CDU Staufenberg

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CDU Staufenberg Unsere Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 der CDU Staufenberg.

Zur Abschlussübung der Staufenberger Jugendfeuerwehr war auch der Magistrat der Stadt eingeladen. Vom Magistrat war nur ...
24/10/2026

Zur Abschlussübung der Staufenberger Jugendfeuerwehr war auch der Magistrat der Stadt eingeladen. Vom Magistrat war nur ein Stadtrat der CDU unter den wenigen Zuschauern, die sich genau wie unser Feuerwehrnachwuchs vom Wetter unbeeindruckt zeigten. Herzlichen Glückwunsch: Das war eine tolle Leistung unserer Jüngsten, die mit vollem Einsatz zeigten, was sie drauf haben. Danke auch an die Ausbilder und Aktiven, die hier den Nachwuchs fördern und begeistern. Wir in der CDU wissen um die Verpflichtung die Voraussetzungen im Hinblick auf Ausbildung, Personal und Gerät so zu gestalten, dass wir uns jederzeit auf Hilfe und Schutz durch unsere tapferen, gut ausgebildeten Frauen und Männer bei Brand und Gefahr verlassen können, die auch dafür sorgen, dass junge Menschen mit Spaß und Leidenschaft zu vollwertigen Einsatzkräften werden.

Der Nutzen-Kosten-Faktor (NKF) für die Wirtschaftlichkeitsrechnung zur  Reaktivierung der Lumdatalbahn ist nach den Rech...
05/10/2026

Der Nutzen-Kosten-Faktor (NKF) für die Wirtschaftlichkeitsrechnung zur Reaktivierung der Lumdatalbahn ist nach den Recherchen der CDU Staufenberg falsch berechnet. Er muss über 1 liegen und erreicht das Ziel im Gutachten 2026+ nicht in der Gegenüberstellung von echten Einnahmen aus dem Nutzen und den tatsächlich anfallenden Kosten. Um das schön zu rechnen, hat man eine nicht kassenwirksame Argumentationskette erfunden, die aber kein Geld einbringt. Trozdem werden damit Einnahmen dargestellt, um so den NKF zu erhöhen. Fazit: Das Gutachten aus 2026 hält keiner kaufmännischen Betrachtung stand und zeigt die Unwirtschaftlichkeit auf, wie alle vorherigen Gutachten auch.

Nochmals im Detail erklärt:
Aus Sicht der CDU Staufenberg ist der Nutzen-Kosten-Faktor (NKF) falsch!
Der Wert muss für die Wirtschaftlichkeit bei Reaktivierung der Lumdatalbahn über 1 liegen.
Dieser Wert ist im neuen Gutachten von 2026 schön gerechnet. Er hält keiner kaufmännischen Betrachtung stand.
Nach 3 negativen Untersuchungen seit 1985; - zuletzt 2016 mit NKF = 0,65-; wurde auf politischen Druck vom Hessischen Wirtschaftsministerium Al Wazir (Grüner) das Bewertungsverfahren 2016+ in Berlin mit vielen nicht monetären, fiktiven Nutzen-Faktoren eingeführt, die in Geldwert-Faktoren umgerechnet, nun in die Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) eingingen.
„Damit lässt sich jedes, absolut jedes Bahnprojekt positiv bewerten!“
Festgestellte Fehler / Kritikpunkte! Die CDU-Staufenberg kommt daher zu einem anderen Ergebnis!
Fehler 1: „Statt 0,860 Mill. € Einnahmen stehen mit 7 Faktoren nun 3,456 Mill. €.“
Fehler 2: „Eine Abschreibung für 62,8 Mill. € Baukosten und 7 Mill.€ für Dieselzug, wurde wohl vergessen!
Fehler 3: „Zinsen mit 1,8 % sind nicht marktkonform.“
Fehler 4: „Mit der Halbierung des Busangebots ist der Busbetrieb nicht mehr eigenwirtschaftlich zu leisten. Damit sind für Busbetreiber 3 bis 4 Mill.€ Zuschuss von RMV nötig.

