25/09/2025
Wie können sich Städte auf die Folgen der Klimaerhitzung einstellen? Berlin wird allen Berechnung zur Folge heiße Frühjahre und Sommer erleben. Die Stadt muss ihr Grün erhalten und grüner werden, um lebenswerter zu sein und das städtische Klima im Hitzestress abzukühlen.
Ziel einer sozial gedachten Stadtplanung muss sein, allen Menschen in der Berlin den Zugang zu Grün und zu Kühlung zu ermöglichen. Wie können wir Berlin sozial grüner werden lassen? Welche Akteure müssen beteiligt, wer in die Pflicht genommen werden? Wie können wir die Akteure und Menschen in der Stadt für eine Vision eines grünen Berlins begeistern?
Wir laden ein zur Konferenz "Grün und lebenswert –
Wie wird Berlin sozial hitzeresilient?" am 10.10., 14.00 Uhr in der FES Berlin, unter anderem mit Linda Vierecke
Programm und Anmeldung: https://www.fes.de/landesbuero-berlin/artikelseite-landesbuero-berlin/gruen-und-lebenswert
11/09/2025
Politische Bildung ist wichtiger denn je, denn die Demokratie steht unter Druck. Weltweit vernetzte Akteure greifen sie in ihren Grundfesten an, etwa indem sie die Freiheit auf Selbstentfaltung, die Gebundenheit der Exekutive an das Gesetz oder die Unabhängigkeit der Gerichte in Frage stellen. Die Kampagnen von Demokratiefeind_innen richten sich auch an junge Menschen. Schule kann und muss daher ein zentraler Ort sein, an dem junge Menschen Demokratie und die Grundlagen eines demokratischen Miteinanders lernen.
Unsere neue Studie „Demokratie macht Schule!? Politische Bildung und Demokratiebildung an Berliner Schulen“ erhebt die Wirkung von Politischer Bildung aus der Perspektive der Schüler_innen. Wie schätzen Schüler_innen ihr Schulfach Politik und Demokratiebildung ein? Welche Lücken zeigen sie auf? In welchen Schulformen findet sich der größte Handlungsbedarf für eine Stärkung der Politischen Bildung? Wie können wir die demokratische Schule stärken?
Wir stellen die Ergebnisse am Dienstag, 16.9., vor. Mit dabei sind unter anderem Maja Lasić und Marcel Hopp, bildungspolitische Sprecherin und Sprecher der SPD-Fraktion Berlin
Zur Anmeldung ➡️ https://www.fes.de/lnk/politische-bildung-berliner-schulen ✅
19/06/2025
Szenische Lesung „Demokratie zwischen Hetze und Hoffnung - Friedrich Ebert im Jahr 1925“ und Diskussion "Senior_innen als Stütze der Demokratie"
Montag, 23. Juni, 15.00 Uhr
Artothek in der Mark Twain Bibliothek Bezirkszentralbibliothek Marzahn-Hellersdorf (im Freizeitforum Marzahn), Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin
Anmeldung bitte unter Telefon 030 / 54 704 142 oder an [email protected]
Der Tod Friedrich Eberts - Sozialdemokrat und erster frei gewählter Reichspräsident der Weimarer Republik - am 28. Februar 1925 markierte einen tiefen Einschnitt in der Demokratiegeschichte Deutschlands. Ebert wurde angefeindet, verleumdet und verstarb im Alter von 54 Jahren im Amt. Sein Vermächtnis führte zur Gründung der Friedrich-Ebert-Stiftung vor 100 Jahren.
Das Gedenken an Eberts Tod führt uns vor Augen, wie bedroht die Demokratie ist, wenn ihre Feind_innen sie von innen heraus unterwandern und bekämpfen. In unserer szenischen Lesung werfen wir einen Blick in die turbulenten 1920er Jahre und lassen Stimmen von Weggefährten Friedrich Eberts und seiner Widersacher zu Wort kommen. Diese Stimmen versetzen uns in eine Zeit, von der wir annahmen, dass sie Geschichte ist.
Denn obwohl sich Geschichte nie wiederholt, sind die Parallelen zwischen gestern und heute auffallend. Heute wird die Demokratie so stark bedroht wie lange nicht und in ihren Grundfesten angegriffen. Ob Angriffe auf die Unabhängigkeit der Justiz oder auf die Pressefreiheit: Die Abschaffung demokratischer Prinzipien wird offizielle Regierungspolitik – auch in Ländern mit langer demokratischer Tradition. Antidemokratische Parteien gewinnen an Zulauf.
Ältere Menschen scheinen heutzutage ein großes Bewusstsein für diese Gefahren antidemokratischen Denkens und Handelns zu haben. Senior_innen in Deutschland nehmen überproportional an Wahlen teil und wählen stärker als andere Altersgruppen demokratische Parteien. Sie engagieren sich stark ehrenamtlich und können jüngeren Generationen viel mitgeben.
