Kommunal gegen RECHTS

Wegbeschreibung

Kommunal gegen RECHTS Gegen die extreme Rechte. Alle Demokraten sind willkommen!

24/10/2026
24/10/2026

In bei haben heute in der Spitze rund 50 Menschen gegen eine Veranstaltung der mit Stephan Brandner demonstriert. Diese fand im „Alternativen Zentrum“ im Stadtteil bzw. im Gewerbegebiet Camp Astrid statt. (Fotos folgen.)

14/10/2026
12/09/2026

📎 Eine Büroklammer gegen N***s? Ja. Die Geschichte stimmt tatsächlich.

Im von N**i-Deutschland besetzten Norwegen trugen Menschen ab 1940 Büroklammern sichtbar an ihrer Kleidung. Die Botschaft dahinter war schlicht: Wir halten zusammen.

Das war irgendwann so eindeutig, dass die mit den deutschen Besatzern kollaborierende Nasjonal Samling einschritt. In einer Warnung vom 18. November 1940 wurde Menschen, die solche Büroklammern demonstrativ trugen, sogar mit Festnahme gedroht.

Und jetzt ist die Büroklammer wieder da. In sozialen Netzwerken rufen Menschen dazu auf, sie als Zeichen gegen Faschismus und Rechtsextremismus zu tragen.

Wir haben nachgesehen, woher das Widerstandszeichen wirklich kommt, was 1940 tatsächlich geschah und warum es heute wieder auftaucht.

12/09/2026

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Eine Büroklammer gegen N***s? Wenn ein kleines Stück Draht schon ausreicht, um ziemlich viele Reaktionen auszulösen, dann lohnt sich ein genauerer Blick darauf.
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Unser Beitrag von gestern über die Büroklammer als historisches Widerstandszeichen hat inzwischen fast 50.000 Interaktionen ausgelöst. Mehr als 35.000-mal wurde geklickt, über 5.000 Menschen haben mit „Gefällt mir“ reagiert, mehr als 1.600-mal wurde der Beitrag geteilt – und unter dem Posting sind inzwischen hunderte Kommentare zusammengekommen.

Viele schreiben, dass sie jetzt selbst eine Büroklammer suchen oder künftig eine tragen wollen. Manche haben bereits eine an Jacke, Tasche oder Kleidung befestigt.

Und natürlich gibt es auch die andere Seite.

Da wird gelacht, gespottet und mit dem Deppensmiley reagiert. Manche fragen höhnisch, ob man jetzt ernsthaft glaube, mit einer Büroklammer den Faschismus zu besiegen. Andere Kommentare gingen weit über Spott hinaus – mit persönlichen Angriffen, Beschimpfungen und Aussagen, die wir hier nicht stehen lassen. Wir haben sie dokumentiert und die betreffenden Accounts blockiert.

64 Haha-Reaktionen stehen derzeit mehr als 5.000 Likes gegenüber.

Nur: Niemand hat behauptet, dass eine Büroklammer Faschismus beseitigt.

Sie ist ein Symbol. Genau das war sie auch 1940 im von N**i-Deutschland besetzten Norwegen. Sie stand für Zusammenhalt – „Wir halten zusammen.“ Und die mit den Besatzern kollaborierende Nasjonal Samling nahm dieses kleine Zeichen ernst genug, um Menschen wegen demonstrativ getragener Büroklammern mit Festnahme zu drohen.

Heute wird darüber diskutiert, ob solche Zeichen etwas bewirken. Manche sagen, wir müssten vor allem laut widersprechen. Stimmt. Eine Büroklammer ersetzt keinen Widerspruch, keine Aufklärung und keine Haltung.

Sie kann diese Haltung aber sichtbar machen.

Und vielleicht ist genau das bemerkenswert: Ein Stück gebogener Draht bringt Menschen plötzlich dazu, über Faschismus, Geschichte und die eigene Haltung zu diskutieren.

Man kann die Büroklammer tragen. Man kann sie unnötig finden. Man kann darüber lachen.

Übersehen wird sie gerade jedenfalls nicht.

📎 Und weil einige gefragt haben: Die Farbe ist egal. Rosa war unsere Gestaltung, kein historischer Farbcode. 😉

27/08/2026

Schon jetzt leben 16,1 % der Menschen in Deutschland in Armut. Wenn wir nicht gemeinsam aktiv für soziale Gerechtigkeit eintreten, werden es noch mehr. Das wollen wir nicht!

Mit ihrem Engagement unterstützen Tafeln armutsbetoffene Menschen unabhängig von Nationalität, kultureller Herkunft, religiöser und politischer Überzeugung, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Behinderung sowie Alter. 🤝 Sie gehören in unserer Gesellschaft zu den verletzlichsten Personen mit dem geringsten Einfluss. Jede Verschlechterung spüren sie als erste. Deswegen benötigen sie besonderen Schutz und gezielte Unterstützung – von ihrem persönlichen Umfeld und von der Politik.

