02/10/2026
Mit einer würdevollen Trauerfeier hat die Stadt heute dem langjährigen Stadtdirektor und ehemaligen Bürgermeister Peter Borggraefe gedacht, der am 8. Juli im Alter von 86 nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Bürgermeister Axel Tschersich würdigte vor mehr als 80 Gästen, darunter auch die Familie des Verstorbenen, den Träger der Großen Stadtplakette als außergewöhnliche Persönlichkeit, die sich mit dem Blick für das Machbare sowie großer Gestaltungskraft Verdienste um die Stadt erworben hat. Für die Familie sprach anschließend Peter Borggrafes Tochter, Betina Borggraefe.
Die Ansiedlungen von Fachhochschule und Justizakademie, Gründung des Jugendsinfonieorchesters, Umbau des Ruhrfestspielhauses zum Kongress-Zentrum oder die Begründung der Städtepartnerschaft mit dem thüringischen Schmalkalden sind nur einige Wegmarken im Schaffen von Peter Borggraefe. Die Liste von Initiativen und Projekten ließ sich weiter fortsetzen.
In einer Talkrunde, die von Stadt-Pressesprecher Hermann Böckmann moderiert wurde, blickten Weggefährten wie Ex-Beigeordneter Hajo Bajon, der ehemalige Bürgermeister Wolfgang Pantförder und SPD-Fraktionschef Frank Cerny zurück und erinnerten eindrucksvoll an einen Mann, der stets das Wohl der Stadt Recklinghausen im Auge gehabt hat. Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski berichtete, wie groß bis heute das Ansehen ist, das Peter Borggraefe in der Partnerstadt genießt. Für die Westfälische Hochschule würdigte Rektor Prof. Bernd Kriegesmann die Verdienste des Verstorbenen.