“Fazit „Der Neubetrieb der Strecke GI–Lollar–Londorf bringt ein Defizit von 9–10 Mill. € pro Jahr!“

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438.000 Euro weniger als geplant im Haushalt 2026 von Staufenberg!Wir rechnen neu mit einem Gesamt-Minus von insgesamt 2...
02/10/2026

438.000 Euro weniger als geplant im Haushalt 2026 von Staufenberg!
Wir rechnen neu mit einem Gesamt-Minus von insgesamt 2,28 Millionen Euro! Das erforderte einen Nachtragshaushalt, um nicht zahlungsunfähig zu werden. Eigentlich nichts Neues und zwingend, wenn die Planung nicht aufgeht. Auch die hätte sich dem Nachtragshaushalt nicht verweigert, wenn da nicht für die Folgejahre mit falschen Zahlen eine Besserung prognostiziert worden wäre, die so wie in der Stadtverordneten-Versammlung laut Mehrheitsbeschluss neu geplant, nicht möglich ist.

Schon im HFA-Ausschuss hatte der Fraktionsvorsitzende Dr. Berndt Dugall nachgewiesen, dass mit einer Pacht aus zukünftigen Windkraftanlagen in dem erfassten Zeitraum nicht zu rechnen ist. Er legte dazu ein Schreiben der zukünftigen Betreiber vor, das eindeutig eine Verzögerung und Inbetriebnahme der Anlagen beweist. Erst nach deren Inbetriebnahme kann die Stadt Staufenberg so mit einer Pacht von ungefähr 400.000€ rechnen. Diese eindeutig nicht anstehenden Einnahmen wurden durch die Verwaltung nicht korrigiert und in der Stadtverordnetenversammlung weiter als geplanter Geldeingang in der Neuberechnung vorgelegt. Der Bürgermeister Peter Gefeller führte dazu aus, dass eine Verzögerung bei Erstellung des Nachtrages nicht erkennbar war und auch jetzt noch nicht offiziell bekannt sei.

Der Fraktionsvorsitzende beanstandete dies erneut und kündigte an, dass die CDU ohne Änderung dieses Fehlers dem Nachtragshaushalt nicht zustimmen kann. Daraufhin warf der Stadtverordnete der FDP, Herr Konstantin Heck der CDU vor, sie würde fadenscheinige Gründe heranziehen, um eine Ablehnung des Nachtragshaushaltes zu rechtfertigen. Er endete mit dem Satz: "Hören sie auf mit dieser Spiegelfechterei."

Unerklärlich bleibt nun, wie eine Koalition der Befürworter hier berechtigte Einwände nicht ernst nimmt, nicht bereit ist eine Änderung vorzunehmen und vermutlich wider besseres Wissen, einem Koalitionszwang unterliegt und dem Nachtragshaushalt trotz nachgewiesener Luftbuchung zustimmt.

Das Foto vom 30.09.26 zeigt, daß es ernst wird mit dem  Netzausbauprojekt Rhein-Main-Link. Die Bohrungen erkunden die Bo...
30/09/2026

Das Foto vom 30.09.26 zeigt, daß es ernst wird mit dem Netzausbauprojekt Rhein-Main-Link.
Die Bohrungen erkunden die Bodenverhältnisse für die Trasse der geplanten Gleichstromleitung durch Staufenberger Gemarkung. Ab dem Jahr 2033 soll über die Leitungen Windstrom von der Nordsee direkt in das wirtschaftsstarke Rhein-Main-Gebiet geleitet werden.
Auf der Gemarkung von Staufenberg verläuft die Trasse auf einer Länge von rund fünf Kilometern. Die Route wird durch das Tiefenbachtal, entlang der Waldgrenze zu den ehemaligen RHI-Werken (Im Volksmund Schamott) und über die Seilbach weiter in die Gemarkung der Nachbargemeinde Buseck verlaufen.
Die Erdkabel werden einen riesigen Eingriff in die Landschaft mit Feldern, und Querung von Straßen und der Lumda erfordern. Ein Schutzstreifen im späteren Ausbaustadium wird ca. bis 40 Meter breit sein. Während der eigentlichen Bauphase wird ein Arbeitsstreifen von rund 75 Metern benötigt.
Um die Planungen zu sichern, hat die Bundesnetzagentur für betroffene Flurstücke (u. a. in der Gemarkung Mainzlar), eine gesetzliche Veränderungssperre erlassen.
Der Baubeginn für die Trasse ist für das Jahr 2028 geplant. Gegen alle Einsprüche wird hier die teuerste und die Umwelt massiv belastendste Lösung realisiert ist die Meinung unserer Landwirte und der .