Das Armutsrisiko muss deutlich sinken. Das lohnt sich für die gesamte Gesellschaft, denn weniger Armut bedeutet auch:
💪 mehr soziale Gerechtigkeit
💪 weniger gesellschaftliche Spaltung
💪 gestärkte lokale Wirtschaft
💪 mehr Teilhabe und weniger Ausgrenzung
💪 besserer Zugang zu Bildung
💪 weniger armutsbedingte Krankheiten

Dafür fordern wir: Armut bekämpfen. Soziale Sicherheit erhöhen.

Lasst uns zusammen Menschlichkeit zeigen:
🧡 in unserem Ehrenamt
🧡 in unserem Alltag gegenüber Familie, Freund:innen und Nachbar:innen
🧡 mit einer demokratischen Entscheidung an der Wahlurne

27/08/2026

Auf dem Altar ihrer extremen Rassenideologie würde die AfD Sachsen-Anhalt hunderttausende Arbeitsplätze vernichten und die Wirtschaft zerstören. Hier ihre Wirtschaftspläne - und was du machen kannst, um diese Extremisten zu verhindern.

27/08/2026
26/08/2026

Die Landtagswahlen rücken immer näher. Im Gespräch erzählen drei Lehrer von ihren Sorgen um das Bildungswesen und ihren Job.

24/08/2026

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
Heute vor 85 Jahren endete die sogenannte „Aktion T4“, in deren Verlauf allein in Hadamar über 10.000 Patient:innen aus diversen Heil- und Pflegeanstalten in einer Gaskammer im Keller ermordet wurden. In insgesamt sechs speziell dafür eingerichteten Tötungsanstalten ermordeten die Nationalsozialisten über 70.000 Menschen im gesamten Deutschen Reich.

Ein Grund für das Ende der „Aktion T4“ war die gescheiterte Geheimhaltung der Morde. Zwar sollten diese im Verborgenen stattfinden, doch in der Bevölkerung mehrten sich Gerüchte. In Hadamar wurden diese zusätzlich angeheizt durch die vielen „Grauen Busse“ und den ständig rauchenden Schornstein der Verbrennungsöfen. Zusätzlich dazu festigte die Predigt des Münsteraner Bischofs von Galen Anfang August 1941 das Wissen über die Patient:innenmorde in der Gesellschaft.

Mit dem Ende der „Aktion T4“ endeten jedoch nicht die Morde. In den nächsten Jahren wurden weiterhin Patient:innen aus Heil- und Pflegeanstalten in ihren Einrichtungen ermordet. Bereits ein Jahr nach dem Ende der Gasmorde wurde Hadamar erneut als Tötungsanstalt eingerichtet und diente in der sogenannten „dezentralen Euthanasie“ als einer der zentralen Tötungsorte.

Foto: Fotografie der Tötungsanstalt Hadamar mit rauchendem Schornstein 1941. Foto: Gedenkstätte Hadamar, Sammlung FS 4

[💡 Der gleiche Text einfacher]
Vor 85 Jahren endete die „Aktion T4“.
Bei der „Aktion T4“ ermordeten N***s viele kranke und behinderte Menschen.
Die N***s nannten diese Morde „Euthanasie“.
Es bedeutet hier: Ein Mensch wird gezielt getötet.

In Hadamar ermordeten die N***s mehr als 10.000 Menschen.
Die Menschen lebten zuvor in Heil·Anstalten und Pflege·Heimen.

Die N***s brachten die Menschen nach Hadamar.
Dort gab es eine Gas·Kammer.
Eine Gas·Kammer ist ein Raum für die Tötung mit Gas.
Die Menschen starben dort.

Im Deutschen Reich gab es sechs Orte für diese Morde.
Dort ermordeten die N***s mehr als 70.000 Menschen.

Die N***s wollten die Morde geheim halten.
Viele Menschen erfuhren trotzdem von den Morden.
In der Bevölkerung gab es immer mehr Gerüchte.
In Hadamar sahen die Menschen viele graue Busse.
Mit diesen Bussen kamen die Opfer nach Hadamar.

Dazu kam der Rauch aus dem Schornstein.
Der Rauch kam von den Öfen für die Toten.
So erkannten viele Menschen, was in Hadamar geschah.

Im August 1941 sprach Clemens August von Galen über die Morde.
Er war Bischof in Münster.
Ein Bischof ist ein Leiter der katholischen Kirche.
Er sprach offen über die Morde an kranken und behinderten Menschen.
Seine Rede machte die Morde noch bekannter.

Am 24. August 1941 stoppten die N***s die „Aktion T4“.
Damit endeten die Morde mit Gas in den sechs Tötungs·Anstalten.

Die Morde an kranken und behinderten Menschen gingen weiter.
Auch in Heil·Anstalten und Pflege·Heimen wurden weiter Menschen ermordet.
Die Täter nutzten dafür andere Wege.

Ein Jahr später wurde Hadamar wieder zu einem Ort für Morde.
Dort ermordeten die Täter viele Menschen.
Diese Form der Morde nennt man „dezentrale Euthanasie“.
„Dezentral“ bedeutet: Die Morde fanden an vielen Orten statt.
Hadamar wurde dabei zu einem wichtigen Ort für diese Morde.
Die Morde dauerten bis zum Ende der N**i·Zeit an.

Foto: Fotografie der Tötungsanstalt Hadamar mit rauchendem Schornstein 1941. Foto: Gedenkstätte Hadamar, Sammlung FS 4

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