung an uns heute: Freiheit und Demokratie müssen verteidigt werden und sind alles andere als selbstverständlich.“
16/06/2026
In vielen Bundesländern existieren Vereinbarungen zwischen Bundeswehr und Bildungsministerien schon seit Jahrzehnten. Brandenburg war bisher eher zurückhaltend, hat gestern aber klare Regeln für Unterrichtsbesuche festgelegt: Es gilt zum Beispiel ein klares "Überwältigungsverbot", das die Indoktrination der Jugendlichen untersagt, oder das "Gebot der Kontroversität", das zum Kenntlichmachen von umstrittenen Positionen verpflichtet.
„Schule ist der zentrale Ort, an dem junge Menschen politische Urteilsfähigkeit entwickeln“, sagt Bildungsminister Gordon Hoffmann. „Ziel ist es, dass sich Schülerinnen und Schüler zu Fragen von Sicherheitspolitik und Verteidigung angesichts weltweiter Konflikte selbst eine Meinung bilden können.“
In Brandenburg sind Unterrichtsbesuche von sogenannten Jugendoffizieren ab Klasse 9 möglich. Ob die Möglichkeit genutzt wird und wie der Besuch abläuft, entscheiden die Schulen im Rahmen ihrer pädagogischen Selbstverantwortung. In der Praxis werden nicht selten gemeinsame Auftritte mit Vertretern der Friedensbewegung organisiert.
Was haltet Ihr von dieser Möglichkeit? 💬
12/06/2026
Heute tritt in der Europäischen Union eine Asylreform in Kraft, die einheitliche und sofortige Antragsprüfungsverfahren an den EU-Außengrenzen einführt. Betroffen sind nicht nur Länder am Rande der EU, sondern auch Flughäfen in Deutschland. Am BER wurde heute mit Bundesinnenminister Dobrindt eine "Außengrenzeinrichtung des Landes Brandenburg" in Betrieb genommen.
Ziel der EU-Reform ist es, unerlaubte Einreisen besser zu verhindern. Die Einrichtung am BER kümmert sich daher insbesondere um Menschen, die einen Asylantrag stellen aber aus sicheren Herkunftsländern stammen oder nur geringe Chancen auf einen internationalen Schutzstatus haben, bzw. um Menschen, die Behörden bezüglich ihrer Identität täuschen oder von denen eine Gefahr für die öffentliche Ordnung ausgeht. Antragsteller werden während des gesamten Asylgrenzverfahrens (längstens zwölf Wochen) in der neuen Einrichtung untergebracht. Davon unbenommen ist die Möglichkeit, in einen Drittstaat außerhalb der EU aus- oder zurückzureisen.
Brandenburgs Innenminister Jan Redmann nannte die neuen EU-Asylregeln einen Gewinn für die innere Sicherheit: Wer keinen Schutz benötige, bekomme nun schneller Klarheit darüber, dass er das Land verlassen müsse.
08/06/2026
Riesen-Überraschung für Fledermauskundler: In Brandenburg ist erstmals der sehr seltene Riesenabendsegler entdeckt worden. Es handelt sich dabei um die größte in Europa vorkommende Fledermausart. Der Nachweis wurde in einem Wald bei Luckenwalde (Landkreis Teltow-Fläming) in einem Fledermauskasten erbracht, wie das Landesamt für Umwelt berichtet.
Der Riesenabendsegler (Nyctalus lasiopterus) kann eine Flügelspannweite von 43 bis 46 Zentimetern erreichen. Auffällig ist das dichte Fell im Nackenbereich, das entfernt an eine Löwenmähne erinnert. Der Riesenabendsegler gilt zudem als sehr wanderfreudig: Nach Einschätzung von Fachleuten kann er in einer Nacht bis zu 400 Kilometer zurücklegen. 🦇
01/06/2026
Zum heutigen Kindertag ein wichtiger Appell: Gewalt darf bei der Erziehung von Kindern keinen Platz haben. Das gilt nicht nur für die schallende Ohrfeige, den versohlten Hintern oder die berüchtigte Tracht Prügel sondern auch für psychische Gewalt in Form von Herabwürdigungen, Demütigungen und Zuneigungsentzug. Natürlich brauchen Kinder Orientierung und klare Grenzen, das stellt niemand in Frage. Aber auf das Wie kommt es an: Am besten ohne Drohungen, ohne Geschrei. Wie so oft, beginnt auch hier Veränderung im Kopf. Und die umgetexteten Versionen bekannter Augenroll-Sprüche geben einen ersten Eindruck, wie es funktionieren kann.
Der Kinderschutzbund und UNICEF Deutschland machen seit 25 Jahren auf dieses wichtige Thema aufmerksam. Weil die Ursache von Gewalt in der Erziehung häufig Stress und Überforderung sind, hat der Kinderschutzbund das Konzept der Elternkurse ins Leben gerufen. Mittlerweile lässt sich das als "Starke Eltern – Starke Kinder" bekannt gewordene Angebot auch mit digitaler Unterstützung wahrnehmen, was den Zugang deutlich erleichtert.