„Ruhebänke, Schöne Aussicht, Lebensqualität“: Das Bild wird hier nicht als Versagen der Verwaltung dargestellt, sondern ...
27/09/2026

„Ruhebänke, Schöne Aussicht, Lebensqualität“: Das Bild wird hier nicht als Versagen der Verwaltung dargestellt, sondern als Aufruf zu Eigenverantwortung und Bürgersinn. Wenn der Müllbehälter voll ist, nimmt man seinen Abfall wieder mit! Wird diese Regel eingehalten, lädt auch dieser jetzt Ekel erregende Platz wieder zum Verweilen ein. Wir setzen uns gegen Gleichgültigkeit, Wegsehen und Missstände ein, auch im Kleinen, für unsere Stadt und Umwelt, .

 Verkehrssicherheit verbessert! Bushaltestellen, Fussgängerüberwege sind neu in der Mainzlarer- und Lollarer-Strasse! Je...
23/09/2026


Verkehrssicherheit verbessert! Bushaltestellen, Fussgängerüberwege sind neu in der Mainzlarer- und Lollarer-Strasse! Jetzt muss dort nur noch die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt werden, fordern Anwohner!
In Staufenberg wurden in der Mainzlarer- und wie hier auf dem Bild in der Lollarer-Strasse zu sehen, die Bushaltestellen neu eingerichtet. Fussgänger-Übergänge in diesem Bereich machen das Queren der Straße für Personen sicherer. Eine sinnvolle Maßnahme, die auf dieser stark befahrenen Durchgangsstraße insgesamt Nutzern der Buslinie und Passanten mehr Rechte gegenüber dem fließenden Verkehr und Sicherheit bietet.
Im Sekundentakt fahren hier in den Stoßzeiten Kraftfahrzeuge meist mit hoher Geschwindigkeit an diesen Haltepunkten vorbei. Wie an diesem und anderen Tagen beobachtet, ist da manch Fahrzeug oft schneller als mit den hier erlaubten 50 Km/h unterwegs. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist hier empfehlenswert! Die Anwohner sind an dieser Straße zunehmen auch einer hohen Geräuschkulisse ausgesetzt, was jetzt durch die Bushaltestellen noch verstärkt wird. Hinter haltenden Bussen bilden sich regelmäßig Staus, die sich dann durch stark beschleunigende Fahrzeuge wieder auflösen. Die Anwohner fordern zu Recht eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/h! Wir wären es auch unseren Schulkindern, die hier die Straße täglich passieren, schuldig. Wir in der unterstützen die Bürger bei ihrer Forderung auf Begrenzung der Geschwindigkeit.

01/09/2026

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Unser Bundestagsabgeordneter Frederik Bouffier (  CDU) besuchte den Kräuterhof Müller in Staufenberg.Er möchte die unter...
25/08/2026

Unser Bundestagsabgeordneter Frederik Bouffier ( CDU) besuchte den Kräuterhof Müller in Staufenberg.
Er möchte die unterschiedlichen Betriebe in seinem Wahlkreis besser kennen lernen. Am Donnerstag 20.08.2026 war er mit CDU-Mitgliedern des Ortsverbandes und interessierten Bürgern zu Gast beim Kräuterhof der Familie Müller in Staufenberg. Gemeinsam mit Frau und Tochter stellte Betriebschef Dieter Müller die verschiedenen Bereiche seines Unternehmens vor.
Auf mehr als 30 ha der Gesamtfläche von 150 ha werden auf den Feldern Arznei- und Gewürzpflanzen sowie Kräuter angebaut und weitgehend auch vor Ort direkt weiterverarbeitet. Mehr als 20 interessierte Gäste verfolgten zu Beginn mit Spannung die Funktionsweise der großen Trocknungsanlage, in der die geernteten Pflanzen zunächst zerkleinert, dann getrocknet und anschließend verpackt werden. Ebenso interessiert wurden jedoch auch die große Setzmaschine, sowie ein kürzlich angeschaffter, selbstfahrender Hackroboter zur automatisierten Unkrautentfernung bestaunt. Danach konnte man im Gewächshaus verfolgen, wie gerade 250.000 Arnika Pflänzchen herangezogen wurden, die jetzt nach und nach auf die Felder gebracht werden. Breiten Raum nahm aber auch die Diskussion über die negativen Auswirkungen der Baumaßnahme Rhein-Main-Link ein, die für den Betrieb schon fast existenzgefährdend werden könnte, weil dieser Ausbau tief in die bestehende Bodenstruktur eingreift und offenbleiben muss, ob diese sich je wieder stabilisieren wird. Bei Kaffee und Kuchen sowie diversen Kaltgetränken konnten dann auch noch andere politische Themen diskutiert werden, unter denen die geplante Reaktivierung der Lumdatalbahn breiten Raum einnahm. Obwohl nicht alle Gäste der CDU zuzuordnen waren, fand sich praktisch niemand, der dieser geplanten Maßnahme etwas Positives abgewinnen konnte. Insgesamt war es für alle Teilnehmer ein lehrreicher und interessanter Nachmittag.