Wie können ältere Menschen ihre Kinder und Enkelkinder auf die Gefahren aufmerksam machen, die von antidemokratischen Parteien ausgehen? Welche Unterstützung benötigen Sie? Wie können wir einen zivilen Dialog in der Gesellschaft aufrechterhalten? Und was müssen die demokratischen Parteien tun, damit sich die Geschichte nicht doch wiederholt?
Darüber sprechen im Anschluss an die szenische Lesung miteinander und mit Ihnen:
Ülker Radziwill (MdA), Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der SPD-Fraktion, Landesvorsitzende AWO Landesverband Berlin e.V.
Angelika Krüger, OMAS GEGEN RECHTS e.V. (Berlin)
Linnea Fenske und Klaas Wolff, Stipendiat_in der FES
Die szenische Lesung wird gehalten von den Schauspieler_innen Anna Beetz und Alexander Steindorfer. Sie wird musikalisch begleitet vom „Trio d’anches“ bestehend aus Rebecca Mertens (Fagott), Markus H**b (Klarinette) und Vera-Isabel Volz (Oboe).
18/06/2025
Queere Rechte auf dem Rückschritt? Zur Lage von LSBTI* weltweit und in Berlin
20. Juni, 18.30 Uhr, auf dem Viktor-Klemperer-Platz, Berlin Marzahn
Wie steht es um die Rechte von LSBTIQ* im Pride-Month?
In vielen Teilen der Welt schien die Bewegung für die Rechte von LGBTQIA+-Menschen in den letzten Jahrzehnten auf einem stetigen Weg des Fortschritts zu sein: Ehen vor dem Gesetz wurden in vielen Ländern ermöglicht, Antidiskriminierungsgesetze erlassen sowie die Sichtbarkeit und gesellschaftliche Anerkennung gestärkt.
Doch in jüngster Zeit mehren sich die Zeichen eines globalen Gegenwinds: Hetze und Gewalt nehmen zu, Freiräume werden gezielt eingeschränkt. Was bedeutet das für die queeren Communities weltweit? Warum sind gerade LGBTQIA+-Menschen besonders im Fokus von deren Gegner_innen? Und wie sieht die Situation in Berlin aus – einer Stadt, die als Schutzraum und queerer Sehnsuchtsort gilt, in der aber queerfeindliche Übergriffe zunehmen und queere Lebensrealitäten im Alltag noch immer auf strukturelle Benachteiligung stoßen? Was können wir entgegensetzen, welche Allianzen müssen wir bilden? Was kann Berlin tun, um dem globalen Trend entgegenzuwirken und seiner Vorreiterrolle gerecht zu werden?
Mit:
Adam Baas, Quarteera e.V.
Henny Engels, Bundesvorstand LSVD⁺ - Verband Queere Vielfalt
Wiebke Neumann, queerpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin
15/04/2025
Wenn ihr unsere Veranstaltung zum Thema „Vielfalt in der Berliner Verwaltung“ verpasst habt, dann schaut doch mal in unseren Rückblick!✨
Anfang 2024 wurde eine Befragung unter den 143.000 Verwaltungsmitarbeiter:innen des Landes Berlin zu ihrem Migrationshintergrund durchgeführt. Den Ergebnissen zufolge haben 22% der Mitarbeitenden einen Migrationshintergrund, was weniger ist als ihr Anteil an der Berliner Bevölkerung (39%).
Unsere Gäste und unser Publikum haben sehr intensiv und anregend über die Chancen und Herausforderungen einer vielfältigeren Verwaltung diskutiert. Es lohnt sich, an diesem Thema dran zu bleiben – nicht zuletzt, weil eine repräsentative Verwaltung ein wichtiger Schritt zur Stärkung und Belebung unserer Demokratie ist. Zum Ausklang gab’s vegane Currywurst, kalte Getränke und Raum für persönlichen Austausch. 🥳🌭
Weitere Eindrücke zur Veranstaltung unter:
Wie wird die Berliner Verwaltung vielfältiger?
Mittwoch, 09.04.25 (18:00-20:00 Uhr) / Alte Pumpe (Lützowstraße 42, 10785 Berlin)
08/04/2025
Morgen ist es soweit! Melde dich noch heute zu unserer Veranstaltung an! 🙌
🎤 Diskussionsrunde zur Vielfalt in der Berliner Verwaltung: Warum sind Menschen mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert, und wie kann sich das ändern? Expert_innen diskutieren Herausforderungen, Lösungsansätze und Best Practices. Das Landesbüro Berlin der FES lädt Sie herzlich dazu ein!
📣 Was: Veranstaltung "Wie wird die Berliner Verwaltung vielfältiger?"
📅 Wann: 9. April 2025, 18 – 20 Uhr
📍 Wo: Alte Pumpe, Lützowstraße 42, 10785 Berlin
✅ Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung und weiter Informationen unter: https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/282941