27/10/2026
Schleizer Klinikum fehlt hinten und vorn: Fünf Hubschraubereinsätze in fünf Tagen allein in Schleiz!
Die Gründe für den Einsatz von Rettungshubschraubern sind zwar vielfältig, doch oftmals wären sie auch vermeidbar. Auch wenn es viele anders sehen, das fehlende Schleizer Krankenhaus hat sich gerade in den letzten fünf Tagen wieder deutlich bemerkbar gemacht. Viel zu lange Wege in umliegende Kliniken, dadurch fehlende Rettungswagen und Notärzte sind die Folgen, unter den nicht nur die Gelder in den Krankenkassen weniger werden. Hilfesuchende Menschen und Notfallpatienten müssen so länger auf Hilfe warten, was dann nur noch durch den Einsatz der Rettungshubschrauber kompensiert werden kann. Natürlich werden auch schwere Notfälle ohnehin mit Hubschraubern verlegt, doch viele hätten sicherlich auch in Schleiz behandelt werden können, wenn es die Klinik noch gäbe.
Am vergangenen Donnerstag (22.10.2026) landeten gleich drei Mal Rettungshubschrauber im Schleizer Stadtgebiet. Dabei war auch eine Landung auf dem Landeplatz am ehemaligen Schleizer Klinikum (ohne Bild), gegen den sich in der Vergangenheit leider auch Kommunalpolitiker verwehrt haben.
Zwei der Landungen waren zu einem schweren Verkehrsunfall bei Wüstendittersdorf nötig und wurden durch die ohnehin im Einsatz befindlichen Kräfte der Schleizer Feuerwehr abgesichert. Auch die beiden anderen Einsätze benötigten jeweils die Unterstützung der Schleizer Feuerwehr.
Am Freitag (23.10.2026) wurde die Landung eines Rettungshubschraubers in den Schleizer Auwiesen abgesichert und das Rettungsteam mit dem MTW der Schleizer Feuerwehr zum Einsatzort verbracht. Auch die Rettungswagen der Kreisstadt waren zu diesem Zeitpunkt alle unterwegs, sodass der Rettungswagen aus Auma die Patientin übernahm.
Am Montag (26.10.2026) war die Schleizer Feuerwehr in der Ortslage Wüstendittersdorf zu Rettung einer Notfallpatientin mit der Drehleiter im Einsatz. Auch diesmal kam der Rettungshubschrauber zum Einsatz, der auf dem Weg am Ortsrand landete.