Die CDU-Staufenberg feierte im August 2026 ihr 14. traditionelles Sommerfest auf dem schönen Gelände des Angelsport-Club...
25/08/2026

Die CDU-Staufenberg feierte im August 2026 ihr 14. traditionelles Sommerfest auf dem schönen Gelände des Angelsport-Clubs Treis. Bei herrlichem Sommerwetter konnte der Vorsitzende Thomas Heidlas wieder zahlreiche Gäste, auch aus Nachbarverbänden, begrüßen.

Auf der Schatten spendenden, überdachten Terrasse des Clubhauses waren die Tische gedeckt. Beim Genuss von geräucherten Forellen, leckeren Würstchen, Kaffee und Kuchen verbrachten wir mit unseren Gästen, ein gemütliches Beisammensein.
Natürlich standen auch Themen der Politik an. Der Vortrag unseres Fraktionsvorsitzenden in der Stadtverordnetenversammlung, Dr. Berndt Dugall, gab thematisch einen Abriss der aktuellen Situation für Staufenberg. Besonders betrachtete er dabei auch den zuvor von Vorstand und Fraktion gefassten Beschluss, dass wir uns gegen die geplante Wiederinbetriebnahme der Lumdatalbahn positionieren.

Ein dickes Dankeschön galt in der Ansprache von Thomas Heidlas dem gastgebenden ASC für die Nutzung der Anlage und die arbeitsintensiven Vorbereitungen für diesen Tag und besonders dem Räucher- und Grillteam Nicole und Marcel Steyer.
Der Dank galt auch den Spendern von Kartoffelsalat und Kuchen durch unsere Mitglieder in der CDU-Staufenbeg.

Peter und Gisela Schmiedel hatten, wie auch in den vergangenen Jahren, die Bewirtung der Gäste übernommen.
Am Ende des schönen Tages waren 60 Forellen, 20 Würstchen und 3 Kuchen verkauft!

Die   sieht auf Basis des seit Februar 2026 vorliegenden Gutachtens und der darin dargestellten Datenlage hinsichtlich e...
21/08/2026

Die sieht auf Basis des seit Februar 2026 vorliegenden Gutachtens und der darin dargestellten Datenlage hinsichtlich einer Reaktivierung der Lumdatalbahn keinen wirtschaftlich vertretbaren Mehrwert für die Staufenberger Bevölkerung und lehnt das Vorhaben deshalb ab.
1. Während ein Gutachten von 2016 noch von reinen Baukosten in Höhe von 38,6 Mill. € aus­ging, sind es mittlerweile 62,6 Mill. €. Die Betriebskosten von 2,9 Mill. €/Jahr werden nur ge­deckt, wenn neben rein kaufmännisch belastbaren Einnahmen in Höhe von 0,86 Mill. €/Jahr auch rein fiktive Kenngrößen wie etwa in Geld umgerechnete Sachverhalte (vermeidbare Un­fallfolgekosten, reduzierter CO2 Ausstoß, geringerer Primärenergieverbrauch usw, im Gut­achten „Daseinsfürsorge“ genannt.) hinzugerechnet werden. Diese führen kaufmännisch je­doch zu keinerlei Einnahmen, so dass der tatsächliche Verlust in Höhe von ca 2 Mill. € pro Jahr bestehen bleibt. Wer diesen tragen soll, lässt das Gutachten offen.
2. Hinsichtlich der Verkehrsströme geht das Gutachten von Zahlen aus 2017 aus, so dass neue­re Entwicklungen unberücksichtigt bleiben. Hierzu Beispiele.
a. Durch die inzwischen weitverbreitete Praxis des Homeoffice hat sich die berufsbe­dingte Verkehrsnutzung deutlich verringert, egal ob man hierzu den Individualverkehr oder den ÖPNV betrachtet.
b. Für den Straßenverkehr wird z.B. der CO2 Ausstoß auf Basis, der mit Dieselfahr­zeugen gefahrenen km berechnet. Die immer stärkere Nutzung von E-Fahrzeugen, die ja bekanntlich keine CO2 Emissionen erzeugen, bleibt unberücksichtigt.
c. Neue Entwicklungen, wie autonomes Fahren, Robotaxis oder auch Carsharing wer­den nicht betrachtet
d. Es werden überalterte, theoretische Fahrgastzahlen zu Grunde gelegt; eine durchge­führte echte Datenerhebung ist dem Gutachten nicht zu entnehmen.
3. Die im Gutachten prognostizierten Vorteile für die Stadt Lollar lassen sich in keiner Weise nachvollziehen, da diese ja bekanntlich bereits jetzt über eine sehr gute Bahnanbindung in Nord- und in Südrichtung und dies über 2 Bahnhöfe mit gut ausgebauten P+R Zonen ver­fügt. Das aktuelle Problem liegt hier keinesfalls in einem weiteren Ausbau, sondern in der fehlenden Verlässlichkeit der Züge. Zudem ist die Strecke Frankfurt – Kassel bereits jetzt extrem stark ausgelastet, so dass offen bleiben muss, ob die „Lumdatalbahn“ überhaupt bis Gießen durchfahren kann, oder ob nicht doch in Lollar ein Umstieg in Betracht zu ziehen ist. Die neue geplante Haltestation Lollar Nord wird zudem bei der dort ansässigen Bevölkerung auf große Widerstände stoßen.
4. Geplant ist, den Busverkehr zwischen Londorf und Lollar zugunsten einer im Stundentakt verkehrenden Bahn deutlich zu reduzieren. Hingegen soll der Busverkehr zwischen Gießen und Lollar wie bisher aufrechterhalten werden, wobei dies mit der Anbindung an den Stadt­teil Wieseck begründet wird. Wer öfter den Bus von Gießen (Buslinie 371) nutzt, wird leicht festgestellt haben, dass die Haltestellen Lichtenauer Weg und Wellersburg primär den rein innerstädtischen Verkehr abdecken, wohingegen die Zahl der Personen, welche von Lollar nach dort oder von dort bis Lollar den Bus nutzen, kaum ins Gewicht fällt.
5. Unbeschadet des Umstands, dass sich die früheren Bahnhofsgebäude inzwischen meist in Privatbesitz befinden, ist festzuhalten, dass sich die in den letzten Jahrzehnten entstande­nen Neubaugebiete in Staufenberg überwiegend von „der Schiene entfernt“ haben. In der Kernstadt Staufenberg gilt dies z. B. für die Bereiche Ruhestein oder Mohnstrauch, in Daubringen für den Bereich Hainbach aber auch in Treis für den Bereich unterhalb des Sportplatzes. Für die dort wohnenden Personen sind die bisherigen Bushaltestellen in der Ortsmitte wesentlich besser erreichbar. Lediglich für die im Vergleich dazu überschaubaren Gebiete Falltor (Treis) und Schautanz (Mainzlar) ließe sich ein anderer Schluss ziehen, wobei aktuell der „Schautanz“ durch die Haltestelle „Am Wingertsbaum“ ebenfalls über eine gute Busanbindung verfügt. Wer nun meint, dass etwa die Bewohner „Mohnstrauch“ oder „Hain­bach“ ja in Daubringen den Zug nutzen könnten, dem sei gesagt, dass der frühere Bahnhal­tepunkt Daubringen gerade nicht reaktiviert werden soll.
6. Das Gutachten geht davon aus, dass der Anteil der Nutzung des ÖPNV durch die Reaktivie­rung der Bahn von 6% auf 7% aller Verkehrsaktivitäten steigen wird. Unter den unter 2. ge­nannten Aspekten ist es zumindest sehr zweifelhaft, ob diese Annahmen noch als nur halb­wegs realistisch anzusehen sind.
7. Die mit der Reaktivierung der Bahn verbundene Einschränkung des Busverkehrs zwischen Lollar und Londorf verringert dessen „Eigenwirtschaftlichkeit“ drastisch, so dass hier von deutlich höheren Zuschüssen auszugehen ist.

Fazit: Die CDU-Staufenberg steht voll hinter dem Interesse, den ÖPNV auch im Lumdatal zu stärken. Sie ist jedoch der Auffassung, dass dieses Ziel mit einem deutlichen Ausbau des bestehenden Bus­verkehrs, durch bessere Anbindung auch der „kleineren“ Ortsteile Allendorfs und Rabenaus, sowie einer nachfragegerechten Ausweitung des Expressbusverkehrs, zumindest in gleicher Weise und um ein Vielfaches kostengünstiger, zu erreichen wäre.

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